Vom Antisemitismus, der keiner sein will“, Richard Schuberth
Ein politisch-literarischer Essay über modernen, insbesondere israelbezogenen Antisemitismus. Ausgangspunkt sind die Debatten und Reaktionen nach dem 7. Oktober 2023.
Im März erschienen, nominiert für den „Tractatus-Essaypreis“ des Philosophicums Lech, und mittlerweile in der vierten Auflage. In den sozialen Medien sprach sich das Buch schnell als besonders scharfsinnig und zeitgemäß herum.
Der Wiener Autor beleuchtet bekannte und unbekannte Facetten eines kollektiven Wahns, der sich selbst nicht erkennen kann, weil er unter dem Banner der Global Justice agiert. Mit seiner Fusion aus Essay, Satire und wissenschaftlicher Analyse ergründet er auch die Mindsets der neuen Antisemiten.
Schuberth sieht sein Buch als Bringschuld und als Herausforderung: die neuesten Metamorphosen des Antisemitismus anhand seiner Kontinuitäten und Brüche zu verstehen und die verschiedenen Schichten der Projektion, die wie ein Peilsender stets ihr Israel finden.