18:00
23. Sep
( Party )
Striesen Diskö
  • Saturn Allstars
    Don Trakos
  • Disco, House, Italo
  • Spende
Es darf getanzt werden Funky Diskö Sounds von 18-22h.

Ort: Zollhaus, Kyfthäuserstraße 34, 01309 Dresden
18:0019:00
23. Sep
( Literatur )
Literatur JETZT!: Eröffnung - Im ersten Licht
  • Norbert Gstrein
    Shelly Kupferberg
    Cocotá
  • Lesung
  • VVK 19,50
Als einen „Jahrhundertroman von brutaler Eleganz“ feierte Die Zeit den aktuellen Roman von Norbert Gstrein kurz nach seinem Erscheinen. Seit Langem gehört Gstrein zu den großen Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, bewundert für seine kühle Eleganz, seine sprachliche Präzision – und für die Gabe, große geschichtliche Themen in Einzelschicksalen greifbar zu machen.

„Im ersten Licht“ (Hanser) ist ein Buch über den Krieg – und über die Faszination, die von ihm ausgeht. Adrian Reiter, geboren 1901, wird durch einen Axthieb des eigenen Vaters für den Kriegsdienst untauglich gemacht und durchquert hinkend ein ganzes, vom Krieg überschattetes Jahrhundert. Gerade weil er den Krieg nie selbst erleben muss, verklärt er ihn: Aus der Nicht-Erfahrung wächst eine Gewaltfixierung, ein fehlverstandener Heroismus, der bis in die Gegenwart wirkt. Vom Untergang der k.u.k.-Monarchie über die Verführbarkeit der Zwischenkriegszeit bis in die Nachkriegsjahre erzählt Gstrein von Gewalt und stillem Mitläufertum, von Schuld und Scham. Jan Drees nannte das Buch im Deutschlandfunk „einen neuen Meilenstein der Antikriegsliteratur“ – ein Roman über die Vergangenheit, der mit erschreckender Aktualität in unsere Gegenwart hineinragt: Wie lässt sich leben im Schatten der Kriege und des Tötens?

Durch den Abend führt Shelly Kupferberg. Die 1974 in Tel Aviv geborene und in West-Berlin aufgewachsene Journalistin und Autorin moderiert seit über 25 Jahren Kultur- und Literatursendungen für Deutschlandfunk Kultur und rbb radio3. Mit ihren eigenen Büchern „Isidor“ und „Stunden wie Tage“ hat sie sich zudem als feinfühlige Erkunderin von Familien-, Kriegs- und Erinnerungsgeschichten einen Namen gemacht.

Unsere Festivaleröffnung wird musikalisch umrahmt von Fama M’Boup und Christian Stoltz alias Duo cocotá.

Norbert Gstrein
Norbert Gstrein, geboren 1961 in Mils in Tirol, studierte Mathematik in Innsbruck und besuchte dann sprachphilosophische Seminare in Stanford und Erlangen. 1988 war er Gast des Literarischen Colloquiums Berlin, promovierte mit der Arbeit „Logik der Fragen“ und veröffentlichte seine erste Erzählung „Einer“. Gstrein erhielt unter anderem den Alfred-Döblin-Preis, den Uwe-Johnson-Preis sowie den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung. Er veröffentlichte zahlreiche Erzählungen und Romane im Hanser Verlag, zuletzt „Der zweite Jakob“ (2021), mit dem er für den Deutschen Buchpreis nominiert war, „Vier Tage, drei Nächte“ (2022) und „Mehr als nur ein Fremder“ (2023). Sein aktueller Roman „Im ersten Licht“ war nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026.

Shelly Kupferberg
Shelly Kupferberg, geboren 1974 in Tel Aviv, ist in Westberlin aufgewachsen und hat Publizistik, Theater- und Musikwissenschaften studiert. Sie ist Journalistin und moderiert für Deutschlandfunk Kultur und RBB radio3 Sendungen zu Kultur und Gesellschaft. Ihr erstes Buch „Isidor“ war ein Erfolg bei Publikum und Presse. Shelly Kupferberg lebt mit ihrer Familie in Berlin.

cocotá
Die Vokalistin Fama M’Boup und der Gitarrist Christian Stoltz vereinen in außergewöhnlicher Musikalität ihre exzentrische Liebe zu senegalischem Synth-Pop der 80er Jahre, modernen Jazzeinflüssen und eigenen Kompositionen. Diese verschmelzen sie zu einer einzigartigen Fusion mit Wiedererkennungswert.

