17:00
27. Aug
( Party )
Farbwerkdisco: Sommerhits
  • Clemens (Format C)
    dunk.hell.video
  • Pop
  • 3,-
Das Motto im August: Sommerhits
Du warst nicht im Urlaub?
Mit der richtigen Musik wird deine Urlaubs-Insel ins Zentralwerk geholt.
Tanz dich frei!
Komm ins Schwitzen!

Die farbwerkDisco
farbwerkDisco ist gemeinsam feiern.
farbwerkDisco ist Tanzen.
farbwerkDisco ist gemeinsam Spaß haben.
farbwerkDisco ist Menschen treffen.
farbwerkDisco ist Musik spüren.
farbwerkDisco ist Bewegung.
farbwerkDisco ist Alltag vergessen.
farbwerkDisco ist barrierearm.
farbwerkDisco ist für Menschen mit und ohne Behinderung.
farbwerkDisco ist einmal im Monat.
farbwerkDisco ist am frühen Abend.
farbwerkDisco ist für alle.

Barrierefreiheit
Bitte teile uns eine Woche vor der Veranstaltung deinen Bedarf zur Barrierefreiheit mit, damit wir diesen besser berücksichtigen können.

Für Assistent*innen ist die Veranstaltung kostenlos und es ist keine Extra-Anmeldung notwendig.

Die Räume und Toiletten sind rollstuhlgerecht. Der Zugang zum Gebäude für Rollstuhlfahrer*innen erfolgt über eine Rampe.

Wir achten bei den Veranstaltungen auf Einfache Sprache.

Die Bar ist in einem anderen Raum. Dort gibt es keine Musik. Wenn es dir im Disco-Raum zu laut ist, kannst du zur Bar gehen. Es gibt aber kein extra Zimmer nur zum Ausruhen.

Tastführungen sind möglich. Kein Leitsystem vorhanden.

Abhol- und Begleitservice auf Anfrage: Abholservice von der S-Bahn oder dem Bus zum Zentralwerk und zurück. Kurze Führung, um sich mit dem Zentralwerk vertraut zu machen.

Fragen?
Fragen oder Rückmeldungen an unser Disco-Team:
Mail: disco@farbwerk-kultur.de
Telefon: 0159 06217216
Chat: via SMS, WhatsApp und Telegram: 0159 06217216
18:0019:30
27. Aug
( Literatur )
Olaf Schubert und seine Freunde – Jetzt oder now!
  • Olaf Schubert
    Jochen M. Barkas
    Herr Stephan
  • Comedy
  • ausverkauft
Dass ein Gedankengigant wie Olaf Schubert auf alle Fragen eine Antwort weiß, gilt als Grundschulwissen. Doch nun macht Schubert den nächsten großen Schritt. Er stellt Fragen. Wichtige Fragen, wie eben jene – „Jetzt oder now?“. Also eine Frage, die selbst Fragen stellt. Dass sich hierbei der Schwanz ins Gesicht beißt, ist des Künstlers ureigenstes Anliegen.

Wie nebenbei schuf er mit dieser Frage einen Programmtitel mit internationalem Sound. Daran erkennen wir, Schubert ist mittlerweile multilingual – wenn nicht gar zweisprachig. Ganz oben angekommen auf der Spitze des Eisbergs der Globalisierung, steht ihm nun alles offen. Die ganze Welt. Aber trotzdem bleibt uns der Ausnahmekünstler treu, denn er gibt auch Konzerte in Deutschland, nicht viele, aber immerhin ca. 745. Das zeigt, er hat das geschafft, was nur Wenigen gelingt, trotz des gigantischen Erfolgs bodenständig zu bleiben. Ein Olaf zum Anfassen möchte er sein. Leider jedoch, tut dies kaum jemand, wie er gegenüber einem großen Nachrichtenmagazin unlängst gestand. Auf der Bühne erfindet sich Schubert abermals völlig neu und genau deshalb bleibt er ganz der Alte. Er geht konsequent seinen Weg, ist aber keiner, der rote Linien überschreitet. Nein – er untergräbt sie. Gelbe Linien hingegen überspringt er. Dadurch ist er in der Lage, Grenzen zu verschieben, auch unsichtbare, in alle Richtungen gleichzeitig.

Wie er das vollbringt, weiß er wohl selbst nicht. Ihn während seiner Show dabei beobachten zu dürfen, ist jedoch ein grandioses Faszinosum, denn sogar diese oder jene Flachsrakete wird währenddessen noch gezündet.

