18:0019:00
10. Dez
[ Literatur ]
Die Steine auf dem Weg haben Flügel
  • Petra Scheunemann
    Eva Cello
    Uta Janke
  • Lesung
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Die Dresdnerinnen Claudia Maria Dahlke und Roswitha Schob stellen in ihrem Buchprojekt „Die Steine auf dem Weg haben Flügel“ zehn Frauen* vor, die in Dresden leben. Dabei stand im Mittelpunkt, wie diese Frauen* die Zeit der Wende überstanden haben, welchen neuen beruflichen und privaten Herausforderungen sie sich stellen mussten, wie sie neue Wege gefunden haben. Zu Wort kommen Frauen* unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und mit ganz unterschiedlichem Berufsleben. Jede von ihnen erzählt voller Offenheit und beeindruckend von ihrem Lebensweg. Höhen und Tiefen werden nicht ausgespart. Sie alle eint, dass sie die Stadt Dresden oder die nähere Umgebung als Lebensmittelpunkt gewählt haben.

Ort: Frauenbildungshaus Dresden e.V., Oskarstraße 1, 01219 Dresden
19:30
10. Dez
[ Literatur ]
Conte liest.
  • Conte
  • Lesung
Veranstaltungs Bild
Max Frisch - "Mein Name sei Gantenbein" - 1964 - Roman

Ein Mann sitzt in seiner Wohnung allein. Die Teppiche sind gerollt, die Fensterläden geschlossen, die Möbel mit weißen Tüchern bedeckt. "Von den Personen, die hier dereinst gelebt haben, steht fest: eine männlich, eine weiblich." Um dem Ich dieses Mannes, der Gantenbein heißen soll, auf die Spur zu kommen, entwirft der Erzähler Varianten dessen - und gleichzeitig seines eigenen - Lebens. "Mein Name sei Gantenbein!" beschließt er und erzählt die Geschichte eines Mannes, der sich eines Tages eine Blindenbrille und ein schwarzes Stöckchen zulegt, um seine Umwelt glauben zu lassen, er sei blind. Gantenbein ist keine Gestalt der Wirklichkeit - so wenig wie Don Quichotte - sondern eine Rolle, die der Ich-Erzähler sich entwirft. Gantenbein als blinder Fremdenführer, Gantenbein als blinder Zeuge vor Gericht, vor allem aber als blinder Gatte, der mit Lila, indem sie ihn für blind hält, eine glückliche Ehe führt - bis er eines Tages aus seiner Rolle fällt. 
19:3020:00
10. Dez
[ Konzert ]
Geoff Berner
  • Geoff Berner
  • Folk, Punk
  • VVK 12,-, AK 14,-
Veranstaltungs Bild
„Ich will originelle Klezmermusik machen - betrunken, dreckig, politisch und leidenschaftlich! Als Jude osteuropäischer Abstammung sehe ich es als meine Pflicht, diese Musik lebendig zu machen, und sie nicht hinter Glas aufzubewahren, wie in einem Museum.“ Diesem Credo wird Geoff Berner, der gebürtige Kanadier aus Vancouver, mehr als gerecht. „Whiskey Rabbi“ ist seitdem der Spitzname des Sängers und Akkordeonisten – und er trägt diesen Namen voller Stolz und als Gütesiegel seiner so kompromisslosen wie lyrischen Kunst. Er präsentiert ein neues Album voll brandaktueller linker jüdischer Musik für unsere gefährliche Zeit: „Grand Hotel Cosmopolis“.

Zu Recht wird Geoff Berner als Begründer des Klezmer-Punks gefeiert, der die traditionelle Volksmusik osteuropäischer Juden mit der aggressiven Energie des Punks verbindet und die Verachtung jeglicher aalglatter Perfektion zur eigenständigen Kunstform veredelt. Intelligente Texte, leidenschaftliche Musik, politische Themen – Geoff Berner mischt sich ein! In ganz Kanada, Europa und Amerika hat er einen stetig wachsenden Fankreis. Menschen, die einmal „Berner-infiziert“ sind, kommen immer wieder zu seinen Shows. Menschen, die sich berühren lassen von seinen klugen, ergreifenden Songs fernab jeglicher Parolen und Klischees.