Auf der Bühne schaffen cocotá somit eine Klanglandschaft, die ein Echo zwischenmenschlicher Begegnungen ist. Die Gitarre komplettiert den zuletzt gesungenen Satz, die Stimme begleitet die Soli und die Konversation mäandert zwischen absoluter Leichtigkeit in dynamischen Höhenflügen und flächiger Nachdenklichkeit. Nach langem Forschen und Verfeinern, Kondensieren der Sounds und Konkretisieren der Essenz ihrer Musik, veröffentlichen cocotá nun ihre erste EP „silent invasion“.
18:3019:00
23. Sep
( Literatur )
Spuren: Nächtliche Streifzüge und persönliche Einblicke in das Dresden der 70er Jahre
  • Michael Touma
  • Lesung
  • Eintritt frei
„Manchmal trieb mich die Kälte in die Kneipen, besonders im Stadtteil Dresden-Neustadt...“ 

Mitte der 1970er Jahre kam der Künstler Michael Touma nach Sachsen. Nach Stationen in Leipzig begann er sein Kunststudium an der Dresdner Kunstakademie – und fing an, die Stadt auf ganz eigene Weise zu erkunden. Auf nächtlichen Streifzügen durch die schwach beleuchteten Gassen und Häuser von Dresden hielt er die Stadtlandschaft in Skizzen, Bleistift- und Kreidezeichnungen fest. Es waren Wege voller intensiver Begegnungen, flüchtiger Momente und nächtlicher Entdeckungen, die bis heute ihre Spuren hinterlassen haben.

Touma liest Erzählungen, die von seiner Studienzeit in Dresden und Leipzig inspiriert sind. Der Aufenthalt in Dresden offenbart eine spannende Vergangenheit von Künstler:innen, die ihr Leben zwischen Haifa und Dresden teilten. Die Lesung wird mit kurzen Animationen und Videos begleitet.

Michael Touma, geboren 1956 in Haifa, kam 1974 erstmals in die DDR und studierte Malerei an den Kunsthochschulen in Dresden, Ost-Berlin und Leipzig, unter anderem als Meisterschüler bei Professor Bernhard Heisig an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Er arbeitet vielseitig in Malerei, Grafik, Video, Plastik, Installation, Performance und seit 2003 auch als Schriftsteller. Seit 1998 lebt und arbeitet er freischaffend zwischen Leipzig und Haifa. Seine Werke waren unter anderem im Grassi Museum für Völkerkunde und im Museum der bildenden Künste Leipzig zu sehen; zuletzt erschienen seine Bücher »Die Reise« (2024), »LIEBE« (2025, mit Grit Kurth) und »Warum nach dem Mond greifen, wenn die Liebe zum Greifen so nah ist?« (2026).

Dauer der Lesung: ca. 45-60 Minuten. Im Anschluss wird es ein moderiertes Publikumsgespräch geben.
18:3019:30
23. Sep
( Party )
Poetry Slam "Geschichten übern Gartenzaun"
  • Rainer Holl (Leipzig)
    Samson (Berlin)
    Hank M. Flemming (Tübingen)
    Nils Straatmann (Leipzig)
    Kaddi Cutz
  • Poetry Slam
  • VVK 16,50
Was der Bauer im September macht? Keine Ahnung! Wir jedenfalls feiern Geburtstag, denn unser Poetry Slam wird 15 Jahre alt! So lange schon fliegen Poesie und Pointen, Gedichte und Geschichten, Lautes und Leises, Irrwitz und Tiefsinn wie leuchtend bunte Funken vom Kunstrasen über den Gartenzaun. Der hat dem Vernehmen nach trotz blühender Pubertät noch alle Latten dran und freut sich wie Bolle auf das fantastische Geburtstagslineup!
Um den Jubiläumskaktus wortwettstreiten: Rainer Holl (Leipzig) Samson (Berlin) Hank M. Flemming (Tübingen) Nils Straatmann (Leipzig) U.a. 
Moderiert wird der Slam wie immer von der Inka Bause des Poetry Slam, der Dresdner Autorin Kaddi Cutz
19:0020:00
23. Sep
( Konzert )
Wir feiern 25 Jahre an 25 Tagen - Low Orbit
  • Low Orbit (Kanada)
    Submarine On Mars (Deutschland)
  • Doom, Stoner Rock
  • Eintritt frei
Seit nun fast 10 Jahren werden wir diese Truppe nicht mehr los. Zum Glück!
So beharrlich wie die Elbsludgebooking Crew, treibt es fast keine andere mit Konzerten bei uns. Anfänglich glaubten wir nicht daran, dass das Zukunft hat, denn irgendwann muss sich das doch mal erschöpfen, wenn ein Konzert das nächste jagt aber denkste. So kontinuierlich und gemächlich wie die Elbe durch Dresden fließt, erfreuen sich Konzerte von Elbsludgebooking einer großen Beliebtheit und das früher wie heute. Hier bekommt ihr alles geboten, was Stoner, Sludge, Psychedelic und Co zu bieten hat. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass gleich drei Shows in diesem Rahmen stattfinden.
Wir sagen danke, dass es euch gibt und ihr unermüdlich seid die Fahne der Live-Musik weiterhin mit hochzuhalten!Wenn die kanadischen Psychedelic-Rocker LOW ORBIT auf das instrumentale Space-Rock-Trio SUBMARINE ON MARS treffen, verschmelzen zwei unterschiedliche Ausdrucksformen zu einer gemeinsamen Reise durch die dunklen Weiten des Kosmos.

