18:0019:00
24. Jun
[ Konzert ]
Wettbüro Unplugged: Cinemagraph
  • Wettbüro Unplugged w/ Cinemagraph
  • Pop
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Wettbüro Unplugged ist eine Konzertreihe im Sommergarten des Alten Wettbüro. Hier erlebt Ihr Etablierte- und Nachwuchstalente bei unverstärkten Konzerten im Freien.

Cinemagraph are 4 sweet boys from Germany. Cinemagraph is yellow and tastes like lemon juice.  Cinemagraph makes you dance like no one's watching and the last sip of your beer taste like the first one. Cinemagraph's heartbreaking lyrics are covered in wrapping paper made out of catchy riffs and sweet melodies.

Es ist Sommer und Wettbüro Unplugged lädt zu unverstärkten Konzerten in den Sommergarten ein. Wir feiern die Sonne, die Musik, gutes Essen, kühle Getränke, das Leben und das alles unter freiem Himmel. Mit akustischen Premieren, eindringlichen Stimmen und einzigartigen Momenten. Einfach unvergessliche, schöne Abende unter Freunden und Familie.

19:0020:00
24. Jun
[ Konzert ]
Eluveitie
Veranstaltungs Bild
Wir sind alle aus Archetypen entstanden. Wir SIND Archetypen. Ferne Echos von einem gleichzeitig urzeitlichen und doch edlen Leben. Diese Archetypen zu akzeptieren, nicht nur als Teil des Lebens, sondern als das Leben selbst ist das, was manche Erleuchtung nennen, einen gewissen Seelenfrieden. ELUVEITIE nennen es »Ategnatos«. Ihre bisher längste Lücke zwischen zwei Metal-Alben nutzten sie, um Schwung zu gewinnen und ihr bisher stärkstes Album zu fertigen.

ELUVEITIE gingen aus dem ländlichen Mystizismus der Schweizer Alpen hervor und sind seit jeher tief in der keltischen Mythologie, der gallischen Geschichte und der protoeuropäischen Kultur verwurzelt. Sie sind seit langem Wegbereiter und regelrechte Meister ihres Handwerks. Umso mehr, weil sie sich nie auf einfache Streifzüge durch Runen-verzierte Klischees oder alberne Trinklieder beschränkten. Von ihrem legendären Debüt »Spirit«(2006) an war es ihr Ansatz, mit Respekt, historischer Genauigkeit, Tiefe die aufregendste, eingängigste und ursprünglichste Mischungen von Melodic Death Metal und Pagan Folk zu erschaffen, die sich die Welt je hätte erträumen können.

Der Erfolg ließ natürlich nicht lange auf sich warten. Für ihr bahnbrechendes und wegweisendes Werk »Slania«taten sie sich mit Nuclear Blastzusammen, zu einer Freundschaft, die bis heute andauert und die Band schnell zu einem weltweiten Phänomen machte. In einer schnellen Folge von je zwei Jahren Abstand entfesselten sie »Everything Remains (As It Never Was)«, »Helvetios« und das Monument, das über allem thront, was zum Folk-Metal gehört, namens »Origins«und drum herum, als Rahmen die beiden ausgefeilten und archaischen Akustik Alben »Evocation I – The Arcane Dominionund »Evocation II – Pantheon«, wobei dem letzteren auch eine unvergessliche Akustik-Tour folgte. Auf jeder neuen Platte verfeinerten sie ihr Markenzeichen von Chrigel’s donnernden  Growls, metallischer Härte und folkloristischem Ideenreichtum, der dem typischen „lasst uns hier noch irgendwie einen Dudelsack einbauen“ schon immer meilenweit voraus war.

