18:0019:00
28. Feb
( Party )
Bandstand
  • Brudi Cartell
    Deslin Ami Kaba & Band
    Fuji
    Gránátèze
    Las Perras
    Lohrge
    Lucky Loose
    Para
    Sebastian der Saubere
  • Indie, Pop, Rap
  • VVK ab 20,-
Der Bandstand in HELLERAU ist zurück! Am 28. Februar 2026 laden wir zu einer köstlichen Antipasti-Platte voller Musik im Festspielhaus und erstmals auch im Ostflügel ein:  

Brudi Cartell liefern pure Energie: Synthies, Hitze, Drama und eine gute Portion Schmalz. PARA bringt jungen FLINTA-Deutschrap mit poppigen Hooks auf die Bühne. Ihre Beats tragen persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Themen mühelos nach vorne. Las Perras verbinden Punk, Cumbia, Ska und Reggae zu einer empowernden Explosionskraft – für Freiheit und Multikulturalität. Fuji hingegen sind ein wildes Geflecht aus Drums, Synths und elektronischem Gebastel. Ihr Sound wirkt wie ein Dreifachverteiler zwischen Drum’n’Bass, Elektro und Jungle-Funk – handgemacht, verspielt und absolut tanzbar. Lucky Loose mischen Garage, Punk und Loose Rock zu einem Sound, der klingt, als wären sie schon immer dagewesen. Vielleicht liegt es aber einfach daran, dass es richtig gut scheppert. Lohrge servieren uns bittersüßen Bubble-Grunge, der wie ein leicht überschütteter Aperol Spritz wirkt. Ein Schuss Postpunk macht den Rausch komplett und sorgt live für einen richtig charmanten Mini-Schwips. Deslin Ami Kaba & Band bringt Disco-Soul-Funk mit kraftvoller Stimme und noch stärkerer Message. Ihre Songs erzählen von Liebe und Identität – und erinnern an echtes Discofieber. Night fever, night fever! Sebastian der Saubere mixt uns skurrile Geschichten, experimentellen Rap und NDW zu einer Bühnenshow voller Humor und Überraschungen. Gránátèze stehen für Garagen-Pop, der erst weich ins Ohr gleitet und dann herrlich verzerrt explodiert. Ihre zweistimmigen Texte sind mal süß, mal schräg, aber immer ehrlich.  

Begleitet wird der Bandstand 2026 von der Hope Session – eine Jamsession und Wundertüte zwischen Hip Hop, Funk und Jazz, zusammengesetzt aus Musiker*innen an Gitarre, Schlagzeug, Plattenspielern, Piano und Gesang. Das wird groß! 

Beim Rahmenprogramm laden Max Rademann und Jens Rosemann zu einem besonderen, intimen Vinyl-Hörerlebnis und Cartoon-Seherlebnis ein. Während die Musik und Bilder wirken, zeichnen sie Portraits – ein einzigartiges Souvenir zum Mitnehmen. Mit Hilfe der Karten unterstützt Josef Panda mit seinem Trash Tarot bei den großen wie kleinen Fragen des Lebens.
19:30
28. Feb
( Kunst )
(K)ein Stilles Örtchen
  • Eintritt frei
Ausstellung über sexualisierte Gewalt im öffentlichen Raum in Dresden

Im Sommer 2025 wurde in einer Dresdner Straßenbahn ein Mann mit einem Messer angegriffen. Der Gewalttat ging die sexuelle Belästigung zweier Frauen* voraus. Dass dieser Teil des Geschehens in vielen Berichten kaum erwähnt wurde, ist kein Einzelfall. Es zeigt exemplarisch, dass sexualisierte Gewalt im öffentlichen Raum oft übersehen, kleingeredet oder schlicht ausgeblendet wird. Um die Erfahrungen der Betroffenen abzubilden, hat das Büro der Gleichstellungsbeauftragten der Landeshauptstadt bereits 2024 eine anonyme Online-Umfrage zu sexualisierter Gewalt im öffentlichen Raum in Dresden initiiert. Die Ergebnisse waren deutlich: Sexualisierte Gewalt gehört auch in Dresden für viele Menschen zum Alltag, insbesondere für Frauen*. Die Ausstellung (K)EIN STILLES ÖRTCHEN bildet die Ergebnisse der Umfrage ab und setzt damit um, was viele Teilnehmende eingefordert haben: mehr Aufmerksamkeit, mehr Sichtbarkeit und eine größer werdende gesellschaftliche Auseinandersetzung mit diesem Thema. Die Ausstellung ist während der Zeit des Festivals frau* macht theater zu sehen, unter anderem auch auf den Toiletten des Theaters, die als halböffentliche Räume für die Orte stehen, in denen sich Menschen besonders oft unsicher fühlen.

