13:00
11. Jan
( Party )
Defrost Dayrave
  • Flooke
    Goldie
  • Techno, House
  • Spende
Raus aus der Winterdepression, rein in die Thermounterwäsche! Wir laden spontan zum DEFROST DAYRAVE auf dem Marktplatz. Die Abfahrt startet 1300 bei Sonnenschein. flooke und goldie geben für euch Gas auf der roten Piste – gut geeignet für Fortgeschrittene, die ihre Technik verbessern wollen, aber auch nicht zu steil für Anfänger. Frostschutzmittel in heiß und kalt gibt es reichlich an der Bar und die Feuerschale lodert. Das wird ein Gaudi!
13:3014:00
11. Jan
( Literatur )
In Beetween
  • Jeannette Drygalla
    Holger (Scotti) Gottwald
    Marcus-Andreas Mohr
    Fritz Schollmeyer
    Ulrich Schollmeyer
  • Lesung
  • Spende
Am 11. Januar um 14 Uhr: Die Schreibgruppe BandSchreibenVorfall (Halle und Leipzig) stellt ihr druckfrisches Buch „Bildvorfall und Textnachlese – Zu Kunstwerken von Ulrich Schollmeyer“ vor. 
Die darin enthaltenen Texte wurden angeregt von den Werken des langjährigen Museumspädagogen und in Dresden lebenden Künstlers. Gerahmt von musikalischen Einschüben lesen die Autor*innen ihre Lyrik- und Prosatexte, mal verspielt, detailreich und ironisch, mal vertieft und ausufernd.

The Artist is present, the Autor*innen auch ;-) Der noch nach Druck riechende Katalog ebenso und damit die Bilder, die Impulse für die Texte gaben.
Es lesen, tönen und klingen Jeannette Drygalla, Holger (Scotti) Gottwald, Marcus-Andreas Mohr sowie Fritz und Ulrich Schollmeyer. Dabei ist Platz für Überraschung und Improvisation.
17:0018:00
11. Jan
( Theater )
Wenn unser Körper im Wartezimmer schreit
  • Julia Pupke
    Pauline Fritzsch
    Una Shamaa
  • Spende
Ein Tanztheater über Frauen*gesundheit

Ausgehend vom Setting eines Wartezimmers zeigen die Protagonistinnen* Geschichte über Körpererfahrung, Selbstbestimmung und Grenzen.  Wünschen und Frustrationen finden Form und Stimme und verbinden Frauen* in einem bewegenden Stück, das ein anderes Licht auf intime Fragen wirft.
18:00
11. Jan
( Konzert )
Cabaret Voltaire
  • El Perro Andaluz
Den Komponisten und Dirigenten Hans Zender als Brückenbauer zu bezeichnen, liegt nahe. Als Dirigent stets darauf bedacht, Programme mit Tiefenwirkung zu gestalten, die das Ferne nah und das Nahe fern erscheinen lassen, hat der Komponist Zender sich – lange vor Debatten um «cultural appropriation» – um einen «postkolonialen» musikalischen Diskurs in seinen Werken verdient gemacht, welche mehr und mehr die Klanglichkeit einer westeuropäisch geprägten Nachkriegs-Avantgarde (selbst-)kritisch aufbricht, um Räume für «neue Musiken» aus aller Welt zu öffnen.

Mit dem Konzertprogramm möchte El Perro Andaluz Zenders vielfältiges Gesicht in Verbindung zur nächsten und übernächsten Generation bringen. Mit seinem Werkzyklus «Lo-Shu» gestaltet Zender den Übergang von Stille zu musikalischer Geste und vermittelt dabei zwischen europäischen und asiatischen Klangwelten. Gehört «Les sirènes» für Stimme und Ensemble zu den wenig bekannten frühen Werken Zenders, in denen der symbolische Surrealismus als Inspirationsquelle dient, zeigt «Cabaret Voltaire» Zenders skurril-dadaistische Seite. Das konzeptuelle Nachdenken über den Bereich zwischen Klang und Stille einerseits und der konkrete Hinweis zu Anregung durch Poesie und bildende Kunst, welchen die Stücke Hans Zenders umreißen, werden gespiegelt in dem Werk von Annette Schlünz, welches inspiriert ist durch ein Gedicht von Sylvia Plath («The snow has no voice»).