Mitglieder kamen und gingen. Die Seele ELUVEITIE’s jedoch, die Essenz dieses Zusammenschlusses blieb stets unberührt. Und jetzt, Anfang 2019, schauen sie zurück auf beeindruckende 7 Studioalben, von denen das letzte sogar direkt auf dem ersten Platz der Schweizer Charts landete und auch in Deutschland einen bemerkenswerten 3. Platz in Deutschland erreichte, ebenso wie es zahlreiche Welt-Tourneen und Headliner-Shows auf einigen der größten Metal Festivals. Dennoch, das war erst der Anfang. Eine 13 Jahre lange Ouvertüre für das, was noch kommt. Der Himmel verdunkelt sich, Raben fliegen. Die Bühne ist bereit für den Donnersturm, der sich bereits durch den tosenden Vorboten »Rebirth«Ende 2017 angekündigt hat. Endlich ist alles bereit für diese monumentale Stimme der Zeitalter, für »Ategnatos«.

Auf diesem mystischen und philosophischen Album bringen ELUVEITIE Mythologie, heidnischen Glauben und Spiritualität in unsere moderne Welt. “Es wurde fast so etwas wie eine sozialkritische Enthüllungsarbeit”, meint Chrigel, “eine Art Offenbarung, eine Prophezeiung des jüngsten Tages.Düster und Ernst in seiner Atmosphäre und seinem Charisma, auch sehr okkult, urzeitlich und elitär.” Das Album selbst ist ein Manifest, ein schnelllebiges, hochdramatisches und ausgeschmücktes Werk, über die sich die heutige Gesellschaft im Spiegel antiker keltischer Mythologie und Wissen betrachten kann. “Das Bild ist natürlich erschütternd”, fügt Chrigel mit bitterem Lächeln hinzu. “Zumindest für die, die Augen haben, um es zu sehen.” Es ist jedoch viel mehr als nur ein pessimistischer Schwanengesang für unsere Welt, denn »Ategnatos« beinhaltet ebenso das befreiende Versprechen auf Erneuerung. “Ategnatos ist das gallische Wort für ‘wiedergeboren’’”, erklärt Chrige. “Dem geschärften Verstand wird es den verborgenen, lang vergessenen Schlüssel für Veränderung und Erneuerung offenbaren.” Das hat natürlich seinen Preis. “Vor dem Glück kommt stets das Leiden. Und stets Dunkelheit vor dem Licht.”

»Ategnatos«, ein Werk, das auf urzeitlichen Archetypen und dem uralten Erneuerungskonzept basiert, entfaltet eine elementare Kraft, auf die man sich erst vorbereiten muss. “Diese Archetypen sind noch immer in uns. Die Menschheit hat sich nicht sehr verändert in den letzten 3000 Jahren – und ein Mensch war stets nur ein Mensch.” Kein Wunder, dass das Album einem entschieden dunkleren, monumentalen Ton folgt, der sehr gut dazu passt. Natürlich haben ELUVEITIE schon lange ihren ganz eigenen typischen Klang gefunden, ein klangliches Abenteuer, das schon oft nachgeahmt, aber dennoch nie übertroffen wurde. Mit »Ategnatos«arbeitete diese engagierte Neun-Mitglieder Band nicht nur (zum ersten Mal!) mit einem echten Streichquartett zusammen sondern gewährte auch Fabienne Erni‘s erhabenen Meisterschaft der Harfe den Raum, den sie verdient; sie haben sich auch einem ganzheitlichen Upgrade unterzogen, dessen Ergebnis einige der eingängigsten (‘Ambriamus’), aggressiven (‘Worship’, mit LAMB OF GOD‘s Titanen Randy Blytheals Gast-Sänger) oder auch epischsten (‘Black Water Down’) Melodien waren, die die Schweizer Folk-Metal Instanz jemals hervorgebracht hat.

Für diejenigen, die mit dem Eifer und der Begeisterung, für die diese Band bekannt ist, vertraut sind, war das nicht wirklich überraschend, und dennoch war die Reise, die schließlich zu »Ategnatos«führen würde, eher ungewöhnlich. Mit dem Line-Up, das sich schnell als das stabilste, produktivste und kreativste herausstellen würde, haben ELUVEITIE das Album während ihres Aufenthaltes an der Zürcher Hochschule der Künste

