18:0019:00
17. Jun
( Konzert )
Picknick Konzerte: Lotte
Veranstaltungs Bild
Wir möchten euch nicht länger warten lassen und gehen jetzt mit den ersten Shows in den Vorverkauf! Wir haben die gesetzlichen Auflagen permanent im Blick und werden diese entsprechend verantwortungsvoll umsetzen! Sollten (einzelne) Konzerte wider Erwarten doch nicht stattfinden können, bekommt ihr 100% des Kaufpreises von unserem Ticketingpartner Krasser Stoff rückerstattet (inkl. aller Gebühren).

Glück. So heißt der langersehnte Nachfolger von LOTTEs Debütalbum Querfeldein.
Mit Songs wie der ersten Single „Schau mich nicht so an" oder dem Duett mit Max Giesinger „Auf das was da noch kommt“, durchmisst LOTTE dabei die Höhen und Tiefen des menschlichen Glücksstrebens. Und auch wenn jeder der zwölf Songs seine eigene Geschichte erzählt – sie alle eint die Suche nach der ganz persönlichen Bedeutung dieses großen Wortes. Glück ist kein Werk über einen abgeschlossenen Prozess, sondern ein beeindruckend ehrliches und facettenreiches Album über eine menschliche Suche.

Kaum etwas umfasst so treffend und direkt, wonach wir streben, wie das Wort ‚Glück’ – und kaum etwas wird gleichzeitig so floskelhaft verwendet. Ob in der Jugend, im Erwachsensein oder im Alter: zu kaum einer Frage kehrt man so konstant zurück wie zu der Frage nach dem Glücklichsein. Unzählige Romane, Filme, Songs und Klatschmagazin-Geschichten leben von der ständigen Suche nach der Erfüllung dieser wohl größten Menschheits-Sehnsucht.

Bei dieser Omnipräsenz könnte man vermuten, dass sich künstlerisch nichts schwieriger darstellen lässt, als die eigenen, authentischen Wünsche, Hoffnungen und Sehnsüchte – die Suche nach dem Glück also – ohne dabei in Klischeefallen zu tappen. Aber wohl genau aus diesem Grund, weil es für diese Suche zahllose Schablonen, Vorlagen und vorgefertigte Wege zu geben scheint, stellt sich erst die Frage, wie man dieses Wort eigentlich definiert – und zwar für sich selbst. Genau das tut LOTTE
auf ihrem zweiten Album Glück.

Die Monate nach Querfeldein, LOTTEs Debütalbum von 2017, waren für die 24-Jährige eine turbulente Zeit. Plötzlich waren da große Tourneen, Festival-Auftritte, jede Menge Aufmerksamkeit, inspirierende Begegnungen und Momente. Direkt nach der Veröffentlichung von Querfeldein beginnt

LOTTE wieder neue Songs zu schreiben und für all diese Erlebnisse, Geschichten und Veränderungen
in ihrem Leben Worte, Sätze und schließlich Texte zu finden. Beim zweiten Mal, so dachte sie, würde
sich der Albumprozess schon bekannter und routinierter anfühlen. Zum Glück tat er es aber überhaupt nicht: „Ich habe wahnsinnig viel geschrieben und wieder verworfen, weil es so sehr nach dem ersten Album klang. Ich wollte kein zweites Querfeldein machen“, sagt sie. Es galt sich von äußeren Einflüssen freizumachen, sich ganz auf die Musik konzentrieren zu können.

LOTTE nimmt sich die Zeit, um nach all den schnellen, dynamischen Monaten wieder zur Ruhe zu kommen. Es folgt eine Zeit des Ankommens – sowohl bei ihrer Familie in Ravensburg als auch in Berlin, ihrer neuen Heimat – und des Bewusstwerdens der Ereignisfülle der letzten Monate. In dieser Phase entsteht ein Song namens „Alles zieht vorbei“: „Der Song beschreibt, wie es ist, wenn so viel passiert, dass man es gar nicht mehr greifen kann. Die Zeit rennt so schnell, alles zieht vorbei und ich habe das Gefühl, dass ich nichts davon aufhalten kann.“ Diese Momente auskosten können – dieser Wunsch steht von nun an im Raum und wird für LOTTE zum Startschuss für die Arbeit am neuen Album.

LOTTE zieht es nach Mannheim ins Studio. Auf der Suche nach neuen Impulsen und Inspiration hatte sie sich mit einem neuen Produzententeam zusammengetan. Mit Jules Kalmbacher und Jens Schneider hatte LOTTE in der Vergangenheit bereits Songs geschrieben. Daraus war eine Freundschaft entstanden und nun hat sie mit ihnen ihr zweites Album produziert. Allen drei war es dabei enorm wichtig, die Produktion selbst als Teil des künstlerischen Prozesses zu begreifen: „Für viele ist die Zeit im Studio einfach nur Arbeit, uns aber war es wichtig, diese Lebenszeit als natürlichen Teil des Musikmachens, des Kreativwerdens, zu begreifen“, sagt LOTTE. „In dieser kreativen Blase in Mannheim haben wir einfach nur gemacht, was sich richtig angefühlt hat und konnten alle äußeren Einflüsse ausblenden, das war total wertvoll.“
Irgendwann kam dann der Moment, in dem LOTTE bewusst wurde, dass diese ganzen angesammelten Ideen sich in einem bestimmten Rahmen bewegten, dass sie verschiedene Facetten eines übergreifenden Themas waren. Auch wenn die Songs in den unterschiedlichsten Momenten, Gefühlslagen, textlichen und musikalischen Kontexten entstanden sind – sie einte in gewisser Weise eine gemeinsame Frage: die Frage nach der ganz persönlichen Bedeutung des Begriffes ‚Glück’. Es ist jedoch kein Album über das gefundene Glück. Es ist kein Abschlussbericht und noch weniger ein Ratgeber: „Glück ist ein riesiges Wort, und ich glaube ich werde es niemals ganz erreichen. Ich glaube, das ist mir auch bei diesem Albumprozess aufgefallen. Mein Album sollte ‚Glück’ heißen und da sind viele Geschichten drauf, wie ich danach suche – aber es gibt keine Geschichte darüber, wie ich dieses Glück erreiche.“

