18:3019:00
07. Mai
( Diskussion / Vortrag )
Digital Fight Club
Gespräch über das Buch „Digitaler Kolonialismus“

Wenn über die Macht großer Tech Konzerne gesprochen wird, richtet sich der Blick in Europa meist auf unsere Abhängigkeit von US amerikanischen Software und Plattformunternehmen. Dabei wird häufig übersehen, dass diese Unternehmen ihre heutige Marktmacht nicht zuletzt durch die intensive Nutzung von Daten, Ressourcen und Arbeitskräften aus dem Globalen Süden aufgebaut haben.

Der Journalist Ingo Dachwitz untersuchte gemeinsam mit Sven Hilbig diese Zusammenhänge in seinem Buch: „Digitaler Kolonialismus. Wie Tech Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen“.

Diskutieren Sie gemeinsam mit unseren Referenten Ingo Dachwitz wie digitale Abhängigkeiten entstehen, welche globalen Ungleichheiten sie verstärken und welche Alternativen es gibt.

Im Mittelpunkt stehen dabei folgende Fragen:
Wie funktionieren die Mechanismen digitaler Ausbeutung?
Welche politischen und wirtschaftlichen Strukturen tragen dazu bei?
Welche Ansätze für mehr digitale Gerechtigkeit, Souveränität und Teilhabe können wir weiterentwickeln?

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die die Hintergründe der digitalen Welt besser verstehen möchten und gemeinsam darüber nachdenken wollen, wie ein gerechteres digitales Zeitalter gestaltet werden kann.

Wir freuen uns auf einen offenen Austausch!

Die Veranstaltung findet in Präsenz im Medienkulturzentrum Dresden und als Livestream statt. Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung für die Teilnahme in Präsenz über diese Seite. Dies sichert Ihnen auch einen Platz vor Ort. Aber auch kurzentschlossene Besucher*innen sind willkommen.

Die Veranstaltung wird parallel dazu über Youtube gestreamt. Link Folgt
19:00
07. Mai
( Sonstiges )
DJ*-Treff (FLINTA*-only)
  • Eintritt frei
Mit dem offenen DJ*-Treff soll ein Raum geschaffen werden, der allen Menschen einen Zugang zur Musik, zur Subkultur und zum Auflegen bietet, denn auch dieser gesellschaftliche Bereich ist von vielfältigen Barrieren geprägt. Vielen Menschen ist der Zugang dazu verwehrt. Wir wollen genau diesem etwas entgegensetzen.

Hard Facts:
* Jede Woche, donnerstags von 19:00 – 23:00 Uhr
* jeweils abwechselnd offen (gerade Kalenderwoche) und FLINTA only (ungerade KW)
* Zwei DJ*-Sets: analog und digital
* Kein Vorwissen oder Skills nötig - alle sind eingeladen

Der DJ*Treff ist zu Verstehen als eine Art gemeinsamer Proberaum für alle die über Mugge und DJ*ing in Austausch kommen wollen - Unabhänig vom Skill-Level.

Offener DJ*Treff
ein gemeinsamer Proberaum für alle die über Mugge und DJ*ing in Austausch kommen wollen – unabhänig vom Skill-Level

Auf einen Blick:    
Jede Woche, donnerstags von 19:00 – 23:00 Uhr
Jeweils abwechselnd offen (gerade Kalenderwoche) und FLINTA only (ungerade KW, macht bis September Sommerpause)
Zwei DJ*-Sets: analog und digital
Kein Vorwissen oder Skills nötig – alle sind eingeladen
Wer das erste Mal an den Decks steht, bekommt eine kleine Einweisung von uns oder einer Person der Wahl, die entsprechende Kenntnisse hat
Privatsphäre beim Üben: Ausprobieren für sich allein oder in Kleingruppen, direktes Feedback wird auf Wunsch gegeben
Workshop-ähnliche Formate o.ä. wird auf Wunsch und Nachfrage angeboten, im Vordergrund steht in eigenem Tempo das Auflegen auszuprobieren
Wir starten immer mit einer gemeinsamen Check-In-Runde und Technikaufbau

Was ist der offene DJ*Treff – wer sind wir und was wollen wir?
Wir sind drei musikbegeisterte bis musiknerdige Menschen. Die Musik und die dazugehörige Subkultur haben uns alle positiv und nachhaltig geprägt. Es sind Erinnerungen und Erfahrungen, die wir nicht missen wollen. Auch das Auflegen war und ist ein wichtiger Bestandteil dieser Erfahrungen. Mit dem offenen DJ*-Treff soll ein Raum geschaffen werden, der allen Menschen einen Zugang zur Musik, zur Subkultur und zum Auflegen bietet, denn auch dieser gesellschaftliche Bereich ist von vielfältigen Barrieren geprägt. Vielen Menschen ist der Zugang dazu verwehrt. Wir wollen genau diesem etwas entgegensetzen.

