18:0019:00
29. Mai
( Konzert )
Wenzel im Trio
  • Wenzel im Trio
  • Jazz
  • 25,-
In den grauen Morgenstunden, zwischen Zweifeln und Müdigkeit finden die Lieder ihre letzte Form. Die Welt ist aus den Fugen. An den Schadstellen unserer Hoffnung suchen Melodien und Worte nach der richtigen Stelle. Lieder getragen von sanften und bestimmten Tönen der Gitarren, Bass, Akkordeon und Klavier spielen in den unwiederholbaren Stunden der Konzerte zum Tanz auf. FROH, DASS WIR AM LEBEN SIND.

Ein Festhalten an elementaren Wahrheiten, allen ideologischen Parzellierungen zum Trotz. Das Leben feiern als Sieg gegen das Destruktive, gegen Kriege und Demagogie. Die Musik ist dabei ein treuer Gefährte. Wenzel bleibt sich treu und kümmert sich weder um Schubladen noch modische Attitüden. Sein Werk speist sich aus einer schier unerschöpflichen Quelle. In den letzten Jahren hat Wenzel mit vielen CD-Produktionen überrascht. Neue, unveröffentlichte Lieder, Vertonungen von Johannes R. Becher, Christoph Hein, Theodor Kramer, Woody Guthrie.

Schwermütig, lebenstoll, subversiv, warmherzig, zynisch, feingliedrig und direkt. Dabei bleibt Wenzel Flüchtling vor den Zumutungen der Welt. Mit bittersüßer Ironie trotzt er der schweren See. Ein Liebender, der niemals halb geliebt und nie leis gespielt mit seinen Narrenschellen, einer, der mit vollen Kellen austeilt und einsteckt, ein Weiser, auf dessen Arche sich die ewigen Paare umarmen: Glück und Wut, Liebe und Zeit, Flucht und Unterschlupf, Moment und Epoche. Erster und letzter Tag.

Wenzel ist Autor, Komponist, Musiker, Sänger, Schauspieler und Regisseur. Tourneen führten ihn u.a. durch Frankreich, Österreich, Amerika, Nikaragua, Kuba, die Türkei. Wenzel stand mit Arlo Guthrie, Randy Newman, Billy Bragg, Konstantin Wecker und vielen anderen Musikern auf der Bühne. Wenzel hat Ehrungen überstanden von der GOLDENEN AMIGA, dem Heinrich-Heine-Preis über den Deutschen Kleinkunstpreis, dem Preis der deutschen Schallplattenkritik, sowie den Preis der Liederbestenliste. 2023 erschien ein Dokumentarfilm über ihn, mit dem Titel „Wenzel - Glaubt nie was ich singe“, Regie von Lew Hohmann, im Kino.
18:3019:00
29. Mai
( Performance )
Beyond the end of your Nose
Alles hängt miteinander zusammen. Was passiert, wenn jemand loslässt? Mit „BEYOND THE END OF YOUR NOSE“ erforscht die Company Lotte Mueller spielerisch das dynamische Verhältnis von Verantwortung, Ordnung und Chaos. Drei Performende treffen in wechselnden Versuchsanordnungen aufeinander und verknüpfen dabei zeitgenössischen Tanz, Akrobatik und Percussion. In einer Welt aus lauter Einzelteilen entstehen immer wieder neue, sich verändernde, fragile Konstruktionen und Begegnungen – ein Stück zwischen absurdem Humor und stillen poetischen Momenten.

Lotte Mueller
Die Leipziger Choreografin Lotte Mueller arbeitet mit einem internationalen Team an der Schnittstelle von zeitgenössischem Tanz und Zirkus in Verbindung mit Live-Musik und Klangkunst. Nach einer Berufsausbildung in zeitgenössischem Tanz mit Schwerpunkt Akrobatik studierte sie Choreografie in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden und spezialisierte sich im Rahmen eines Aufbaustudiums auf Zirkusdramaturgie. Zuletzt war Lotte Mueller mit dem Stück „IM/ MOBILITY“ zu Gast in HELLERAU.

Cast & Credits
Künsterlische Leitung & Konzept: Lotte Mueller
Performance & Co-Kreation: Sarah Alessandria, Leonie Sobek, Saana Tolonen
Dramaturgische Beratung: Georg Pelzer
Kostüme: Nora Bregulla
Technische Leitung: Elias Macke, Till Nollmann
Dokumentationsvideo & Trailer: Georg Pelzer
18:3019:00
29. Mai
( Film )
No Straight Lines: The Rise of Queer Comics
  • Comic
  • Spende
1973 erschien in den USA der erste lesbische Comic mit dem Titel Come Out Comix – und danach war die Welt der amerikanischen Queer-Comics nicht mehr dieselbe. Die Regisseurin Vivian Kleiman nimmt das Publikum mit auf eine Reise in dieses faszinierende Genre und versammelt in ihrem Dokumentarfilm die Geschichten von fünf Pionier*innen dieser Kunstform – erzählt von ihnen selbst.