Mit eindringlichem Gesang, schweren Riffs und hypnotischen Psychedelic-Sounds erschaffen Low Orbit intensive Klangwelten zwischen Melodie und roher Wucht. Submarine on Mars antworten darauf mit rein instrumentalen Kompositionen, in denen donnernde Grooves, monumentale Fuzz-Sounds und weitläufige Soundscapes die Geschichte erzählen.
19:3020:00
23. Sep
( Konzert )
Vale - Taken Aback
  • Vale & Band
  • Dream Pop, Indie, Folk
  • Spende
Die erste Single „Taken Aback“ aus dem bald erscheinenden Debütalbum „Promised to Running Waters“ – einem Konzeptalbum über die Hingabe des eigenen Lebens an die Kunst – wird am 23. September 2026 bei einem verträumten Konzert in der Rösslstube vorgestellt! 

Vale ist ein*e 26-Jährige Singer-Songwriter*in aus Neapel, Italien. Mit Wurzeln im Folk und Indie verbindet Vale die Liebe zu Philosophie und Literatur sowie die Leidenschaft für Musik in introspektiven Songs. 
Diese zielen darauf ab, sowohl das eigene „jüngere Ich“ als auch die Zuhörerinnen und Zuhörer zu heilen. Vales Band formierte sich an der Dresdner Musikschule um die Frontsänger*in. Durch die Band werden Vales gefühlvolle Songs in Arrangements verwandelt, die von Pop bis Jazz reichen und ihre eigenen Folk- und Indie-Einflüsse aufgreifen. 
„Ich schreibe Musik, um zu mir selbst zu finden; ich hoffe, sie hilft auch dir dabei, zu dir selbst zu finden.“ – Vale


The first single "Taken Aback" from the soon-to-be released debut album "Promised to Running Waters", a concept album about dedicating your life into art, will be introduced in a dreamy and etheral concert in 23th of September, 2026! 

Vale is a 26-year-old singer-songwriter from Naples, Italy. Coming from a folk and indie background, Vale blends their love for philosphy, literature and their passion for music into their introspective songs, aimed at healing both their "younger self" and anyone who'll listen. 
Vale's band formed around the lead vocalist at Dresdner Musikschule. Through the band, Vale's soulful songs are transformed into arrangements ranging from pop to jazz, drawing influence from "I write music to get in touch with myself, I hope it helps to get in touch with yourself too." - Vale
19:0020:00
23. Sep
( Konzert )
And so i watch you from afar
  • And so i watch you from afar (UK)
    Caspian (USA)
  • Rock
  • VVK 35,-
AND SO I WATCH YOU FROM AFAR stammen von der nördlichsten Spitze Irlands. Ihr experimenteller Sound ist gleichermaßen kantig, wie laut und euphorisch. Bands wie AND SO I WATCH YOU FROM AFAR verkörpern den wahren Geist künstlerischer Unabhängigkeit. Und sind gewissermaßen die Definition von DIY, von Authentizität und Entschlossenheit. Ihre ungebremste Spielfreude ist schlichtweg überwältigend, ihre Live-Peformace inzwischen legendär.

CASPIAN aus Beverly in Massachusetts gehören zweifellos zu den renommiertesten Postrock-Kollektiven weltweit. Das 2003 gegründete Quartett präsentiert sich live wie aus einem Guss. Schicht um Schicht baut sich ein beeindruckender Wall Of Sound auf und lässt den geneigten Zuhörer tief eintauchen. In Atmosphäre, Texturen und die ganz großen Emotionen erzeugende, dynamische Steigerungen. CASPIANs bildgewaltige Klangkreationen erzählen großartige Geschichten ohne Worte und provozieren hochwertiges Kopfkino.
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