Das Interesse der Dresdner*innen an der Online-Umfrage war groß: 1.113 Personen hatten sie aufgerufen, 683 Datensätze konnten ausgewertet werden. 83 Prozent der Teilnehmenden sind weiblich, 16 Prozent männlich und ein Prozent diversgeschlechtlich. Abgefragt wurde, wo und wie Menschen in Dresden sexualisierte Gewalt in der Öffentlichkeit erleben. Gemeint waren damit alle Handlungen, die ohne Zustimmung, bei fehlender Zustimmungsfähigkeit oder gegen den Willen einer Person im Zusammenhang mit dem Geschlecht oder der Sexualität ausgeübt werden. Um die Lage zu verbessern, sollen nun die Sicherheit, die Aufklärung und Sensibilisierung und der Ausbau des Hilfesystems im Fokus stehen.

Die Ausstellung ist während des Festivals frau* macht theater vom 28.02. bis 31.03.2026 im Societaetstheater zu sehen, immer dienstags bis samstags jeweils 15:00 bis 20:00 Uhr und eine Stunde vor jeder Vorstellung.
19:0020:00
28. Feb
( Konzert )
Warp
  • Felix Karpf
    Max Wutzler
  • Experimentell
  • VVK 13,96
Von zeitgenössischen teils experimentellen Klängen bis hin zu modernen elektro-akustischen Dancefloor-Sounds spannen die Musiker Felix Karpf und Max Wutzler mit akustischem Schlagzeug, traditionellen Percussion Instrumenten, Modular-Synthesizer und E-Gitarre einen Bogen und laden das Publikum ein, sich mit ihnen gemeinsam auf eine phantastische Klangreise in teils unerforschte Gebiete zu begeben.
19:3020:00
28. Feb
( Theater )
Ahnfrauen – Ein Mütterstück
  • Barbara Carli
    Rosa Degen-Faschinger
    Bea Dermond
    Gudrun Maier
  • VVK 24,-
Die Rabtaldirndln gehen auf Forschungsreise und befragen ihre Mütter – ohne Scham, ohne Angst, ohne Tabus. Wie sehr entsprechen ihre vier Mütter dem, was mit dem Urbild der liebenden, fürsorgenden und aufopferungsvollen Mutter verbunden wird? Was hatten sie für Erwartungen an sich? Wollten sie den traditionellen Bildern entsprechen oder wollten sie es »ganz anders« machen? Wie sehr ist ihnen gelungen, was sie sich vorgenommen hatten? Oder haben sie sich vielleicht gar nichts vorgenommen? Und was ist das überhaupt: »die Mutter«? Die Rabtaldirndln legen sich auf das mütterliche Sofa und graben sich in den weiblichen Urschlamm. Das Stück gibt ihre subjektiven Eindrücke wieder. Vollständigkeit bleibt notgedrungen ausgeschlossen. Ein Abend über Mütterkonstruktionen und die Realität. 2023 gewannen die Rabtaldirdln mit ihrem Stück AHNFRAUEN den Wiener Theaterpreis NESTROY für die beste Off-Produktion.

Die Rabtaldirndln sind ein vierköpfiges Theaterkollektiv aus Graz, das seit 2003 kontinuierlich an seiner eigenen Formensprache arbeitet. Sie machen sich Performance- und Theaterelemente zu eigen, um daraus zeitgenössische Theaterabende zu entwickeln. Sie zielen häufig mit großer Sensibilität auf relevante Themen. Auf der Bühne als rein weibliches Kollektiv sichtbar, klopfen sie verlässlich die Themen auf weibliche Perspektiven hin ab. Sie wollen ihrem Publikum nichts vorsetzen, sie wollen sich aussetzen. Sie möchten Horizonte erweitern, den eigenen und jenen des Publikums; die großen und kleinen Fragen des Lebens verhandeln und dabei den Humor nicht verlieren.
20:0020:30
28. Feb
( Konzert )
Analoque
  • Analoque (DD)
    Esmes Snappy Fishes (DD)
  • Indie, Rock
  • Spende
Independent Alternative Music, umrahmt von sanft-düsterer Melancholie und wütendem Lärm: 2 Jahre nach ihrem Jubiläumskonzert anlässlich des 30. Geburtstags der Band versuchen sich ANALOQUE bei uns erneut am musikalischen Spagat zwischen schmerzlich bohrender Eingängigkeit, dunkler, psychedelischer Ambient-Dramatik und groovigem Rock. My Mind is out of my Mind! 