2015 sorgte sein letztes Studioalbum „We Are Going to Bremen“ für Furore und schaffte es unter anderem auf die Jahresbestenliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik. Nun kehrt er zurück, im Gepäck sein neues Album „Grand Hotel Cosmopolis“. Sowohl das Album als auch der Titelsong sind von einem real existierenden Hotel in Augsburg inspiriert - ein „gesellschaftliches Gesamtkunstwerk, eine soziale Plastik im Herzen Augsburgs“. In einem ehemaligen Altenheim vereint und gemeinsam von den Bewohnern mitorganisiert und betrieben werden zu gleichen Teilen eine Flüchtlingsunterkunft und Hotelzimmer sowie ein Hostel für Reisende aller Art, daneben Ateliers und Kulturprojekte sowie eine Gastronomie. Für Berner ist die Idee einer Party im Grand Hotel Cosmopolis (21./22. November 2019), dieser Oase des Willkommens und der relativen Sicherheit für Menschen auf der Flucht – und besonders in Deutschland – die perfekte Möglichkeit, über jüdische Solidarität mit unterdrückten Migranten aller Couleur zu sprechen – und darüber, welch guten Dinge auch heutzutage noch überall möglich sind und auch passieren.

„Grand Hotel Cosmopolis“ jedenfalls ist einer der zehn Songs auf dem Album. Hinter jedem dieser Songs steht eine Geschichte, eine Intention. So gibt es eine alte antifaschistische jüdische Hymne aus dem Zweiten Weltkrieg, ein Lied über die Sehnsucht nach der aufgegebenen Heimatstadt oder die Geschichte über einen tanzenden Bären. Nicht umsonst genießt er auch als Prosa-Autor (u.a. „Festival Man“) und politischer Aktivist einen bemerkenswerten Ruf.
20:00
10. Dez
[ Konzert ]
Mononoke
  • Mononoke
  • Jazz
Veranstaltungs Bild
Im Rahmen des Hechtviertel-Adventskalenders 2019 öffnen wir auch ein Türchen für euch: Livemusik von MONONOKE aus Berlin, heisse und kalte Getränke, Feuer im Hof, geht ab!
20:00
10. Dez
[ Konzert ]
Shampoo Show Allstars Unplugged
  • Sina Bachmann (Tubarovka)
    Manina Münch (Manina)
    Marc Hartmann (Tam Tam Combony, Top Dog Brass Band)
    Dan Riley (Dan Riley)
    Marco Pfennig (108 Fahrenheit)
    Tini Bot (Tini Bot Music)
    Tobias Orobko (Goldenhirsch)
    Phillip Rösch (MikeSeeberTrio)
    Albrecht Schumann(trojkamusik)
    Florian Escherlor (Florian Escherlor)
    Jan Hoyer (Werkstatt BigBand, Tubarovka)
    Adrian Röbisch (guit, voc)
    Matthias Peuker (drumsOnite, voc)
    Toralf Klein (Sousaphone, Trompete)
    the Shampoo Show Horn Section
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Ein bisschen sanfter soll’s werden in dieser Shampoo Show … deshalb unplugged. Man vermutet allerdings, dass dieses Vorhaben auch hier zum puren Rock&Roll, Funk und Soul Spektakel gerät … soll es ruhig. Die Besetzung und die Gäste sind entsprechend hochkarätig. Der Zweck wie immer gut … ein Benefiz zugunsten Geflüchteter und Organisationen, welche sich für Integration und Menschenwürde einsetzen. Dieses Mal gehen sämtliche Einnahmen auf das Konto von Laubegast ist Bunt!