gemacht und haben nie zuvor besser als Einheit gearbeitet. Dies ist an sich schon eine Leistung, da die Schweizer Folk Metal-Superstars aus ganzen neun Mitgliedern bestehen, aber es wird noch besonderer, wenn man an den Entstehungsprozess denkt. “Seit dem Beginn von ELUVEITIE blieb mein Plan für ein neues Album immer unberührt und wurde irgendwann in die Realität umgesetzt. Dieses Album ist jedoch im Gegensatz dazu ein Werk der gesamten Band. Die ganze Sache war ein absichtlich sehr spontaner Prozess, der es den Songs erlaubt hat, sich noch während der Entstehung radikal zu ändern.” Der Sofort-Hit ‘Ambriamus’zum Beispiel wurde in nur zwei Stunden geschrieben, während sie bereits im Studio waren. “Ein bisschen ungewöhnlich”, gibt Chrigelzu, “aber umso brillanter.”

Manche Dinge ändern sich natürlich nie. Die Aufnahmen fanden in ihrem geliebten New Sound Studio statt, mit dem Sound-Ingenieur ihrer Wahl, Tommy Vetterli. “Trotzdem war es komplett anders, da wir dieses Mal nur vier Wochen Zeit hatten, um alles aufzunehmen – im Vergleich zu den 8 Wochen, die wir für ‚Origins’ hatten.” Indem sie das Mixing in die geschickten Hände des renommierten Studio-Zauberers Jens Bogrenin seinen Fascination Street Studios in Örebro, Schweden, legten, sind ELUVEITIE genau an den Ort zurückgekehrt, an dem sie vor mehr als zehn Jahren ihr legendäres »Slania«Album noch selbst abmischten. “Wie die Zeit fliegt”, ruft Chrigel aus. Und mit einem unübertrefflich epischen Album wie »Ategnatos«im Repertoire, werden die nächsten Jahre ebenso verfliegen. Ein prall gefüllter Tour-Plan wartet und es beginnt sogar noch vor dem Release, wenn die Band zuerst nach Süd-Amerika reisen wird. “Asien, Europa und die Vereinigten Staaten werden dann noch folgen, zusammen mit einer vollgeplanten Festival Season”. Nein, ELUVEITIE sind nicht nur stärker und ungestümer denn je zurückgekehrt. Sie sind wiedergeboren. Wahrhaftig und vollständig wiedergeboren, wodurch sie selbst zu einem Archetypen werden.
20:00
24. Jun
[ Konzert ]
Feature Ring
  • Gebhard Ullmann
  • 11,-
Veranstaltungs Bild
So, wie die diesjährige Feature-Ring-Saison von einem legendären Musiker eröffnet wird, so begibt sie sich auch in die Sommerpause. Niemand geringeres als der aus Bad Godesberg stammende Bassklarinettist Gebhard Ullmann, der seinerseits mehr als 50 Platten aufgenommen hat und seit 2005 regelmäßig in den Kritikerlisten des amerikanischen Downbeat Magazins geführt wird, steigt auf das Podium. Mit unvergleichlichem Antrieb verschiebt er seit den Siebzigerjahren die Grenzen zwischen Komposition, Elektronik, Improvisation und Klangkunst. Heute Abend auch im Dialog mit Eren Solak, Felix-Otto Jacobi und Demian Kappenstein.
20:0021:00
24. Jun
[ Konzert ]
Duel
  • Duel
    Dead Myrick
  • Rock, Stoner
Veranstaltungs Bild
ENDLICH! Wir freuen uns wie verrückt, unsere persönlichen Buddeez von DUEL aus Austin/TX zum vierten Mal in Dresden zu begrüßen!

Ihr melodiegeladener Hard Rock verleugnet keineswegs seine Herkunft aus den goldenen 70ern, sondern kriegt eine Frischzellenkur und wird so unverkennbar DUEL. Nicht zuletzt Tom Franks Stimme und ihre Spielfreude reißen das Auditorium mit und zwingen die Rock-Gemeinde zum Ringelpietz mit Anfassen!

Stop - Apple Time!
18:3019:00
25. Jun
[ Film ]
Montags in Dresden
  • Sabine Michel
    Susan Weilandt
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
In Anwesenheit der Regisseurin Sabine Michel
Moderiert von Susan Weilandt.

