In der fünften Folge des »Klubs der kruden Dichter« sprechen wir über Bücher und Filme, in denen Menschen Körper formen und der Traum-Body zum Horror wird. Unters Messer wird niemand müssen, aber verändern wird uns dieser Abend gewiss.
Im »Klub der kruden Dichter« nehmen wir die Ränder des Menschseins in den Blick. Nicht die Pathologisierung von menschlichen Abgründen, Tabus und Fetischen soll dabei im Fokus stehen, sondern die künstlerische Auseinandersetzung damit. Wir betrachten, wie Künstler:innen und ihr Publikum menschliche Abseitigkeiten immer wieder gesucht, sich darin verhakt und auch davon freigemacht haben. Die zu unserer Literaturschau auf Abwegen geladenen Gäste wählen ein vom jeweiligen Thema inspiriertes Werk aus, das sie an diesem Abend präsentieren möchten. Dabei ist es ihnen überlassen, ob es sich um ein Buch, einen Film, einen Comic oder ein Videospiel handelt.