Der Abend wird in Zusammenarbeit mit dem Side by Side LGBT Film Festival organisiert. Das Projekt kann HIER unterstützt werden. 

Dokumentarfilm
Regie: Vivian Kleiman, USA, 2021, 79 Min.
Sprache: Englisch mit russischen Untertiteln
19:0019:30
29. Mai
( Diskussion / Vortrag )
Sound & Science
  • Pd Dr. Wieland Schwanebeck

    Dr. Med. Martin Lesser
    
Vincent Wikström
    
Giuseppe-Sinopoli-Akademie (Staatskapelle Dresden)
    
Ari Kanemaki
  • ausverkauft
Passend zum Motto »LEICHTIGKEIT DES SEINS« geht es in der aktuellen Ausgabe der Reihe »Sound & Science« um nicht weniger als den Humor! Denn so erstaunlich es klingt: Humor ist eine komplexe Angelegenheit. Um etwas als »witzig« zu empfinden, braucht es das faszinierende Ineinandergreifen von Denken, Wahrnehmung, Gefühl und sozialer Intuition. Humor ist also weit mehr als nur Unterhaltung, sondern eine kreative Form der Hirngymnastik, die uns herausfordert, flexibel mitzudenken, unsere Wahrnehmung zu schärfen und unser Denken beweglich zu halten. Doch neben der Erforschung dieser spannenden Prozesse steht an diesem Abend natürlich auch das Erleben und Spüren im Mittelpunkt. Mit der Frage, wie Humor in der Musik funktioniert, wird die Veranstaltung zum musikalischen Humor-Labor mit Live-Experiment und einer Uraufführung von Vincent Wikström. Lachen garantiert!

Ort: TU Dresden CRTD, Fetscherstraße 105, 01307 Dresden
19:0020:00
29. Mai
( Konzert )
I Want Poetry
hre Liveshows sind ein Erlebnis, und kaum eine Band könnte man sich besser vor der großen Leinwand vorstellen als Dresdens ikonisches Pop-Duo I WANT POETRY. Drei Jahre nach ihrer ausverkauften SOLACE + LIGHT Show kehren Tine von Bergen und Till Moritz Moll zurück in die Schauburg – mit neuem Album „Future Selves“.

Über eine Million Streams, Headliner-Touren durch Europa, Nominierungen für die European Songwriting Awards und schließlich die Auszeichnung beim Wettbewerb Popmusik Sachsen haben den Ruf von I WANT POETRY als eines der spannendsten Acts der internationalen Independent-Szene gefestigt.

„Future Selves“ erzählt in schimmernden Synthesizern, pulsierenden Beats und mitreißenden Pop-Hooks von einer Zukunft, die schon heute geschrieben wird. Songs über die Kraft der Manifestation, Transformation und den Mut, zu werden, wer wir sein wollen.
19:3020:00
29. Mai
( Konzert )
The Düsseldorf Düsterboys
  • The Düsseldorf Düsterboys
  • ausverkauft
»Duo Duo«, so lautet der Titel des jüngsten The Düsseldorf Düsterboys-Albums, auf dem sie machen, was ein Duo im Pop tun muss: Es macht Musik. So haben Peter Rubel und Pedro Concalvez für uns ein kunterbuntes, leidenschaftliches, ja adjektiv-reiches Folk-Album aufgenommen: »Sehr gute Melodien, ordentliche Harmonien und visionäre Lyrics«, sagen die beiden Düsterboys selbst über ihr Werk.

»Duo Duo« handelt von einer funktionierenden Partnerschaft. Das macht vor allem die Liebeslieder auf diesem Album so herrlich doppeldeutig, wenn es etwa in der ersten Single »Ab und zu« heißt: »Doch wenn es mir gefällt / Und dann auch Dir gefällt / Wenn es uns beiden gut gefällt«, ist vollkommen unklar, ob sich hier die beiden Künstler als Paar ansingen, oder ob die Botschaft sich an die Zuhörer*innen wendet, die wiederum an mögliche weitere Personen denken.

Was die musikalischen Einflüsse angeht, so ist der outernational Folk-Pop auf »Duo Duo« nicht weniger vielschichtig bzw. eindeutig uneindeutig: Es gibt Einflüsse aus der Folk-Musik, aus dem brasilianischen Tropicalismo, manches erinnert an Kirchenchoräle, anderes wiederum an die Anti-Folk-Bewegung der frühen Nullerjahre oder good old Velvet Underground (»Gangster«). Mitunter alles zusammen in einem Song!