Mit dabei ESMES SNAPPY FISHES, das Soloprojekt der Sängerin und Gitarristin von Sugar Ko:ma. Geschichten von Werwölfen, Meerjungfrauen und der Prärie hinter den Zäunen verzaubern die Zuhörenden mit sanften und zugleich kraftvollen Klängen. Eine Reise in das Reich der Träume und Geschichten auf 6 Saiten, eine Mischung aus Dreamfolk, Darkcountry und Troubadour.
21:30
28. Feb
( Kunst )
Femmage / Bodies
  • Ada Greifenhahn
  • Eintritt frei
FEMMAGE / BODIES ist der Titel zweier zusammengeführter Fotoausstellungen der Dresdner Musikerin und Fotografin Ada Greifenhahn, die während des Festivals frau* macht theater im Societaetstheater gezeigt werden. BODIES beschäftigt sich mit dem Thema Körperwahrnehmung, mit Schönheitsidealen und Bodyshaming. Präsentiert werden die Portraits von Menschen, die der Künstlerin auch im wörtlichen Sinn die Geschichten ihrer Körper erzählt haben. Für die Ausstellung FEMMAGE hat sie Flinta*-Personen aus der Musikszene portraitiert, um ihnen die Stimme zu geben, die sonst erst an zweiter Stelle gehört wird. Mit ihren Fotografien setzt sich Greifenhahn ein für Gleichstellung, für Wertschätzung und gegen die Ausgrenzung aufgrund des Geschlechts.

Ada Greifenhahn wurde im Jahr 2000 in eine musikalische Familie hineingeboren. Als Saxophonistin war sie Mitglied im Bundesjazzorchester. Seit 2023 leitet sie die »Big Joe« Bigband, ein generationsübergreifendes Projekt in der Dresdner Johannstadt. Unter dem gleichen Titel wie die Ausstellung FEMMAGE erschien 2022 eine CD mit Ada Greifenhahns Eigenkompositionen, gespielt und gesungen von 24 Frauen*. Zur Eröffnung des Festivals frau* macht theater ist sie mit Musiker*innen aus der Ausstellung FEMMAGE im Konzert zu erleben.

Die Ausstellung ist während des Festivals frau* macht theater vom 28.02. bis 31.03.2026 im Societaetstheater zu sehen, immer dienstags bis samstags jeweils 15:00 bis 20:00 Uhr und eine Stunde vor jeder Vorstellung.
22:00
28. Feb
( Party )
Pop2000
  • Le Bauski
  • Pop
  • VVK 5,50, Ak 7,-
Zieh dein Glitzer-Top über, spring in die Baggy-Jeans und tauche ein in eine Nacht voller RAZZLE-DAZZLE-Nostalgie! Wir katapultieren dich direkt zurück in die Ära von MP3-Playern, Discokugeln und MTV. Von mitreißendem Pop über R&B-Floorfillers bis hin zu Indie-Hymnen und Electro-Krachern - wir servieren alles, was von 2000 bis 2009 die Charts dominiert und deine Jugend-Playlists geprägt hat. Neonlichter, Throwback-Momente und die ikonischen Beats jener Dekade sorgen dafür, dass jede Hook sofort sitzt und kein Fuß stillsteht. "What happens at POP2000 stays on your Nokia 3210!"
23:00
28. Feb
( Party )
Impedance
  • bis 0 Uhr 15, danach 18,-
KonsTANZ … Geräuschkulissen muss ich nicht missen.

Als Intendant des eigenen Theaters zu fungieren,
verleitet Seelen dazu, sich gar mühelos zu inszenieren.
Die Wirkmacht der eigenen Attrappe,
so illusorisch, dass ich mich nicht einmal selbst mehr ertappe.
Wann zieht wer am Vorhang – oder was oder wo?
Wann darf die Vorstellung schwinden und wird wieder roh?

Dissonanz … Geräuschkulissen will ich nicht missen.

Gefunden wird eine Melodie – die ganz eigene in der Monotonie.
Im Wechsel der Farbe und Klarheit des Klangs,
dissoziiert das Denken vom Fühlen in erlebter Konstanz.
In Können und Wollen und Sollen fragmentiert,
scheint das Einzelne durch Ungenügsamkeit durchaus pikiert.
Nichts sei zu klein, um groß zu sein – fühl dich gehalten in konfuser Atypie, atme im Rhythmus deiner eigenen Melodie.

DisTANZ … Geräuschkulissen kann ich nicht missen.

Wodurch wird nun das Konstrukt gehalten?
Genutzt sei die Möglichkeit, seine Rolle zu entfalten.
Bühne frei für die Spielenden – betretet den Raum!
Doch ohne Anomalie erkennt man die Einzelnen kaum.
Erfindet aus Gefundenem, aus dem Schönen ein Geschehen,
versucht den Grund zu ergründen oder interpretiert aus Versehen.

Nuancen einer zu tarierenden Balance.
Geräuschkulissen lassen vergessen…
IMPEDANCE!
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