Laubegast ist Bunt bietet seit August diesen Jahres jeden Samstag Frauen und Mädchen die Möglichkeit, in geschütztem Raum Sport zu treiben. Wir sammeln heute Abend Geld für Sportsachen und -schuhe.
20:0021:00
10. Dez
[ Konzert ]
K Scott Ritcher
  • K Scott Ritcher
    Anne Lenk
  • Spende
Veranstaltungs Bild
Mitte der 1990er Jahre, als die Welt noch in Ordnung war, erfreute sich die US-Midwest-Emo-Szene großer Beliebtheit und brachte Bands wie Cap'n Jazz, The Promise Ring, The Get Up Kids, Braid oder eben auch Metroschifter hervor. Die Band aus Louisville/Kentucky tourte mehrfach auch in Europa und begeisterte dabei stets mit Spielwitz und dem höchst eigenen Humor ihres charismatischen Frontmanns K Scott Ritcher. Als Motor der Szene war er stets unermütlich am Musik- und vor allem Texteschreiben - Texte, die auf über einem halben Dutzend Alben seiner Band u.a. auch in seinem bahnbrechenden Magazin KComposite erschienen. Bis 1995 betrieb er sein eigenes Label Slamdek und nachdem Metroschifter 2009 als Band einschliefen siedelte er nach Schweden über.

Heute lebt er in Stockholm und ist immernoch ein vielbeschäftigter Zeitgeist. Neben Ausflügen in die Politik und Schauspielerei hatte er seinen eigenen Podcast, brennt und vertreibt seinen eigenen Whiskey unter dem Label Bedtime Bourbon und ist ansonsten als Singer/Songwriter nach wie vor mit seiner Akkustik Gitarre unterwegs durch Clubs und Musikbars rund um den Globus. Im Dezember wird es ihn mal wieder nach Tschechien und Deutschland verschlagen, wo er auf einigen ausgesuchten Konzerten sein nagelneues Album "The Kentuckian" vorstellen wird.
19:00
11. Dez
[ Performance ]
Blackboxing
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Definition: Black Box (engl. blæk bɒks ‚schwarzer Kasten‘) steht in der Systemtheorie für ein geschlossenes System unter Vernachlässigung des inneren Aufbaus. In der Psychologie und Verhaltensforschung sind damit alle kognitiven (innerpsychischen) Vorgänge gemeint. Als Black Box wird auch ein Flugdatenschreiber bezeichnet, der zur Unfallanalyse dient. In der Mediensoziologie hingegen wird mit dem Prozess des Black Boxings das Unsichtbar-Werden von Technik und/oder Mensch beschrieben, wenn sie optimal und unmittelbar in einem Netzwerk funktionieren.

In der dunklen Jahreszeit öffnet Katharina Groß die Black Boxes der Innerlichkeit. Groß’ Performance mit Sonic Pi basiert auf einem live kodierten Programmquelltext, der die Grundlage für die synthetische Klangerzeugung bildet. Der daraus resultierende Fluss spontaner, neuer Kompositionen, entfaltet zusammen mit den Gästen, Stimmen, Sprachen, Blicken und Projektionen ein ritualisiertes Gefüge und verwebt sich zu einem dichten, rhythmisch treibenden Klangteppich, der zur Meditation
einlädt. Teilnehmende Gäste werden gebeten Schwarz zu tragen.
Katharina Groß ist Medienforscherin und tritt erstmalig live mit Sonic Pi auf.
19:0020:00
11. Dez
[ Konzert ]
Rikas
Veranstaltungs Bild
Rikas sind all das, was deutsche Bands oftmals nicht sind: Gut angezogen, lässig optimistisch, vornehm zurückhaltend, aus Stuttgart. Und zu guter letzt: tanzbar. Sam Baisch, Chris Ronge, Sascha Scherer und Ferdinand Hübner spielen eine wilde Mischung aus Indie, Pop, Soul und multipolaren Einflüssen aus den verschiedenen Dekaden der Musikgeschichte. Alle sind Sänger, alle sind Songwriter. Die Band ist der Star, klar. Gelernt haben sie das alles zusammen: Die vier Jungspunde kennen sich seit der Schule und machen gemeinsam Musik, seit sie denken können. 

