Ob Peter Piek zurückgezogen in seinem Leipziger Atelier arbeitet oder während einer Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn zwischen Moskau und Peking („The Time Travelling“); ob er an der Gitarre komponiert (siehe vor allem das Frühwerk) oder auf analogen Synthesizern improvisiert („Electric Babyland“): Die Musik wird im Kern von prägnant eingängigem Songwriting, einer metaphernstarken, farbenfrohen Sprache sowie seiner markant hohen Stimme getragen.
Dabei entstehen teils dystopische, Beat-getriebene Synthie-Stücke, teils luftige Pop-Ohrwürmer. Mehr und mehr inspiriert von Prince und irgendwo zwischen Moderat, Masha Qrella und Bright Eyes' „Digital Ash in a Digital Urn“ zu verordnen.