Gefühlvolle Musik zum Entschleunigen Manchmal wird es auch etwas flotter, jazziger, Torkler scheint Synkopen zu lieben, Bornstein wendet unterschiedliche Streich-, Zupf- und Schlagtechniken auf seinem Instrument an. Als er mit seinem Bogenende, dem "Frosch", leicht auf die Saiten schlägt, sampelt er diese Klänge und sorgt damit für besondere Effekte. Als Torkler dann mit seinem Piano dazukommt, entsteht eine wunderbar gefühlvolle Musik, die man sehr gut auch zu Hause zur Entschleunigung vor dem Kamin hören könnte, wenn draußen der Regen prasselt. Auch mit Reiben der Handfläche auf dem Korpus seines Kontrabasses und Pustegeräuschen in ein Mikrofon sorgt Bornstein für ungewöhnliche Klänge.
Was es hierzulande ja gar nicht mal so oft gibt: Vieldeutigkeit im Pop. Wir Deutschen singen, sagen und erklären schon wirklich sehr gerne ganz genau, was gemeint ist. Und zwar so, dass es auch der letzte versteht. Präzision wird eben hoch geschätzt im Land der Ingenieure. Das ist ehrenhaft, führt im Zusammenhang mit Musik aber oft zu Vorhersehbarkeit und schwer pädagogischem Unterton. Insofern ist es gut, dass es auch Songschreiber und Sänger wie Tristan Brusch gibt. Der 34-Jährige gehört jener raren Spezies an, die den spielerischen Umgang mit eindeutig-vieldeutigen Metaphern in Liedtexten bravourös beherrscht. Der Wahl-Berliner spielt mehr als nur Gitarre, er singt, haucht, spuckt, macht unendlich Schönes wie Hässliches sichtbar. Geschont wird man woanders. Tristan Bruschs Talent entfaltet sich erst komplett, wenn man ihn auf der Bühne erlebt. Er schont sich nicht, nicht das Publikum, einfach so bei einem Bier nebendran sitzen, das ist hier nicht drin. Bühnenmagie, das ist ein Wort fürs nächste Mal Scrabble, aber bei einem Tristan Brusch-Konzert bekommt man eine Ahnung, was das tatsächlich bedeuten könnte.
Die sich nach 6 Jahren in der Stadt mittlerweile als „Halb-Leipzigerin“ fühlende Teeya Lamée ist 2022 offiziell mit ihrem Projekt gestartet. Seitdem veröffentlicht die Künstlerin mit den auffälligen orangenen Haaren ihre eigene Musik. Ein Spannungsfeld aus souliger Wärme und groovigen Vibes. Ihre Texte erzählen von Begegnungen und Beobachtungen, bis hin zu sehr persönlichen Themen. Echte Themen, auch vermeintlich unangenehme Themen, wie mentale Gesundheit, sind ein Aspekt, für die Teeya Lamée mit ihrer Musik stehen will.
An "sinnliche Schwebezustände, den Rausch des freien Falls und das Dahingleiten über weite Flächen" erinnert Deutschlandfunk Kultur die Musik des PULSAR TRIOS - eine Beschreibung, die auch auf das 2023 erschienene vierte Studioalbum "We Smell in Stereo" äußerst gut passt. Sein Cover zieren Haie, denn Haie riechen nicht in Mono, ihr Geruchssinn funktioniert in Stereo. Auf der Jagd nach dem perfekten musikalischen Moment agiert das Trio instinktiv wie ein einziger Organismus und mit einem über die Jahre entwickelten, gemeinsamen und untrüglichen Gespür für den ureigenen Klangkosmos. Die außergewöhnliche und wohl einzigartige Besetzung aus Schlagzeug, Piano und Sitar ermöglicht es dem Trio, beständig auf eigentlich schmalem Grat musikalisches Neuland auszuloten. Immer ist das Resultat verspielt und virtuos, zwischen instrumentaler Ekstase, intimer Introspektion und feinfühligen Klangexperimenten: Eine Fusion dreier individueller musikalischer Charaktere mit ganz unterschiedlichen Prägungen, die vom Pop mit großer Geste, über DDR-Punk und Noise, Jazz, Bach, Minimal Music bis zur klassischen Sitar-Tradition aus Indien reichen. Ihre Live-Qualitäten konnten die Creole-Preisträger*innen bereits auf zahllosen Konzerten unter Beweis stellen. So gastierten sie u.a. auf den Leverkusener Jazztagen, dem Fusion Festival, in Glastonbury, beim Rudolstadt Festival und dem Delhi International Jazz Festival, in der Kulturarena Jena sowie dem İzmir European Jazz Festival.