Es geht LOTTE um einen Prozess, um die Fähigkeit, Veränderung und dadurch erst Entwicklung zuzulassen. Das gilt für das Leben im Allgemeinen, wie für die kleinen Dinge. Genauso gilt es für Freundschaften: Mit Max Giesinger ist LOTTE seit drei Jahren befreundet, sie haben gemeinsame Touren gespielt und sich von Anfang an über die Musik verbunden gefühlt. Drei Jahre später bringen sie nun ein gemeinsames Duett raus: „Auf das, was da noch kommt“ ist die zweite Single von Glück und verdankt ihre Existenz einem Zufall: „Gegen Ende der Produktion war ich mit Max im Studio und wir wollten eigentlich etwas ganz anderes zusammen schreiben. Mir war es aber wichtig, noch einen Song auf dem Album zu haben, der nach vorne blickt und die Frage beantwortet, was im Leben noch alles kommen könnte – und Max beschäftigte sich mit ähnlichen Gedanken.“

Die Idee daraus ein Duett zu machen, kam jedoch erst im Schreibprozess selbst, wie Max erzählt: „Ich fand den Song so stark, dass ich LOTTE einfach irgendwann gefragt habe, ob es ok für sie wäre, wenn ich auch mitsingen würde. Ich habe es irgendwie gespürt – das muss ein Duett werden.“ Also haben sie „Auf das, was da noch kommt“ in einem Rutsch geschrieben und gemeinsam eingesungen.
Im kreativen, Mannheimer Umfeld entsteht zwischen Winter 2018 und Frühling 2019 eine Musik, die auf dem für LOTTE so charakteristischen, organischen Sound des ersten Albums aufbaut – die aber gleichzeitig ihr Faible für die Synthesizer der Achtziger und moderne, elektronische Elemente aufgreift und schließlich zusammenführt.

Es sind LOTTEs ganz eigene Geschichten, die man auf diesem neuen Album findet. Und man kann anhand dieser Geschichten sehr gut erkennen, dass Melancholie und Traurigkeit ebenso zum Glück gehören wie die großen Euphorie-Momente, die man ohne Niederlagen vermutlich gar nicht genießen könnte. Songs wie „Wenn Liebe kommt“ leben von dieser permanenten Dynamik der Gefühle und einem präzisen Gespür für Dramaturgie, Dynamik und mitreißende Refrains.

Und dennoch: so persönlich sich LOTTEs eigener Prozess in den Songs wiederspiegelt, so sehr geben sie Platz und Raum für die Vorstellungen eines jeden anderen – bis Songs wie die erste Single „Schau mich nicht so an“ zu unser aller Geschichte werden. Der Song bringt LOTTEs Vision für dieses Album auf den Punkt: Es geht darum, sich dem Moment hinzugeben, Leichtigkeit zuzulassen und nicht an gestern und morgen zu denken. Wer das schafft, weiß ein bisschen mehr darüber, was Glück bedeutet: „Ich habe auf der Bühne gelernt, und ich lerne jeden Tag dazu, wie schön es sein kann und wie wunderbar es sein kann, einfach loszulassen. Und ich merke, je mehr ich das kann, je mehr ich alles andere um mich herum vergesse, desto mehr machen die Leute das auch, und dann wird es richtig gut“, sagt sie.

In dem Video zu „Auf das, was da noch kommt“ mimen Max Giesinger und LOTTE ein Gesangs-Duo,
das durch die Provinz tingelt und – flankiert von Cameoauftritten von Leuten wie Tim Mälzer, Johannes Oerding und Revolverheld – bei Baumarkteröffnungen und in Altersheimen spielt. Ein Schicksal, das der echten LOTTE auch dank dieses Albums bis auf Weiteres erspart bleiben wird. LOTTE weiß, wie nahe die lichtesten Höhen und die tiefsten Täler beieinanderliegen und dass das eine ohne das andere nicht möglich ist. Aus dieser Erkenntnis generiert sie mitreißenden, aufrichtigen, euphorisierenden Pop, der so vielseitig ist wie das Leben selbst. In diesen Momenten findet man dann tatsächlich: Glück.
19:00
17. Jun
( Kunst )
Language & Plants
  • Alaa Abu Asad
    Alwin Weber
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Der Künstler, Forscher und Fotograf Alaa Abu Asad richtet sich in seinen Projekten auf die Entwicklung und das Erfahren neuer Wege, in denen sich Praktiken der (Re-)Präsentation, des Übersetzens, des Betrachtens, des Lesens und des Verstehens überschneiden. Pflanzen und Sprache sind derzeit die Hauptthemen seiner forschungsbasierten künstlerischen Praxis. Alaa hat die Berichterstattung zu invasiven Arten in Nordwesteuropa gesammelt und sich dabei auf den Japanischen Staudenknöterich (Fallopia japonica) konzentriert. Er hat die Rhetorik um diese Pflanze und neue Bekämpfungs- und Ausmerzungsmethoden untersucht. In Dresden wird Alaa seine Forschungen über die invasiven Pflanzen und ihre botanische, sozioökonomische und politische Bedeutung fortsetzen.