Technik ist teuer.
Im offenen DJ*-Treff ist alles an Technik da, was es zum Auflegen braucht. Ihr braucht keine Skills, kein Vorwissen – nur die Lust, es mal auszuprobieren.

Sexismus
Jeder gesellschaftliche Bereich ist von sexistischen und patriarchalen Machtstrukturen geprägt/durchzogen. Dies schließt auch die Clubkultur mit ein. Gerade  FLINTA*-Personen sehen sich vielen teils unüberwindbaren Hürden gegenüber, wenn sie Auflegen lernen wollen. Mansplaining ist keine Seltenheit. Mensch wird nicht ernst genommen und die Räume fühlen sich nicht sicher an. Auch wir haben zum Teil diese Erfahrungen machen müssen. Deshalb möchten wir explizit FLINTA*-Personen ermutigen und empowern. Jeder zweite Termin ist FLINTA*s only.

Angstfreie Räume
Wir Leben in einer Leistungsgesellschaft, in der Fehler und fehlendes Know-How schnell als Grund genommen werden, Menschen auszuschließen. Die Angst davor, abgewertet zu werden verhindert auch den Zugang zum Auflegen. Scham und Angst sollen  keine Rolle spielen. Wir wollen auf Augenhöhe zusammen kommen, unabhängig unserer Vorerfahrungen und ohne Angst bewertet zu werden.Zum Beispiel werden Feedback und Unterstützung nach Bedarf und auf Nachfrage angeboten. Wir sehen uns in erster Linie nicht als Lehrer*innen. Wir wollen den Raum gemeinsam gestalten.

Musik ist vielfältig
Es gibt wahnsinnig viel Musik und immer wieder kommen neue Veröffentlichungen. Den Überblick zu behalten, ist nicht einfach. Wir möchten beim offenen DJ*-Treff auch einen Raum schaffen, in dem über Musik diskutiert und sich ausgetauscht werden kann. Gemeinsam neue Songs entdecken und teilen, neue musikalische Facetten ergründen oder einfach nur gemeinsam dem aktuellen Lieblingssong lauschen.

Wir sind, wer zu uns kommt
Am Ende ist der Raum das, wir gemeinsam daraus machen. Wir möchten, dass ihr, die ihr kommt, den Raum mit gestaltet – mit Leben und Ideen füllt. Das gilt für den Abend aber auch für den Treff an sich. Jede*r ist willkommen, den Treff zu betreuen und auszugestalten. 

Und wie wird das ganze zeitlich organisiert?
Gute Frage! Wir fangen gerade erst an, und wollen schauen, wer und wie viele kommen. Wir möchten gerne, das Bedürfnisse und Absprachen vor allem mit den Menschen vor Ort getroffen und ausgehandelt werden. Kommt also einfach rum! Bei Fragen schreibt uns unter: dj_treff@azconni.de

Telegram Gruppe
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19:4520:00
07. Mai
( Literatur )
Poetry Slam On The Docks
Herzlich willkommen beim Poetry Slam! Oder anders gesagt: das beste was Live-Literatur passieren kann. Auch nach über 25 Jahren Slam-Kultur in Deutschland ist Poetry Slam vor allem eines: Magie! Egal ob mitreißende Lyrik, humorvolles Storytelling oder politisches Statement – beim Poetry Slam ist alles dabei was die Synapsen anregt, die Gehörgänge kitzelt und zum Lachen, zum Nachdenken oder einfach zum sich Mitärgern einlädt.

Bereits seit 2005 findet monatlich der legendäre Livelyrix Poetry Slam in der Dresdner Scheune statt. Während die Scheune umgebaut wird, geht der Slam am Elbufer vor Anker und findet im THEATERKAHN einen kuscheligen neuen Hafen. Alles andere bleibt spektakulär wie immer. Die besten Slammer*innen Sachsens und aufstrebende lokale Poet*innen, treffen auf die Stars der deutschsprachigen Slam-Szene.

Am Ende entscheidet das Publikum wer es vermag, in diesem Wettkampf der Worte am besten zu bestehen.

