Was passiert, wenn Kunst nicht auf Distanz hält, sondern Beziehung verlangt?
berühren[d] verbindet bildende Kunst, Performance sowie gemeinsame Denk- und Erfahrungsräume über Körper, Empathie und Macht in einer zunehmend entkörperlichten, autoritären Gegenwart. Performative Hinweise werden eigens für die Ausstellung entwickelt, um die gezeigten Arbeiten bewusst zu berühren. Die Künstler:innen sind nicht nur Ausstellende, sondern werden auch zu Vermittler:innen ihres Wissens, im Sommer in Workshops und Gesprächen zur Internationalen Dresdner Sommerakademie für Bildende Kunst. Das Ausstellen wird ins gemeinsame Lernen verlängert.
berühren[d] entwirft ein sinnlich-politisches Gegenmodell zu Kontrolle, Vereinzelung und digitaler Abstraktion und macht sichtbar, wie sehr Erkenntnis an Körper, Nähe und Beteiligung gebunden ist.