Alaa Abu Asad studierte an der  Abteilung für Fotografie der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem und am Dutch Art Institute (DAI) in den Niederlanden. Er arbeitete als Assistenzkurator für die audiovisuelle Ausstellung The Long Journey des UNRWA in Jerusalem und für das Palästina-Museum in Bir Zait. Seine Arbeiten wurden bei vielen internationalen Film- und Videokunstfestivals gezeigt, unter anderem beim Arabischen Film Festival ALFILM in Berlin, beim Cairo Video Festival, beim Si:n Festival in Ramallah, außerdem bei All the Other Lovers, 98 Weeks/Project Space, Beirut, beim Young Artist of the Year Award (YAYA 2018), bei der A.M. Qattan Foundation, Ramallah und beim Toronto Palestine Film Festival (TPFF). Alaa war 2019-2020 Resident an der Van Eyck Academy in Maastricht.

--

Alaa Abu Asad (علاء أبو أسعد) is a Palestinian artist, researcher, and photographer. His practice is centred around developing and experiencing alternative trajectories where values of (re)presentation, translation, viewing, reading, and understanding intersect. Plants and language are main themes in his recent research–based work. Alaa has been chasing down conflicted stories and news about invasive species, mainly in Northwestern Europe, focusing on the Japanese knotweed plant (Fallopia / Reynoutria japonica). His research is attentive to the language used to depict the plant, up-to-date (national) fighting and killing methods performed on it; as well as its ethnobotanical, socio-economic and ecological impacts.

In collaboration with Alwin Weber, artist in residence Alaa Abu Asad will present a live audio performance from his recent work on invasive species
20:30
17. Jun
( Diskussion / Vortrag )
undsonstso – This ain´t Dresden but... #5
  • Ronit Wolf
    Shila Rastizadeh
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Ronit Wolf - Science & Fiction Festival München
Das Münchner Science & Fiction Festival – art and science ist das erste, interdisziplinäre Festival, das Kunst und Wissenschaft mit der Phantasie und Experimentierfreude der Science-Fiction verschmilzt. Es bringt Künstler:innen, Wissenschaftler:innen, Kreative und Aliens zusammen, um ordentlich was abzufackeln – denn da wo’s knistert – funkelt’s…! Das erste Art & Science Festival, das München jemals sah, kommt jährlich zu seinem Publikum zurück – seit 2020 auch international! Gegründet 2014 von Ronit Wolf, als diese Themen – eher Terra Incognita – in der bayerischen Landeshaupt waren. 2019 schrieb das Science & Fiction Festival erneut Geschichte und landet als erstes Festival – ever – im größten Technik-Museum der Welt – dem Deutschen Museum in München! Das Festival verbindet seitdem internationale, wie regionale Künstler:innen und Wissenschaftler:innen, deren Ziel es ist – Wissen, Vielfalt und Kreativität zu teilen und einem breiten Publikum zugänglich zu machen; Spitzohr Spock würde sagen – ‘Kol-Ut-Shan – Infinite diversity in infinite combinations.

Shila Rastizadeh - Human Computer Interaction, TH Nürnberg
Shila Rastizadeh arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Nuremberg Campus of Technology (NCT) der Technischen Hochschule Nürnberg und forscht dort im Bereich Virtual Reality (VR). Vorher hat die gebürtige Münchnerin an der TH Nürnberg ein Bachelorstudium in Design absolviert. Neben ihrer Forschung setzt sie verschiedene künstlerische Projekte – allein und in Kooperationen – um und verstärkt seit 2017 das Team des Science & Ficition-Festivals im Bereich  Xtended/Virtual Reality mit ihrer Expertise.

undsonstso
Ein Blick über den Tellerrand von Gestaltern, Ingenieuren und Kreativen. Mit Erzählenswertem aus Design, Kunst, Wirt- und Wissenschaft. Dresden ist unser Ort der Ideen und Möglichkeiten. An jedem ersten Donnerstag im Monat haben wir die Chance dies hautnah zu erleben. Mit zwei Kurzvorträgen und genügend Zeit für Fragen und Diskussionen, bietet sich der Rahmen um Dresden und seine Macher näher kennen zu lernen.

undsonstso ist ein Projekt, das nur durch eure Ideen und Themen möglich ist. Organisatorisch getragen und finanziert wird dieses Projekt durch Wir gestalten Dresden, dem Branchenverband der Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft.

Stream
youtu.be/QdKNbo5oHPw
15:00
18. Jun
( Performance )
Reisebüro - In 80 Minuten um die Welt
  • Andrea Enste
    Hannah Künemund
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
In Kooperation mit dem Hole of Fame eröffnet das Pop-Up Reisebüro von HfbK-Reisen seine Pforten für Sie!

Wir legen Ihnen die Welt zu Füßen: Ganz unter dem Motto: „In 80-Minuten um die Welt“ beraten wir Sie vom 18.-20. Juni gerne täglich zwischen 15 und 21 Uhr. Es erwartet Sie ein erlesenes Angebot an spannenden Destinationen rund um den Globus!
In Kürze erhalten Sie hier weitere Informationen über unseren Buchungsvorgang. Um stets auf dem Laufenden zu bleiben, möchten wir Ihnen außerdem unseren Instagram-Account @hfbk_reisen ans Herz legen.

Ihr Team von HfbK-Reisen
Frau Andrea Enste und Frau Hannah Künemund

Weitere Öffnungszeiten:
Samstag 15 Uhr bis 21 Uhr
Sonntag 15 Uhr bis 21 Uhr
16:0017:00
18. Jun
( Diskussion / Vortrag )
Wie wollen wir wohnen?
  • Claudia Blaurock (Landschaftsarchitekten BdA)
    Eva Jähnigen (Bürgermeisterin)
    Frank Wiesner (Unternehmer)
    Frau Kempe (Bauforum)
    Frau Prof Hannemann
    Herr Jäckel (WID)
    Kassem Taher Saleh (Bauingenieur)
    Roman Grabolle (Aktivist)
    Stephan Kühn (Bürgermeister)
    Susanne Krause
    Thomas Löser
  • Eintritt frei, Anmeldung beachten
Veranstaltungs Bild
Betongold oder Gemeinwohl? 
Flächen sparen oder versiegeln? 
Boden privatisieren oder kommunalisieren?
Mietendeckel drauf oder runter? 
Geht sozialer Wohnungsbau auch nachhaltig? 
Grüne Fassaden – Quatsch oder Chance?