El Perro Andaluz:
Flöte, Piccolo: Letizia Turini
Oboe, Lupophon: Arnfried Falk
Klarinette, Bassklarinette: Albrecht Scharnweber
Violine: Tomas Westbrooke
Violine, Viola: Emily Yabe
Violoncello: Nadezhda Krasnovid
Schlagwerk: Sabrina Ma
Klavier: Torsten Reitz
Assistenz Klavier: Yeeun Jeong
Gesang: Ingvill Statle Skjørten (Cabaret Voltaire), Coco Lau (Les Sirénes chantent)
Dirigat: Lennart Dohms

Programm:
Hans Zender
Les Sirénes chantent quand la raison s’endort (1966) (Hommage a Max Ernst)
für Sopran, Flöte, Klarinette, Violoncello, Vibraphon und Klavier

Hans Zender
LO-SHU VI 5 Haikai (1989) für Flöte, Violoncello

Iris ter Shiphorst
Fragmente für 2 Holzbläser (2022/23) für Bassoboe und Bassklarinette

PAUSE

Annette Schlüntz
The snow has no voice (2008) für Flöte, Oboe, Klarinette, Percussion, 2 Violine, Violoncello

Hans Zender
Cabaret Voltaire (2001/2002) für Flöte, Oboe, Klarinette, Schlagwerk, Klavier, Violine, Viola, Violencello
19:0020:00
11. Jan
( Konzert )
Kjetil Mulelid Trio
  • Kjetil Mulelid Trio
  • Jazz
  • Eintritt frei
Kjetil Mulelid Trio gilt als eines der herausragenden Piano-Trios Europas und hat sich seit seiner Gründung als feste Größe im modernen Jazz etabliert. Pianist und Komponist Kjetil Mulelid, Bassist Rune Nergaard und Schlagzeuger Andreas Winther zählen zu den spannendsten jungen Jazzmusikern Norwegens und sind darüber hinaus in renommierten Projekten wie den Spellemann-Preisträgern Morgonrode oder den Spellemann-nominierten Wako aktiv.

Das Trio veröffentlichte 2017 sein Debütalbum Not Nearly Enough To Buy A House auf dem renommierten Label Rune Grammofon, bekannt für außergewöhnliche experimentelle, elektronische und improvisierte Musik aus Skandinavien. Das Album erhielt internationale Anerkennung, häufig mit Vergleichen zu Keith Jarrett und Bill Evans. 2019 folgte das zweite Album What You Thought Was Home, das von Fachmagazinen wie The Wire („magisch“) und Jazzwise („beeindruckend“) hoch gelobt wurde. Mit dem dritten Album Who Do You Love the Most? (2022) gelang der Band ein kleiner Hit auf Spotify sowie eine erneute Welle positiver Kritiken, unter anderem vom International Piano Magazine, das es als „wunderschön und erfrischend“ bezeichnete.

Musikalisch steht das Kjetil Mulelid Trio für die Verbindung von Mulelids einprägsamen, melodischen Kompositionen mit energiegeladenen, rhythmisch komplexen und harmonisch reichhaltigen Strukturen. Die Stücke zeichnen sich durch eine Balance aus kraftvollen Passagen und lyrischen, atmosphärischen Momenten aus. Dabei wird der unverkennbare, skandinavisch geprägte Klang mit improvisatorischer Freiheit und der individuellen Handschrift jedes Bandmitglieds angereichert. In ihren Konzerten entfaltet das Trio einen dynamischen, stets organisch wachsenden Sound, der Tiefe, Intensität und klangliche Feinheit vereint.
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