17:00
25. Sep
[ Kunst ]
Hypertension
  • Johanna Bruckner
    Stine Deja
    Olga Fedorova
    Katrin Niedermeier
  • Kunst
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
PYLON is pleased to announce the upcoming group show HYPERTENSION with works by Johanna Bruckner, Stine Deja, Olga Fedorova and Katrin Niedermeier that opens on September 25th.

Is an organic evolution of human appearance long overdue and unavoidable, or is the transformation of our bodies only the inevitable consequence of technological revolutions of the last century?

How will human interactions be structured and will they still be experienced viscerally and virtually? And what will be left behind as traces of our ephemeral physical existence, once our organic bodies will have become obsolete?
HYPERTENSION will present video based works that imagine and question possible current and future dystopian scenarios of human expression, intimacy and body related issues in the virtual and the analogue space.

The exhibition opens September 25, from 5pm -8pm and will be on view until October 25.
The exhibition will be open every Friday from 3 pm until 6pm and by appointment. Please wear a mask inside the space of PYLON-Lab.

The exhibition is in cooperation with Hellerau/HYBRID and is kindly supported by Kulturstiftung des Freistaat Sachsen, by Landeshauptstadt Dresden – Amt für Kultur und Denkmalschutz and by Ostsächsische Sparkasse Dresden.
18:00
25. Sep
[ Performance ]
Asphaltwelten Part 1
  • Cindy Hammer
    Joseph Hernandez
    Caroline Beach
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Die go plastic company befasst sich 2020/21 mit dem Thema Obdachlosigkeit. Die Reihe „Asphaltwelten“ ver- und behandelt in drei verschiedenen Projektformaten thematische Aspekte, Thesen und Wertigkeiten sowie den gesellschaftlichen Blick auf das Leben auf der Straße, vor allem dessen Herausforderungen, Mängel und Bedürfnisse.
Geplant ist die dreiteilige Reihe „Asphaltwelten“, die vor allem die gesellschaftliche Wahrnehmung vom Leben auf der Straße untersucht, aber auch die Herausforderungen, Mängel und Bedürfnisse, die bei den Obdachlosen entstehen.
Im ersten Teil arbeitet die Tanz-Company an einer Versuchsanordnung von Körpern im öffentlichen Raum und dem Herstellen von Ausnahmemomenten. Die Hauptstraße vorm Societaetstheater wird dabei zur Bühne auf der Welten kollidieren.

Für die Aufführung ist der Eintritt frei, vor Ort wird um eine Spende gebeten. Eine halbe Stunde vor Beginn treffen sich die TeilnehmerInnen im Foyer des Societaetstheaters und gehen gemeinsam zum Aufführungsort auf der Hauptstraße. 

Konzept, Künstlerische Leitung: Cindy Hammer, Susan Schubert
Performance: Cindy Hammer, Joseph Hernandez, Caroline Beach
Musik, Komposition: Johannes Till
Material, Ausstattung, Visual Art: Enrico Sutter
Künstlerische Leitung: Susan Schubert
Technische Leitung: Benjamin Henrichs
Support, Consulting: Frauke Wetzel
Künstlerische Dokumentation: Benjamin Schindler, Stephan Tautz

Eine Produktion von go plastic in Koproduktion mit dem Societaetstheater Dresden
Unterstützt von Vonovia
Gefördert vom Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts

Mit freundlicher Unterstützung von TENZA schmiede Dresden, TanzNetzDresden, Bahnhofsmission Dresden und Die Tafel e.V.

Ort: Hauptstraße 44, 01097 Dresden, Deutschland
17:0018:00
25. Sep
[ Konzert ]
Cana - Organic Circuits - Releaseshow
  • Cana (100 Prozent O.K., Neustädter Harz, Dresden)
    V.Raeter (Ecke Prenz, Berlin)
    Eddie Night & Lazy-E (OBC, Former City, Dresden)
    Franzman (Neustädter Harz, Dresden)
  • Hip Hop, Rap
  • VVK 7,10, AK 8,-
Veranstaltungs Bild
Pünktlich zum Release seines Debüt-Albums “Organic Circuits” lädt Cana zum gemeinsamen feiern der Veröffentlichung in den scheune Garten ein. Zuvor gibt es ab 11 Uhr eine kleine Jam am Legal Plain der scheune Dresden, bei dem die Streiche und jeweils eine Outlinefarbe gestellt wird. Wer zuerst kommt malt zuerst ;) 

Ab 16:30 Uhr ist dann Einlass zur Show, bei der neben lokalen Größen Beatszene wie Franzman und den Jungs von Former City auch V.Raeter aus Berlin am Start ist und sicher ein paar Beats seiner “Alltimers” LP spielt. Zu guter Letzt spielt Cana eine Show mit Songs der neuen Platte untermalt von den Visuals der Videosingles und atmosphärischen Animationen. Als krönenden Abschluss gibt es dann das Release der neuen gleichnamigen Videosingle “Organic Circuits” welches das Kotburschi Kollektiv in liebevoller Kleinstarbeit produziert hat.

Außerdem habt ihr die Möglichkeit eine der wenigen Testpressungen von “Organic Circuits” zu gewinnen, indem Ihr euch ein Los kauft und auf euer Glück hofft. Aller 50 verkauften Lose gibt es eine Testpressung zu gewinnen. Das heißt ab 50 verkauften Losen gibt es zwei Gewinner, ab 100 drei, …

Da die Veranstaltung im Garten stattfinden soll, und wir leider noch nicht das Wetter voraussagen können, kann es sein, dass die Veranstaltung bei schlechtem Wetter in der scheune stattfinden muss.

17:00 Einlass (Show)
17:00 - 18:00 Franzman (Neustädter Harz, Dresden)
18:10 - 19:10 Eddie Night & Lazy-E (OBC, Former City, Dresden)
19:20 - 20:20 V.Raeter (Ecke Prenz, Berlin)
20:30 - 22:00 Cana (100 Prozent O.K., Neustädter Harz, Dresden)
19:00
25. Sep
[ Kunst ]
Diplomausstellung 2020
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Wie in jedem Jahr vereint die Diplomausstellung auch im Coronajahr 2020 unterschiedliche Positionen und künstlerischen Medien. Bei den klassischen Medien wie Malerei  reicht die Spanne vom realistischen Porträt bis zur Erweiterung des Bildgevierts in den Raum. In den bildhauerischen Arbeiten setzt sich der Trend, weg von der einzelnen Form, hin zu additiven Arrangements unter Einbeziehung verschiedener Medien fort. Seit der Berufung von Carsten Nicolai und mit dem Einfluss der Gastprofessorinnen Susan Philipsz und Nevin Aladag wird die Schau durch Soundarbeiten und Performances bereichert, die den sich im Raum ausbreitenden Klang als bildnerisches Element auffassen.