16:00 Einlaß

17.00 Uhr Begrüßung, Vorstellung Podien, Kurzablauf

17.10 Uhr Impuls: Frau Prof Hannemann (Lehrstuhl für Wohnsoziologie Uni Stuttgart) als Stream

17.30 Uhr
Podium 1: Wie kommen wir zu einer vernünftigen Boden- und Mietenpolitik?
Susanne Krause
Teilnehmer*innen: Stephan Kühn (Bürgermeister), Roman Grabolle (Aktivist), Frank Wiesner (Unternehmer), Frau Kempe (Bauforum)

15 Minuten Pause

18.30 Uhr
Podium 2: Sozialer Wohnungsbau und ökologisches Bauen in Dresden
Moderation: Thomas Löser
Teilnehmer*innen: Herr Jäckel (WID), Kassem Taher Saleh (Bauingenieur, Kandidat Grüne BtW), Eva Jähnigen (Bürgermeisterin), Claudia Blaurock (Landschaftsarchitekten BdA)

30 Minuten Pause

20.00 – 21.00 Uhr Abschlussdiskussion – open Micro

--

Vor Ort sind max. 50 Plätze verfügbar, frühes Erscheinen (Einlass - 16 Uhr) lohnt sich. Es wird zusätzlich einen Livestream per YouTube geben.
18:00
18. Jun
( Party )
Re-Opening
  • Franz & Darth Peydar
    Leopardenweste
    Ronhelm
    DeeCee
  • Punk, Wave, Ska
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Bei Unwetter, Sturm und Starkregen bleibt der Garten geschlossen.
18:00
18. Jun
( Party )
GrooveGarden: Pauken & Trompeten
  • Barbarella (Pauken & Trompeten)
    Barrio Katz (Fat Kat Disko / Pauken & Trompeten)
  • Downtempo, Electronica, Disco
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Komm in den Garten! 
Wie Kenner wissen, handelt es sich hierbei um ein Werk der Avantgarde-Pop-Band Foyer Des Arts. Noch größere Kenner wissen, dass Barrio Katz & Barbarella a.k.a. Pauken & Trompeten vor kurzem eine 80er-Jahre-Edit-EP namens "Alman Edits" herausgebracht haben, auf welcher ebendieser Track enthalten ist. Abgesehen von solcherlei Ohrwürmern wird es gewohnt elektronisch-deep-chillige Musik von Nah und Fern geben, und das in schnuckeliger, lauschiger Umgebung bei leckeren Getränken. Also, wer sich den GrooveGarden in den letzten Tagen noch nicht angeschaut hat, sollte das unbedingt tun, z.B. am Freitag ab 18 Uhr.
18:00
18. Jun
( Kunst )
PORTRAITS HELLERAU Photography Award 2021
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Die Hellerauer PORTRAITS Residenzpreisträgerin 2021 heißt Natalia Kepesz. Ihre preisgekrönte Fotoserie „Niewybuch“ (etwa: ‘Blindgänger’) beschäftigt sich mit den psychologischen und emotionalen Auswirkungen, die die zunehmend populären militärischen Sommerlager in unserem Nachbarland Polen auf die teilnehmenden Kinder haben. Sie wird im Festspielhaus Seite an Seite mit der Serie „Fetish of the Image” ihrer Vorgängerin Agata Wieczorek zu sehen sein, die letztes Jahr nur kurz ausgestellt war, bis der erste COVID-Lockdown das Kulturleben lähmte. Umso schöner, dass die polnischen Künstlerinnen zur Vernissage der Doppelausstellung am 18. Juni beide persönlich anwesend sein können und über ihre Arbeiten Auskunft geben, bevor sie anschließend ihre Residenzen antreten und in HELLERAU an neuen Arbeiten feilen werden.

Alle 26 Fotoserien der Finalrunde des PORTRAITS – Hellerau Photography Award 2021 sind noch bis in den Frühherbst hinein in den Technischen Sammlungen Dresden ausgestellt und können parallel online besucht werden.
18:3019:00
18. Jun
( Performance )
Lebende Minus Tote
Veranstaltungs Bild
wir
betrauern / besingen / beklagen / befragen /
erinnern / erhören / vergessen / verraten /
verdauen / verlieren / verfassen / versagen /
euch


“Lebende Minus Tote” ist ein hybrides 360°-Erlebnis an der Schnittstelle von Musik, Theater und Film. Vier Performer*innen  – ergänzt durch drei Sänger*innen um den Komponisten Mathias Monrad Møller  – setzen sich mit der eigenen Sterblichkeit und kollektiven Trauerpraktiken auseinander. Grundlage hierfür ist das medial viel beachtete Onlineprojekt „Archiv der lebenden Toten“, das Stimmen der Corona-Risikogruppen in Form von digitalen Vermächtnissen dokumentiert und für eine kommende Gesellschaft bewahrt.
Die Produktion “Lebende Minus Tote” ist eine formalästhetische und inhaltliche Antwort auf die Herausforderungen der Corona-Pandemie. Sie bespielt mittels 360°-Technik gleichzeitig den analogen sowie digitalen (Theater-)Raum und sucht nach einer gemeinschaftlichen Erfahrung in pandemischen Zeiten und darüber hinaus.
Für diesen Zweck kommt jede analoge Vorstellung nach drei Tagen zur digitalen Wiederauferstehung. Beide Erlebnisse sind einzigartig und dennoch miteinander verknüpft: Sie bieten jeweils ganz eigene Perspektiven auf das Bühnengeschehen und nehmen sich zugleich gegenseitig in den Blick.
18:0019:00
18. Jun
( Konzert )
Picknick Konzerte: Blond
  • Blond
    Shelter Boy
    Mia Morgan
  • Indie, Pop
  • 29,90
Veranstaltungs Bild
Wir haben die gesetzlichen Auflagen permanent im Blick und werden diese entsprechend verantwortungsvoll umsetzen! Sollten (einzelne) Konzerte wider Erwarten doch nicht stattfinden können, bekommt ihr 100% des Kaufpreises von unserem Ticketingpartner Krasser Stoff rückerstattet (inkl. aller Gebühren). 

