18:00
21. Jan
( Kunst )
Spucke und Blut __ Blut und Spucke
  • Dina Zaitev
    Lisa Rüger
  • Eintritt frei
Triggerwarnung: die geschilderten sexualisierten Gewalthandlungen können auf Menschen mit entsprechenden Vorerfahrungen belastend und retraumatisierend wirken. 

Medusa.
Vergewaltigt von Poseidon. Bestraft von Athene.
Zu Stein erstarret alle, die sie ansehen.
victim blaming.
Lucretia der Tugend geopfert.
sex sells.
Eine Brautschau. Ein Fest.
Jungfräulichkeit und „Opfer“, Konstruktion „männlich“ geprägter Täterschaft.
Lust und Vergnügen zwischen selbstbestimmter Sexualität und Grenzüberschreitung.
Rekonstruktion von sexualisierte Gewalt in Mythen, Sagen, Märchen und Geschichten.
In Nachbarswohnungen, an der Straße an der Ecke.

Mein Körper, dein Körper, lebendige Körper, eigenwillige Körper.
Geopfert. Getötet. Konsumierbar?
Erfahrungsberichte, Tagebücher, Verarbeitung, Biografien.
Schaut rein, fühlt euch unterhalten, oder aufgehoben.
Bleibt wütend.

Livestream:
www.twitch.tv/100pleasuremachine

Co-Veranstaltung: Installation & Performance von Lisa Rüger Büro für gute Maßnahmen Jordanstraße 9
Installation & Performance: 21. + 22. + 23.01.22 18:00 — 21:00 ACHTUNG: Performance findet Indoor und Outdoor statt. Zieht euch warm an. Bringt Kopfhörer und geladene Smartphones mit. WLAN ist vor Ort.
19:0020:00
21. Jan
( Konzert )
Michel Meis 4Tet
  • Michel Meis 4Tet
    Theo Ceccaldi
  • Jazz, Rock
  • 22,-
Entstaubter Jazz, meisterhaft mit Elektrobeats und Rock verflochten
Vielfalt zieht sich wie der berühmte rote Faden durch die Musik des MICHEL MEIS 4TET und ihre komplexen Strukturen. Die Band bietet Kompositionen, die zugleich vertrackt, verspielt, tanzbar und melancholisch sind. Dieser eklektische Charakter verdichtet sich im Spiel des Schlagzeugers, der hier eine hybride Identität zwischen dem „In-Your-Face“ seines Rock-Hardcore-Erbes und der progressiv-gedämpften Rhythmik des Jazz schafft. Seine Mitmusiker zeichnen sich alle durch ein stark individualisiertes Spiel aus, das jedoch stets im Dienste der Komposition und der Atmosphäre bleibt.
Nach dem vielbeachteten Debütalbum „Lost in Translation“ ist jetzt „Kaboom“, eine echte Klangexplosion, erschienen. Neben seinen üblichen Gefährten gesellt sich nun auch noch der sensationelle Geiger THÉO CECCALDI zur Band. Das Resultat: der Jazz wird ordentlich entstaubt, indem Versatzstücke aus (Post-)Rock, Elektropop oder klassischer Musik eng damit verflochten werden und so eine unvorhersehbare, hochspannende Kreuzung von Genres und Atmosphären entsteht.

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