Die Geschichte der Band beginnt so richtig, als sie in einem tristen Stuttgarter Sommer nicht wissen, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen. Sie kaufen sich ein Interrail-Ticket, reisen damit durch Europa und schlagen sich mit Straßenmusik durch – in Mailand, London oder Paris. Man kann es mit jeder Note hören: Rikas wollen unterhalten, Langeweile ist der Feind. Details sind wichtig, der Groove essenziell. Die Leute sollen schließlich tanzen und nicht nur mit verschränkten Armen und einem viel zu herben Bier in der letzten Reihe stehen. Rikas sind ein Mai Tai mit Glitzerschirmchen, kein schales Pils vom Fass. 

2018 erscheint „Swabian Samba“ – ihre erste offizielle EP. Die Debut-Single „Tortellini Tuesday“ wird direkt ein kleiner Hit – der Song verselbstständigt sich, macht seinen Weg durch die Playlisten und sorgt dafür, dass die Erwähnung des Bandnamens auch außerhalb von Stuttgart immer öfter für ein anerkennendes Nicken sorgt. Supports für Größen wie Bilderbuch, Von Wegen Lisbeth oder The Lemon Twigs, sowie unzählige Festivalgigs in allen Teilen des Landes tragen ihren Teil dazu bei.

So here we go: Kalifornien, lange staubige Straßen, schöner Chevrolet mit ein bisschen Flugrost – nicht zu glänzend poliert, sondern lässig runtergekommen – Tempomat drinnen, die Füße oben auf dem Armaturenbrett, Zigarillo im Mundwinkel, die Sonne knallt vom Himmel. Rikas könnten auch die Beach Boys von heute sein. Aber das wäre zu einfach. Dann würden sie irgendwas mit „Beach“ heißen und ein albernes Wortspiel als Bandnamen benutzen. Tun sie aber nicht. Rikas sind eigenständig. Und trotzdem enorm anknüpfungsfähig: Auf ihre Konzerte kommen sowohl die Early Adopters, die Musiknerds, die Neuerscheinungen-auf-Vinyl-im-Dutzend-Käufer, aber auch die Kids, die einfach nur eine gute Zeit haben wollen.

Die ersten Schritte sind getan – die vier Hombres wissen zu schätzen, dass sie inzwischen nicht mehr auf der Straße stehen, sondern in einem Tourbus sitzen dürfen, mit dem sie von Stadt zu Stadt fahren und sich auf Bühnen stellen, vor denen immer mehr Menschen auf sie und ihre Musik warten. Rikas liegen auf der Lauer. Auf dem Surfbrett im Meer, ein Stück weit draußen. Die Welle wird kommen. Und dann heißt es: rauf da – und das Ding ganz lässig bis zum Strand ausfahren. Der Himmel ist blau, die Gitarren crisp, die Gesänge harmonisch und die Zukunft leuchtet hell. Besser war Stuttgart schon lange nicht mehr.
19:3020:00
11. Dez
[ Diskussion / Vortrag ]
Das erstaunliche Konzept namens Zukunft
  • Mihael Švitek
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Endlich brausen wir in fliegenden Autos mit OLED-Lackierung durch chromfarbene Wolkenkratzerschluchten, während uns blitzgescheite Nanobots den über Jahrzehnte angesammelten Teer aus der Lunge schaben, um ihn zu einer stammzellverjüngenden Anti-Aging-Creme zu verarbeiten. Und weil wir dann in der Zukunft leben, funktioniert sie auch wirklich! In der Zukunft kommt endlich der Fortschritt, dem wir in der öden Vergangenheit so fiebrig hinterhergelechzt sind, der Fortschritt, der all unsere Probleme endgültig löst! Captain Future steigt höchstpersönlich vom Kreuz, vernichtet das Böse und schlürft nebenher noch lässig einen Ultrablack Smoothie, iCradles singen den Wonneproppen QR-Codes als Wiegenlied und die Smart Homes wohnen ganz autonom, damit wir geplagten Menschlein endlich mal so richtig INTELLIGENT LEBEN können. Mit Touch-Funktion sogar!
19:0020:00
11. Dez
[ Konzert ]
Knocked Loose
  • Knocked Loose
    JusticeForTheDamned
    Malevolence
    Renounced
  • Metal, Hardcore
  • VVK 23,90
Veranstaltungs Bild
Timetable
19.00 Einlass
19.30 Renounced
20:15 Justice For The Damned
21:00 Malevolence
22:00 Knocked Loose
20:0021:00
11. Dez
[ Diskussion / Vortrag ]
Grenzgewalt auf der Balkanroute
  • Border Violence Monitoring Network
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Border Violence Monitoring Network Input über Grenzgewalt auf der Balkanroute