Die 36 Diplomandinnen und Diplomanden dieses Jahrgangs befassen sich mit analogen traditionellen handwerklichen Techniken wie mit digital erzeugten Bildern. Sie reagieren mit ihren Arbeiten auf eine zunehmend komplexer erscheinende Welt mit ihren Problemen, Verwerfungen und mit ihrer Schönheit, ohne die Kunst zur puren Illustration werden zu lassen.

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Eröffnung: 25. September 2020
Ausstellungsdauer: 26. September - 1. November 2020
Öffnungszeiten: Di – So 11 – 18 Uhr
18:0019:00
25. Sep
[ Konzert ]
The Spartanics
  • The Spartanics
    The Harry Anslingers
  • Punk
  • Spende
Veranstaltungs Bild
Das Konzert findet unter Sicherheit- und Hygieneregeln im Biergarten der Chemiefabrik statt und die Plätze sind limitiert. Es wird feste Sitzplätze an Bierzeltgarnituren geben.
19:00
25. Sep
[ Literatur ]
Literatur Jetzt 2020: Superbusen
Tipp
  • Paula Irmschler
  • Lesung
  • VVK 10,40
Veranstaltungs Bild
„Paula Irmschler lesen ist wie Saufen mit der besten Freundin, aber ohne Kater. Magisch.“ (Margarete Stokowski) Gisela zieht nach Chemnitz, weil sie nicht weiß, wo sie sonst hin soll. Dort lernt sie verschiedene Menschen, insbesondere tolle Frauen, kennen, die sich voneinander endlich verstanden fühlen. Gemeinsam gehen sie auf linke Demonstrationen, hängen viel rum und machen schließlich Musik. Mit ihrer Band „Superbusen“ haben sie große Pläne, die sich aus unterschiedlichen Gründen nicht so ganz erfüllen, dafür findet fast jede von ihnen etwas für sich selbst. Mit Witz und Präzision erzählt Paula Irmschler in ihrem Romandebüt davon, was es bedeutet, sich von der eigenen Geschichte abzunabeln. Von der Verwundbarkeit des eigenen Körpers, von der Liebe, von Zuhause, von Lebensplänen, die häufig nur aus Warten bestehen, von der Kraft von Freundschaften. Und vor allem erzählt sie eine andere Geschichte von Chemnitz, eine Stadt, die wir so ganz anders kennen. In diesem Buch ist Chemnitz ein Sehnsuchtsort. Mutig, einzigartig, fantastisch. „Superbusen ist der Poproman, den man nicht mehr für möglich gehalten hatte. Referenzreich, entertaining und wahrhaftig.“ (Linus Volkmann)
15:0019:00
25. Sep
[ Kunst ]
Realismus und Ostmoderne
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Ausstellungseröffnung und Buchvorstellung
"Realismus und Ostmoderne #2. Erwerbungen und Auftragsarbeiten aus den 1960er-Jahren" und Präsentation der Publikation "Gebäude und Namen" am Freitag, 25. September 2020, 19 Uhr

Realismus und Ostmoderne 
#2 Erwerbungen und Auftragsarbeiten aus den 1960er-Jahren
Der Kunstbesitz der TU Dresden
Laufzeit der Ausstellung: 28. September 2020 bis 29. Januar 2021
Mit Werken von: Karl-Heinz Adler, Peter Albert, Rudolf Bergander, Hildegard Böhme, Wieland Förster, Hermann Glöckner, Ernst Hassebrauk, Gerhard Kettner, Friedrich Kracht, Bernhard Kretzschmar, Ernst Alfred Mühler, Rudolf Nehmer, Georg Nerlich, Siegfried und Elfriede Schade, Eva Schulze-Knabe, Max Uhlig, Fritz Winkler u. a. sowie Leihgaben aus dem Kunstfonds, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, und aus Privatbesitz 
Mit zeitgenössischen Kommentaren von: Andreas Kempe, Michael Klipphahn und André Tempel

Gleichzeitig präsentieren wir die Neuauflage der Publikation "Gebäude und Namen. Die Campusentwicklung der TU Dresden". 
Für die Neuauflage wurde das Konzept des Bandes grundlegend überarbeitet. In den Vordergrund gerückt wurden die Gebäude, ihre Konzeption und Errichtung, ihre Ausstattung für Forschung und Lehre ebenso wie Umbauten und Umnutzungen. Dadurch ergibt sich umfassender Überblick der Campusentwicklung im Kontext wechselvoller interner und externer historischer Einflüsse.

>>>>>Aktueller Hinweis<<<<<
Die Ausstellungsräume sind aufgrund der Covid-19-bedingten Veranstaltungsrichtlinien am Eröffnungstag für Sie bereits ab 15 Uhr geöffnet. Wir dürfen leider jeweils nur einer begrenzten Personenzahl Zutritt gewähren, sodass es unter Umständen zu Wartezeiten kommen kann. Bitte tragen Sie in unseren Räumen eine Mund-Nasen-Bedeckung.

Ort: Kustodie der TU Dresden / Office for Academic Heritage, Zellescher Weg 17, 01069 Dresden
20:0020:00
25. Sep
[ Theater ]
Schlachthof 5
  • Maxim Didenko
    Vladimir Rannev
    Johannes Kirsten
    AJ Weissbard
    AuditivVokal Dresden
  • 23,-
Veranstaltungs Bild
Kurt Vonnegut erzählt über das Grauen des Krieges und macht zugleich das Erinnern selbst zum Thema. Sein Roman „Schlachthof 5“ ist Collage, Satire, Biografie, Science Fiction und alles zugleich: fragmentarisch-ausschnitthaft wandert die Romanerzählung durch unterschiedliche Zeitebenen und lässt persönliche Erfahrung und Erlebtes mit Fiktion zusammenlaufen. Vonnegut gerät als junger amerikanischer Soldat 1944 in Kriegsgefangenschaft und wird nach Dresden gebracht. In den Kellern des Schlachthof 5 überlebt er die schweren Bombenangriffe vom 13. und 14. Februar 1945. Sein 1969 erschienener Roman wird zum Kultbuch. Wie erinnern wir den Krieg? Welche Erfahrungen werden Teil unseres kulturellen Gedächtnisses? 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sind die Fragen, die „Schlachthof 5“ aufwirft, aktuell wie nie. Bereits zu NS- und DDR-Zeiten wurden die Geschehnisse der Bombennacht zum Spielball einer wechselvollen Instrumentalisierung durch unterschiedliche politische Akteur*innen und Lager. Und auch heute wird beständig an dem „Mythos Dresden“ fortgeschrieben. Gegen die Vereinnahmung der Bombenangriffe durch (Neo)Nationalistische und rechtspopulistische Gruppierungen hat sich eine breite Allianz bürgerschaftlichen Engagements quer durch verschiedene Bevölkerungsgruppen, Parteien, Institutionen und zivilgesellschaftlichen Organisationen gebildet.

