tangent mek ist ein offener Klangraum. Dicht und fragmentiert bewegen sich die Klangflächen und -strukturen fließend zwischen Noise, Drone und Spuren von Folk-Musikfragmenten, die eher vage Assoziationen bleiben. Anouck Genthon (Violine), Marina Tantanozi (Flöten) und Anna-Kaisa Meklin (Viola da Gamba) führen den Hörer sanft in die Klänge selbst und nutzen dabei die Erinnerung als Prozess und Forschungsmethode: In den vergangenen Jahren haben sie sich auf ihre Herkunftsländer konzentriert, spüren ihrem Klangboden nach und reaktivieren dessen Sprache immer wieder.
Water is the Sun ist die unausweichliche Vereinigung von Mkl Anderson (Drekka) und Adam Parks (Timber Rattle / Lightning White Bison). Gemeinsam präsentieren sie eine alchemistische Verschmelzung ihrer jeweiligen Hauptprojekte, die filmische und landschaftliche Klangtexturen hervorbringt, aus denen langsam psychedelische Pastorale und intonierte Ritualgesänge entstehen; eine Musik, die ebenso von den Andachtsgesängen von Westküsten-Kulten und Appalachen-Hymnen geprägt ist wie von der düsteren New-Age- und Ambient-Resonanz der experimentellen Szene, die beide Musiker seit vielen Jahren begleitet und unterstützt.