18:3019:00
11. Jun
( Diskussion / Vortrag )
Still Talking
  • Eintritt frei
Gespräche, die abbrechen. Communities, die sich spalten. Stille, wo Austausch sein sollte.
Wie bleiben wir im Gespräch – auch wenn wir unterschiedlicher Meinung sind?
Wir beginnen unsere Veranstaltungsreihe dort, wo alles anfängt: beim Gespräch selbst. Nicht mit Antworten, sondern mit der Bereitschaft, Fragen zu stellen und zuzuhören.

Am ersten Abend der Reihe geht es nicht darum, wer Recht hat. Es geht darum, wie wir wieder aufeinander zugehen können. Wie wir unterschiedliche Perspektiven aushalten und wie wir in schwierigen Momenten gemeinsam im Gespräch bleiben.

Dafür haben wir zwei professionelle Moderator:innen des Vereins Transaidency e.V. eingeladen. Der Verein arbeitet diskriminierungskritisch, multiperspektivisch und mit klarem Fokus auf der universellen Anerkennung der Rechte und Würde aller Menschen. Sie schaffen den Rahmen, in dem dieser Abend möglich wird: sicher, offen, fair.
Kein Podium. Kein Tribunal. Ein Raum.

Ein Raum für Fragen. Für Austausch. Für echtes Zuhören. Für ein Aufeinanderzugehen, das gerade so fehlt.


Eine Veranstaltungsreihe über das Sprechen im Konflikt.
Der Diskurs zum Palästina-Israel Komplex hat tiefe Risse hinterlassen, besonders in linken Räumen. Fronten verhärten sich, Gespräche brechen ab, Communities spalten sich. Social Media befeuert die Polarisierung. Auch wir als Kollektiv und Club erleben diese Spannungen, doch gerade dadurch wurde uns klar, wie wichtig es ist, im Gespräch zu bleiben.

Wir möchten einen Raum schaffen, in dem Dialog wieder gelernt werden kann und ermöglicht wird. Im Zentrum steht nicht der Konflikt selbst, sondern die Fragen: Wie reden wir darüber? Wie halten wir unterschiedliche Perspektiven aus? Welche Verantwortung tragen wir als Szene, als Kollektiv, als Community? Wie können wir wieder zueinander finden?


A series of events on communication in times of conflict.
The discourse surrounding the Palestinian-Israeli conflict has left deep rifts, particularly within left-wing circles. Positions are hardening, conversations are breaking down, and communities are splitting apart. Social media is fueling this polarisation. We, too, as a collective and a club, are experiencing these tensions, but this has made us realise how important it is to keep the dialogue alive.

We want to create a space where dialogue can be relearned and made possible. The focus is not on the conflict itself, but on the following questions: How do we talk about it? How can we tolerate different perspectives? What responsibility do we bear as a scene, as a collective and as a community? How can we find our way back to one another?
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