Vor diesem Hintergrund entwirft der russische Theaterregisseur Maxim Didenko eine neue Bühnenfassung von „Schlachthof 5“, die im September in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden uraufgeführt wird. Didenko, vielfach ausgezeichnet und international bekannt für seine bildgewaltige choreografisch-theatrale Bühnensprache, sucht mit seiner Inszenierung nach neuen Möglichkeiten eines gegenwärtigen Blicks auf Vonneguts Text, die hiesige Gedenkkultur und den „Mythos Dresden“. Die Inszenierung ist als multimediales Musiktheaterprojekt an der Schnittstelle von Theater, Tanz, Musik und Performance konzipiert, bei dem Performer*innen, Tänzer*innen und Sänger*innen auf der Bühne agieren. Die eigens für das Stück komponierte Musik von Vladimir Rannev wird live von AuditivVokal Dresden szenisch aufgeführt. Für die choreografische Umsetzung mit einem neunköpfigen Performer*innen-Ensemble arbeitet Didenko eng mit dem Choreografen Vladimir Varnava zusammen. Der Künstler und Lichtdesigner AJ Weissbard greift für die räumliche Realisierung von „Schlachthof 5“ auf das Naturlicht-Konzept aus den Gründerjahren des Festspielhauses Hellerau zurück und Oleg Michailov kreiert die Videokunst.
19:0020:00
25. Sep
[ Konzert ]
The 10String Orchestra
  • Stephan Bormann
    Tom Götze
  • Pop, World Music, Jazz
  • 22,-
Veranstaltungs Bild
Tom Götze und Stephan Bormann spielen mit berührender Intensität, prägnanter Leidenschaft und mitreißender Dynamik. Nur mit Bass und Gitarre schaffen sie den Eindruck einer orchestralen Dimension. Ihre Musik ist eine fesselnde Mischung aus Pop, World Music und Jazz. Dabei bewegen sie sich stilsicher zwischen wunderschönen Melodien und virtuosem Saitenzauber. Bass und Gitarre führen ein Zwiegespräch und beziehen sich aufeinander wie Yin und Yang. Zahlreiche Konzerte und Einladungen zu verschiedenen Festivals folgten ihrem erfolgreichen Debütalbum "Pearls", das 2013 bei Acoustic Music erschienen ist. Mit "Clouds" erschien im Januar 2020 endlich der Nachfolger des THE 10STRING ORCHESTRA. In ihren Konzerten sorgen die beiden Ausnahmemusiker regelmäßig für atemloses Staunen. Tom Götze zählt zu den herausragenden deutschen Bassisten. Er arbeitet u.a. mit Adam Rogers, Mike Stern, den Pet Shop Boys, Armin Mueller-Stahl, Günther Fischer u.v.a. zusammen. Seit 1989 spielt er in der Dresdner Kultband Dekadance. Als Gründungsmitglied der Dresdner Sinfoniker ist er regelmäßig auch als Solist an deren Projekten beteiligt. Gastspiele und Tourneen führten ihn nach Kanada, Skandinavien, England, Spanien, Italien, Österreich, Russland, China, in die Schweiz und nach Tschechien. Seit 2006 unterrichtet er an der Dresdner Hochschule für Musik und ist dort Professor für Kontrabass & Bassgitarre. Stephan Bormann zählt zu den viel*saitig*sten deutschen Gitarristen. Mit seinen Projekten, dem Cristin Claas Trio, Hands On Strings, Jule Malischke oder als Solist bestreitet er ca. 100 Konzerte im Jahr. Er ist nicht nur erfolgreicher Musiker, sondern auch Komponist mit Veröffentlichungen im AMA-Verlag und bei Schott Music. 2013 erschien dort sein "Solo Guitar Book". Als Sideman hat er mit diversen Künstlern gearbeitet und war im Konzert mit Nils Landgren, Till Brönner, der Leipzig Big Band, Günther Fischer u.v.a. zu erleben. Er leitet seit 1995 eine Hauptfachklasse an der Hochschule für Musik in Dresden und ist dort Professor für Gitarre Jazz/Rock/Pop. Workshops führten ihn in zahlreiche Städte Deutschlands sowie nach Italien, Österreich, Frankreich und in die USA.
21:00
25. Sep
[ Sonstiges ]
Literatur Jetzt 2020: Pop & Poesie-Show
  • Jen Bender
    Francesco Wilking
    Wolfgang Grossmann
    Jarii van Gohl
  • Talkshow
  • VVK 13,90
Veranstaltungs Bild
Die große literarisch-musikalische bis anarchische Abendshow mit Jen Bender von der Band Grossstadtgeflüster, Francesco Wilking von Die Höchste Eisenbahn und Wolfgang Grossmann von Zwitschermaschine, moderiert und bespielt von Jarii van Gohl.

Nach einer kultigen Talk Show in der GrooveStation Dresden und später auch im Heimathafen Neukölln in Berlin kapert der Hobby-Entertainer Jarii van Gohl mit seiner Pop & Poesie-Show nun die Bühne unseres Festivals. Hier nimmt er mit seinen musikalischen Gästen ihre und andere Songtexte auseinander und baut sie – nach ein paar Live-Getränken – vielleicht auch wieder zusammen. Es wird viel geredet und sicher auch viel gesungen. Hier wird die Literatur auf ihre Spontaneität getestet und die geladenen Musiker*innen vermutlich nicht minder. Wir haben euch gewarnt!

