15:00
23. Nov
[ Festival ]
Dgtl fmnsm Labor #disconnect
Veranstaltungs Bild
Der Nebel verzieht sich nicht mehr und die Frage nach dem ‚What’s next?’ ruft Gänsehaut hervor. Nach der endlosen Nähe und geradezu unvermeidlichen Intimität, die das Internet und seine Devices uns gaben, haben wir uns an einem dystopischen Traum verhoben. Immer mehr Menschen schalten ihre Handys ab und gehen offline. 

dgtl fmnsm #disconnect

network.festival.utopia.dgtl fmnsm deals with the emancipatory opportunities offered by art, technology and feminism.interdisciplinary.online.offline.alive since 2016.

Zwischen Preppern und Aktivist*innen macht sich Endzeitstimmung breit. Welche Katastrophe als erstes eintreten wird, lässt noch Raum für Spekulationen. In den Dark Rooms der queeren Freaks & Sinners, den verschwörerischen Lesekreisen der Future Feminists und den Aktionsgruppen radikaler Künstler*innen, ist das Kappen der Verbindung zur realen Welt längst Überlebensmodus und Lustmechanismus gleichermaßen geworden. Während die innere Migration so viel näher liegen würde, öffnet sich dgtl fmnsm 2019 entschieden nach Außen, und verlagert die Überlegungen zum nächsten Festival (Juni 2020) ins Öffentliche, hin zu einem radikal vergemeinschaftenden Ansatz. 

Im November 2019 lädt ein öffentliches Labor dazu ein, die strikte Trennung zwischen Festival, wissenschaftlicher Konferenz und Plenum aufzuheben. Unter dem Schlagwort #disconnect sucht dgtl fmsnm 2019 einen Tag lang nach den Bedingungen durchgreifender Digitalisierung – in performativen und partizipativen Arrangements zwischen Musik, Theater, Performance Kunst, Aktivismus und Wissenschaft. Das Publikum ist dazu eingeladen, mit den Künstler*innen und dgtl fmnsm Protagonist*innen zu verweilen, wie bei dgtl fmnsm üblich, das Thema durch verschiedene Kunstformen und Formate zu deklinieren. 

Artists
Die US-amerikanische Choreografin Tarren Johnson, das Berliner Kollektiv OMSK Social Club und die Kulturvermittler*innen Soppa/Bleck zeigen neue Ansätze zu Fragen von #disconnect, die im Rahmen des Labors präsentiert und dem Publikum sanft einmassiert werden. Die Musiker*in und Performerin Lyra ist mit ihrem Debutalbum auf Tour und wird den Abend abschließen. 

Der Ansatz dieses kollektiven Labors #disconnect legt alle Hoffnungen in die Wiederannäherung an eine Zukunft, die es bitter nötig hat, von DYSTOPIA in UTOPIA verwandelt zu werden. 

Schedule

15-18 Uhr Labor
18:30 Uhr  OMSK Social Club 
19:00 Uhr  Tarren Johnson
20:00 Uhr Talk & Einführung 
21:00 Uhr Gleam Live-Online-Show
23:00 Uhr Lyra -Live-

team
Soppa/Bleck (arts mediation)
Konstanze Schütze, Ulla Heinrich, Shawne Michaelen Holloway (curation)
Anja Kaiser (visual concept) 

Das Labor #disconnect ist ein Projekt von dgtl fmnsm und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste und wird gefördert im Rahmen des Bündnis internationaler Produktionshäuser aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie kofinanziert durch das Programm KREATIVES EUROPA der Europäischen Union und in Kooperation mit depart.one durchgeführt.
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