Schau her! Oder schaust Du lieber weg? Begegnest Du mir auf Augenhöhe? Oder schaust Du von oben auf mich herab? Wie lange hältst Du es aus, Blickkontakt mit mir zu halten? Wie viele Augenblicke lang kannst Du das Schweigen noch ertragen? Und wohin wandert Dein Blick, wenn Du ihn nicht zu kontrollieren versuchst? Es wird gefährlich, wenn ich meinen Blick gegen Dich wende. Also starr mich nicht so lieblos an!
In einer Stückentwicklung zwischen Performance, Tanz & Theater setzen sich die Performer:innen mit den Blicken auseinander, die sie selbst und andere auf ihren Körper richten. Persönliche Erfahrungen aus dem eigenen Alltag als FLINTA*-Personen(*), die in einer patriarchal geprägten Gesellschaft sozialisiert wurden und leben, werden verflochten mit dem griechischen Mythos der Medusa-Figur – der Frau mit den Schlangenhaaren und dem versteinernden Blick. Dabei entsteht eine Art fragmentarischer Narration, der es nicht mehr reicht, die vielerzählten Heldengeschichten immer wieder zu reproduzieren. Stattdessen eröffnet MEDUSA´S GAZE den Performer:innen den Raum, selbst die Stimme zu erheben und dabei entscheiden zu können, wann, wie und wessen Blicke sie auf ihren eigenen Körper zulassen wollen.
(*)“FLINTA*“ steht für „Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans & agender Personen; das * schließt weitere nicht-binäre Geschlechtsidentitäten ein“
After 5 years of planning and forced delays due to a global pandemic, we, the BASS SESSION crew, are finally able to present you LION'S DEN SOUNDSYSTEM in Dresden!!!
Lion’s Den is a label, a sound system, a studio, as well as a production and promotion team from Berlin, which was founded a few years ago by music activist Ras Lion. Whether in the studio, on vinyl or on sound system sessions: Always on the musical mission to unite creative energies - to connect different people, different influences and inspirations - Lion's Den works with different singers, musicians and producers all over the world.
The agenda: WORD, SOUND AND POWER!
To get you in the mood, a documentary on sound system culture will be shown in the bar room from 8 p.m. (There is no entry fee for the film screening!)
Brudi Cartel
Die Casio Dance Band
Frequenzfamilie + TLDD
ab 5,-
Hallo liebe Freund:innen gelebter Extase, da das Sudhäuschen im Winter leider geschlossen bleibt und wir trotzdem Lust haben mit euch zu tanzen, veranstalten wir mit Hilfe des KuKo eine schöne Sause im Ostpol.
Brudi Cartell
das bedeutet ganz vieles: Freiheit, Synthesizer, Arroganz, Sommer, Schwachsinn, Liebeskummer und eine ordentliche Portion Schmalz.
Die Casio Dance Band
Keyboard Powered Dance Music - kurz KPDM
Frequenzfamilie + TLDD
Ein buntes Kollektiv, welches mit experimentellen & trashigen Sounds zum tanzen einlädt.
Wir freuen uns auf euch und erwarten ein liebevolles, wohlwollendes Miteinander.