19:0020:00
09. Okt
( Konzert )
Black Sea Dahu - Everything Tour
  • Black Sea Dahu
  • Singer / Songwriter, Folk, Pop
  • VVK 30,-
Black Sea Dahu zu hören ist wie barfuß in einem Gewitter zu stehen – völlig ungeschützt, aber zutiefst lebendig. Die Band um die Schweizer Sängerin und Songwriterin Janine Cathrein hat sich eine eigene Welt erschaffen: ein Kollektiv, eine Familie, ein Raum für radikale emotionale Ehrlichkeit. Mit ihrem kommenden Album Everything (VÖ: 20.02.2026) geht Black Sea Dahu tiefer als je zuvor – nicht indem sie sich neu erfinden, sondern indem sie noch mehr von dem zeigen, was immer schon da war: die Bereitschaft, sich verwundbar zu machen, Hoffnung, Selbstreflexion, Trauer und die starke Schönheit, all das gleichzeitig zu tragen.

Die neuen Songs entstanden aus einer Welle der Trauer: dem Verlust von Janines Vater und dem Schwindel, in einer Welt zu leben, die mit sich selbst ringt. Live entfaltet die Band eine besondere Anziehung – ihre Konzerte, europaweit ausverkauft, werden zu intensiven Momenten kollektiven Fühlens. 2026 kehren Black Sea Dahu mit Everything auf Tour zurück – intensiv, ehrlich und tief berührend.

Zwischen Indie-Folk, Chamber Pop und Art Rock entzieht sich ihre Musik jeder Schublade. Sie will nicht beeindrucken – sie will verbinden, tragen, überleben. In einer dröhnenden Welt schenkt Black Sea Dahu etwas Seltenes: stille Wahrhaftigkeit.
19:0020:00
09. Okt
( Literatur )
The Joy of Ageing
  • Christiane Rösinger
  • Lesung
  • VVK 25,30
Christiane Rösinger ist Musikerin, Kreuzbergerin und Großmutter. Von ihr aus könnte das immer so weitergehen, wären da nicht das Älterwerden und die Geldsorgen. Das Altern lässt sich nicht aufhalten, aber um ein bisschen was zu verdienen, beschließt Christiane, einen Altersratgeber zu schreiben. Ohne Illusionen, dafür mit Power. „The Joy Of Ageing“ ist ein energischer Aufruf, sich nicht länger gefallen zu lassen, wie die Gesellschaft mit Frauen umgeht, die nicht mehr jung sind.

Dabei ist es gar nicht so einfach, selbst eine entspannte Haltung zum Altwerden zu finden. Das zeigen schon die Gespräche mit den Freundinnen, deren unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen: Da sind die Hundefrau, die Selbstoptimiererin, die Aufs-Land-Zieherin. Weit und breit kein positives Role Model. Wo sind die Vorbilder? Und vor allem: Was hilft alles, wenn man sich plötzlich in der Stroke Unit im Krankenhaus wiederfindet?

Kein Ratgeber, sondern ein bissig komisches Buch voller Erinnerungen, Gedanken und Geschichten, das am Ende einen ernsthaften Rat bereithält: weniger klagen, mehr leben. Denn alt sein heißt frei sein.

Christiane Rösinger wuchs im Badischen auf und zog 1985 nach West-Berlin, wo sie 1988 zusammen mit Almut Klotz und Funny van Dannen die Lassie Singers gründete. Mit Almut Klotz betrieb sie zudem das Label Flittchen Records und die legendäre Flittchen Bar in der Maria am Ostbahnhof.

Nachdem sich die Lassie Singers Ende der 90er auflösten, gründete Rösinger zusammen mit Britta Neander und Julia Miess die Band Britta und veröffentlichte 4 Studioalben.
2010 erschien ihr erstes Soloalbum „Songs Of L. And Hate“ sowie „Lieder ohne Leiden“ (2017).

Rösinger ist Autorin zahlreicher Bücher, zuletzt „Zukunft machen wir später. Meine Deutschstunden mit Geflüchteten“ 2017 bei Fischer. Sie schreibt für diverse Tageszeitungen und Magazine. Zudem kuratierte sie seit 2010 die Veranstaltungsreihe „Flittchenbar im Südblock“.

2019 hatte ihr wohnungspolitisches Musical „Stadt unter Einfluss“ Premiere im Hebbel am Ufer, zwei Jahre später eben dort ihr feministisches Singspiel „Planet Egalia“.
In „Die große Klassenrevue“ hinterfragte Rösinger 2023, ebenfalls am Berliner HAU, heutige Klassenverhältnisse. Das Stück eröffnete das Impulse-Festival Köln 2024 und wurde für das Theatertreffen 2024 nominiert.

