Eine fortlaufende Erkundung von Ambient- und experimenteller Musik – ein sechsstündiger Abstieg, gestaltet für bewusstes Hören. Zum Abschluss des Jahres treffen sich beide Projekte zu einer gemeinsamen Edition.
Mit Data Bloom richten wir unser Gehör auf trance-ambient Einflüsse und erforschen digitale Atmosphären der frühen 2000er – sanfter Futurismus, klare Klänge und subtile, glühende Texturen – übersetzt in DJ-Sets, die von diesen Ideen getragen sind.
Versinke im zweiten Adventsabend. Ein weiches sonntägliches Ausklingen mit warmen Sounds und sanften Visuals. Getränke stehen bereit – bringt Snacks, Decken und Kissen mit, um es euch gemütlich zu machen.
Zwischen Neon und Grau schimmern die vielen Geschichten über 1989/90 und den Osten mit all seinen Widersprüchen und Konflikten. Popkultur erzählt davon, im Gangsta-Rap aus Ostberlin, in Romanen über die brandenburgische Provinz, in Filmen über Aufbrüche und Abbrüche.
NEON/GRAU fügt diese Geschichten zusammen und bringt sie miteinander ins Gespräch – über Freiheiten und Verluste, Zugehörigkeit und Ausgrenzung, Jugend und Gewalt, ländliche Räume und Geschlechterverhältnisse.
Dan Riley ist ein in Dresden ansässiger Singer-Songwriter mit englischen Wurzeln und irischen Einflüssen. Seine Lieder spielen mit einer breiten Palette von Gefühlen, die locker dem Alternative Folk Genre zugeordnet werden können, und bieten einen "Einblick für Introvertierte" in die menschliche Psyche, fast immer als Mittel zum Experimentieren und zur persönlichen Entwicklung in einer kathartischen Weise. Er studierte in Liverpool, England, Poesie, was er für seine Entwicklung als Musiker als vorteilhaft ansah. Die Liebe zur gesprochenen Sprache durch Lieder war die Inspiration, die ihm half, die Kunst der lyrischen Komposition und des Geschichtenerzählens zu perfektionieren.
An diesem Abend werden auch einige seiner Freunde mit ihm auf der Bühne stehen, um die Musik mit ihrem Talent und ihrer Leidenschaft zu bereichern.