SPEISEN UND GETRÄNKE DÜRFEN SELBST MITGEBRACHT WERDEN!
19:00
18. Jun
( Party )
Draussen: Man must Dance
  • Sender
  • Indie, Britpop
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Indie Disco mit Sender
19:0020:00
18. Jun
( Konzert )
LBT
Veranstaltungs Bild
Handgemachter Techno und feinste Improvisation: Das dem Jazz entspringende Klaviertrio LBT hat in den letzten Jahren seine wundersame Wandlung zum gefeierten Techno-Act erfolgreich vollzogen. Das macht Musikkritiker genauso glücklich wie das spätestens nach dem dritten Track tanzende Publikum jeglicher Altersgeneration. Ihr unverkennbarer Sound mit treibender Kickdrum, irrlichterndem Klavier und fettem Bass lässt definitiv niemanden stillsitzen. Wie die drei perfekt eingespielten Jungs ihren akustischen Instrumenten darüberhinaus die ungeheuerlichsten Klänge entlocken, bleibt so geheimnisvoll wie faszinierend. Mit ihrem neuen Programm "Stereo" (ENJA Records) bringen sie Modern Jazz und Techno an einem Abend zusammen.

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Hygienevorschriften
Einlass erfolgt ausschließlich mit tagesaktuellem Negativ-Test oder für vollständig geimpfte oder genesene Personen. (Bitte Nachweis nicht vergessen.)

Wir erfassen (datenschutzkonform) ihre Kontaktdaten (QR-Code oder schriftlich).

Im Club besteht Tragepflicht für einen Mund-Nase-Schutz. (Atteste werden nicht akzeptiert.)

Bitte beachten Sie eventuelle weitere notwendige Hygienregeln, die in unserem Eingangsbereich aushängen.
19:0020:00
18. Jun
( Konzert )
Dota
  • Dota
  • Pop
  • ausverkauft
Veranstaltungs Bild
Die Berliner Band DOTA um die Musikerin Dota Kehr veröffentlicht ein neues Album.
Aus feinsinnigen und vielschichten Texten stricken sie eingängige Popsongs, in denen Platz ist für sanfte Poesie, Politisches und Partystimmung, für Melancholisches und Albernes – mit so mühelosen Übergängen dazwischen, dass die Tragweite mancher Gedanken erst beim zweiten oder dritten Hören einsickert. 
DOTA ist in dieser Bandbesetzung seit 2017 unterwegs und längst über den Status als Geheimtipp hinausgewachsen: Die letzten drei Alben waren in den Top 20, das 2020 veröffentlichte „Kaléko“ acht Wochen in den Charts, dazu Auszeichnungen wie der Fred Jay-Preis im Gepäck und zahlreiche ausverkaufte Touren im ganzen deutschsprachigen Raum.
Politisch engagiert, begnügt sich Dota nicht damit, die „richtige“ Meinung zu haben und Parolen für die eh schon Gleichgesinnten zu liefern. Stattdessen konfrontiert sie sich auf „Wir rufen Dich, Galaktika“ mit ihrer eigenen Ratlosigkeit. Keine Antworten, dafür Lieder, in denen man sich zumindest für die Dauer eines Refrains der Utopie hingeben kann. Wie in „Als ob“, oder wenn sie im Titelstück „Wir rufen dich, Galaktika“ die lila Weltraum-Fee aus der Fernsehserie „Hallo Spencer“ um die Lösung der Probleme auf der Erde bittet – weil wir es alleine vergurkt haben. Damit entlarvt sie sich immer wieder, nimmt den eigenen Standpunkt analytisch auf die Schippe und sich selbst nicht zu ernst.
Die Liebeslieder des Albums berühren durch eine besondere, manchmal zärtliche Ehrlichkeit: Der Wunsch nach Nähe einer unerreichbaren Person („Besser als nichts“), die bescheidene Bitte um Verzeihung („Ich halte zu dir“), eine intensive Begegnung mit unklarer Zukunft („Funken schlagen“) und ein plötzliches Ende („Einfach so verloren“). All das besingt Dota in klaren, frischen Worten. Jede Strophe öffnet neue Blickwinkel. Das Album endet mit zwei offen und assoziativ getexteten Stücken („Bleiben“ und „In allem Gedankenlosen“), die der Band viel Raum lassen für weite und vielfarbig schillernde Klangwelten.
Dota schreibt Lieder, die tatsächlich gebraucht werden. Lieder, die den Blick auf die Welt nachhaltig verändern und öffnen - in kleinen, alltäglichen Details und im großen Ganzen. Ein Brombeerbusch am Wegesrand wird die idyllische Unbeschwertheit von „Sommer für Sommer“ wachrufen, jeder Schwimmbadbesuch die Zeilen aus dem Lied „Bademeister“. In einer sich ewig im Kreis drehenden Diskussion über die Weltlage wird man in Gedanken die lila Fee „Galaktika“ zur Hilfe rufen wollen. Und wer sich das nächste Mal dabei erwischt, im Social-Media-Feed einem personalisierten Werbelink zu folgen, wird vielleicht an die Zeilen denken: „Und weil der Algorithmus sagt, dass ich es mögen muss. Und wenn es mir dann tatsächlich gefällt. Ich hasse es.“
In der Musik lassen sich die individuellen Charaktere der Mitmusiker immer heraushören, während sie die Songs unterstützen und liebevoll dekorieren. Janis Görlichs lebendige Mischung aus lässig trockenem, rauchigem Schlagzeugsound und elektronischen Samples, Jan Rohrbachs unverkennbare Gitarrenlinien, die ihre eigenen kleinen Geschichten erzählen, Patrick Reisings farbenfroh und nuancenreich sound-designte Analog-Synthesizer und Keyboards, Alex Binders verspielt melodischer Bass und Dota Kehrs abgedämpfter Gitarren-Stil und ihre einmalig natürliche Stimme, bei der man ganz von selbst auf jedes Wort lauscht - eine Stimme, die sogar dann noch Vertrauen und Zuversicht einflößt, wenn sie gesteht, selbst nicht weiter zu wissen. Jammern können andere. Wenn Dota die Dinge über den Kopf wachsen, resümiert sie eben auch mal: „Ich lern jetzt was Vernünftiges: Ich lern Photosynthese.“
In all dem steckt das offene Eingeständnis, dass sie natürlich auch keine Lösungen anbieten kann. Dafür aber kleine Oasen, Schlupfwinkel im System. Und einen Blick, mit dem sie in diesem „seltsamen Nebeneinander von Krieg und Abendbrot“ („Bleiben“) Momente findet, die mehr sind als Routine und Funktionieren. Momente, die vielleicht alltäglich scheinen – bis Dota ihren Zauber in einem Lied enthüllt hat. „Jeder braucht seinen Dumbledore“ singt sie – und einmal mehr ist sie das für ihre Zuhörer selbst. In ihrem Fall natürlich: eine Dumbledorin. Für all diejenigen, die sich seit Jahren in ihren Texten wiederfinden, auf ihren Konzerten lauthals mitsingen und von ihrer klugen Melancholie trösten lassen können. Und für alle, denen ihre Lieder neu zu entdecken noch bevorsteht.

