17:00
24. Sep
( Party )
Botanik Beats
  • bis 21 Uhr Eintritt frei, danach 5,-
Botanik Beats – analog feiern, bewusst tanzen. Der entspannteste After-Work-Club am Elbhang. Keine To-do-Listen. Kein Dresscode. Keine Deadlines. Dafür gute Menschen, warmes Licht, kalte Drinks und feines Streetfood.
Elektronische Musik mit Haltung – anspruchsvoll, tanzbar, wohltuend. Jenseits des Mainstreams.

Feierabend für die Sinne, Warm-up fürs Wochenende
17:0017:30
24. Sep
( Literatur )
Literatur JETZT!: Lyrikparcours
  • Sirka Elspaß
    Wolfgang Schiffer
    Anne Munka
  • VVK 14,-
Bei unserem Lyrikparcours folgt das Publikum zwei Dichter:innen und einem Musiker zu Lesungen an verschiedenen Orten im Zentralwerk. Auch diesmal haben wir Stimmen eingeladen, die bisher in Dresden noch nie zu hören waren.

Ausgezehrt sein, nach Hilfe suchen, sich verletzt fühlen, auf schwachen Beinen stehen – diesen existenziellen Gefühlen und emotionalen Kämpfen widmet sich Sirka Elspaß in ihren neuen Gedichten: von der alltäglichen Beobachtung, „wie oft da keine sorge / steht im chatverlauf“, bis hin zum Schutzengel, der hinwirft, nicht mehr erreichbar ist, „sogar die mailbox hat er ausgemacht“. Der Blick fällt auf den eigenen Körper, das eigene prekäre Sein, bevor er sich dem Außen zuwendet, der Natur, den Tieren, allen voran den Vögeln am Himmel. Sirka Elspaßʼ Suche nach Trost ist genau das: tröstlich. Bei aller Verletzlichkeit, allem Schmerz wirkt ihre Poesie schwebend leicht. So helfen die Gedichte über die wunden Punkte des In-der-Welt-Seins hinweg. Denn „hungern beten heulen schwimmen“ zeigt uns, dass es weitergeht, dass wir nicht allein sind – und manchmal reicht dafür ein kleiner Moment, eine humorvolle Beobachtung, ein versöhnlicher Vers.

Genau das trifft auch auf Gedichte in „Die Sprache Möwen“ des isländischen Dichters Gyrðir Elíasson zu, die Wolfgang Schiffer ins Deutsche übersetzt hat. Die Gedichte kreisen auf sensible, einfühlsame Weiseum das menschliche Leben in einer vergänglichen Welt. Wie vergewissere ich mich der Existenz meiner Umgebung? Wie meiner selbst? Elíasson stellt sich (und damit uns) diese Fragen in bewegenden, zeitlosen Bildern und mit einem tiefen Verständnis für die menschliche Natur.

Die musikalische Begleitung unseres poetischen Rundgangs übernimmt Anne Munka.
17:3018:00
24. Sep
( Diskussion / Vortrag )
Literatur JETZT!: Zusammenbleiben. Von der Freiheit fester Bindungen
  • Svenja Flaßpöhler
    Josephine Apraku
  • VVK 16,20
Gemeinsam alt werden – zwischen Trennungsraten, Polyamorie und der Sehnsucht nach dem nächsten Match wirkt das wie ein überkommenes Lebensmodell, das man eher aus Pflicht erfüllt. Doch was, wenn im vermeintlich Unzeitgemäßen eine Form von Freiheit steckt?

Ausgehend von ihrer eigenen Paargeschichte und in Auseinandersetzung mit Søren Kierkegaard, der die Freiheit der Bindung philosophisch zu begründen versuchte, aber selbst nie heiratete, entwickelt die Philosophin und Bestsellerautorin Svenja Flaßpöhler in ihrem brandneuen Buch „Zusammenbleiben. Von der Freiheit fester Bindungen“ den Gedanken, dass gerade die Freiheit, gehen zu können, die Voraussetzung eines freien Bleibens ist.

Ihr Buch erzählt von der Kunst, sich als Paar in der Dauer zu verwirklichen, ohne in die Falle von Selbsttäuschung und Unterwerfung zu tappen. Wie bei dieser Autorin nicht anders zu erwarten, berührt Svenja Flaßpöhler viele aktuelle Debatten über „toxische Männlichkeit“, das vermeintliche „Ende der Ehe“ (Emilia Roig) und Fälle wie Gisèle Pelicot und Collien Fernandes.

Es moderiert Josephine Apraku.

