17:00
22. Sep
( Party )
Nachtgarten
  • bis 21 Uhr Eintritt frei, danach 5,-
Nach Feierabend im botanischen Sommerklub mit Tanzdiele in idyllischer Natur, Gemütlichkeit im Zirkuswagen und Lagerfeuerstimmung, Tischtennis & Kicker, gemixten Drinks und leichter Kost - amüsieren, liebäugeln, erholen und afterwork´en.

Das reale Facebook im Grünen!
17:30
22. Sep
( Diskussion / Vortrag )
Dear Future Festival 2026: Utopien bauen - Miteinander schaffen
  • Arche Nova e.V.
Ressourcenkrise umdenken - was bedeutet unser Wirtschaften und Denken für die Welt. Kapitalistisches Handeln und der Wunsch zur freien Marktwirtschaft die Konkurrenz und Verlierende erschafft zeigen ihre Anzeichen in Klimakrise und sozialer Ungleichheit. Eine solidarische Grassroot-Bewegung und Handel abseits kapitalistischer Logik muss möglich sein. Um aber diese Utopie zu bedienen gilt es erste gedankliche Schritte zu machen. Dazu muss überhaupt erst einmal ein Diskurs geöffnet werden in dem klar wird, das es viele Arten solidarischem Handel und Dialog gibt. Dabei ist nicht nur die Nachbarschaft anzuschauen sondern auch globale Netze, da jede Handlung mittlerweile global gedacht werden muss und vollständige Lokalität nur in Rückzug und Resignieren enden wird. Das Format ist spielerisch und begreifbar ab 14 Jahre - intergenerationelles Lernen soll gefördert werden und "Realitätsanspruch" der Lösungen gegen Zukunftsvision getauscht werden.
17:30
22. Sep
( Kunst )
Jüdische Ossis IV
  • Eintritt frei
In autoritären Regimen wird der öffentliche Raum für kritische Menschen eng. Freiräume müssen selbst geschaffen werden und offenbaren sich zuweilen in der größten Enge: im Privaten. In den kleinen Moskauer Küchen der 1970er Jahre oder einem DDR-Wohnzimmer konnten ganze Welten entstehen. An Küchentischen und auf Sitzgruppen drängten sich Künstler*innen und Dissident*innen, verbreiteten verbotene Literatur und Kunst, diskutierten unterdrückte Ideen. Hier entstand, was in der Öffentlichkeit keinen Platz fand: freie Kunst, Kritik und Gemeinschaft. Zugleich war dort die Gefahr des persönlichen Verrats am größten. Oft waren es nahe Angehörige und vermeintliche Vertraute, die bespitzelt und verraten haben.

Für viele Jüdinnen und Juden hatten diese Freiräume besondere Bedeutung. Vor allem die Generation der nach der Shoa Geborenen suchte in den 1970er und 1980er Jahren gleichermaßen nach einer kritischen Auseinandersetzung mit den kommunistischen Staaten und einer neuen jüdischen Identität zwischen Religion, Säkularismus und reformierten Kommunismus. Zwischen Moskau und Ost-Berlin entstand dabei ein fruchtbarer Austausch. 

Mit der 4. Ausgabe von „Jüdische Ossis“ widmet sich die von Christina Kettering kuratierte Ausstellung diesen Verbindungen und nimmt Räume ganz konkret zum Ausgangspunkt. In zwei begehbaren Rauminstallationen von Simon Ostaschenko und Matthias Nebel werden eine Moskauer Küche und ein DDR-Wohnzimmer zu erkundbaren Erfahrungsorten. Mit begleitenden Hörperformances können die Besucher*innen individuell in diese Lebenswelten eintauchen. 

Die Ausstellung fragt nach Möglichkeiten und Grenzen von Freiräumen in autoritären Regimen, nach dem Verhältnis von Rückzug und Opposition und nimmt auch die Gegenwart in den Blick: Wie gehen russische Oppositionelle mit Putins Russland nach dem Angriff auf die Ukraine um? 