Das Konzert ist live & Open Air mit Corona-konformen Abstands- und Hygienekonzept
20:0020:30
18. Jun
( Performance )
Loss & Luck
  • Antje Schupp (DE/CH) & Sigal Zouk (IL/DE)
  • 11
Veranstaltungs Bild
Die richtigen Worte im richtigen Moment können für immer in Erinnerung bleiben. Die falschen Worte im falschen Moment auch. Welche Worte wählt man also in einem existenziellen Moment? Vielleicht gar keine?

Loss & Luck ist eine Performance über den Tod und was er uns über das Leben lehrt, über Verlust und das Glück, das man trotz eines Verlusts empfinden kann. Es ist eine Arbeit über die Sprachlosigkeit, die einen in solchen Lebenssituationen erfassen kann und darüber, wie man wieder Kraft und Zuversicht findet.

Loss & Luck ist ein Trauerritual und gleichzeitig ein Bekenntnis an die Wiederauferstehung. Nur auferstehen nicht die Toten, sondern vielmehr die Lebenden, die sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen und in widrigen Umständen ungeahnte Kräfte freisetzen. Einer dieser Menschen ist Ludwig van Beethoven, dessen letzte Klaviersonate musikalisch im Zentrum der Arbeit steht.

Ausgehend vom Tod ihrer Eltern arbeitet die Performerin und Regisseurin Antje Schupp für ihr zweites Solo mit der Choreografin Sigal Zouk zusammen.  Gemeinsam entwickeln sie eine Körpersprache, die universelle Erfahrungen menschlichen Daseins zeigt und von beidem erzählt: von “loss” und “luck”. Immer präsent: der Gedanke, dass ein Verlust auch die Möglichkeit einer Transformation in sich birgt. Aus Leere entsteht wieder Neues.

Konzept & Entwicklung & Performance: Antje Schupp
Entwicklung & Körper- und Präsenztraining: Sigal Zouk
Ausstattung: Christoph Rufer
Musik & Sounddesign: Martin Gantenbein
Dramaturgische Mitarbeit & Outside Eye: Beatrice Fleischlin
Technische Leitung & Lichtdesign: Thomi Kohler
Produktionsleitung: Franziska Schmidt (produktionsDOCK)
Dauer: ca. 1 Std. 10 Min.
14:00
19. Jun
( Party )
o.k.again - get the party started
  • Albrecht Wassersleben (Uncanny Valley, objekt klein a)
    Elbtalherzen
    Marcel Koar (Children of The Drum, Pangaea x Friends)
    Sinamin (Love Foundation, DISCOnnect)
Veranstaltungs Bild
Hello again. Du, ich möchte dich heut noch sehn. Ich will dir gegenüber stehn. Viel zu lang war die Zeit. Uh uh uh, uuh, ich sag nur hello again. Uh uh uh, uuh. Ein Jahr lang war ich ohne dich. Ich brauchte diese Zeit für mich. Kann sein, dass ich ein andrer bin. Als der der damals von dir ging. Uh uh uh, uuh, ich sag nur hello again. Noch ein paar Stufen bis zur Tür. Ich spür ein wenig Angst in mir. Ich würde gern für immer bleiben. Doch das kann ich nicht allein entscheiden. Vielleicht wird uns noch viel verbinden. Vielleicht musst du erst zu mir finden. Hello again. Ich sag einfach hello again.
Da sind wir wieder: euer Musterhaus für musikunterstützte Quality Time, eure Selbstbedienungs-Autobahnkirche (Abfahrt Flughafen), euer letzter Beautysekt vor Amerika. Vorerst öffnen wir nur den nigelnagelneuen Sektgartencenter, doch hossa, dort geht es feierlich zu. Denn wir dürfen euch endlich wieder zu lasterhaften Tanzlustbarkeiten verführen. Dirty! Es ließen sich nach all der Zeit noch DJs finden, die zu wissen glauben, wie man auflegt. Und World Dance Master Novo wird euch ein paar Moves ins Gedächtnis rufen. Für einen kleinen konzertanten Break haben wir der Autohaus-Eröffnung in Zauckerode die Elbtalherzen mit ihrem neuen Musikprojekt abwerben können! Zu allem Überfluss wird es außerdem ein Tischtennis Turnier geben, moderiert vom Radio Möhre Sportkommentator. Das alles geht unter die Haut. Wir sagen einfach hello again.