Drum sagen fast alle (selbst seine Oma), die ihn jemals live erleben durften, einfach tiefst ergriffen: Danke, Olaf!

Seine Freunde Jochen M. Barkas und Herr Stephan sind selbstverständlich wie immer mit dabei.
19:3020:00
27. Aug
( Literatur )
Sax Royal
  • Jochen Schmidt
    Michael Bittner
    Roman Israel
    Max Rademann
    Gesine Schäfer
  • Lesebühne
  • 9,-
Es ist inzwischen zu einer guten Tradition geworden: In jedem Sommer gastiert die Dresdner Lesebühne Sax Royal mit einer besonderen Open-Air-Lesung im Deutschen Hygiene-Museum. In diesem Jahr präsentiert das literarische Kollektiv, bestehend aus Michael Bittner, Roman Israel, Max Rademann und Gesine Schäfer, ein Programm passend zu zur aktuellen Ausstellung „Wie geht’s?“.

Das Publikum darf sich auf Geschichten, Gedichte und Lieder freuen, die sich gewitzt mit dem beschäftigen, was Gehirn und Gemüt so mit unserem Leben anstellen. Es wird um die Menschen mit Knacks gehen, die uns im Alltag begegnen, um seelische Löcher, in die wir fallen und wie man aus ihnen wieder hinausklettert, und um die Tücken der Euphorien, die uns unsere Hormone bescheren.

Als Gastautor diesmal beim Sommergastspiel dabei: Jochen Schmidt, Mitbegründer der Berliner Lesebühne „Chaussee der Enthusiasten“ und Autor zahlreicher Erzählbände, Romane und Reisebücher. Sein jüngster Roman Hoplopoiia erschien 2025 im Verlag C.H. Beck. Darin porträtiert Schmidt den Stadtneurotiker Richard Sparka – und unsere von Überforderung und Vereinzelung geprägte Gesellschaft. 
19:0020:00
27. Aug
( Konzert )
Young Rebel Set
YOUNG REBEL SET waren und sind ein Phänomen. Man kann die Geschichte der Band im Nachhinein natürlich romantisieren und nostalgisch verklären, aber es war und ist so. Sieben Freunde Anfang 20 gründen in der KuBar in Stockton-on-Tees, im Nordosten Englands, eine Band und schreiben ihren ersten Song. Dieser heißt „If I Was“ und er findet, durch heute nicht mehr zurückverfolgbare Rock’n’Roll-Magie, seinen Weg. Das Feuer ist gelegt. 2010 spielen YOUNG REBEL SET dann auch ihre ersten Konzerte in Deutschland. Die Shows sind wild, unberechenbar, hedonistisch, auch mal chaotisch. Durch Mund-zu-Mund Propaganda werden die Konzerte immer größer und Ende 2011 stehen in Berlin und Hamburg bereits gut 1.000 Fans vor der Bühne, wenn Sänger Matty Chipchase und die Brüderpaare Parmley und Evans sie betreten. Natürlich gab es das Internet bereits, aber „Hype“ funktionierte damals eben anders. Über die Musik, über die Konzerte. 2015 endet die Geschichte vorerst mit einer Pause auf unbestimmte Zeit. Denn die vorangegangenen Jahre waren intensiv, vielleicht eine Spur zu sehr. Es sollte vier Jahre dauern, bis Matty Chipchase seine Gang wieder zusammentrommelt. Neue Songs liegen bereits in der Schublade, die ersten Shows sind geplant. Im Dezember 2019 verstirbt Matty mit nur 35 Jahren, zu den Reunion-Konzerten kommt es nicht. Im September 2024, am Tag, an dem Matty seinen 40. Geburtstag gefeiert hätte, treten seine Bandmates mit der Unterstützung der lokalen Musikszene in der KuBar in Stockton auf. Sie feiern Mattys Texte, ihre gemeinsamen Songs, ihre Freundschaft. Wieder brennt ein Feuer. Und so entscheiden sich die Gründungsmitglieder Andy und Chris Parmley und Luke Evans dazu, die Gang doch noch einmal zu versammeln. Mit weiteren ehemaligen Besetzungsmitgliedern und Wegbegleitern touren YOUNG REBEL SET im September 2025 erneut durch Europa, und spielen nicht nur ihre unzerstörbaren, älteren Songs, sondern auch neue Stücke. Matty ist leider nicht mehr da, die Magie aber schon. Ausverkaufte Konzerte in Hamburg, Berlin und Köln, überall glückliche Gesichter. Vom Mitsingen heisere Stimmen und nassgetanzte T-Shirts. Zum aktuellen Line-Up der Band gehören neben den Brüdern Andy und Chris Parmley (Gitarre und Schlagzeug) und Bassist Luke Evans auch Andy Bensley, der bereits früher als Gitarrist mit tourte. Am Klavier sitzt Alfie Annable. Die Position an den Leadvocals übernimmt der Liverpooler Sänger Tom Blackwell. Die Band dazu: „Niemand kann Matty ersetzen. Er war einzigartig, in jedem Sinne des Wortes, und wir spüren seinen Verlust immer noch unmessbar. Wir wussten, dass wir jemanden finden müssen, der Matty nicht einfach kopiert, das ist unmöglich. Sondern jemanden, den wir als Musiker respektieren und der seine eigene Stimme, seinen eigenen Stil in unsere Songs bringen kann. Mit Tom Blackwell haben wir genau diese Person gefunden." Die Gang aus Stockton-on-Tees ist zurück, denn es gibt noch so viel zu erledigen. Nicht als Tribute- oder Nostalgieprojekt, sondern als Band mit einer Mission. Bereit, sich erneut mit ihren Fans zu verbinden und ihre Geschichte weiterzuschreiben. Es gibt neue Musik, da ist eine neue Energie. Und dieses Gefühl, dass hier etwas nicht beendet, sondern nur pausiert wurde. Und jetzt endlich weitergeht.
19:3020:30
27. Aug
( Party )
Ultrabonus
  • Ultrabonus (Berlin)
    Lucky Loose (Dresden)
    Gránátèze (Dresden)
  • Post-Punk, Garage Rock, Indie
  • ab 7,-
¡ULTRABONUS!
Ultrabonus ist eine No-Wave-/Post-Punk-Band, die sich durch schnelle, nervöse und kurze Songs auf Spanisch auszeichnet. Im Zentrum steht das rasante Songwriting des Argentiniers Ignatz B; komplettiert wird die Gruppe durch Leah (Bass/Synth), Michael (Gitarre/Bass) sowie wechselnde befreundete Schlagzeuger. Seit ihrem Live-Debüt im Mai 2022 tourt die Band unermüdlich durch die Berliner DIY-Szene. Ihre aktuelle EP „Los Últimos Avances de la Ciencia“ (Kink Records) verbindet die südamerikanische Punk- und Pop-Tradition mit dystopischer Lyrik, Geschichten aus der Post-Realität und ultraistischen Details. 

