18:0019:00
01. Feb
( Konzert )
Sonntags im Foyer: Lutzilla
  • Lutzilla (B)
    Fede (DD)
    Paulina Pank (DD)
  • Rock, Punk
  • Spende
LUTZILLA
„Nebenbei, bye bye retten wir die Welt“ singen die BerlinerInnen. Trotz allem. Weiter auf der Suche nach etwas Richtigem im Falschen. Ihre Song-Pflaster sind aus Beton, kleben auf Rettungsbooten gegen Wassermassen. Das Casino bleibt weiter überfüllt – im Bann der Projektionen. Ist dieser Film real? Lutzillas Postpunk-Indie ist es. Immer in Bewegung, treibend, hymnisch, sphärisch, akzentuiert, manchmal auch verspielt. Mehr Post als Punk. Rarer Un-Sinn. Eifrig. Subversiv. Go with the flow und ab dagegen! Gute Aussichten sind rar. Sie bleiben.

FEDE
Fede sind mehr als die Summe ihrer Mitglieder und etwas Pop Punk: Friederike, Dennis und Felix bilden ein Trio, das Live durch Können, Humor und einprägsame Songs zu überzeugen weiß. Die Dresdner Band schlägt seit nun 10 Jahren die unterschiedlichsten lauten und ab und zu mal leisen Töne an, mit Texten, die sowohl mitten aus dem Leben, aus dem Herzen und auch dem Wahnsinn entspringen. Was über allem spürbar steht, ist die Leidenschaft dieser drei zur Musik sowie die Dankbarkeit und Freude, eine Crowd zu unterhalten und zu begeistern.

PAULINA PANK
Paulina Pank heißt das Duo, das aus Dresden kommt und aus zwei Herren besteht. Mit Gitarre, Bass, Keyboard und Drumcomputer erzeugen sie einen äußerst tanzbaren Sound. Elektro-Pop mit Punk-Attitüde und gehörigem Politik-Anteil!
19:0020:00
01. Feb
( Diskussion / Vortrag )
Dead Pioneers: Gregg Deal on the Cultural Politics of Indigenous Punk Rock
  • Gregg Deal (Frontman of Indigenous Punk Band Dead Pioneers)
  • ab 7,-
Begleitet uns auf einem Abend mit Gregg Deal (Pyramid Lake Paiute Tribe, US), dem Frontmann der gefeierten Punkband Dead Pioneers und renommierten indigenen Künstler, der in seiner Musik und Kunst koloniale Stereotypen herausfordert und Popkultur nutzt um widerspenstige indigene Realitäten in den Vordergrund zu stellen. Anhand von Beispielen aus seinem künstlerischen Werk und Musikvideos, Songtexten und dem markanten Sound der Dead Pioneers--mit Einflüssen von Rage Against the Machine und IDLES, bis Black Flag und Dead Kennedys--zeigt Deal, wie Punkrock zu einem kraftvollen Werkzeug wird, um Stereotypen zu durchbrechen und die Folgen von Kolonisation in den USA pointiert und provokativ zu kommentieren. Die Musik der Dead Pioneers knüpft an die Themen an, die auch Deals visuelle Arbeiten prägen: indigene Identität, Widerstand und Selbstbestimmung. Ihr Sound wird so zu einer eindrucksvollen Bühne, die die komplexen Realitäten indigener Erfahrungen und des amerikanischen politischen Alltags hörbar macht – direkt, ungefiltert, und kompromisslos. Freut euch auf einen Abend, der bewegt, inspiriert und zum kritischen Musikhören anregt. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt und wird von Moritz Ingwersen (TU Dresden) moderiert.
20:00
01. Feb
( Kunst )
Der Traum Der Tanzenden Irrtüme
  • Dorota & Reinhard Zabka (Lügenmuseum)
  • Eintritt frei
Dorota und Reinhard Zabka, ein international erfahrenes Künstlerduo mit langjähriger Praxis in Installationen und experimentellen Raumkonzepten, präsentieren in der Full Moon Gallery ihre neue Ausstellung „Der Traum der tanzenden Irrtüme“. Die beiden Künstler*innen erschaffen poetische Bildräume, in denen Licht, Bewegung und Klang miteinander verschmelzen und alltägliche Objekte zu überraschenden, labyrinthischen Erfahrungen werden. 

Im Zentrum der Ausstellung stehen beleuchtete Koffer und Kästen, ergänzt durch kinetische Objekte und Videoinstallationen. Diese Inszenierungen öffnen intime Räume, die nach außen strahlen, Besucher*innen einladen, sich treiben zu lassen, zu staunen und die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen. Jede Installation ist ein kleines Universum, das Geschichten erzählt, Erinnerungen weckt und spielerische Begegnungen mit Kunst, Raum und Fantasie ermöglicht. 

Dorota und Reinhard Zabka bringen ihre langjährige Erfahrung aus zahlreichen internationalen Projekten und Rauminszenierungen ein. Als Initiator*innen und Gestalter*innen des Lügenmuseums (Lüseums) in Radebeul, welches 1990 gegründet wurde, haben sie über Jahrzehnte ein einzigartiges Portfolio aufgebaut, das Licht, Klang, kinetische Objekte und synästhetische Erfahrungen miteinander verbindet. Ihre Arbeiten spielen zwischen Hochkultur und Alltagskultur, zwischen Humor, Poesie und kritischer Reflexion - stets offen für Überraschung und poetische Irrtümer. 

Vom 1. Februar bis zum 2. März 2026 lädt die Full Moon Gallery ein, die Ausstellung zu erkunden, innezuhalten und in die feinen Nuancen dieser faszinierenden Bildräume einzutauchen. Gerade in der dunklen Jahreszeit erzeugen die Arbeiten Wärme, Licht und Bewegung - eine Einladung, die eigene Vorstellungskraft auf neue Wege zu schicken. 
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