10:0011:00
19. Sep
( Festival )
20. Dresdner Drum & Bass Festival
  • Carlos Martin (ESP)
    Dennis Poschwatta (D)
    Felix Lehrmann (D)
    Glittertoy (D)
    Jost Nickel (D)
    Loreen Sima (D)
    Lychee Lassi (D)
    Miguel Lamas (ESP)
    Oli Rubow (D)
    Radz (UKR)
    Tom Götze (D)
  • Rock, Pop, Jazz
  • VVK 50,-
Seit 20 Jahren geben sich Stars der Bass- & Drum-Szene in Dresden die Ehre. Namen wie Billy Cobham, Chuck Rainey, John JR Robinson, Trilok Gurtu, Jojo Mayer, Kinga Głyk, Gavin Harrison, Cindy Blackman, Anika Nilles, Horacio „El Negro" Hernandez, Stuart Hamm, Jeff Berlin, Keith Carlock, Ida Nielsen, Michael League, Larnell Lewis, Benny Greb … bilden nur die Spitze eines Line-Ups, das über die Jahre auf knapp 200 verschiedene Künstlerinnen und Künstler von nah und fern herangewachsen ist.
360 Mal hieß es „Bühne frei für …", in verschiedenen Clubs Dresdens, drinnen wie draußen, auf großen Bühnen und in kleinen Nischen, mit Stars und Newcomern, dargeboten mit den Fingern auf dem Brustkorb oder den Sticks über ein Dutzend Kessel fegend. Und immer dabei: das beste Publikum der Welt! Zahlreich, wissbegierig, divers, mit großer Freude an der leibhaftigen Begegnung und dem Austausch vis-à-vis. 

Jubiliert wird trotzdem: am 19. September 2026 im Ostpol! 80 Tickets. 

Das klingt nach Wohnzimmerkonzert – und genau das ist auch ein bisschen die Idee. Manchmal braucht es weniger Platz, um mehr Raum zu schaffen – für Fragen, für Gespräche, für echte Begegnungen. Aber auch mehr Raum zum Ausprobieren und Nachmachen: Weitere Drumsets auf der Bühne geben euch Gelegenheit, Übungen, Techniken und Grooves gleich selbst zu testen. Gleiches gilt für die Bass-Corner. 

Neu in diesem Jahr: Die Workshops wachsen von 60 auf 90 Minuten. Mehr Zeit, mehr Tiefe, mehr Nachfragen erlaubt. 

Unsere Künstler*innen 2026: 
Mit großer Freude dürfen wir verkünden, dass Miguel Lamas aus Spanien als Headliner ins Programm gerutscht ist. Der Grammy-dekorierte Drummer ist vorwiegend in der Latin-Szene aktiv und hat als Lehrer seines Landsmannes El Estepario Siberiano und vor allem durch dessen reichweitenstarke Schwärmereien viel Aufmerksamkeit bekommen. 
Dennis Poschwatta, seit über 30 Jahren Schlagzeuger der Guano Apes. In den 90ern und frühen Nullerjahren hat die Band mächtig abgeräumt und so ziemlich jedes Erfolgsregister im Rock gezogen. 
Jost Nickel ist der Mann hinter Jan Delays Disko No. 1 und gleichzeitig einer der didaktisch begabtesten Drummer Deutschlands. 
Felix Lehrmann kennt man als Taktgeber bei Sarah Connor und als Kopf seiner eigenen Band Marriage Material. 
Oli Rubow gilt als menschliche Schnittstelle zwischen Analog und Digital und ist fest mit Größen wie Hellmut Hattler und DePhazz verbunden – ein Drummer, der seinen ganz eigenen Weg geht. 
In der Bass-Corner geben Tom Götze und der Ukrainer Serhii Radzetskyi alias RADZ•BASSIST den Ton an. 
Vor dem Ostpol sorgen Aussteller mit Equipment-Ständen für das richtige Pausenprogramm – Stöbern, Anfassen, Fachsimpeln ausdrücklich erlaubt. 

Den Abend beschließen Konzerte und eine Party – wir werden schließlich 20! 
Hier freuen wir uns besonders auf Lychee Lassi aus Berlin. Die Band um Seeed-DJ Illvibe hat zwar schon mehr Jahre auf dem Buckel als unser Festival, klingt in ihrem Stilmix aus Hip Hop, Funk, Jazz und Krautrock aber immer noch taufrisch und entführt ihr Publikum endlich wieder auf den schmalen Grat zwischen Begeisterung und Ekstase. 
Das Dresdner Live-Elektro-Projekt Glittertoy gibt zum Festival ihre Live-Premiere. Mit Drums, Bass, Keyboards und jeder Menge Effektgeräte werden tanzbare Klangsphären kreiiert, die weitestgehend ohne vorproduzierte Sounds und Loops auskommt. Zu guter Letzt gibt es Beats vom Plattenteller bis in die Morgenstunden.
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