Synopsis:
Sie heißen René, Sabine, Daniel - drei von Tausenden,
die jeden Montag als „Patriotische Europäer gegen die
Islamisierung des Abendlandes“ durch Dresden ziehen.
Sie rufen „Wir sind das Volk!“. Sie fordern „Merkel
muss weg!“.

Die Regisseurin Sabine Michel hat sie über ein Jahr
lang begleitet - auf ihren Demonstrationen und in ihrem
Alltag.

MONTAGS IN DRESDEN ist kein Film über PEGIDA, er
fragt nach den privaten Gründen für das patriotische
Aufbegehren, ein Film über reale und absurde Ängste
der Gegenwart.

Ort: Alte Fabrik, Prießnitzstrasse 48 Hinterhof, 01099 Dresden
19:00
25. Jun
[ Diskussion / Vortrag ]
Die Zukunft der Chancengleichheit
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Technologie und die Digitalisierung bringen effizientere Mittel, ökonomisch, politisch, sozial und kulturell zu handeln und Entscheidungen zu treffen. Künstliche Intelligenzen, Roboter und Algorithmen nehmen Menschen diese Arbeit zunehmend ab: Wenn in Zukunft Maschinen über unsere Arbeitsstellen oder die Mode im nächsten Winter entscheiden, dann möchten mehr Leute noch mitreden als es heute der Fall ist. Nutzen diese technologischen Errungenschaften dem Menschen allgemein oder nur einer bestimmten Gruppe? Wie werden sich Diskurse über Chancengleichheit verändern? Das vielseitige, mehrschichtige Thema wird in naher Zukunft noch intensiver als heute diskutiert werden: Es geht um Vorurteile, Rollendenken und Altlasten menschlicher Traditionen, die uns heute weniger nutzen, als es manchen noch lieb zu sein scheint. 
19:00
25. Jun
[ Diskussion / Vortrag ]
Abendschule#9: Förderanträge erfolgreich formulieren
  • André Schallenberg
  • Workshop
  • Eintritt frei, Anmeldung beachten
Veranstaltungs Bild
Was wollen Fördermittelgeber lesen, was nicht? Oft scheitern gute Tanz- und Theaterprojekte an umständlich formulierten Anträgen. Es scheint eine große Kunst zu sein, auf oftmals begrenztem Raum sowohl die Ziele eines Projektes als auch seine konkrete Umsetzung deutlich werden zu lassen. Schließlich müssen in jedem Fördergremium Menschen persönlich überzeugt werden.

Diese Veranstaltung beschäftigt sich mit Sinn und Aufbau von Förderanträgen für die Freien Darstellenden Künste, über Zielformulierungen und Zielhierarchien, Ausschreibungsinterpretationen, Förderrichtlinien und begleitenden Maßnahmen zur Chancenerhöhung sowie mit stilistischen Fragen, wie etwa in der Kürze ein Projekt überzeugen kann.

Das Mitbringen von Projektanträgen, ist ausdrücklich erwünscht, um diese gemeinsam zu diskutieren.


Leitung: André Schallenberg 
André Schallenberg arbeitete bis 2011 als freier Künstler mit Installationen, Hörstücken und Bühneninszenierungen, u.a. am Mousonturm Frankfurt, LOFFT Leipzig und Theaterhaus Gessnerallee. Von 2011 bis 2014 war er Leiter des Künstlerischen Produktionsbüros der Ruhrtriennale sowie von 2014 bis 2018 Projektleiter bei PACT Zollverein in Essen, wo er unter anderem die Gesamtprojektleitung für die Tanzplattform Deutschland 2018 innehatte. Seit vergangenem Jahr verantwortet er unter der Intendanz von Carena Schlewitt die Programmleitung Theater und Tanz in HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste, Dresden. Er saß in vielen internationalen Jurys, in denen es um die Vergabe von Fördermitteln ging und hat selbst zahlreiche Projekte mit Hilfe von Fördergeldern durchgeführt.