KüfA: 20 Uhr
Vortag: 21 Uhr

Wenn es um die Situation an den Außengrenzen Europas geht, ist das Mittelmeer durch die Diskussion um private Seenotrettung medial sehr präsent. Doch wie sieht es eigentlich auf der so genannten „Balkanroute“ aus, die seit 2015 aus dem öffentlichen Interesse verschwunden zu sein scheint? Wir wollen in dieser Veranstaltung über die aktuelle Lage auf dem Westbalkan und über die Arbeit des Border Violence Monitoring Network (BVMN) sprechen. BVMN ging aus einer Initiative verschiedener NGOs hervor, die vor Ort vor allem im Bereich der humanitären Unterstützungsarbeit tätig sind oder waren und eine Zunahme an Gewalt gegen flüchtende Menschen sowie illegalen Kollektivabschiebungen ohne Einzelfallprüfung der Asylgesuche (sogenannte „push-backs“) wahrgenommen haben. Seit 2016 dokumentiert und veröffentlicht BVMN diese Rechtsverletzungen und fordert politische Konsequenzen auf europäischer Ebene ein. *) Wer beim Vorbereiten und Kochen unterstützen möchte, ist ab 17:30 Uhr in der Küche gern gesehen.
Und danach (ab ca. 22 Uhr) freuen wir uns außerordentlich über Unterstützung beim Aufräumen! **)