Die Gäste:
Anfang der 1990er gründete Francesco Wilking die Band Kicking Edgar Allan Poe, er war Poetry Slammer und ein guter Geschichtenerzähler. Schon deshalb wäre er der perfekte Gast für eine literarische Show. Doch auch später, mit seiner Band Tele und, nochmal später, mit Die Höchste Eisenbahn, zeigt er immer wieder, dass es in der Musik auch um den Inhalt und nicht nur um die Form geht.

Jen Bender erfüllt das oberste Berlin-Klischee: große Schnauze, derber Humor. Das beweisen die Texte ihrer Elektro-Pop-Band Grossstadtgeflüster. Ihr Song "Fickt-Euch-Allee" enthält eine klare Ansage, die man mal auf einem Anrufbeantworter hören will und den "Urlaub in den Misanthropen", den möchte man direkt buchen. Jen singt, sie sei ein "Blaues Wunder" - klar also, dass wir sie nach Dresden einladen mussten.

Wolfgang Grossmann ist einer, dem vielleicht schnell langweilig wird, deshalb macht er ganz viele verschiedene Sachen: Er ist Musiker, Schauspieler, Journalist, Fotograf und DJ. Mit der DDR-Punkband Zwitschermaschine sorgte er ab 1979 sicher für viele graue Haare bei seinen Lehrereltern und blieb vorsichtshalber 1986 nach einem Verwandtenbesuch gleich im Westen.

Der Moderator:
Jarii van Gohl ist Schlagzeuger und Texter der Noiserock-Band DŸSE. Er produziert aber auch Theatermusik, komponiert Film-Soundtracks oder vertont Gebäude, hat Soziale Arbeit studiert und ist nun dabei, ein systemischer Coach zu werden. Genau diese Mischung braucht es, um diese Show zu moderieren. Also, das hoffen wir.
15:00
26. Sep
[ Party ]
Büro für schöne Ansichten
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Büro für gute Maßnahmen (BfgM), noch nie gehört? 

Das könnte daran liegen, dass das BÜRO im Herzen der Neustadt als Ort für Kunst, Kultur, Musik, Bildung und als Treffpunkt für alle im Rahmen des Neustadt Art Festival zum ersten Mal seine Pforten öffnet. Verschiedene Künstler*innen aus der Neustadt versteigern ihre Werke zu einem guten Zweck (in diesem Fall, um das Büro beim Vereinsstart zu unterstützen) – kommt also gerne vorbei und holt euch die schönen Ansichten nach Hause! 
16:00
26. Sep
[ Sonstiges ]
Ælektroh
  • Albrecht Ærnst
    Jan-Einar Groh
  • Stream
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
17:00
26. Sep
[ Literatur ]
Literatur Jetzt 2020: Ein Mann seiner Klasse
  • Christian Baron
    Michael Bittner
  • Lesung
  • VVK 8,20
Veranstaltungs Bild
„Mochte mein Vater auch manchmal unser letztes Geld in irgendeiner Spelunke versoffen, mochte er auch mehrmals meine Mutter blutig geprügelt haben: Ich wollte immer, dass er bleibt. Aber anders.“ Kaiserslautern in den neunziger Jahren: Christian Baron erzählt die Geschichte seiner Kindheit, seines prügelnden Vaters und seiner depressiven Mutter. Er beschreibt, was es bedeutet, in diesem reichen Land in Armut aufzuwachsen. Wie es sich anfühlt, als kleiner Junge männliche Gewalt zu erfahren. Was es heißt, als Jugendlicher zum Klassenflüchtling zu werden. Was von all den Erinnerungen bleibt. Und wie es ihm gelang, seinen eigenen Weg zu finden.

Mit großer erzählerischer Kraft und Intensität zeigt Christian Baron Menschen in sozialer Schieflage und Perspektivlosigkeit. Ihre Lebensrealität findet in der Politik, in den Medien und in der Literatur kaum Gehör. „Ein Mann seiner Klasse“ erklärt nichts und offenbart doch so vieles von dem, was in unserer Gesellschaft im Argen liegt. „Eines der besten literarischen Debüts dieser Saison. Überraschend, überzeugend, überwältigend.“ (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

Christian Baron liest aus seinem Buch und spricht mit dem Moderator Michael Bittner über Herkunft, das hartnäckige Überleben der Klassenverhältnisse und die auch in linken Kreisen verbreitete Verachtung arbeitender Menschen.
18:00
26. Sep
[ Performance ]
Asphaltwelten Part 1
  • Cindy Hammer
    Joseph Hernandez
    Caroline Beach
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Die go plastic company befasst sich 2020/21 mit dem Thema Obdachlosigkeit. Die Reihe „Asphaltwelten“ ver- und behandelt in drei verschiedenen Projektformaten thematische Aspekte, Thesen und Wertigkeiten sowie den gesellschaftlichen Blick auf das Leben auf der Straße, vor allem dessen Herausforderungen, Mängel und Bedürfnisse.
Geplant ist die dreiteilige Reihe „Asphaltwelten“, die vor allem die gesellschaftliche Wahrnehmung vom Leben auf der Straße untersucht, aber auch die Herausforderungen, Mängel und Bedürfnisse, die bei den Obdachlosen entstehen.
Im ersten Teil arbeitet die Tanz-Company an einer Versuchsanordnung von Körpern im öffentlichen Raum und dem Herstellen von Ausnahmemomenten. Die Hauptstraße vorm Societaetstheater wird dabei zur Bühne auf der Welten kollidieren.

Für die Aufführung ist der Eintritt frei, vor Ort wird um eine Spende gebeten. Eine halbe Stunde vor Beginn treffen sich die TeilnehmerInnen im Foyer des Societaetstheaters und gehen gemeinsam zum Aufführungsort auf der Hauptstraße. 

Konzept, Künstlerische Leitung: Cindy Hammer, Susan Schubert
Performance: Cindy Hammer, Joseph Hernandez, Caroline Beach
Musik, Komposition: Johannes Till
Material, Ausstattung, Visual Art: Enrico Sutter
Künstlerische Leitung: Susan Schubert
Technische Leitung: Benjamin Henrichs
Support, Consulting: Frauke Wetzel
Künstlerische Dokumentation: Benjamin Schindler, Stephan Tautz

Eine Produktion von go plastic in Koproduktion mit dem Societaetstheater Dresden
Unterstützt von Vonovia
Gefördert vom Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts

Mit freundlicher Unterstützung von TENZA schmiede Dresden, TanzNetzDresden, Bahnhofsmission Dresden und Die Tafel e.V.

