18:3019:00
  • Okkupationen
  • Klassik, Electronic
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Unter dem Titel "Okkupationen – Über die Vereinnahmung von Kunst und Geschichte" lädt das Museum zu einem Konzert des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik und des Dresdner Musikproduzenten Stefan Senf (Assimilation Process) ein. Auf dem Programm stehen Neuinterpretationen von Werken Dimitri Schostakowitschs und Samuel Barbers.
Kunst wie auch Geschichte sind hart umkämpfte Felder. Bestes Beispiel: der 13. Februar in Dresden. Längst hat sich dieser Tag vom Gedenk- zum Kampftag um das „richtige Gedenken“ gewandelt, bei dem es darum geht, das Feld der Geschichte zu okkupieren, um die Deutungshoheit über ein historisches Ereignis zu erlangen. Zusammen mit Assimilation Process reflektieren SchülerI und Schülerinnen des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik solche Okkupation von Geschichte mit der Neuinterpretation von Samuel Barbers „Adagio for Strings“ und Dimitri Schostakowitschs „Streichquartett Nr. 8“. Beide Stücke gelten als Klassiker der Erinnerungsarbeit. Sie thematisieren Krieg, Trauer und das Gedenken an die Toten. Zugleich stehen sie für die Möglichkeit und Unmöglichkeit, dass Künstler gegen Vereinnahmungen und Instrumentalisierungen ihrer Werke intervenieren.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Sächsischen Landesgymnasium für Musik und Kultopia gGmbH. 

Das Konzert findet im Hauptgebäude des Museum statt. Am Ende der Veranstaltung wird eine kleine Erfrischung gereicht.
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