Mit »2016« gibt es zudem eine schöne autobiographische Bestandsaufnahme zu betrachten, in der sie einen hübschen Querverweis zu ihrer zweiten Band International Music und dem Song »Für alles« herstellen: »2016 war ein wunderschönes Jahr / Wir haben ein Haus gebaut / wo früher Wiese war / Du kennst den Monat und verwechselst nur das Jahr / was das bedeutet ist mir immer noch nicht klar!« So ist »Duo Duo« eine weitere Station in der Karriere dieses außergewöhnlichen Künstlerpaars, immer zwischen zwei Bands und zwei Stühlen, aber in der Musik für immer vereint.
20:00
29. Mai
( Party )
Contra Bash
  • Voltage Kid & Darth Peydar
    Pörla Punk & Freddy Hagen
  • Punk, Oi, Rock
  • Eintritt frei
 
19:0020:30
29. Mai
( Konzert )
Murx.
  • Murx.
    Knast
  • Emopunk, Garage Gaze Psychedelic Fuzz
  • ab 7,-
murx.
„murx.“ Ja, klein geschrieben. Ja, mit Punkt. Und ja, mit „x“. Das lässt schon vermuten, dass hier deutscher Emopunk in der Luft liegt. Irgendwie verspielt, irgendwie viel zu ernst und irgendwie auch traurig – ohne dabei das Lachen zu verlieren. Hauptsache, es knallt. „murx.“ bedeutet in erster Linie, einfach stur das zu machen, worauf mensch Bock hat, und sich erst später damit auseinanderzusetzen, wie das jetzt „eigentlich“ geht. Was auch immer das heißen mag. Seit 2025 kann man ihre erste EP „Warten, bis die Decke fällt.“ hören. Selbstverständlich ist sie dem DIY-Dogma treu geblieben und wurde zu 98,75 % von den drei Menschen in Berlin-Lichtenberg  (und nein, das ist nicht relevant) produziert. Die obligatorischen Blut, Schweiß und Tränen lassen sich auf Spotify oder auch auf CD – ja, CD – begutachten. Ab Mai 2026 wird wieder Anlauf genommen und alle, die drei Nasen selbst, sind gespannt, wo sie hinrennen. 

KNAST
Düsterer Grunge mit brachialem Bass, vernichtenden Drums und einem Mix aus Gesang und Geschrei – direkt im Bauch.
20:0020:30
29. Mai
( Konzert )
Split Single Mates
  • Kitty Solaris
    Pitchtuner
  • Electro, Indie, Funk
  • Spende
KITTY SOLARIS und PITCHTUNER sind seit kurzem Split Single Mates und feiern den Release der Single am 1. Mai mit einer kleinen, aber feinen Tour. "Split Single Mates" ist eine von Pitchtuner initiierte Reihe, in der jeweils unterschiedliche musikalische Welten aufeinandertreffen. Neben je einem Originaltrack pro Act enstehen zwei weitere Stücke - Spiegelungen, Transformationen, Neuinterpretationen. Songs wechseln so ihre Identität, tauchen ein in fremde Klangsprachen und erscheinen in neuem Licht. Ein Spiel mit Perspektiven, das Grenzen zwischen Genres auflösen und Vielfalt hörbar machen soll. 

KITTY SOLARIS ist die "heimliche Indiequeen Berlins", eine musikalische Formwandlerin in den Fußstapfen ihrer "alltime favorites" Velvet Underground, Patty Smith and Catpower. In ihrer Küche in Berlin entwickelte sie ihren ganz eigenen Stil, spielte meditative, sanfte und melancholische Songs auf ihrer E-Gitarre, begleitet von ihrer zarten Stimme. Immer auf den Punkt gebracht mit prägnanten Titeln und eingängigen Refrains. 

PITCHTUNER liefern High-Energy Electro-Indie-Funk – tanzbar, verspielt und immer mit einem Augenzwinkern Richtung Zukunft. Songwriting ist für sie nur der Anfang: Die Band baut ihre eigenen Instrumente, Controller und Performance-Tools und bastelt ständig an neuen verrückten Erweiterungen für ihr DIY-Setup. Mit dabei im Live-Kosmos: der Roboter PiTuRo und eine Reihe selbstgebauter Devices, mit denen das Publikum direkt ins Geschehen eingreifen und die Show mitsteuern kann. Pitchtuner sind ein Experimentierfeld für frische Sounds, DIY-Tech und gute Vibes – immer im Austausch mit dem Moment und bereit, ihn auf der Bühne neu zu erfinden.
23:00
29. Mai
( Party )
Garden Eden pres. Human Overload
  • Tim Oskar
    Chiara
    Sailes
    Rizbert
    Charoul
    Imxi
    Motrick
  • VVK 9,05, AK 10,-
 
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