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22. Mai
( Film )
Feministisches Open Air Kino: Writing Hawa
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Ob allein oder mit euren Liebsten: wir heißen euch herzlichst willkommen zu unserem dritten Feministischen Sommerkino!

Und, bleibt doch noch ein bisschen länger! Nach dem heutigen Film gibt uns Mission Lifeline noch einen kurzen Input zur aktuellen Situation in Afghanistan. 

Bis später, wir freuen uns auf euch

Writing Hawa
Der Film portraitiert drei Generationen afghanischer Frauen und kombiniert dies en passant mit eindrücklichen Aufnahmen eines Landes am Scheideweg. Hawa, die als Jugendliche heiraten musste und Mutter der Filmemacherin, zieht mit Mitte 50 ein Business mit handgefertigter Kleidung auf und lernt endlich Lesen und Schreiben. Najiba, ihre Tochter und die Regisseurin, konnte nicht zuletzt dank ihrer Mutter emanzipiert aufwachsen. Zahra, die 14-jährige Nichte der Filmemacherin, wird aus dem Haus ihres Vaters geworfen und von Hawa aufgenommen. Doch dann nehmen die Taliban Kabul ein. „Ich hatte fünf Minuten, um eine Entscheidung zu treffen“, sagt Najiba, die den Film aus ihrem Exil in Frankreich fertiggestellt hat. Sara Gómez

Hinweis: Dieser Film thematisiert Gewalt und Zwangsheirat.

Die  Autorin und Regisseurin Najiba Noori machte Reportagen u.a. für Huffington Post, Ärzte ohne Grenzen und UN Women. 2022 nahm sie an der IDFA Academy teil. Aufgrund der Machtübernahme in Afghanistan ging sie 2021 nach Frankreich. WRITING HAWA ist ihr erster, langer Dokumentarfilm.

Der Bruder und Co-Regisseur Rasul Noori übernahm die Kameraarbeit, nachdem Najiba Noori vor den Taliban fliehen musste.
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