ATTENTION:
Bleibt unbedingt zuhause, wenn ihr irgendwelche Krankheitssymptome verspürt oder Kontakt zu Personen hattet, die an SARS Cov 2 erkrankt sind. Der Zutritt ist euch untersagt!

Bedingung für den Einlass ist die Vorlage eines zertifizierten tagesaktuellen negativen Corona-Tests. Zum Abgleich ist unbedingt ein gültiges Personaldokument mitzuführen! Vor dem Club können keine Schnelltests durchgeführt werden. 

Zum Zwecke der Nachverfolgung im Falle einer Infektion, sind wir verpflichtet, eure Kontaktdaten zu erheben, hierfür werden wir die CoronaWarnApp verwenden. Auch eine analoge Kontaktdatenerfassung wird möglich sein.

Ihr seid angehalten, möglichst Abstand zu einander zu halten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wo das nicht möglich ist - etwa beim Tanzen. Außer am Einlass und auf den Toiletten herrscht jedoch keine allgemeine Maskenpflicht!

Beachtet die gängigen Hygieneregeln, über die ihr euch auch vielfach auf dem Gelände informieren könnt! Im Eingangsbereich, auf den Toiletten sowie an der Bar wird Desinfektionsmittel stehen.
18:0019:00
19. Jun
( Konzert )
Picknick Konzerte: Paul van Dyk
Veranstaltungs Bild
Wir haben die gesetzlichen Auflagen permanent im Blick und werden diese entsprechend verantwortungsvoll umsetzen! Sollten (einzelne) Konzerte wider Erwarten doch nicht stattfinden können, bekommt ihr 100% des Kaufpreises von unserem Ticketingpartner Krasser Stoff rückerstattet (inkl. aller Gebühren). 

SPEISEN UND GETRÄNKE DÜRFEN SELBST MITGEBRACHT WERDEN!
19:00
19. Jun
( Konzert )
Draussen: Anne Lenk
  • Anne Lenk
  • Singer / Songwriter, Folk
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
 
19:00
19. Jun
( Party )
Unlocken
  • phillson (Syn.thie.Verrückt, Sektor Evolution)
    Alec Troniq [live] (Snoe, Complexed, Formatik)
    Drumcomplex (Intec, Complexed)
    Mit B. (Sektor Evolution)
  • Techno
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
“Erfahrungen entstehen nicht am Reißbrett”, sagst du dir, und legst den Skizzenstift beiseite. “Geh raus in die Nacht und packe alle Eindrücke ein, ohne an ihnen festzuhalten” ist das letzte, was ich zu mir sage, kurz bevor die Tür hinter mir zufällt. Ab jetzt brennt sich der Takt und das Thema wie ein Master auf meinen Rohling. Dialoge, Begegnungen, Fassade - die Lebenden und die belebten - und der Soundtrack sind durch mich entstanden und organisch für immer in mir konserviert. Ein zweistimmiger Tanz übernimmt und ich frage mich, wer führt? Ist es Evolution oder ihre wilde Schwester Revolution?
Rau, industriell, zwischen Backstein, Beton, hohen Decken und Glasfenstern entsteht ein Sound, der seit 12 Jahren Menschen prägt. Aus diesen Wurzeln sind ein Club und Label entstanden, die für mehr als nur einen Musikstil stehen. Sie stehen für eine Art, Musik zu hören, zu feiern, die Welt zu erleben, ein Lebensgefühl. Stets verwurzelt mit der östlichsten Stadt des Technodreiecks, verbindet das Label und der Club Künstler:innen, die kompromisslos der elektronischen Musik verfallen sind. 
Verfügbar auf

Stream
subground.org
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19:0020:00
19. Jun
( Konzert )
Standard Crow Behavior
  • Standard Crow Behavior
  • Folk, Singer / Songwriter
  • 20
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Es begann mit einem Mikrophon. Ein Mikrophon für drei Musiker*innen, drei Stimmen und drei Instrumente. Die Musik und die Konzerte von STANDARD CROW BEHAVIOR sind eine akustische und dreidimensionale Choreografie, die von zahlreichen Konzert - und Festivalbesucher*innen seit dem Bestehen der Band gefeiert wurde. Geprägt von Nähe, Direktheit, Witz und Besinnlichkeit, starken und leisen Momenten. Nun hat die Band ihr Debütalbum „Talking To Space“ im Gepäck. Den Albumtitel, der direkt übersetzt soviel heißt wie „Selbstgespräche führen“, kann man in der aktuellen Zeit mit Sicherheit auch als Hinweis auf so manche Veränderung deuten. Space, Raum, davon gibt es zwischen Menschen derzeit viel. Auch auf der Bühne bei Standard Crow Behavior haben sich – den Umständen geschuldet – die räumlichen Verhältnisse verändert. So stehen dort nun drei Mikrophone. Aber sie nehmen ihn ein, den entstandenen Raum. Füllen ihn mit dem warmen, satten Klang ihrer drei Stimmen und ihrer Instrumente, überwinden so physische Distanz. Auf ihrem Debütalbum präsentiert das Trio eine Auswahl der Songs der ersten beiden Schaffensjahre. Die Musik der Band lässt sich irgendwo im Spannungsfeld eingerahmt vom Sound des kammermusikalischen Bluegrass und Songwriter-Pop-Arrangements verorten, auf dem Weg vom einen zum anderen. Die Texte des Albums sprechen eine deutliche Sprache, aktuell und zeitlos gleichermaßen. Es werden Fragen gestellt, etwa die nach der Verantwortung, bewusstem Handeln und weisen Entscheidungen. Und es werden Geschichten erzählt. Von Kleingärten, Schneeflocken und Bergdörfern – von persönlichen Erkenntnissen und Liebe. Die Welt als zu Hause – Nähe trotz Abstand.