Ort: Hauptstraße 44, 01097 Dresden, Deutschland
19:00
26. Sep
[ Literatur ]
Literatur Jetzt 2020: Zwei fremde Leben
  • Zwei fremde Leben
  • Lesung
  • VVK 13,90
Veranstaltungs Bild
Eine packende und bewegenden Geschichte über das nach wie vor nicht aufgearbeitete Thema von Zwangsadoptionen in der DDR: Ein verschwundenes Kind und die lebenslange Suche nach der Wahrheit. Ricarda Raspe und ihr Verlobter freuen sich auf ihr erstes Kind. Doch dann geht bei der Geburt in der Dresdner Klinik etwas schief ? und es heißt, Ricardas Baby sei tot. Laut Vorschrift darf sie es nicht einmal mehr sehen. DDR-Alltag im Jahr 1973. Aber Ricarda glaubt nicht an den Tod ihres Kindes. Sie glaubt vielmehr an eine staatlich angeordnete Kindesentführung. Auch der Polizist Thomas Rust, der zufällig Zeuge des dramatischen Vorfalls wurde, hegt diesen Verdacht und stellt Recherchen an, die ihn in höchste Gefahr bringen. Erst 17 Jahre später laufen die Fäden zusammen, als die junge Claudia Behling jene Frau sucht, die sie nach ihrer Geburt weggegeben haben soll – ihre Mutter.

Die Lesung wird moderiert von der Journalistin und Literaturkritikerin Karin Großmann.

Frank Goldammer, 1975 in Dresden geboren, ist Maler- und Lackierermeister. Mit Anfang zwanzig begann er zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag und schrieb bisher drei erfolgreiche Regionalkrimis über Dresden und Umgebung. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in Dresden.

Karin Großmann ist weit in Sachsen herumgekommen: Sie wurde 1954 in Karl-Marx-Stadt geboren, absolvierte ein Volontariat in Schwarzenberg, studierte Jounalistik in Leipzig und begann 1978 in Dresden als Redakteurin der Sächsischen Zeitung. Viele Jahre lang verantwortete sie die Literaturseite des Blattes. Bis April 2020 arbeitete sie als Chefreporterin und Literaturredakteurin, seitdem ist sie Autorin der SZ. Karin Großmann ist Mitglied in regionalen und überregionalen Jurys. 1998 wurde sie mit dem Theodor Wolff Preis ausgezeichnet, dem Journalistenpreis der deutschen Zeitungen, sie war nominiert für den Deutschen Reporterpreis und den Medienpreis Mittelstand.
19:0019:30
26. Sep
[ Diskussion / Vortrag ]
Closed Clubs - Open Minds?
  • Irene Eidinger (Geschäftsführerin Junge World)
    Kuku Schrapnell (freie Journalist*in / Jungle World)
    Neele (Institut für Zukunft)
    Felix Buchta (Klubnetz Dresden, objekt klein a)
    Robin Raßmann (objekt klein a)
  • Spende
Veranstaltungs Bild
Musik aus. Licht aus. Tür zu. 
Was sich anfänglich für uns alle sehr weit weg anfühlte, wurde schneller zu unserer Realität als wir vermuteten. Club öffnen - Club schließen? Das Gesundheitsamt war sich unsicher, wir waren uns unsicher. “Lieber schließen und unsere Gäste schützen!” Dass wir bis heute nie wieder zum Tanz im Club öffnen konnten, hatten wir damals nicht erwartet. Unstrittig ist aber, dass es die richtige Entscheidung war.

Mit einwöchiger Verspätung wollen wir den Release der Jungle World Club Edition bei uns gebührend zelebrieren. Starten werden wir den Abend mit verschiedenen Stimmen aus der Zeit der Quarantäne, des Lockdowns und der letzten Monate. Wir wollen hören wie es den Acts ergangen ist; wie es der Crowd ergangen ist und wie sie helfen konnte - ob sie helfen konnte; wie es in anderen Städten so abgelaufen ist. Und wir geben einen Einblick, wie das bei uns alles so war und ist.

Dafür haben wir ein klasse Podium vorbereitet. Mit dabei sind:

Irene Eidinger (Geschäftsführerin Junge World)
Kuku Schrapnell (freie Journalist*in / Jungle World)
Neele (Institut für Zukunft)
Felix Buchta (Klubnetz Dresden, objekt klein a)
Robin Raßmann (objekt klein a)

Anschließend gibt es Musik und Essen (bei geeignetem Wetter).

Wir werden versuchen, die Veranstaltung unter freiem Himmel stattfinden zu lassen, um möglichst vielen von euch die Möglichkeit geben zu können, an der Podiumsdiskussion teilzunehmen, sind da aber natürlich extrem o.k.abhängig vom Wetter.

Die Veranstaltung wird in unsere Clubgarten-Veranstaltung integriert sein und keinen extra Eintritt kosten.
20:0020:00
26. Sep
[ Theater ]
Schlachthof 5
  • Maxim Didenko
    Vladimir Rannev
    Johannes Kirsten
    AJ Weissbard
    AuditivVokal Dresden
  • 23,-
Veranstaltungs Bild
Kurt Vonnegut erzählt über das Grauen des Krieges und macht zugleich das Erinnern selbst zum Thema. Sein Roman „Schlachthof 5“ ist Collage, Satire, Biografie, Science Fiction und alles zugleich: fragmentarisch-ausschnitthaft wandert die Romanerzählung durch unterschiedliche Zeitebenen und lässt persönliche Erfahrung und Erlebtes mit Fiktion zusammenlaufen. Vonnegut gerät als junger amerikanischer Soldat 1944 in Kriegsgefangenschaft und wird nach Dresden gebracht. In den Kellern des Schlachthof 5 überlebt er die schweren Bombenangriffe vom 13. und 14. Februar 1945. Sein 1969 erschienener Roman wird zum Kultbuch. Wie erinnern wir den Krieg? Welche Erfahrungen werden Teil unseres kulturellen Gedächtnisses? 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sind die Fragen, die „Schlachthof 5“ aufwirft, aktuell wie nie. Bereits zu NS- und DDR-Zeiten wurden die Geschehnisse der Bombennacht zum Spielball einer wechselvollen Instrumentalisierung durch unterschiedliche politische Akteur*innen und Lager. Und auch heute wird beständig an dem „Mythos Dresden“ fortgeschrieben. Gegen die Vereinnahmung der Bombenangriffe durch (Neo)Nationalistische und rechtspopulistische Gruppierungen hat sich eine breite Allianz bürgerschaftlichen Engagements quer durch verschiedene Bevölkerungsgruppen, Parteien, Institutionen und zivilgesellschaftlichen Organisationen gebildet.

