Ausgewählte Arbeiten von Susan Donath, die sich mit dem Verhältnis von Bild, Erinnerung und kollektiver Geschichte auseinandersetzen. Im Zentrum steht das Archiv als poetischer und politischer Raum: als Ort des Bewahrens, aber auch als Ort der Lücke, der Verschiebung und der Wiederaneignung. Donaths künstlerische Praxis nutzt Sammeln, Ordnen und Rekontextualisieren als Mittel, um verborgene historische Schichten sichtbar zu machen und Fragen nach Verantwortung und Gegenwart zu stellen.