18:00
21. Mai
( Kunst )
Produktive Unruhe
  • A. R. Penck
    Alfred Thiele
    Andreas Hegewald
    Angela Hampel
    Anna Bromley
    Bernd Bankroth
    Christian Borchert
    Christian Heinze
    Christine Heitmann
    Claus Weidensdorfer
    David Polzin
    Dieter Goltzsche
    Eberhard Göschel
    Erika Stürmer-Alex
    Ernst Hirsch / Gartenfest Heinz Wittig
    Falko Behrendt
    Fotis Zaprasis
    Freunde der italienischen Oper
    Friedrich Kracht
    Gerda Lepke
    Gerhard Rommel
    Günther Rechn
    Hanns Schimansky
    Hans-Hendrik Grimmling
    Helga Paris
    Henrike Naumann
    Hermann Glöckner
    Herta Günther
    Horst Weisse
    Hubertus Giebe
    Johannes Peschel
    Jürgen Schieferdecker
    Karla Woisnitza
    Karl-Heinz Adler
    Klaus Dennhardt
    Klaus Schwabe
    Leoni Wirth
    Luise Schröder
    Manuel Frolik
    Manuel Frolik
    Martin Maleschka
    Max Uhlig
    Michael Freudenberg
    Norbert Wagenbrett
    Núria Quevedo
    Olaf Holzapfel
    Olav Westphalen
    Peter Makolies
    Reinhard Dietrich
    Ruth Wolf-Rehfeldt
    Sabine Slatosch
    Sibylle Bergemann
    Suse Weber
    Sylvie Kürsten
    Ulrich Tarlatt
    Ulrich Wüst
    Walter Arnold
    Werner Lieberknecht
    Werner Schinko
    Wilhelm Klotzek
    Willy Wolff
    Wolfgang Smy
    Yana Milev
  • Eintritt frei
Produktive Unruhe. Kunst, Publikum und Alternativkultur im Spannungsfeld der IX. und X. Kunstausstellung der DDR in den 80er Jahren.
 
Vom 21. Mai bis zum 26. Juli in der robotron-Kantine
 
Die 1980er Jahre waren auch in Dresden eine bewegte unruhige Zeit, voller Widersprüche, Auseinandersetzungen und Neuanfänge. Welche Ausdrucksformen konnten sich durchsetzen und welche neuen Beziehungen entstanden zwischen Kunst und Publikum diesseits und jenseits staatlicher Lenkung? Die Ausstellung „Produktive Unruhe“ nimmt ausgewählte Positionen der Kunst, der Fotografie und der Alternativkultur dieser Zeit als Resonanzraum sich anbahnender gesellschaftlicher Veränderungen in den Blick. Den Ausgangspunkt bilden die IX. und X. Kunstausstellung als größte und meistbesuchte Überblicksausstellung der DDR, in denen sich bereits die Vielfalt des damaligen künstlerischen Wirkens abbildet, aber auch ausgewählte Positionen einer Alternativkultur, die zu diesem Zeitpunkt bereits eigene Wege jenseits der staatlich gelenkten Bahnen sucht und findet.Die gemeinsam entwickelte Ausstellung bietet Einblicke in diese besondere Zeit, überwiegend anhand der grafischen Sammlungsbestände des Zentrums für Kunstausstellungen der DDR (ZfK), die 1991 nach der Auflösung des ZfK dem ifa – Institut für Auslandsbeziehungen übertragen wurden. Im selben Jahr entstand auch das Kunsthaus Dresden als Nachfolgeinrichtung der ehemaligen Dresdner Außenstelle des ZfK und heutige städtische Galerie für Gegenwartskunst.

Gleich mehrere künstlerische Neuproduktionen eröffnen – zum Teil auch in Auseinandersetzungmit der eigenen Familienbiografie – den Dialog zwischen den Generationen in dieser Ausstellung mit Werken und Leihgaben von insgesamt mehr als 50 Künstler*innen.

Auch der forschende Blick auf das Publikum von damals, seine Interaktion mit der Kunst damals wie heute hier, und das historische dokumentarische Material verweben Perspektiven der Gegenwart und der Vergangenheit miteinander und schlagen eine Brücke zu den Menschen und der Atmosphäre der 8oer Jahre in einem Land in Unruhe.

Eine gemeinsame Ausstellung des Kunsthauses Dresden und dem ifa-Institut für Auslandsbeziehungen in Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung. Zu den weiteren Partnern zählen der Kunstfonds / Staatliche Kunstsammlungen Dresden und Art in Networks – ein Forschungsprojekt der Professur für Bildwissenschaft und Kunstgeschichte der TU Dresden.

Unser Dank gilt der SLUB – Deutsche Fotothek, der Sammlung des Albertinum / Staatliche Kunstsammlungen Dresden, dem Lindenau Museum Altenburg, dem Getty Research Institute in Los Angeles, dem Stadtarchiv Dresden, dem Deutschen Hygienemuseum Dresden, der Galerie Himmel Dresden und vielen weiteren Partnern und Leihgebern.

Kuratiert von Susanne Weiß und Christiane Mennicke-Schwarz begleitet durch Sylvie Kürsten, Robert Thiele, Julianne Csapo, Lars Hiller, Laura Schulze. Mit Dank für wichtige Hinweise und Zusammenarbeit an: Silke Wagler, Prof. Dr. Bernd Lindner, Olaf Holzapfel, Luise Schröder. Archivarbeit: Janine Wagler, Dr. Swantje Greve. Ausstellungsarchitektur lfm2 Leipzig.
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