Programm
18:00 Uhr Führung durch die Ausstellung „Jüdische Ossis IV”
18:30 Uhr Film Screening „Find a Jew”
19:30 Uhr Publikumsgespräch im Anschluss mit Anna Narinskaya und dem Regisseur Igor Sadreew (englisch mit deutscher Simultanübersetzung). Moderation: Erica Zingher
18:30
22. Sep
( Diskussion / Vortrag )
Dear Future Festival 2026: Digitaler Kolonialismus
  • Sven Hilbig (Brot für die Welt)
Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen

Digitale Technologien mit ihren Versprechen von Effizienz und Prozessoptimierung gelten vielen als Heilsbringer. Aber wer zahlt den Preis dafür? In seinem Buch „Digitaler Kolonialismus.“ zeigt Sven Hilbig auf wie sich koloniale Machtverhältnisse in der Digitalisierung fortschreiben.  In Ländern wie Kenia oder den Philippinen schauen sich Heere von ausgebeuteten Arbeitern und Arbeiterinnen täglich traumatisierende Inhalte an, damit wir unbeschwert Sozialen Medien und Künstliche Intelligenz nutzen können. In Ägypten und Vietnam leiden Aktivist*innen unter technisch hochgerüsteten Diktatoren. Die Großmächte USA, China und auch Europa spielen dieses Spiel nicht nur mit, sondern verschärfen aktiv die Ausbeutung und Kontrolle im Globalen Süden. Das Buch wurde als Wissensbuch des Jahres 2025 ausgezeichnet und war für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert.

Barrierefreiheit: Zugang ebenerdig, Toilette barrierefrei.

Bitte unbedingt bis spätestens 16.09., 12:00 Uhr, unter info@zukunftsgestalten.org anmelden. Die Veranstaltung kann bei zu geringer Anmeldezahl nicht stattfinden, da der Referent extra anreist. Spontanes Erscheinen ist dennoch möglich. Aktualisierungen zur Veranstaltungen finden sich hier auf der Webseite.

Ort: Impact Hub Dresden, Trompeterstraße 5; 01069 Dresden
18:3019:00
22. Sep
( Diskussion / Vortrag )
Sigmund Freud - Theoretiker des Unbewussten in der Kultur
Sigmund Freud (geb. 1856 in Freiberg/Mähren, gest. 1939 in London) steht wie keine zweite Figur der modernen Geistesgeschichte für den Wunsch, die menschliche Seele zu verstehen und Erkenntnisse über psychische Vorgänge zu gewinnen. Seine Ideen und Theorien – etwa zum Ödipuskomplex, zur Wunschökonomie, zur Aktivität der Triebe, zu den psychischen Instanzen von Ich, Über-Ich und Es oder zum Todestrieb – gehören längst zum kulturellen Kanon. Mit einigen seiner Schriften, etwa über Krieg und Tod oder über das Unbehagen in der Kultur, positioniert er sich auch direkt kulturkritisch und politisch. Einige von Freuds Kulturtheorien sind heute umstritten. Doch mit seinem 1899 erschienen Buch über die „Traumdeutung“ legte er einen Grundstein für ein modernes Kulturverständnis. Es basiert auf einer Theorie des Unbewussten, die sowohl biographische Erfahrungen als auch kollektive Vorstellungen aus Religion, Literatur, Philosophie und Neurophysiologie umfasst. Dieses Unbewusste ist nicht nur Austragungsort individualpsychologischer, sondern auch kultureller und politischer Konflikte. Können Freuds Theorien auch heute noch dabei helfen, nicht nur uns selbst, sondern auch aktuelle Konflikte besser zu verstehen?

Aus Anlass unserer aktuellen Sonderausstellung Wie geht’s? Die Ausstellung über mentale Gesundheit spricht der Ideenhistoriker Prof. Dr. Philipp Felsch in der aktuellen Ausgabe der Reihe „Theorien zur Praxis“ mit der Kulturwissenschaftlerin Prof. Dr. Christina von Braun über den jüdischen Arzt, Neurophysiologen, Kulturkritiker und Erfinder der Psychoanalyse Sigmund Freud.

Wie stets bei dieser Reihe fragen wir, unter welchen Bedingungen seine Theorie aufkam, was sie so erfolgreich macht und was sie uns heute noch zu sagen hat.

