Im Gespräch mit Brendan

Brendan
Who is brendan?
  • Na wir sind brendan! Und unser Namensgeber war ein irrer Ire, den Elisa in Portugal kennengelernt hat. Okay, nun klingt es vermutlich so, als wären wir eine Sekte, die von einem gewissen Brendan geführt wird. Ganz so ist es dann doch nicht. 
  • Als wir bereits über ein Jahr erfolglos nach einem passenden Namen für uns gesucht hatten, lernte Elisa Brendan aus Irland kennen. Er war super durchgedreht und erzählte ihr betrunken von seinem Job in einer New Yorker Marketingabteilung, wo er sein Geld mit tollen Powerpoint Präsentationen verdiente. Als sie ihn dann fragte, ob er als Profi eine Idee für einen Bandnamen hätte, blickte er ihr tief in die Augen, nahm ein Schluck Bier, schaute nachdenklich in die Ferne und sagte schließlich: “Name your band Brendan. The name is a guarantee for absolute success.”
  • Auf eine wilde Party-Nacht folgte am nächsten Morgen eine Powerpoint Präsentation, mit der Elisa schließlich den Rest der Band überzeugen sollte. 

Was macht ihr für Musik?
  • Das ist immer super schwer zu beantworten. Wir nehmen uns eigentlich nie konkrete Stile, Rhythmen oder Sounds vor. Wir spielen immer aus dem Bauch heraus und schreiben über die Dinge, über die wir uns bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wein unterhalten würden. Planlos aber von Herzen. Klanglich kommt dabei ein Mix aus einer starken, souligen Stimme, fetten Basslines, groovy Drums und einer verzerrten Gitarre heraus, der mal verträumt und mal kämpferisch ist.
  • Aber Indie und Alternative sind wahrscheinlich die Genres, in denen wir uns am ehesten bewegen.

Habt ihr ein Ziel, was ihr erreichen möchtet?
  • Zunächst einmal wollen wir so schnell wie möglich wieder auf einer Bühne stehen. Am liebsten auch eines Tages auf Festivals, wie dem Hurricane. Und natürlich wäre es toll irgendwann die eigene Schallplatte im Regal unserer Freunde stehen zu sehen. 

War es euer Ziel sich als All-Female Band zu gründen oder ergab sich das eher zufällig?
  • Tatsächlich war das nie der Plan. Wir (Ivy, Ana und Elisa) hatten Bock miteinander Musik zu machen. Nach einigen Wochen stellte sich heraus, dass wir super miteinander harmonieren und wir eigene Songs schreiben wollen. Dann brauchten wir letztendlich nur noch Unterstützung an den Saiten. Bei einem männerdominierten Casting setzte sich dann die einzige Bewerberin (Annelie) am Bass durch. 

Eure erste EP heißt “Best Of”. Wie seid ihr auf den Namen gekommen?
  • Brendan hat gesagt, wir sollen die EP so nennen. Nein Spaß, den Namen haben wir ausnahmsweise selbst vergeben. Die Aufnahmen für die EP sind schon Anfang 2020 entstanden und sollten eigentlich nur Demos unserer besten Songs werden, mit denen wir uns bei Festivals und Clubs bewerben wollten. Aufgenommen wurden wir von der Band ISOLATE (Johan Keilig, Paul E. Riemer und Niklas Ciecior). Die Ergebnisse waren jedoch viel zu gut, um sie zu Corona-Zeiten im Posteingang der Booker verstauben zu lassen. Also beschlossen wir einfach, die EP unserer besten Songs, eben ein Best Of herauszubringen. 

Gibt es Künstler*innen die euch beeinflusst haben?
  • Definitiv, an erster Stelle wäre die Band HAIM zu nennen, die aus drei Schwestern besteht und unser Vorbild in vielerlei Hinsicht ist. Doch auch Gurr, Wir sind Helden, My Ugly Clementine, Daughter und BOY sind wahnsinnig inspirierend und treiben uns in dem was wir tun an.

Wie geht’s bei euch jetzt weiter?
  • Auch wenn die EP “Best Of” heißt, sind wir uns sicher, dass wir noch mehr Musik schreiben wollen und das nur für kurze Zeit unser Best Of bleiben soll. Wir basteln schon fleißig an neuen Ideen und hoffen natürlich nächstes Jahr ein paar Chancen zu bekommen, diese auch Live spielen zu können. Und hey, irgendwas muss auf die Schallplatte… wie wäre es mit einem Debut-Album?

Die EP wird am 04.12.2020 rein digital in allen gängigen Streaming Portalen, wie Spotify, iTunes, Amazon, Deezer und Co., zum Streamen und als Download zum Kaufen veröffentlicht.

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Soundcloud
geschrieben von pierre ed, am 27. November 2020
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