We aim to provide simultaneous translation into English. Whisper translation into other languages are more than welcome! Wir bemühen uns, eine simultane Übersetzung ins Englische bereitzustellen. Flüsterübersetzungen in weitere Sprachen sind herzlich willkommen!
23:00
11. Dez
[ Party ]
MIDI
  • Bonbons
    Mauro Caracho
  • Techno, House
  • 2,-
Veranstaltungs Bild
In Zeiten der rasenden Auflösung der Normalarbeit ist die Woche kaum noch mehr, als ein zahnloser Biber, der an unserem Grundbedürfnis nach Zerstreuung lutscht. midi ist die Pionierpflanze auf dem Geröllfeld, das die Trümmer der Arbeitswoche bilden. midi ist Feiertag. midi ist Werktag. midi ist das egal. midi ist deine Afterhour. midi ist dein Start ins Wochenende. midi ist das egal! midi ist Afterwork für Beschäftigungslose. midi ist Sabbat für Selbstständige. midi ist das egal. midi ist Freizeit ist Arbeit ist midi. midi ist Mittwochsdisko, alle zwei Wochen in der GrooveStation, alles andere ist midi egal.
18:00
12. Dez
[ Kunst ]
Vernissage: Transmission
  • Bertram Kober
  • Fotoausstellung
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Bertram Kober ist deutschlandweit mit seinen Fotoessays bekannt geworden, die politische und kulturelle Verhältnisse in poetische wie brisante Bilder fassen. Auf Reisen durch zwölf Länder fotografierte er Sende- und Empfangsanlagen mit skulpturaler Präsenz und absurder Konstellation: Die Landschaft kann unberührt daherkommen, der Trubel die Großstadt überblenden. Bertram Kober blickt dahinter. Er präsentiert die Andockstellen der medialen Übertragung schonungslos und verweist auf deren Allgegenwärtigkeit. Die Öffentlichkeit unserer Übermittlungen – und damit eines Teils unseres Selbst – liegt als unsichtbare wie reale und brisante Folie hinter den Bildern.
19:3020:00
12. Dez
[ Literatur ]
Thomas Jurisch - Von Viehisch bis Versaut!
Veranstaltungs Bild
In diesem Jahr nahm das Publikum des LACHPALAST dem Moderator Thomas Jurisch eine Wette ab, die er eigentlich nie einlösen wollte. Einen ganzen Abend nur Witze erzählen. Einen ganzen Abend nur seine besten Witze erzählen. Einen ganzen Abend kein Blatt vor den Mund nehmen und alle Gattungen der Witze bedienen. Das wollten sie! Darum baten sie! Jetzt bekommen sie es! Kurz vor Weihnachten betritt Thomas Jurisch nur ein einziges Mal die Bühne der Schauburg nicht als Comedian, sondern als der Fips Asmussen der Sachsen. Als Eberhard Cohrs Reloaded. Und was darf erwartet werden? Nicht weniger als er selbst unter Freunden, der seine Lieblingswitze der letzten 20 Jahre erzählt. Seine schrulligsten Zoten. Sein Leben in Witzen von „Viehisch bis Versaut“ – Kompromisslos, Sächsisch, Gudd! Genießen sie den Abend mit Thomas Jurisch im schönsten Kino der Stadt. Erleben sie einen Abend voller Wahnsinn, Spaß und Zwerchfellkrampf. Aber sein sie gewarnt. Es ist nichts für Jedermann/Frau Und wer denkt, dass dieser Abend so kurz vor Weihnachten nicht noch noch krasser werden kann, der sollte sich folgendes vorstellen: Thomas Jurisch hat nebenbei noch eine Wette laufen, welche ihn dazu zwingt, nicht Lachen zu dürfen. Wann immer er dies tut, muss er 10 Cent in ein Sparschwein werfen. Wer Jurisch jedoch kennt, der weiß, dass er am liebsten selbst über seine Witze lacht. Die erlachte Summe wird dann an eine Hilfsorganisation gespendet. Das kann nur schief für ihn gehen! :D Unser Tip: Da dieser Abend einmalig sein wird, ist es fast schon wie ein 200 Karäter der Unterhaltung. Also wahrscheinlich genau das Richtige für ein Nikolausgeschenk oder das Feixen zwischendurch. Er freut sich au euch alle! 
19:0020:00
12. Dez
[ Konzert ]
Emma Elisabeth - Melancholic Milkshake Winter Tour
  • Emma Elisabeth
  • Singer / Songwriter, Folk, Country
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Die Schwedin Emma Elisabeth, die seit einigen Jahren in Berlin wohnt, vermengt Jangle Pop mit Americana und Country zu ihrem ganz eigenen Sound, der die Songwritertradition in die Gegenwart transportiert. Am 12. Dezember spielt sie im The Student Hotel, die gemütlichen bunten Stühle warten schon auf euch! Ihr aktuelles Album Melancholic Milkshake (2019) hat sie mti Unterstützung von Petter Ericson Stakee (Alberta Cross), Earl Harvin (u.a. AIR, Tindersticks), Victor Van Vugt (u.a. Nick Cave, PJ Harvey, Depeche Mode) und Nick McCarthy (ehemals Franz Ferdinand) produziert. 