Prof. Dr. Christina von Braun, geboren 1944, ist Kulturtheoretikerin, Autorin und Filmemacherin. Sie war Professorin an der Humboldt-Universität im Fach Kulturwissenschaft. Sie hat zahlreiche Bücher, Aufsätze und Essays veröffentlicht und mehr als 50 Filme zu kulturellen und kulturhistorischen Themen gedreht. 2013 wurde sie mit dem Sigmund-Freud-Kulturpreis ausgezeichnet. 2025 erschien ihr zusammen mit Tilo Held verfasstes Buch „Kampf ums Unbewusste. Eine Gesellschaft auf der Couch“ im Aufbau-Verlag.
19:00
22. Sep
( Diskussion / Vortrag )
Das Pogrom 1991 – Hoyerswerda wirkt fort
  • David Begrich (Miteinander e. V.)
    Luis Mazuze (Vorstand Afropa e. V.)
    Malena Menezes (Journalistin)
  • Eintritt frei
Vom 17. bis 21.09.1991 kam es in Hoyerswerda zu rassistischen Angriffen auf ehemalige Vertragsarbeiter*innen und Geflüchtete. Die Angriffe bildeten den Anfang einer Reihe weiter rassistischer Gewalttaten in ganz Deutschland. Heute ist die Rede von den sogenannten Baseballschlägerjahren.
Daher wollen wir das 35. Gedenken an das Pogrom in Hoyerswerda zum Anlass nehmen, um auf die Bedingungen dieser Gewalt zu schauen.
Mit Blick auf das Ende der DDR, den Mauerfall und die massiven rassistischen Gewalttaten wollen wir jene Strukturen und Entwicklungen in den Blick nehmen, die bis heute Bestand haben und weiter wirken.

Auf dem Podium: David Begrich, Mitarbeiter der Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e. V. im Gespräch mit Luis Mazuze, Vorstand AFROPA E. V. und ehemaliger Vertragsarbeiter, sowie Malena Menezes, Journalistin und Angehörige der zweiten Generation – Tochter einer ehemaligen Vertragsarbeiterin
19:0020:00
22. Sep
( Literatur )
Moritz Neumeier
  • Moritz Neumeier
  • Comedy
  • ausverkauft
Moritz Neumeier ist einer von den Guten. Das ist klar, oder nicht?

Links, antirassistisch, feministisch – ist er ja alles, macht er ja alles. Da kann man sich ja nun ein bisschen drauf ausruhen und den Leuten erzählen, wie sie zu leben haben. Gut, ein oder zwei Sachen gäbe es da eventuell noch, über die man nachdenken könnte. Und das Patriarchat ist ja auch noch nicht abgeschafft. Na dann macht er eben doch noch ein Programm und nimmt das Ganze mal unter die Lupe.

Moritz Neumeier geht gemeinsam mit dem Publikum dahin, wo es wehtut. Ins eigene Leben, die eigenen Privilegien und ganz tief runter in unsere gut meinende Seele.

Das wird witzig!

Ort: Comödie Dresden, World Trade Center Dresden, Freiberger Str. 39, 01067 Dresden
19:0020:00
22. Sep
( Konzert )
Denuit
  • Denuit
    Devils Dancers
  • VVK 22,-
Denuit ist ein französisches Darkwave-Duo aus Montpellier mit Sängerin Lis Araignée („Vampir-Hexe“) und Multi-Instrumentalist Ivi Topp (auch Ivy). Ihr „Night-Wave“-Sound vereint pulsierende Synthesizer, hypnotische Vocals und industrielle Kälte, inspiriert von Perturbator und La Femme; die bilingualen Lyrics mischen Englisch und Französisch.


19:0020:00
22. Sep
( Party )
Wir feiern 25 Jahre an 25 Tagen - 90er Trashparty
  • DJ BieberB.
  • Pop, Rock
  • 3,-
Bereits seit 10 Jahren findet die 90`er Trashparty statt und wir wissen bis heute nicht wie das passieren konnte. Was wir aber noch wissen ist, dass die erste 90er an einem Dienstag zur Offenen Kneipe stattfand und schon damals platzte der Chemo-Barraum aus allen Nähten. Das Genre war bis dahin ein NoGo und auch heute noch müssen sich Teile der Crew die Ohren zuhalten, wenn es heißt, Dj BiberBitch bringt mit einem Mix aus 90ern, Eurodance, 80ern und Trashhits die Gäste zum Schwitzen. Glücklicherweise entsprach das Publikum nicht dem einer Großraumdisco und so folgten weitere Trashpartys, die bis heute andauern. 
Also bewaffnet euch mit Glitzer, holt eure Jogginghosen und Haargummis aus der Versenkung und tanzt zu einer der schlechtesten Musikdekade, die die Popgeschichte je hervorbrachte. (ACHTUNG! Zwinker-Smily)
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