17:00
29. Aug
( Party )
Nachtgarten
  • Dj Capitano
  • Eintritt bis 21 Uhr Frei, danach 5,-
Nach Feierabend im botanischen Sommerklub mit Tanzdiele in idyllischer Natur, Gemütlichkeit im Zirkuswagen und Lagerfeuerstimmung, Tischtennis & Kicker, gemixten Drinks und leichter Kost - amüsieren, liebäugeln, erholen und afterwork´en.

Das reale Facebook im Grünen!
18:3019:00
29. Aug
( Literatur )
Zu den Müttern! Familiengeschichte als Klassenfrage
  • Daniela Dröscher
    Marlen Hobrack
  • Lesung
  • 7,-
Die Autorinnen Daniela Dröscher und Marlen Hobrack machen ihre eigenen Mütter zum Bezugspunkt der erzählerischen und essayistischen Erkundung von sozialen Statusfragen und dem prägenden Einfluss der eigenen familiären und sozialen Herkunft. Die Veranstaltung stellt zwei Familiengeschichten gegenüber: Eine aus den frühen 80er Jahren in Westdeutschland und eine aus den Wendejahren im ostdeutschen Bautzen.

Daniela Dröscher, geb. 1977, aufgewachsen im Hunsrück, lebt heute in Berlin. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Anglistik sowie „Szenisches Schreiben“ und promovierte im Fach Medienwissenschaften an der Universität Potsdam. Mit den Fragen von Herkunft und Klasse setzte sie sich bereits in ihrem autobiographischen Essay Zeige deine Klasse. Die Geschichte meiner sozialen Herkunft (2018) auseinander. Sie wurde u. a. mit dem Anna-Seghers-Preis und dem Robert-Gernhardt-Preis (2017) ausgezeichnet. Ihr Roman Lügen über meine Mutter stand 2022 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises.

Marlen Hobrack, geb. 1986 in Bautzen, studierte Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaften. Sie schreibt seit 2016 hauptberuflich als Journalistin, u. a. für Die ZEIT, Welt, Monopol und den Freitag. In ihrer Kolumne mutti politics diskutiert sie das Thema Mutterschaft aus Klassenperspektive. 2022 erschien ihr autobiographisches Sachbuch Klassenbeste. Wie Herkunft unsere Gesellschaft spaltet (Hanser Berlin)

Über die Reihe „Macht der Herkunft - Was bestimmt, wer wir sind und werden können?“

Wer und wie wir sind, wird auch durch unsere familiäre, soziale, kulturelle, geographische Herkunft mitbestimmt. Das Streben nach der eigenen Identität, einem selbstbestimmten und gelingenden Leben setzt darum meist eine Auseinandersetzung mit der eigenen Herkunft voraus. Manchmal besteht sie in einem Kampf dagegen oder einem Bekenntnis dazu, einem Fortschreiben von Tradition, dem Verweigern oder dem Antreten eines Erbes.

Der Möglichkeitsraum zwischen dem prägenden Einfluss unserer Herkunft und unserer persönlichen Freiheit soll in dieser Reihe im Gespräch mit Expert:innen aus Literatur und Kunst, Wissenschaft und Alltag abgeschritten werden.
19:0020:00
29. Aug
( Konzert )
Crack Cloud
  • Crack Cloud
  • Punk, Indie
  • VVK 13,30, AK 15,-
Die Musik von Crack Cloud könnte man mit der Lektüre eines Nabokov-Romans vergleichen: viele stilistische Ideen, Raffinessen und eine unverschämte Überheblichkeit, mit der brutale Wahrheiten über den Zustand des Menschen enthüllt werden. Man könnte auch sagen, die Musik des siebenköpfigen Kollektivs aus Kanada um den Schlagzeuger und Frontmann Zach Choy bewegt sich gerne außerhalb der ihr vom Postpunk vorgegebenen Grenzen. Ganz geschmeidig schafft es cineastische Träumer*innen-Musik, die sowohl nach Straßenromantik als auch nach einer schäbigen Kreuzfahrt auf dem Meer des Alternative Pop klingt. Ihr aktuelles Album »Tough Baby« könnte sogar eine brillante Antwort auf The Pogues, The Blockheads, Roxy Music oder Armand Schaubroeck sein – wenn es denn überhaupt der Anspruch von Crack Cloud wäre, eine Antwort auf irgendwas zu geben.
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