Vor diesem Hintergrund entwirft der russische Theaterregisseur Maxim Didenko eine neue Bühnenfassung von „Schlachthof 5“, die im September in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden uraufgeführt wird. Didenko, vielfach ausgezeichnet und international bekannt für seine bildgewaltige choreografisch-theatrale Bühnensprache, sucht mit seiner Inszenierung nach neuen Möglichkeiten eines gegenwärtigen Blicks auf Vonneguts Text, die hiesige Gedenkkultur und den „Mythos Dresden“. Die Inszenierung ist als multimediales Musiktheaterprojekt an der Schnittstelle von Theater, Tanz, Musik und Performance konzipiert, bei dem Performer*innen, Tänzer*innen und Sänger*innen auf der Bühne agieren. Die eigens für das Stück komponierte Musik von Vladimir Rannev wird live von AuditivVokal Dresden szenisch aufgeführt. Für die choreografische Umsetzung mit einem neunköpfigen Performer*innen-Ensemble arbeitet Didenko eng mit dem Choreografen Vladimir Varnava zusammen. Der Künstler und Lichtdesigner AJ Weissbard greift für die räumliche Realisierung von „Schlachthof 5“ auf das Naturlicht-Konzept aus den Gründerjahren des Festspielhauses Hellerau zurück und Oleg Michailov kreiert die Videokunst.
19:0020:00
26. Sep
[ Literatur ]
Reporter Slam
Tipp
  • Maximilian Helm (Sächsische Zeitung)
    Carina Huppertz (freie Journalistin)
    Dmitrij Kapitelman (freier Autor)
    Denise Peikert (freie Journalistin)
    Cornelius Pollmer (Süddeutsche Zeitung)
    Jochen Markett
    Bommi & Brummi
  • VVK 10,40
Veranstaltungs Bild
2. Dresdner ReporterSlam mit Maximilian Helm, Carina Huppertz, Dmitrij Kapitelman, Denise Peikert, Cornelius Pollmer, Moderator Jochen Markett und Musik von Bommi und Brummi

Deutschlands lustigste Bühnenshow von und mit Journalist*innen kommt nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr zum zweiten Mal nach Dresden: Im Rahmen von Literatur Jetzt - Dresdner Festival zeitgenössischer Literatur geht der Reporter Slam über die Bühne der Scheune. Fünf Reporterinnen und Reporter treten zum Wettstreit an. Es gewinnt, wer am unterhaltsamsten von einer Recherche erzählen kann. In Wort, Ton und Bild berichten sie von ihren witzigsten Begegnungen, aufregendsten Enthüllungen und gescheitertsten Projekten. Alle bekommen für ihren Vortrag zehn Minuten Zeit, am Ende kürt das Publikum den Slampion des Abends.
20:00
26. Sep
[ Konzert ]
VSK
  • VSK
  • Punk
  • Spende
Veranstaltungs Bild
VSK besteht aus 2 Originalmitgliedern der 90er-Jahre-Kult-Punkband "Versaute Stiefkinder" und neben Martin K. und Nils von "Rasta Knast", komplettiert Julian von "Gloomster" die Band. Neben den alten Stiefkinder-Klassikern, präsentieren sie euch auch neue Songs. Ihr erstes Album erschien kürzlich bei Twisted Chords. Der Sound von VSK ist kompromisslos und wütend! Deutschsprachiger Hardcore-Punk, der keine Wünsche offen lässt!

Das Konzert findet unter Sicherheit- und Hygieneregeln im Biergarten der Chemiefabrik statt und die Plätze sind limitiert. Es wird feste Sitzplätze an Bierzeltgarnituren geben.
21:00
26. Sep
[ Literatur ]
Literatur Jetzt 2020: Es ist kompliziert - Liebe und Beziehungen
  • Jochen Schmidt
    Line Hoven
    Frank Berzbach
    Jörg Stübing
  • Lesung
  • VVK 13,90
Veranstaltungs Bild
Hin und wieder wütet wohl in jeder Beziehung der ganz normale Wahnsinn. Aber weswegen haben sich eigentlich prominente Paare wie Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir in die Haare gekriegt? Und welche von Caesars Gewohnheiten brachte Kleopatra so richtig auf die Palme? In treffsicher-komischen Dialogen und originellen Illustrationen holen Jochen Schmidt und Line Hoven berühmte Kultpaare aus der Bibel, Kunstgeschichte und Popkultur in die Gegenwart und zeigen, dass es schon bei Adam und Eva alles andere als paradiesisch zuging.

Wie habt ihr euch eigentlich kennengelernt? Diese Frage stellt man Paaren gern. Und ebenso gern erinnert man sich als Paar, wo die Liebe ihren Anfang nahm. Frank Berzbach macht aus einem Anfang viele und erzählt in 32 Variationen, wie ein Mann und eine Frau sich erstmals begegnen. Und lässt daraus das Mosaik einer leidenschaftlichen Liebe entstehen. „Was für ein Experiment! Nach 32 Variationen über das Kennenlernen haben wir keine Ahnung, wie es wirklich war. Aber wir wissen ganz viel über diese Liebe und meinen, die Beziehung zu kennen. Sie hat auf jeden Fall großartig angefangen.“ (Isabel Bogdan)

Jochen Schmidt, 1970 in Berlin geboren, hat in Bukarest studiert und verbrachte Auslandsaufenthalte in Brest, Valencia, Rom, New York und Moskau. 1999 war er Mitbegründer der Berliner Lesebühne „Chaussee der Enthusiasten“. Er ist Übersetzer und Autor, u.a. der Bände „Müller haut uns raus“, „Triumphgemüse“, „Meine wichtigsten Körperfunktionen“, „Schmidt liest Proust“, „Schneckenmühle“ und „Der Wächter von Pankow“. Seit einigen Jahren dokumentiert er fotografisch die Kuriositäten der DDR-Vergangenheit im Alltag. Zum Jubiläum des Mauerfalls veröffentlichte er zusammen mit David Wagner „Drüben und drüben“. Jochen Schmidt lebt in Berlin. Zuletzt erschien sein Roman „Zuckersand“. Soeben erschien sein Buch „Paargespräche“ (zusammen mit Line Hoven).