In 2019 hat sie beim SXSW, USA gespielt und war auch als Vorband für We Are Scientists, Sunflower Bean und The Japanese House unterwegs. Das sagt die Presse: ”Variantenreich cleverer Post-Rock-Pop” - Rolling Stone "Charmant-kratziger Indierock auf den Spuren von Angel Olsen oder Patti Smith" – Tonspion Sie kombiniert die Coolness der 70er Jahre mit der Melancholie der aktuellen Zeit – Pure Vinyl & Cassette Her songs match her emotional openness with immaculate songwriting 
"The Line of Best Fit The next Stevie Nicks"
indieberlin

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Swedish singer/songwriter Emma Elisabeth matches a sound inspired by country and blues, post-punk and jangle pop with a warm voice. Her debut full-length album ”Melancholic Milkshake” was released June 21st on ferryhouse and received praise from media like Rolling Stone and The Line Of Best Fit. Over the last year she's supported bands like Sunflower Bean, Mini Mansions and The Japanese House on stage and was a showcasing artist at SXSW 2019 in Austin, TX for the second year in a row. The album was produced by Emma Elisabeth herself and features collaborators such as Earl Harvin (AIR, Tindersticks) on drums, Victor Van Vugt (Nick Cave/PJ Harvey) as a mixer and NicMc Carthy (Franz Ferdinand). On 12th December, she'll be playing at The Student Hotel, come along and have a seat on one of their colourful cosy chairs!
19:0020:00
12. Dez
[ Konzert ]
Zärtlichkeiten Mit Freunden
  • Zärtlichkeiten mit Freunden
  • Comedy
  • ausverkauft
Veranstaltungs Bild
Wenn man von ganz weit oben schaut, aus dem Weltraum, oder wenigstens aus der Höhe, in der der Weihnachtsmann mit dem Schlitten seine Umlaufbahn beschreibt - dann liegt Riesa so gut wie im Erzgebirgsvorland. Und deshalb haben sich Ines Fleiwa und Cordula Zwischenfisch zertifiziert gefühlt, ein Weihnachtsprogramm zusammenzudrechseln. Was legt die bekannte Band "Zärtlichkeiten mit Freunden" auf den Gabenteller? Ein Gedicht, Trompetenchoräle, Hobelspäne, wenig Evangelisches, Weihnachten in Familie, Pfeffernuss, Äpfelchen, Mandeln, Korinth und geschnitzte Volkskunst aus Seiffen. Gut bis sehr gut. Wie meistens. 

Die bekannte Band "Zärtlichkeiten mit Freunden" ist gut bis sehr gut. Als Zuzweitunterhalter haben Ines Fleiwa und Cordula Zwischenfisch neben schlechter Musik und geklauten Gags nichts weiter zu bieten. Sie haben über 20 Kleinkunst- und Comedypreise auf dem Schrank stehen. Darüber freuen sie sich dementsprechend. Das alles ist sehr herrlich und zieht bei Frauen. Die beiden Grobmusiker der bekannten Band "Zärtlichkeiten mit Freunden" gastierten bereits auf vielen Silberhochzeiten, Sportfesten und CB-Funkertreffen. Sie sind alte Hasen in der Unterhaltungsbranche. Die zwei Stunden Programm sind kurz. "Zärtlichkeiten mit Freunden", um den Namen noch einmal zu nennen, spielen Hits. Aber das ist ihnen nicht genug, sie machen auch Witze. Das ist eigentlich schon alles, was wichtig ist.
20:0020:30
12. Dez
[ Literatur ]
Die Schwärmer
  • Willi Hetze
Veranstaltungs Bild
Die Schwärmer - Lesung und Vortrag mit Dr. Willi Hetze

Teo ist ein junger Postbote aus einem vergessenen Teil des Landes. Als das Briefverteilzentrum seiner Provinz aus unbekannten Gründen geschlossen wird, muss er in die Hauptstadt reisen, um der Sache nachzugehen. Dort zeigt sich, dass eine neue Technologie, der „Schwarm“, das Briefeschreiben überflüssig gemacht hat. Die „Schwärmer“ verbinden sich über einen Funknerv, den sie im Kopf haben, und tauschen dort nicht nur Nachrichten, sondern auch Gefühle aus.

