18:30
26. Mai
( Diskussion / Vortrag )
Social Media vs. Reality – wenn Pseudo-Wissenschaft viral geht
Energy Pearls, Krebs durch Sonnencreme, Super Patches und Wasserbelebung. Auf Social Media begegnen einem die unterschiedlichsten Weltanschauungen, Lebensweisen und Tipps zu jeder Lebenslage. Manches kann sinnvoll sein, anderes ist oft gestützt auf unbelegte Behauptungen oder fragwürdige Forschung. Es begegnen einem somit oft Fakten, die keine sind und ohne Evidenz aus pseudo-wissenschaftlichen Veröffentlichungen entstehen. Sie verbreiten sich zumeist blitzschnell und beim Scrollen kann oft nicht nach Sinnhaftigkeit differenziert werden.

In dieser Veranstaltung beschäftigen wir uns mit fragwürdigen als Wissenschaft betitelten Inhalten. Wie funktionieren solche Posts? Was haben diejenigen, die es veröffentlichen davon? Lasst uns diskutieren und herausfinden, wie wir als Nutzer*innen mit solchen Inhalten umgehen können?

Die Veranstaltung findet online statt. Wir bitten um Anmeldung über diese Website.
19:0020:00
26. Mai
( Konzert )
Betreutes Singen
  • Demian Kappenstein
    Reentko Dirks
  • Pop
  • ausverkauft
Seit 2017 laden Demian Kappenstein und Reentko Dirks einmal monatlich ans imaginäre Lagerfeuer zum geselligen Singen quer durch die Geschichte der Popmusik. Kurzweilig und stets mit einem Augenzwinkern begeben sie sich mit Euch zusammen auf eine Expedition in die Weiten eures musikalischen Horizontes auf der Suche nach goldenen Melodien. Kein Abgrund ist zu Tief, keine Ton zu hoch - egal ob Rolad Kaiser oder Peter Fox, ob Bon Jovi oder Pipi Langstrumpf - wichtig ist nur die Freude am gemeinsamen Intonieren der Fundstücke. Ihr wünscht Euch einfach eure Lieblingssongs, Reentko, dem man nachsagt, auf Zuruf an die 2000 Stücke spielen zu können, begleitet an der Gitarre, Demian moderiert und weiß die Cajón zu spielen. Den Songtext gibt´s der Einfachheit halber an die Wand projiziert. Ihr singt. Fertig!
19:0020:00
26. Mai
( Konzert )
José González
Tipp
  • José González
  • Singer / Songwriter, Folk
  • ausverkauft
José González hat heute die Veröffentlichung seines mit Spannung erwarteten fünften Solo-Studioalbums angekündigt. Sein erstes Album seit mehr als vier Jahren, "Against The Dying Of The Light", wird am 27. März 2026 über City Slang erscheinen. Zusammen mit der Ankündigung hat er ein Video zum Titelsong „Against The Dying Of The Light” veröffentlicht.

Über die Single sagt er: “It's a song reflecting on humanity in 2025; about accepting who we are and what led us here, since the past can’t be changed. Then about refocusing our attention on the challenges ahead, like pervert incentives and algorithms that aren't in line with human flourishing.

And even though we have enormous opportunities with new technology that can eventually design and copy itself, we don’t have to build it right away if it has the potential to make us obsolete. We can rebel against these replicators, rebel against the dying of the light.”

Seit seinem letzten Album „Local Valley“ hat eine dramatische Verdunkelung der Welt stattgefunden, der José Gonzaléz mit einer ungeschminkten Wahrheit in seinem Songwriting begegnet, das mehr als je zuvor von einem eindringlichen, oft frustrierten und sogar wütenden Ausdruck getragen wird.

Sein Fokus liegt dabei auf Ängsten, die sich um Technologien drehen, aber auch auf Themen wie dem Widerstand gegen ausgrenzende Ideologien und der Notwendigkeit, Denkweisen zu erkennen, die er als "unhelpful thinking" bezeichnet. 

So speist sich sein Album zu gleichen Teilen aus seinen persönlichen Überzeugungen wie aus künstlerischen Entscheidungen.

Er erläutert: “Against the Dying of the Light is a reflection on how we create hurdles to human flourishing by clinging stubbornly to dogmatic ideologies where people follow dudes who pretend to know shit they don’t know. 

These are songs about how we can navigate humanity towards flourishing on an individual and a collective level. They can be listened to just for the sounds, harmonies, and rhythms but the lyrics are meant to inspire people to engage and take action by collaborating to solve collective problems.”

Dass José González weite Teile seiner Jugend in einer Hardcore-Band spielte ist bekannt, weniger bekannt ist, dass er auch in einem Chor sang. Er erinnert sich: “It was really fun. Not cool at all, but really fun. I learned the different scales and also a bit of vocal technique. It speaks to something deeply human – to stand together as 20 people, just singing – and now that I’m older I feel it’s time to embrace the universal aspects”. 
Heute genießt er es, obschon Atheist, sehr, seiner Partnerin beim Singen und Auftreten mit einem lokalen Indie-Kirchenchor zuzusehen.

Und auch dieses, sein neues Album könnte ein machtvoller Sammelpunkt für einen universellen Chor sein.

Josés González hat über die Jahre eine beeindruckende Karriere durchlaufen. Mit vier Soloalben in 23 Jahren hat er insgesamt über 1 Million Tonträger verkauft, weit über eine Milliarde Streams eingesammelt, Platinstatus in Großbritannien, Australien und Neuseeland erreicht und für sein letztes Album "Local Valley" den schwedischer Grammy als „Singer/Songwriter des Jahres 2021“ verliehen bekommen. Im Jahr 2024 wurde er in die Swedish Music Hall of Fame aufgenommen. 
Kalender
Scroll Top