19:00
26. Jan
( Diskussion / Vortrag )
Glossar der Gegenwart: Sensibilität
  • Mia Latković
    Eckhart Nickel
  • 7,-
Sensibilität, verstanden als geschärfte Form der Wahrnehmung, ist ein politisches und ästhetisches Ideal unserer Gegenwart. Der politische Aktivismus will die Mehrheitsgesellschaft für das Zusammenspiel verschiedener Formen von Diskriminierung sensibilisieren. Als ästhetisches Konzept zielt die Sensibilisierung in der (privilegierten) bürgerlichen Mittelklasse auf eine immer stärkere Verfeinerung der Sinne und Diversifizierung des Geschmacks.

Diese Veranstaltung widmet sich dem spannungsvollen Verhältnis zwischen politischer und ästhetischer Sensibilität. In einem intellektuellen Experiment treffen die Journalistin und Autorin Mia Latković, die viel auf Instagram schreibt, und der dandyhafte Schriftsteller Eckhart Nickel aufeinander. Einflussreicher Antidiskriminierungsaktivismus auf Instagram begegnet dem von der Kritik gefeierten Roman "Spitzweg" (Piper, 2022), der die Verfeinerung der Sinne durch Kunst und andere Genüsse thematisiert. Der Abend bringt beide Formen der Sensibilität miteinander ins Gespräch und lotet aus, wie sie jeweils unterschiedlich auf Gesellschaftsstrukturen reagieren und sich zueinander verhalten.

Moderation & Konzeption: Dr. ANNA-LISA DIETER, Literaturwissenschaftlerin

Stream
19:0020:00
26. Jan
( Konzert )
Pablo Brooks
Pablo Brooks ist 20, hat ein unfassbares Händchen für catchy Synthiepop-Songs und segelt noch unter allerhand professionellen Radaren. Seine zahlreichen Fans interessiert das nicht: ausverkaufte Konzerte und meterlange Schlangen am Merchstand gibt es Abend für Abend, von Amsterdam, über Berlin bis runter nach Wien.

"Perfume" ist Pablos aktuelle Single, ein Pop-Diamand im Sinne von Holly Humberstones "Please Don´t Leave Just Yet" oder Maggie Rogers "Fallingwater", dunkel, konfrontativ, und wunderbar dramatisch. Bis zu den Shows im Winter sind noch weitere neue Tracks in der Pipeline.
"Meine Musik ist für die hoffnungslosen Romantiker, die sich immer viel zu schnell verlieben. Für die, die von einer Party nach Hause kommen und plötzlich tanzen wollen. Für die, die sich in einem Raum voller Menschen einsam fühlen. Für die, die nicht erwachsen werden wollen. Für die, die nicht loslassen können."

Von Acts wie Robyn, Lorde und Carly Rae Jepsen hat sich Pablo das Faible für große Hymnen gemopst, von Mitski oder Phoebe Bridgers die textliche emotionale Tiefe. So stehen auf seiner Debut EP "Not Like The Movies" von 2021 knackige Dance-Pop Tracks neben intensiven Balladen, und auch live wird der Tanzschweiß (Pablo spielt mit Band) immer wieder von leisen Tränchen weggewaschen.
19:0020:00
26. Jan
( Film )
Habemus Papam – Ein Papst büxt aus
    Nach dem Tod des alten Papstes versammeln sich die Kardinäle aus aller Welt, um das neue Oberhaupt der katholischen Kirche zu wählen. Doch von zahlreichen Zweifeln und der Last der Verantwortung geplagt, verfällt der Auserwählte, Kardinal Melville, in eine tiefe Depression. Unterdessen macht sich im Vatikan Unruhe breit. Man lässt den besten Psychologen Italiens rufen, Professor Brezzi, der Melville dabei helfen soll, seine Sorgen und Ängste abzulegen. Doch Letzterem gelingt die Flucht. Wird er auf seinem Streifzug durch Rom Antworten auf seine vielen Fragen finden?

    Der Film wird in italienischer Sprache mit deutschen Untertiteln gezeigt.
    2011, Nanni Moretti, Komödie/Drama
    20:00
    26. Jan
    ( Sonstiges )
    Producer Meeting
    • Eintritt frei, Anmeldung beachten
    Elektronische Musik ist zumindest in unserer Hemisphäre aus den Ohren und Köpfen nicht wegzudenken. Für die einen sind es dröhnende Bässe auf dem Dancefloor und das Gefühl von Freiheit, dem Alltag für einen kurzen Moment zu entfliehen, für Andere Ausdruck ihres kreativen Prozesses.

    Producer, vielfach zu finden in kleinen Dresdner WG- Zimmern oder Hinterhof-Studios, produzieren fern ab vom großen Wirbel ihre eigene Musik oder Arbeiten für andere Künstler, stöbern sich durch Technik- Foren oder Youtube- Kanäle. Doch der persönliche und kreative Austausch mit anderen Produzent*innen kommt viel zu oft zu kurz.

    Das Producer Meeting, eine Kooperation von SPUR 1, Pulsation Audio und der Koralle, soll dem Abhilfe schaffen. In regelmäßigen Treffen laden wir lokale Talente als Gastdozent*innen zu uns ein, um mit euch einen Einblick in ihr musikalisches Schaffen zu bekommen, mit ihnen Erfahrungen zu teilen und wertvolle Tipps auszutauschen. Egal, ob du gerade erst angefangen hast oder erfahrener Profi bist, „sharing is caring“ ist hier das Motto!

    Zu unserer ersten Ausgabe (am Donnerstag, den 26.01.2023), besucht uns die Dresdner Produzentin RAEV.

    RAEV gehört zur Generation der 90er. Based in Dresden, entdeckte sie ihre Liebe für Techno 2009 auf ihrem ersten Festival. 2018 brachte sie sich selbst das Auflegen bei. Bereits ein Jahr später kommt sie mit ersten Gigs und Podcasts in Dresden an. Seitdem erweitert sie ihren Kreis permanent. Durch neue Freundschaften wurde RAEV Teil des Kollektivs Konnektivmusik. Im September 2022 veröffentlichte sie ihre erste EP namens "SHATTERED". Ihr Sound ist dunkel, schnell, kompromisslos und immer mit trancigen Synths sowie ravigen Melodien versehen, womit sie eine energetische Atmosphäre zum Schweben und Loslassen erzeugt. 

    Die Teilnahme am Producer Meeting ist für euch kostenfrei. Anmelden könnt ihr euch über producermeeting@pulsationaudio.com! Wir freuen uns auf euch!
    20:0021:00
    26. Jan
    ( Konzert )
    Izzy and the Black Trees
    • Izzy and the Black Trees
      Felder
    • Rock, Post-Punk
    • 12,-
    From a quiet university city in Western Poland, Izzy and the Black Trees bring raw punk energy backed up by noisy psych guitar riffs, strong beat and feisty melodies. You can feel the aura of Patti Smith, Debbie Harry or PJ Harvey around Izzy’s songwriting and her musical deliverance. Supported by her three partners in crime, Izzy and the Black Trees invite you on a poetic rebel freeride you’ve been long waiting for.

    There is tension in the air: If you see FELDER, it can happen that the environment literally charges up. Until it flashes, pops, discharges and charges again. The four guys between early 20s and 30-something provide the impulse that reverses the gravity with dynamic-danceable indie/alternative. The electrifying, playful-melodic rock songs sweep you along and electrify you!
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