19:0020:00
04. Sep
( Konzert )
Aborted Tortoise
  • Aborted Tortoise
    Ghoulies
  • Punk
  • ab 10,-
ABORTED TORTOISE
Die Garage-Punk-Granate aus Perth schlägt mittlerweile schon zum zweiten mal in Dresden ein. 2017 zum TSAR BOMBA Festival DAS Highlight, nun auf dem Weg, die Wände der süßesten Bar der Stadt zum Wölben zu bringen. Zerrige, zapplige Garage-Riffs mit Surfbrett unter'm Arm werden hier von einer tighten nähmaschinenartigen Rythmusgruppe durch's Zimmer gejagt. Die Stimme überwacht das bunte Treiben mit eingerollter Zeitung ready to attack!

GHOULIES
Nicht weniger zappelig (wenn ich es mir genau überlege, sogar noch viel zappliger) kommen die GHOULIES mit ihrem nervösen Mix aus Synth und Garage Punk daher. Hier bleibt kein Schuh am Fuß, bitte Schnürsenkel feste binden.
20:0021:00
04. Sep
( Konzert )
Mutoid Man
  • Mutoid Man
    Park+Riot
  • Metal, Rock
  • VVK 20,50
MUTOID MAN  (USA - Sargent House)
Als Mutoid Man im 2013 aus den Startlöchern kamen, glänzte das Trio aus Brooklyn mit seiner ureigenen Kombination aus Garagenpunk-Energie, klassischer Metal-Show und Prog-Rock mit scheinbar unaufhaltsamer Dynamik. Nach dem Erfolg ihrer Debüt-EP „Helium Head“ (2013) legte die Band in den darauffolgenden vier Jahren eine manische Arbeitsmoral an den Tag, brachte die beiden Alben „Bleeder“ (2015) und „War Moans“ (2017) heraus und tourte unermüdlich durch die Vereinigten Staaten und Europa - unter anderem im Vorprogramm von Mastodon und Danzig. Es schien also, als sei Mutoid Mans Eintritt in den Olymp der Heavy-Metal-Helden unausweichlich. Doch das Leben hat die Angewohnheit, die Dinge zu verkomplizieren, und zwischen Besetzungswechseln, einem Exodus aus Brooklyn, einer Reihe anderer musikalischer Projekte und einer Pandemie wurde Mutoid Man inmitten ihres Siegeszuges jäh auf Eis gelegt.

Zehn Jahre späte – wir schreiben mittlerweile 2023 - sind sie wieder da, mit einem neuen Bassisten und einem neuen Album, das im Juni unter dem Titel "Mutants" erscheint. Gitarrist/Sänger Stephen Brodsky (Cave In, Converge Bloodmoon, Old Man Gloom) und Schlagzeuger Ben Koller (Converge, Killer Be Killed) konnten sich schon immer durch ihre ganz eigene Art von frenetischem, hyperfokussiertem, dynamischem und köstlich exzessivem Griffbrett-affinen Metal auszeichnen. Man nehme zwei Musiker, die in der Hardcore-Welt aufwuchsen und die schnell deren technische Anforderungen übertrafen, um daraus folgend die anspruchsvolleren Varianten dieses Sounds zu spielen, und lasse sie sich spielerisch in unerhört eingängigere Gefilde vorstoßen, und man erhält eine grobe Annäherung an den Mutoid Man-Sound. Und nunmehr ergänzt durch ihren neuen Bassisten Jeff Matz (High on Fire, Zeke) sieht man sich nun einem Dreiergespann aus Prog-Level-Spielern gegenüber, die sich dem Metal mit punkiger Respektlosigkeit nähern. 

PARK+RIOT (Leipzig)
Park+Riot kehren ungebremst und ungeschönt ihr Innerstes nach außen. Musik mit Hang zum Kontrollverlust und klarer Kante gegen jede Form von Ausgrenzung.
Guerilla-Sludge: Maximale Wirkung trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit. Mit zwei Gesängen, Schlagzeug, E-Gitarre und Verstärkerwand bedient sich das Duo allen zur Verfügung stehenden Mitteln um seinen Idealen mit gleichsam rohem wie melodischem Hardcore Gehör zu verschaffen. Dabei wandern Park+Riot auf dem schmalen Grat zwischen Aggressivität und Verletzlichkeit. So rennen sie das Publikum im ersten Moment um, bevor sie es im Nächsten mit ungefilterten Emotionen alleine lassen.

Die Authentizität, mit der Park+Riot auftreten, überzeugt auf Punkfestivals wie in ehrwürdigen Konzertsälen. Die beiden Musiker sind hungrig auf Shows, bleiben jedoch ungeachtet des Kontextes ihrer Message treu. Park+Riot leben von der Energie, die beim gemeinsamen Musizieren freigesetzt wird. Diese roh einzufangen ist wichtiger als digitale Perfektion. Punk Attitüde, Stoner Sound und Hardcore Drive – „This is Park+Riot“.
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