Falls Interesse besteht als Poet*in auf der offenen Liste teilzunehmen, schreibt einfach eine Email an: anmeldung@livelyrix.de
19:3020:00
07. Mai
( Diskussion / Vortrag )
undsonstso 146
  • Eintritt frei
Freund:innen, Kolleg:innen, liebe Nachbarschaft,

der Wonnemonat Mai klopft an und irgendwo zwischen Frühblühern und Feierabendbier freuen wir uns, wieder rauszugehen und euch, zu neuen Perspektiven in der Stadt, mitzunehmen. Diesmal geht’s wieder hoch hinaus — noch keine Dachterrasse, aber mit einem tollen Blick über die Stadt.

Wir treffen uns am Donnerstag, den 7. Mai 2026 um 20 Uhr im neuen Studio der Saxonz — was unter anderem die Base vom House of Urban Culture (HOUC) ist. Im Herzen der Stadt, zwischen Skatepark und Rathaus, finden wir in den 5. Etage eines Hochhauses das neue Epizentrum der Dresdner HipHop Kultur mit Beats, Breakdance und urbaner Kultur.

Das House of Urban Culture, mit Ellen Demnitz-Schmidt und Felix Roßberg, die zeigen, wie HipHop in Dresden nicht nur gelebt, sondern strukturell gestärkt werden kann — von Breaking, über Graffiti bis Beatboxing, von Jugendkultur bis Bildungsarbeit.

Als zweiter Speaker bringt Joca die Perspektive eines Künstlers mit, der die Dresdner HipHop-Szene seit Jahren kennt und mitgestaltet — zwischen DIY-Spirit, klarer Haltung und ganz viel Liebe für die Kultur.

Kurz gesagt: Ein Abend zwischen Tanzfläche und Textzeile, Szene und Struktur, Kopf und Körper.

Und wer noch auf der Suche nach einem neuen Büro, Studio, Werkstatt oder Proberaum mit spektakulärer Aussicht ist, kann sich gern umgucken – auf der Etage gibt’s noch viel Platz für kreative Köpfe und Ideen.  

Kommt rum, bringt Freundchens mit — wir freuen uns auf euch!

HOUC - House of Urban Culture
Hinter dem House of Urban Culture steckt jede Menge Erfahrung, Herzblut und Szeneverständnis. Mit Ellen Demnitz-Schmidt bekannt durch den SPIKE e.V. und Felix „Rossi“ Roßberg von der Breakdance Crew the Saxonz kommen hier Menschen zusammen, die die Dresdner HipHop-Kultur seit Jahren aktiv mitgestalten – unter anderem mit dabei die Bandits, NewDef, the Saxonz, und der SPIKE e.V.

Das HOUC versteht sich als Plattform, welche die vielen Facetten von HipHop unter einem Dach bündelt: Breaking, Graffiti, Rap, DJing, Producing und mehr. Dabei geht’s nicht nur um HipHop, sondern auch um Bildung, Teilhabe und gesellschaftlichen Austausch. Als Schnittstelle zwischen Szene und Stadt, schaffen sie neue Ideen und Räume, in denen Projekte wachsen können — von etablierten Veranstaltungen bis hin zu frischen, interdisziplinären Formaten. Und soweit wir wissen, kreisen aktuelle viele spannende Ideen durch die Köpfe der HOUC Crew.

Joca Rap
Joca ist seit Jahren fester Bestandteil der Dresdner Rap-Szene — und hat so ziemlich alles mitgenommen, was dazugehört: wilde Nächte, eigene Konzerte, ein selbstorganisiertes Festival und natürlich seine Releases.

Vom Duo KapuDDniks über Projekte wie Neustädter Harz bis hin zu seinem Soloprojekt mit Alben wie  „Joclevski“ oder zuletzt „Nichts als Liebe“ zieht sich ein roter Faden durch seine Arbeit: klare Haltung und ehrlicher Ausdruck. Gemeinsam mit dem DJ und Produzenten Franzman spielt er deutschlandweit Konzerte und steht mit seiner Musik für Toleranz, Offenheit und Vielfalt. Nebenbei gibt er Workshops, arbeitet mit Kindern und Jugendlichen und bringt Rap dahin, wo er wirklich etwas bewegen kann.

Ort: Saxonz Studio, St. Petersburger Straße 9, 01069 Dresden
19:3020:00
07. Mai
( Theater )
Der Fette Hamlet
Wir zwei sind Orchester, Chor, Solisten und Ballett
und führen durch Hamlets Geschichte.
Durch die Layer aus Gegenwart und Zukunft
scheint das dunkle Universum der Verdrängung.
Das letzte Wort hat die KI.
Vielleicht.
Wer weiß…

Space Sound, Schlagzeug, Visuals: Alwin Weber
Diverse Instrumente, Gesang, Schauspiel: Utz Pannike
Produktion: Panisches NOt-Theater 2026
Kalender
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