Line Hoven, 1977 in Bonn geboren, ist Comic-Zeichnerin und Illustratorin. Sie veröffentlichte u. a. das Werk „Liebe schaut weg“, für das sie beim 13. Internationalen Comic-Salon in Erlangen mit dem ICOM-Preis geehrt wurde. Line Hoven lebt in Hamburg. Soeben erschien (zusammen mit Jochen Schmidt) das Buch „Paargespräche“ (C.H.Beck Verlag).

Frank Berzbach, Jahrgang 1971, unterrichtet Literaturpädagogik und Philosophie an der Technischen Hochschule Köln. Nach einer Ausbildung zum Technischen Zeichner studierte er Erziehungswissenschaft, Psychologie und Literaturwissenschaft. Über Wasser hielt er sich als Bildungsforscher, Wissenschaftsjournalist, Fahrradkurier und Buchhändler. Er hat eine Vorliebe für Fahrräder, Schallplatten und Bücher, Tätowierungen und Klöster. Er lebt in Köln und auf St. Pauli. Zahlreiche Bücher, u.a. „Die Form der Schönheit“ (2018) und „Die Schönheit der Begegnung“ (2020)

Jörg Stübing, geboren in Magdeburg, lebt mit Unterbrechungen (u.a. 5 Jahre Landkommune) seit 1987 in Dresden. Gelernter Maschinenbauer, hat u.a. als Möbelträger und Trockenbauer gearbeitet. Studium der Philosophie, Politikwissenschaft und Editionswissenschaften in Leipzig bis 1995. 1999 Gründung der Galerie Treibhaus in Dresden. Dann Übernahme einer kleinen, inhabergeführten Buchhandlung, aus der das legendäre „Büchers Best“ werden sollte, die mit dem Deutschen Buchhandlungspreis als „besonders herausragende Buchhandlung“ ausgezeichnet wurde. 
11:00
27. Sep
[ Konzert ]
Oh, my music! Showcases: Special Edition
  • Weltwärts
    Christoball
    Johnethen Fuchs
    Annemaríe Reynis
  • Singer / Songwriter, Folk, Pop
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Oh, my music! ist mehr als „nur“ ein Musikverlag. Wir sind insbesondere Berater und Netzwerker für Musiker*innen. Dabei machen wir gern mehr, als es Musikverlage für gewöhnlich tun. Oh, my music! Showcases Special Edition WELTWÄRTS Egal ob Clubshow oder auf den Straßen dieser Welt; Solo oder mit Band: WELTWÄRTS begeistert mit rauchiger Gänsehautstimme, kreativem Sound und authentischer Spielfreude. CHRISTOBALL Vom bittersüßen Tango, der unsere Erde als riesige Bühne voller endloser Möglichkeiten entlarvt, bis zum Barocken Soul Stück über den intimen Moment, wenn Liebende in einander Arme aufwachen, vertont Christoball das Spiel des Lebens stets in allen Farben des musikalischen Spektrums. JOHNETHEN FUCHS In den teils autobiografisch inspirierten, englischen Songs, erzählt Johnethen Fuchs Geschichten, die mal in Sehnsucht und Schmerz getränkt scheinen und mal so luftig-leicht unbeschwert sind, so dass man die Sonnenstrahlen auf der Haut kitzeln spürt. ANNEMARÍE REYNIS Annemaríe Reynis macht keine Kompromisse. Die Musik der gebürtigen Dresdnerin bewegt sich zwischen Verzweiflung und Hoffnung, Festhalten und Loslassen, Liebe und Sehnsucht – mit allen Ambivalenzen, die das Leben zu bieten hat.
11:00
27. Sep
[ Diskussion / Vortrag ]
Mehr oder Weniger?! Perspektiven für die Zukunft der Kultur in Dresden
  • Annekatrin Klepsch (Zweite Bürgermeisterin)
    Carena Schlewitt (Europäisches Zentrum der Künste Hellerau)
    Lydia Hempel (Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V.)
    Anne Pallas (Landesverband Soziokultur Sachsen e.V.)
    Torsten Tannenberg (Sächsischer Musikrat e.V.)
    Frank Richter
  • Diskussion
  • Eintritt frei
Die Initiative WELTOFFENES DRESDEN als offener Zusammenschluss der Dresdener Kulturinstitutionen und das Netzwerk Kultur Dresden fragen nach Zukunft der Kulturlandschaft in einer Stadt, die noch vor Kurzem europäische Kulturhauptstadt werden wollte.  Die Frage: »Was ist uns diese Zukunft wert?« 
15:00
27. Sep
[ Party ]
o.k. Palais x Balearic Sunday
  • Sneaker DJ
    Philipp Demankowski
  • Disco, House
  • 5,-
Veranstaltungs Bild
Weil Inseln die neuen Tanzwüsten sind, haben wir ein paar besonders sonnige Oasen für dich und deine Bewegungskumpan*innen eingerichtet. Da darf gestampft, gesteppt, gewalzt, geraved und geshaked werden, da darf gesüffelt und gesäuselt, getuschelt und kontrolliert gekuschelt werden, da darf Balearina ganz Balearina sein!

Vamos a la Insel.

Hygienebestimmungen:
Separees sind nur durch feste Gruppen zu nutzen. Diese sind jeweils für 2, 4 oder 6 Personen ausgelegt. Der Kontakt mit nicht Gruppenzugehörigen auf Tanzflächen ist untersagt bzw. durch uns zu unterbinden.

WICHTIG weil NEU:

Niemand muss ständig einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Für den Bedarfsfall, etwa für die Toilettenbenutzung, ist ein solcher aber unbedingt mitzuführen. Im Eingangsbereich, auf den Toiletten sowie an der Bar wird Desinfektionsmittel stehen, welches zu benutzen ist.

Es ist an den Tischen die Zusammenkunft von maximal 10 Menschen gestattet.

Zwischen zusammengehörigen Gruppen muss ein Sicherheitsabstand von 1,5m gewahrt werden, darum sind auch Schlangenbildung auf Toiletten oder bei der Getränkebestellung unbedingt zu vermeiden.

Beachtet die gängigen Hygieneregeln, über die ihr euch auch vielfach auf dem Gelände informieren könnt!

