„Und wie geht es DIR?“ Eine Frage, die Angehörigen von Krebspatienten eher selten gestellt wird. Denn der Fokus liegt auf der Krankheit, Therapieansätzen, der erkrankten Person. Für die Angehörigen jedoch bedeutet die Diagnose: sich zurücknehmen, eigene Bedürfnisse hinten anstellen, einen funktionierenden Alltag organisieren. Je länger eine solche Extremsituation dauert, umso mehr leidet die eigene Seele: Wo bleibe ich? Woher nehme ich meine Kraft? Was wird aus mir, wenn ich den geliebten Menschen pflegen muss oder es ihn womöglich gar nicht mehr gibt?
Viel zu selten stehen Probleme und Nöte Angehöriger von Krebspatienten im Fokus der Öffentlichkeit. Mit unserem Projekt wollen wir diesen Menschen eine Plattform geben und so dazu beitragen, diese Lücke zu schließen und den Blick auf einen weitestgehend blinden Fleck in unserer Gesellschaft zu richten.
Im Anschluss an die Veranstaltung wird ein Zuschauergespräch angeboten. Die Veranstaltung wird betreut vom Amt für Gesundheit und Prävention der Landeshauptstadt Dresden, Gesundheitsberatungszentrum, der Tumorberatung, sowie das KISS der Landeshauptstadt Dresden.