2010 nominiert für den Echo-Kritikerpreis
2021 Rio Reiser Preis des Berliner Senats
2025 Satirepreis „Göttinger Elch“ für besondere Leistungen in Musik, Literatur und Gesellschaftskritik.

Christiane Rösinger lebt und arbeitet in Berlin.
19:0020:00
09. Okt
( Konzert )
Baba Zula
Auch 30 Jahre nach Gründung sind die legendären BABA ZULA noch immer einer der experimentellsten Vertreter der vielbeachteten, zeitgenössischen, türkischen Psych-Rock-Szene und stehen in einer Reihe mit Künstler *innen wie Altın Gün, Gaye Su Akyol, Lalalar und Derya Yıldırım & Grup Şimşek. Gegründet von Levent Akman und Murat Ertel, galten BABA ZULA schon bald als wegweisende Klangpioniere. Eine weltweite Kult-Anhängerschaft bildete sich, zu welcher auch namhafte Bands wie Einstürzende Neubauten, Can und Nick Cave & The Bad Seeds zählen. Das renommierte MOJO-Magazin beschrieb sie einst als „türkische Veteranen, die eine Verbindung zwischen Erkin Koray, Can und Mad Professor herstellen”. Die Songs des Istanbuler Klangkollektivs sind pulsierende, hypnotische Tracks, die von türkischen Percussions, frickeliger Elektronik, tiefen Bässen sowie einer elektrischen Saz getragen werden. Nicht selten sind sie zudem ein lebhaftes politisches Statement einer Band, die uns die gesellschaftliche Zukunft aufzeigt. Apropos Zukunft. 2026 feiern BABA ZULA ihr 30-jähriges Bandbestehen. Neben eines Best-Of-Albums wird es auch neue Songs geben. Und das Wichtigste: Eine große Europatour, um all das, was in den letzten 30 Jahren im Bandkontext passiert ist, gebührend zu feiern.
20:0020:30
09. Okt
( Konzert )
Dérive
  • Dérive (P)
    Llankrú (DD)
  • Post Punk
  • Spende
DéRIVE-Songs durchbrechen mit einer Leidenschaft zu dynamischen Stilbrüchen und melancholischen Melodien die Klarheit des Alltags, treiben Fragen vor sich her und finden Antworten in der seltsam vertrauten Schönheit des Augenblicks. Hervorgegangen aus Mitgliedern von The Antikaroshi, Dackelkontakt und Le Havre verbindet die Band ihre Postpunk-DNA mit melancholischer Tiefe und kommt gleichermaßen kantig wie emotional zugänglich daher. Postpunk Noir! 

Passend dazu Mellow Movie Music von LLANKRÚ, an der nicht nur Douglas-Adams-Fans ihre Freude haben dürften. Auf der Seite von Djummi Records heißt es dazu: "per anhalter durch die zeit (via france nach wales) ganz am ende des universums die fender aus packen ein pluggen kommt wir spielen los laut leise langsam schnell und schön schräg (geht gut ins ohr) kaum gesang (ist eh alles gesagt) immer ein schuss melancholie doch nie der soundtrack zum weltuntergang." Na dann!
22:00
09. Okt
( Party )
mi amo
  • Kontu
  • Trance, Techno, Ghetto
  • VVK 8,50, AK 10,-
Die einzige Party die hält was sie verspricht. Organisiert vom mi amo. Keine Monotonie. Euch erwartet ein guter Mix aus House, Techno, Ghetto und dem ein oder anderen Guilty Pleasure. Wir freuen uns auf euch. 

Erfahrungsberichte:
"Die schreiben immer HipHop aufs lineup aber wenn ich nach culcha candela frage gucken die mich schräg an. naja. Immerhin gibts da immer kostenlose Feuerzeuge"
(Marie, 25)

"Mein Kind war neulich nachts unterwegs, rief mich an und war dann nicht mehr erreichbar. Da habe ich mir Sorgen gemacht und bin auf die Party gefahren. Ich fand es dort glücklich tanzend mit all seinen Freunden. Die Musik war auch echt klasse. Da bin ich glatt geblieben. Nächstes mal werden wir wohl mit der ganzen Familie anreisen. Tolle Sache und fantastische Beats" 
(anonym)

"War da und hatte eine sehr gute Nacht"
(die meisten)
Kalender
Scroll Top