Im Gespräch mit Olafur Arnalds

Who, next to your grandmother, influenced you the most musically?
  • The one constant is that I'm continually inspired by my musician-friends. They are some of the most inspiring people I've met. I use every available chance to involve them in my projects.

By now you almost exclusively play in big venues or concert halls. Do you miss the little club concerts from your early days sometimes?
  • Yes and no. While I do love the intimacy of smaller concerts I have had the chance to see the production around my concerts grow and reflect the vision I have in my head. I'm proud of that. I do however sometimes miss the whole mess of touring in a sprinter van, eating crap food at gas stations and playing these small, unique venues. It has it's charm.

Since your first album "Eulogy for Evolution", which was published in 2007, you have released a new album or a score each year. How important were the different scores and collaborations for your own albums?
  • Scores and collaborations are unique because I’m always working with someone else’s vision as well as my own. So each project is a chance to learn something new, discover something that can then be brought into my album work.

Are you developing an album out of an album idea or out of the first pieces you composed for it?
  • It's a combination of the two. Before I start I try to have a vision of what I'm working on. When I wrote re:member I hard the worst case of writer's block I've ever had. I had to take a step back, get out of the studio and figure out what I wanted to make - find a path to follow. The first track I tried to work on when I got back was the title track and it took me weeks of struggling to finish it. But after that the vision for the rest of the album became clear. The vision "materialised" and the rest of the songs came way more easily.

Entwickelst du ein Album aus einer Albumidee heraus oder den ersten Stücken die du dafür komponiert hast?
  • Es ist eine Kombination aus beidem. Bevor ich anfange, versuche ich eine Vorstellung davon zu bekommen, woran ich arbeite. Als ich re:member schrieb, hatte ich die schlimmste Schreibblockade meiner Karriere. Ich musste einen Schritt zurücktreten, das Studio verlassen und herausfinden, was ich überhaupt machen wollte - einen Weg finden, dem ich folgen konnte. Der erste Titel, an dem ich arbeitete, als ich zurückkam, war der Titelsong. Ich musste wochenlang kämpfen, um ihn zu beenden. Danach wurde die Vision für den Rest des Albums klar. Die Vision "materialisierte" sich und der Rest der Songs kam viel einfacher.

Can we expect a new score or even a collaboration in 2019?
  • Right now, I'm mainly focused on touring and supporting the new album. But you never know!

Which kind of music do you listen to yourself?
  • Everything. Good music is good music. Today I'm listening to James Blake, Josin and Kristín Anna

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Wer hat dich neben deiner Oma am meisten Musikalisch beeinflusst?
  • Die eine Konstante ist, dass mich meine Musikerfreunde ständig inspirieren. Sie sind einige der inspirierendsten Menschen, die ich getroffen habe. Ich nutze jede verfügbare Chance, um sie in meine Projekte einzubinden.

Du spielst mittlerweile fast nur noch in großen Sälen oder Konzerthallen. Vermisst du manchmal die kleinen Club Konzerte aus dein Anfangszeiten?
  • Ja und nein. Während ich die Intimität kleinerer Konzerte liebe, hatte ich die Chance, die Produktion um meine Konzerte herum wachsen zu sehen und die Vision zu reflektieren, die ich in meinem Kopf habe. Darauf bin ich stolz. Ich vermisse jedoch manchmal den ganzen Schlamassel, mit einem Sprinter-Van auf Tour zu gehen, an Tankstellen Junkfood zu essen und diese kleinen, einzigartigen Locations zu spielen. Das hat auch seinen Charme.

Seit deinem ersten Album „Eulogy for Evolution“, was 2017 erscheinen ist, hast du jedes Jahr ein neues Album bzw einen Score herausgebracht. Wie wichtig waren dabei die Unterschiede bei den Scores und Kollaborationen für deine eigene Alben?
  • Scores und Kollaborationen sind einzigartig, weil ich immer mit der Vision eines anderen sowie meiner eigenen arbeite. So ist jedes Projekt eine Chance, etwas Neues zu lernen, etwas zu entdecken, das dann in meine Albumarbeit aufgenommen werden kann.
  • Seit deinem ersten Album „Eulogy for Evolution“, was 2017 erscheinen ist, hast du jedes Jahr ein neues Album bzw einen Score herausgebracht. Wie wichtig waren dabei die Unterschiede bei den Scores und Kollaborationen für deine eigene Alben?
  • Scores und Kollaborationen sind einzigartig, weil ich immer mit der Vision eines anderen sowie meiner eigenen arbeite. So ist jedes Projekt eine Chance, etwas Neues zu lernen, etwas zu entdecken, das dann in meine Albumarbeit aufgenommen werden kann.

Entwickelst du ein Album aus einer Albumidee heraus oder den ersten Stücken die du dafür komponiert hast?
  • Es ist eine Kombination aus beidem. Bevor ich anfange, versuche ich eine Vorstellung davon zu bekommen, woran ich arbeite. Als ich re:member schrieb, hatte ich die schlimmste Schreibblockade meiner Karriere. Ich musste einen Schritt zurücktreten, das Studio verlassen und herausfinden, was ich überhaupt machen wollte - einen Weg finden, dem ich folgen konnte. Der erste Titel, an dem ich arbeitete, als ich zurückkam, war der Titelsong. Ich musste wochenlang kämpfen, um ihn zu beenden. Danach wurde die Vision für den Rest des Albums klar. Die Vision "materialisierte" sich und der Rest der Songs kam viel einfacher.

Können wir 2019 mit einen neuen Score oder gar einer Kollaboration rechnen?
  • Im Moment konzentriere ich mich hauptsächlich darauf, mit dem neuen Album zu touren. Aber man weiß nie!

Was hörst du selber für Musik?
  • Alles. Gute Musik ist gute Musik. Heute höre ich James Blake, Josin und Kristín Anna.
geschrieben von pierre ed, am 26. Mai 2019
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