LUCKY LOOSE
Lucky Loose sind wie ein Road Trip in einer rostigen 90er Karre mit herabfallendem Dachhimmel und einem leierndem Tape-Deck auf dem Weg in's Irgendwo. Während der dichte Rauch der Zigaretten die Sicht benebelt, treibt der wirre Ritt die Fahrgemeinschaft in wechselnde Zustände. Zwischen Kontrolle und Kontrollverlust, Melancholie und Bewegung, Intimität und Lärm, Leichtigkeit und Schwere, lässt sich das Große Ganze des Road Trips nur in den angedeuteten Geschichten erahnen. Der vibrierende Sound der Dresdner Band changiert mit einer unpolierten Verspieltheit zwischen Garage und Post Punk aus einem DIY Gefühl heraus mit experimenteller Attitüde. Der unvorhersehbare Charakter zeichnet sich dabei mit einer rohen und ironischen Energie, treibenden Rhythmen und melodischer Dynamik aus, die sich stets kurz vorm Anschlag bewegen. 

GRÁNÁTÈZE
Gitarristin Anni Èze und Schlagzeugerin Alma Gránát machen gemeinsame Sache als Gránátèze. Dabei entsteht Garagen-Pop, der einfach ins Ohr geht und dann mit verzerrtem Abriss überrascht. Zweistimmig singen sie flauschig bis kryptische Texte über Beziehungsstrukturen, Karriereleitern, die eigentlich gar nicht erklommen werden wollen und Chancenungleichheit auf dem Mond. Das klingt meist bittersüß und manchmal gefährlich schräg. Ob verzerrt oder zärtlich - die beiden Musikerinnen performen auf der Bühne genau so ehrlich, wie's im Proberaum gemeint war.
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