Anmeldungen
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Bitte eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung an lachenicht@landesbuero-sachsen.de

Ort: Besucherzentrum im Seitengebäude West HELLERAU, Besprechungsraum 1
20:0021:00
25. Jun
[ Konzert ]
Special Show: The Pack
  • The Pack
  • Rock
  • 5,-
Veranstaltungs Bild
Zwischen melodischen Momenten und destruktiven Ausbrüchen, roher Energie und schneidendem Gesang. The Pack A.D. entfachen eine Energie wie man sie inzwischen immer seltener erlebt und dafür benötigt das Duo nicht mehr als eine Gitarre, ein Schlagzeug und Gesang. Becky Black & Maya Miller gründeten The Pack A.D. 2006 im kanadischen Vancouver, seither perfektionieren die Beiden ihren eigenwilligen Psych- & Garage-Rock Stück für Stück. Während Gitarre und Schlagzeug sich fordernd durch die Songs prügeln, greifen die Texte tiefer und beschäftigen sich mit Themen wie z. Bsp. der fortschreitenden Digitalisierung und wie diese ganze Gesellschaftsordnungen verändert, sowie mit anderen kosmopolitischen Themen. Welche immer auch mit einem Augenzwinkern kommentiert werden. Mit ihrem aktuellen Album "Dollhouse" kommen The Pack A.D. nun ein weiteres Mal auf Tour, um zu beweisen, dass ein guter Song nicht viel mehr als zwei Instrumente, eine Stimme und gute Texte braucht.
19:3020:00
26. Jun
[ Diskussion / Vortrag ]
An Otter World is possible?!
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Geld als gesellschaftliches Medium, als Verdinglichung sozialer Verhältnisse im Kapitalismus und als Grundlage der Knappheit in einer Welt des Überflusses.

Tino Heim

 „Zum Golde drängt, am Golde hängt doch alles. Ach wir Armen!“ seufzt Gretchen im ersten Teil von Goethes Faust und dass Mephisto im zweiten Teil das Papiergeld erfindet, macht die Sache nicht besser, sondern löst eine veritable Krise aus. Geld in seinen verschiedenen Gestalten gilt so nicht nur als Schmiermittel des ‚Wohlstands der Nationen‘ in der globalen Kapital- und Warenwirtschaft, sondern auch als teuflische Ursache aller individuellen Laster und gesellschaftlicher Übel. Eine (seit Luther antisemitisch grundierte) Geld- und Zinskritik und der Traum, durch Neuordnung des Geldes alle gesellschaftlichen Missstände kurieren zu können, sind bis heute wohlfeiler Ersatz für Kapitalismuskritik.

Dass regelmäßige Scheitern und die paradoxen Konsequenzen der Suche nach dem ‚alternativen Geld‘ (statt nach Alternativen zum Geld), zeigt allerdings, dass die Sache mit dem Geld nicht ganz so einfach sein dürfte. Ausgehend von Marx‘ ‚Kritik der politischen Ökonomie‘ ist das Geld als zentrales ökonomisches Medium schließlich nur ein verdinglichter Ausdruck der konkreten Formen, in denen gesellschaftliche Produktions-, Austausch-, Abhängigkeits-, Dominanz- und Ausbeutungsbeziehungen im Kapitalismus insgesamt strukturiert sind. Das betrifft die unmittelbar ökonomischen Lohnarbeits- und Konsumverhältnisse ebenso wie die Klassen- und Geschlechterverhältnisse oder das modernen Konstrukt der ‚romantischen Liebe‘ und die scheinbar intimsten Formen zwischenmenschlicher Beziehungen. Statt an der Vermittlungsform, müssten theoretische Kritik und praktische Kämpfe bei diesen Beziehungen selbst ansetzen. Denn überwinden ließe sich das Geld nur zusammen mit seinen gesellschaftlichen Grundlagen. Wo der absurde Selbstzwecks der Vermehrung des in Geld ausgedrückten abstrakten Reichtums zunehmend zur Verknappung und Vernichtung des stofflichen Reichtums an Gütern und frei verfügbarer Zeit, führt wäre dabei eine andere Gestaltung gesellschaftlicher Beziehungen jenseits der Geld- und Warenform nicht nur möglich, sondern auch nötig.
20:0021:00
26. Jun
[ Konzert ]
Heathen Apostles
  • Heathen Apostles
    Prison of Blues
  • Rock
  • 10,-
Veranstaltungs Bild
Heathen Apostles - Southern gothic outlaw country, murder folk, and dark roots music. In short: BLOODGRASS. Los Angeles, CA

"Born of the voices of past lives and baptized in the dust bowl dirt, the gothic roots music of the HEATHEN APOSTLES harkens back to a bygone chapter of American history while firmly keeping one foot planted in the present-day city of Los Angeles.