Als seltsame Albträume sich unter den Nutzern verbreiten, greift schnell auch eine unaufhaltsame Angst um sich: Unbekannte Feinde sollen ihr Unwesen in der Provinz treiben, aus der Teo stammt.

Und auch Teo gerät in den Datenstrudel aus Gerüchten und Fake News. Die Schwärmer entsenden Truppen und ein schwer durchschaubarer Krieg um die digitale Evolution wird entfesselt.

Der Mediensoziologe Willi Hetze schreibt über eine revolutionäre Zukunft, deren Anbruch wir bereits spüren. Seine Romanhelden zeichnen einen neuen Menschentypus des digitalen Zeitalters: die Schwärmer.

Presseecho zum Buch:

„Damit erbaut Willi Hetze eine sprachliche Dystopie im Zeitalter des digitalen Fortschritts, wirft einen kritischen Blick auf mögliche Folgen, regt zum Nachdenken an, verliert sich aber nicht im Surrealismus. Somit setzt er seine Folge der Gegenwartsliteratur fort und sorgt ganz nebenbei dafür, dass man das Handy nicht dazu nimmt, um sich darüber zu unterhalten, sondern sich zu verabreden, mal wieder bei einem Kaffee, face to face zu kommunizieren; nicht zuletzt, um dieses Buch weiterzuempfehlen!“
(Yevgeniya Shcherbakova: Im Sog der digitalen Dystopie, Urbanite, 08.04.18)

„Die Schwärmer sind eine faszinierende literarische Zukunftsvision, breit angelegt, allegorisch gemalt, die die Ängste der Gegenwart spiegelt. […] Bemerkenswert, da bei anderen Autoren nicht selbstverständlich: Obwohl für ihn der gesellschaftskritische Impetus im Mittelpunkt steht, sind seinem Buch auch breite technologische Recherchen anzumerken: Was er da als nahe Zukunft schildert, dürfte – außer vielleicht der Funknerv selbst – auch für uns nicht mehr weit weg sein […]. Stilistisch bedient sich Hetze einer sehr bildhaften Sprache, mit denen er oft zu faszinierenden Assoziationen gelangt.“
(Heiko Weckbrodt: Filterblasen lassen unsere Herzen erkalten, Oiger – Onlinenews aus Wirtschaft und Forschung, 20.04.18)

„Da schont er uns nicht in der Beschreibung grausamer Details. […] Letztlich aber ist es nur konsequent, weil er generell sehr sinnlich und präzise erzählt. Dazu mit originellen, poetischen Wendungen: Der Winter knisterte nachts schon übers Land, besah sich seine künftigen Besitztümer. Ein Regentag schleicht in grauem Mantel vorüber, Personen sprechen mit straff gezogener Stimme, die auch mal vor Enttäuschung rutschig werden oder klingen kann wie zersprungenes Eis. […] Orientiert an der Bildwelt von Science-Fiction-Filmen, ist ihm ein Roman gelungen, der einen mit seiner Dramatik und Spannung fesselt. Zugleich ein kluges Buch, das uns weitsichtig die hochbrisante Frage nach den Konsequenzen des globalen Experiments stellt, mittels Digitalisierung den Menschen zu einem allmächtigen Wesen zu machen.“
(Googles Traum, in die Katastrophe gedacht: Dr. Tomas Gärtner, Dresdner Neueste Nachrichten, 21.04.18)
Kalender
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