Bitte bleibt unbedingt zuhause, wenn ihr irgendwelche Krankheitssymptome verspürt. Personen, mit einem wissentlichen Kontakt zu Personen, die an SARS Cov 2 erkrankt sind, ist der Eintritt zum Gelände untersagt.

Bis zu einem Infektionsgeschehen von unter 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen ist die Abgabe von Kontaktdaten freiwillig. Wir empfehlen euch insofern am Einlass die Euren zu hinterlassen und informieren euch darüber, sofern es verpflichtend wird.
15:0016:00
27. Sep
[ Konzert ]
Manu Delago Ensemble
  • Manu Delago Ensemble
  • Electronic, Jazz, Folk
  • 22,-
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Der Grammy-nominierte Hang-Spieler, Perkussionist und Komponist MANU DELAGO ist zurück mit einem neuen Album und seiner bisher größten Liveshow. Circadian (One Little Indian Records, Sep. 2019) ist eine akustische Reise durch die verschiedenen Schlafzyklen, von REM über Leicht- und Tiefschaf bis zu einem abrupten Erwachen – inspiriert vom zirkadischen Rhythmus des Menschen und Delagos persönlichem Schlafentzug während seiner zahlreichen internationalen Tourneen mit Björk, Olafur Arnalds, Cinematic Orchestra und Anoushka Shankar. Erst 2018 veröffentlichte Manu Delago seinen mehrfach ausgezeichneten Berg- und Musikfilm "Parasol Peak", in dem er und sein Ensemble bei extremen Bedingungen am Berg live performten und gemeinsam mit einer Film- und Audiocrew diese Expedition zu einem Gesamtkunstwerk zusammenfügten. Diese besondere Erfahrung in Sachen Team Spirit und das gemeinsame Musizieren in schwindligen Höhen motivierten Manu Delago, für "Circadian" ein neues Ensemble zusammenzustellen, um das Album und die Live-Show zu einer einzigartigen akustischen Reise zu machen. Nach seinen elektronisch-verspielten Vorgängerwerken "Silver Kobalt" und "Metromonk" sind es immer noch die urbanen Klangwelten, die Manu Delago inspirieren, jedoch finden sich diese immer mehr und mehr in akustischen Formen wieder.
16:00
27. Sep
[ Konzert ]
Crime Jazz Orchestra
  • Crime Jazz Orchestra
  • JAzz
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
»Diese Mini-Big Band aus Dresden macht in 13 Stücken alles klar, und danach gibt‘s in den Gehörgängen keine Fremdspuren mehr – nur noch Crime Jazz Orchestra (Komposition: Konstantin Jahn & Konstantin Svechtarov). Und da sind sie dann, die ”Monster Attack“ als 100% klischeefreie Edelkrimi-Musik, das kraft- und sympathiestrotzende ”Shoot the Dog“, der Kater im ”Kalten Entzug“ oder die ehrenwerte Beerdigung in ”Forced to Watch“. ”Conspiracy“ spendiert ein zehnminütiges Cello-Feature der Edelklasse; und das ”Blutbad“ empfiehlt sich für Crime-Jazz-Novizen; und am Ende heißt es: ”Helden sterben einsam“. Also garantiert fesselnde Jazz-Grüße aus dem schönen Elbe-Babylon.« (Big Band Records)

Stream: https://youtu.be/Vz7QTcS6hIY
19:0020:00
27. Sep
[ Theater ]
Schlachthof 5
  • Maxim Didenko
    Vladimir Rannev
    Johannes Kirsten
    AJ Weissbard
    AuditivVokal Dresden
  • 23,-
Veranstaltungs Bild
Kurt Vonnegut erzählt über das Grauen des Krieges und macht zugleich das Erinnern selbst zum Thema. Sein Roman „Schlachthof 5“ ist Collage, Satire, Biografie, Science Fiction und alles zugleich: fragmentarisch-ausschnitthaft wandert die Romanerzählung durch unterschiedliche Zeitebenen und lässt persönliche Erfahrung und Erlebtes mit Fiktion zusammenlaufen. Vonnegut gerät als junger amerikanischer Soldat 1944 in Kriegsgefangenschaft und wird nach Dresden gebracht. In den Kellern des Schlachthof 5 überlebt er die schweren Bombenangriffe vom 13. und 14. Februar 1945. Sein 1969 erschienener Roman wird zum Kultbuch. Wie erinnern wir den Krieg? Welche Erfahrungen werden Teil unseres kulturellen Gedächtnisses? 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sind die Fragen, die „Schlachthof 5“ aufwirft, aktuell wie nie. Bereits zu NS- und DDR-Zeiten wurden die Geschehnisse der Bombennacht zum Spielball einer wechselvollen Instrumentalisierung durch unterschiedliche politische Akteur*innen und Lager. Und auch heute wird beständig an dem „Mythos Dresden“ fortgeschrieben. Gegen die Vereinnahmung der Bombenangriffe durch (Neo)Nationalistische und rechtspopulistische Gruppierungen hat sich eine breite Allianz bürgerschaftlichen Engagements quer durch verschiedene Bevölkerungsgruppen, Parteien, Institutionen und zivilgesellschaftlichen Organisationen gebildet.

Vor diesem Hintergrund entwirft der russische Theaterregisseur Maxim Didenko eine neue Bühnenfassung von „Schlachthof 5“, die im September in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden uraufgeführt wird. Didenko, vielfach ausgezeichnet und international bekannt für seine bildgewaltige choreografisch-theatrale Bühnensprache, sucht mit seiner Inszenierung nach neuen Möglichkeiten eines gegenwärtigen Blicks auf Vonneguts Text, die hiesige Gedenkkultur und den „Mythos Dresden“. Die Inszenierung ist als multimediales Musiktheaterprojekt an der Schnittstelle von Theater, Tanz, Musik und Performance konzipiert, bei dem Performer*innen, Tänzer*innen und Sänger*innen auf der Bühne agieren. Die eigens für das Stück komponierte Musik von Vladimir Rannev wird live von AuditivVokal Dresden szenisch aufgeführt. Für die choreografische Umsetzung mit einem neunköpfigen Performer*innen-Ensemble arbeitet Didenko eng mit dem Choreografen Vladimir Varnava zusammen. Der Künstler und Lichtdesigner AJ Weissbard greift für die räumliche Realisierung von „Schlachthof 5“ auf das Naturlicht-Konzept aus den Gründerjahren des Festspielhauses Hellerau zurück und Oleg Michailov kreiert die Videokunst.
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