Crossing paths at a mutual friend's gathering one Indian summer evening, punk rock veteran Chopper Franklin (The Cramps, Nick Curran & the Lowlifes, Mau Maus) and femme fatale bellower Mather Louth (Radio Noir, Danny B Harvey), quickly uncovered a mutual appreciation for murder balladry, Americana, and memento mori. It was not long before a collaboration that sought to marry these interests in a sonic landscape, THE HEATHEN APOSTLES, surfaced. The landscape was further tilled with the addition of Thomas Lorioux (The Kings of Nuthin'), Stevyn Grey (Christian Death, 45 Grave), Viktor Phoenix and Luis Mascaro.

The debut Heathen Apostles single, "Dark Was The Night", captures the essence of the Heathen Apostles modus operandi: Southern gothic imagery surrounded by haunting, minor-chord melodies, helmed by the voice of a evocative Indigo child, unstuck in time. "


Prison Of Blues - Psychobilly estd.2007
Temanggung, Jawa Tengah, RI

"Prison Of Blues is a psychobilly band from the town of tobacco manufacturers, Temanggung, Central Java – Indonesia. Formed sometime in the end of 2007.
At first Bowo asked Ndaru, Baskoro, and Antok to form a band  because the four young men set out to play music from a punk scene in Temanggung so can not directly bring psychobilly, but we begin by bringing punk rock songs such as The Clash, Social Distortion , Ramones.
Over time and with the development of music in Indonesia, Prison Of Blues replace electric bass instrument into double bass / bass betot, and four punk rockers started playing psychobilly music like Tiger Army, Mad Sin, Rezurex, Nekromantix, The Meteors...."
20:0021:00
26. Jun
[ Konzert ]
Sensor
  • Sensor
  • Jazz
Veranstaltungs Bild
Ein Sensor erfasst Ereignisse und erkennt Veränderungen in seiner Umgebung. Er kann Signale aufnehmen, umwandeln und wieder nach außen abgeben. Gleichzeitig gehört der Sensor immer zu dem größeren Ganzen oder System, ohne welches seine Existenz ad absurdum geführt werden würde. Das System besteht in diesem Fall aus Mark Weschenfelder am Saxophon, Noah Punkt am Kontrabass und Florian Lauer am Schlagzeug. Sie haben ihre Sensoren scharf geschaltet und spielen Eigenkompositionen, bei denen höchste Wachsamkeit gefragt ist. Jederzeit kann alles passieren! In einem hochkomplexen und kommunikativen Konglomerat aus Komposition und Improvisation spinnen die drei Musiker ihr musikalisches Netz, so dass die Impulse nur so fliegen und Signale desertieren. Das Motto heißt: Nichts ist so beständig wie der Wandel. (Heraklit)
20:0021:00
26. Jun
[ Konzert ]
New Native
  • New Native
  • Indie Rock
Veranstaltungs Bild
 
23:00
26. Jun
[ Party ]
MiDi
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
In Zeiten der rasenden Auflösung der Normalarbeit ist die Woche kaum noch mehr, als ein zahnloser Biber, der an unserem Grundbedürfnis nach Zerstreuung lutscht. midi ist die Pionierpflanze auf dem Geröllfeld, das die Trümmer der Arbeitswoche bilden. midi ist Feiertag. midi ist Werktag. midi ist das egal. midi ist deine Afterhour. midi ist dein Start ins Wochenende. midi ist das egal! midi ist Afterwork für Beschäftigungslose. midi ist Sabbat für Selbstständige. midi ist das egal. midi ist Freizeit ist Arbeit ist midi. midi ist Mittwochsdisko, alle zwei Wochen in der Groovestation, alles andere ist midi egal.
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