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Hygienevorschriften
Einlass erfolgt ausschließlich mit tagesaktuellem Negativ-Test oder für vollständig geimpfte oder genesene Personen. (Bitte Nachweis nicht vergessen.)

Wir erfassen (datenschutzkonform) ihre Kontaktdaten (QR-Code oder schriftlich).

Im Club besteht Tragepflicht für einen Mund-Nase-Schutz. (Atteste werden nicht akzeptiert.)

Bitte beachten Sie eventuelle weitere notwendige Hygienregeln, die in unserem Eingangsbereich aushängen.
17:0020:00
19. Jun
( Konzert )
Skinsects
  • Skinsects
    DJ Emperor
  • Oi, Punk, Ska
  • Eintritt frei
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KONZI IM BIERGARTEN unter dem Motto : "...es klatscht in dein Gesicht!"

Bei Unwetter, Sturm und Starkregen bleibt der Garten geschlossen.
20:30
19. Jun
( Performance )
Loss & Luck
  • Antje Schupp (DE/CH)
    Sigal Zouk (IL/DE)
  • 11,-
Die richtigen Worte im richtigen Moment können für immer in Erinnerung bleiben. Die falschen Worte im falschen Moment auch. Welche Worte wählt man also in einem existenziellen Moment? Vielleicht gar keine?

Loss & Luck ist eine Performance über den Tod und was er uns über das Leben lehrt, über Verlust und das Glück, das man trotz eines Verlusts empfinden kann. Es ist eine Arbeit über die Sprachlosigkeit, die einen in solchen Lebenssituationen erfassen kann und darüber, wie man wieder Kraft und Zuversicht findet.

Loss & Luck ist ein Trauerritual und gleichzeitig ein Bekenntnis an die Wiederauferstehung. Nur auferstehen nicht die Toten, sondern vielmehr die Lebenden, die sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen und in widrigen Umständen ungeahnte Kräfte freisetzen. Einer dieser Menschen ist Ludwig van Beethoven, dessen letzte Klaviersonate musikalisch im Zentrum der Arbeit steht.
Ausgehend vom Tod ihrer Eltern arbeitet die Performerin und Regisseurin Antje Schupp für ihr zweites Solo mit der Choreografin Sigal Zouk zusammen.  Gemeinsam entwickeln sie eine Körpersprache, die universelle Erfahrungen menschlichen Daseins zeigt und von beidem erzählt: von “loss” und “luck”. Immer präsent: der Gedanke, dass ein Verlust auch die Möglichkeit einer Transformation in sich birgt. Aus Leere entsteht wieder Neues.

Konzept & Entwicklung & Performance: Antje Schupp
Entwicklung & Körper- und Präsenztraining: Sigal Zouk
Ausstattung: Christoph Rufer
Musik & Sounddesign: Martin Gantenbein
Dramaturgische Mitarbeit & Outside Eye: Beatrice Fleischlin
Technische Leitung & Lichtdesign: Thomi Kohler
Produktionsleitung: Franziska Schmidt (produktionsDOCK)
Dauer: ca. 1 Std. 10 Min.
20:30
19. Jun
( Performance )
Versuch über das Sterben (unplugged)
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Eingeladen zum Schweizer Theatertreffen 2021 als einer der zehn besten Inszenierungen der Saison 2020.

2017, ein Jahr nach dem Tod seines Vaters, beginnt der Autor und Regisseur Boris Nikitin die Geschichte von dessen ALS-Erkrankung aufzuschreiben. Die Krankheit hatte kurzen Prozess gemacht: Von der Diagnose bis zum Tod dauert diese knapp ein Jahr. Sehr früh eröffnet dabei der Vater den Gedanken, einen assistierten Suizid in Erwägung zu ziehen, einen EXIT. Eine Aussage, die alles ändert.

In „Versuch über das Sterben“ verbindet Nikitin die Geschichte dieses Outings mit der Geschichte seines eigenen Coming-Outs als schwuler Mann vor 20 Jahren. Dabei genügt ihm eine leere Bühne, ein Stuhl und der Text selbst. In diesem minimalistischen Setting entwickelt Nikitin einen Theaterabend darüber, was es bedeutet, gesellschaftliche Tabus zu brechen, den Schritt in die Öffentlichkeit zu wagen und sich dabei sichtbar, angreifbar und verwundbar zu machen.

Seit über zehn Jahren verhandelt der Basler Regisseur und Autor Boris Nikitin in seinen Theaterarbeiten die Frage, wie wir Wirklichkeiten und Identitäten herstellen, indem wir sie darstellen. Dabei spielen die realen Biografien der Darsteller_innen eine besondere, zentrale Rolle. International erfolgreich tourende Arbeiten wie „Imitation of Life“ oder „Hamlet“ sind stets auch Porträts der Performer:innen auf der Bühne, die im Laufe eines Abends vor den Augen des Publikums entstehen. In seinem neuen Stück „Versuch über das Sterben“ vollzieht Nikitin nun einen Seitenwechsel: Als Autor, Regisseur und zugleich Darsteller verhandelt er zum ersten mal seine eigene Biografie.

„Versuch über das Sterben“ ist ein Stück über den Blick der Anderen, die Überwindung von Schamesgrenzen und über die Utopie einer Verletzlichkeit, die kein Mangel des Menschseins ist, sondern eine revolutionäre Fähigkeit.

In HELLERAU zeigt Nikitin die für die kleine Bühne adaptierte unplugged-Version seines Stücks.
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