Das ist er, der versprochene Doppelwumms, die Mischgetränke vermischt mit den Mischgetränken, die Reform der Reform der Reform, aber wegen anstehender Kürzungen im kulturellen Bereich und deutlich verminderten Sondervermögensfreibeträgen haben wir verlegt vom Bundestag auf ein kleines Hole hinter den Baugruben an der Köni in Dresden und man kann nur haben Leitungswasser oder das Zeug aus der Regenrinne.
Zweimal zwei genreverbiegende Unterhaltungsbespaßungskünstler*innen...-acts (entschuldigung) – an nur einem Abend. Das heißt man geht einmal hin - und hat beides erlebt!
Vascarne entwickelt „Foolery Noise“, eine Praxis, die bewegungsbasierte Performance und Live-Komposition miteinander verbindet. Indem wir Plastik als Erweiterung und
Verformung des Körpers nutzen, erforschen wir die Ästhetik der sozialen Medien durch Materialität und Klang. Durch die Verschmelzung zeitgenössischer Clownerie mit experimenteller elektronischer Musik schaffen wir hybride, geräuschvolle und instabile Formen, die die Grenzen zwischen Körperoptimierung und Technologie hinterfragen.
Sassy Exquisite und HOWAREYOU treten seit Jahren gemeinsam im Rahmen des Prager subkulturellen DJ-Kollektivs „Priaum“ auf. Im Laufe der Zeit haben sie eine Praxis entwickelt, die das DJing als performatives Format versteht. Durch MCing, die Überlagerung scheinbar unvereinbarer Genres und einen bewusst spielerischen Umgang mit Erwartungen haben die beiden die Grenzen des Mediums immer wieder auslotet und erweitert.
Bei dieser Veranstaltung verlagern sie ihre Praxis aus dem Club in den Ausstellungsraum. Befreit von den vertrauten Mechanismen der Clubkultur wird das DJ-Set selbst zum Gegenstand der Untersuchung: Wo endet das DJing und wo beginnt die Performance? Und was entfaltet sich zwischen denen, die spielen, und denen, die zuhören?
Im Zentrum steht die Dynamik zwischen DJ und Publikum, die sich ständig neu formt – irgendwo zwischen Intuition, Zufall und Einstudiertem. Planung und Improvisation, Kontrolle und deren Verlust werden nicht als Gegensätze behandelt, sondern als Material, mit dem gearbeitet wird. Was entsteht, ist ein offener Raum, in dem Wahrnehmung, Gemeinschaft und Klang gleichermaßen erforscht werden.