Die Veranstaltung findet im Kleinen Saal statt und ist leider nicht barrierefrei erreichbar. 
18:3019:00
24. Sep
( Diskussion / Vortrag )
Alles über … Schizophrenie
Schizophrenie ist eine psychische Erkrankung aus dem Spektrum der Psychosen und betrifft ca. 1 % der Bevölkerung. Die Erkrankung kann den Alltag von Betroffenen und Angehörigen erheblich verändern – mit unterschiedlichen Erfahrungen, Herausforderungen, Bewältigungswegen und Verläufen. Oft wird die Diagnose von sozialer Ausgrenzung begleitet, auch bedingt durch weit verbreitete Wissenslücken, Vorurteile und Stigmata in der Öffentlichkeit. Bestimmte Ausprägungen menschlichen Erlebens wie Stimmenhören und wahnhafte Erfahrungen sind häufig bekannt, während andere Symptome wie Antriebslosigkeit, Veränderungen im sozialen Erleben und Konzentrationsschwierigkeiten wenig Beachtung finden. Wissenschaftliche Studien zeigen: Eine frühe Unterstützung und individuell abgestimmte, multimodale Behandlung, zum Beispiel kombinierte Medikation und Psychotherapie, kann die Lebensqualität verbessern und gesellschaftliche Teilhabe fördern. Viele Betroffene betonen zudem Selbstbestimmung und soziale Unterstützung. Der Vortrag bietet einen verständlichen Überblick über die Symptomvielfalt, multifaktorielle Ursachen und aktuelle Behandlungsmöglichkeiten und lädt dazu ein, ein differenziertes Bild dieser Erkrankung zu gewinnen und Menschen mit Schizophrenie empathisch und inklusiv zu begegnen.

ZU GAST:
PD Dr. Philipp Riedel, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Behaviorale Neurowissenschaften der TU Dresden
Er forscht zur zwischenmenschlichen Interaktion, insbesondere bei Schizophrenie und Schizoaffektiver Störung. Er ist zudem als ärztlicher Psychotherapeut mit Schwerpunkt Kognitive Verhaltenstherapie bei Psychosen klinisch tätig.
 
Über die Vortragsreihe:
Alles über... Angst, Depressionen, ADHS im Erwachsenenalter und Schizophrenie
Eine Vortragsreihe in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Klinische Psychologie und behaviorale Neurowissenschaften an der TU Dresden

Angststörungen, Depressionen und ADHS gehören nicht nur zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland, sie treten mitunter auch zusammen auf. Mehr als die Hälfte der psychischen Erkrankungen beginnt bereits in der Kindheit, jedoch unterscheiden sich die Symptome bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen deutlich. Eine Folge davon ist, dass etwa Depressionen im Kindesalter selten und häufig erst spät erkannt werden, während umgekehrt viele Fälle von ADHS im Erwachsenenalter unerkannt bleiben, weil dies lange als „Kinderkrankheit“ galt. Hinzu kommt: Etwa 70 Prozent der Erwachsenen mit ADHS leiden zusätzlich unter weiteren psychischen Erkrankungen – am häufigsten unter Angststörungen und Depressionen. 
Die vierte Veranstaltung wendet sich der psychischen Erkrankung der Schizophrenie zu. Sie tritt zwar vergleichsweise selten auf, ist jedoch aufgrund ihrer Auswirkungen auf Betroffene, Angehörige und die gesellschaftliche Teilhabe von großer Bedeutung.
In vier jeweils einstündigen Veranstaltungen geben Expertinnen und Experten einen fundierten Einblick in die aktuellen Erkenntnisse über Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten und -erfolge zu diesen vier Erkrankungen. 
19:00
24. Sep
( Theater )
Das Cowboyseminar
  • Spende
Weißt du noch früher, als sich das Leben so viel krasser angefühlt hat? Den ganzen Tag draußen sein, niemandem Rechenschaft schuldig, nur du und die offene Prärie… wann hast du das verlernt?
Erobere dir deine Freiheit zurück!
Dein Cowboycoach “Privilege” ist noch mit Clint Eastwood um die Häuser gezogen und kennt sich aus mit:

-Mindset-Outfit-Viehtrieb-Selfcare-

“Niemand behauptet, dass es leicht ist, wieder Cowboy zu werden, aber es wird sich lohnen, versprochen, nach 75 Minuten Intensivtraining reiten wir alle gemeinsam in den ewigen Sonnenuntergang.” 

Ein Theaterabend über Männercoachings und ihre Folgen für die Teilnehmenden und für uns als Gesellschaft mit anschließendem Nachgespräch über Männer* als von Patriarchat betroffene Gruppe in Anwesenheit von Kompetenzen aus der Männer-Hilfe.

Eine blue tits production, feministisches Recherchetheater.

Regie & Schauspiel: Judith Nebel
Text, Musik & Szenographie: Allison Woodburn
Choreografische Unterstützung: Anna Maria Nash
18:3019:00
24. Sep
( Diskussion / Vortrag )
Was ist Philosophie? Eine Werkschau
  • Eintritt frei
Jenseits der wissenschaftlichen Disziplin ist die Philosophie seit Jahrtausenden eine Weise, wie der Mensch über sich selbst, seine Umgebung, Gott und die Welt nachdenkt. Dabei stand immer auch die Frage im Mittelpunkt, was dieses Nachdenken, also das Philosophieren, selber sei. Um heute eine Antwort auf diese Frage zu finden, fragt man bestenfalls jene, die noch für ihr Leben gern philosophieren: Was also bedeutet die Philosophie heute für Menschen, die sich mit ihr beschäftigen? Wir laden ein zu einer philosophischen Werkschau, bei der Menschen, die sich mit der Philosophie auseinandersetzen, in kurzen Zeitslots ihre persönliche Antwort auf die Frage geben, was für sie Philosophie ist. Die einzelnen Beiträge werden unkommentiert gelassen und nach Ende der Werkschau können die Anwesenden gerne in die Diskussion mit den Vortragenden treten. Infos/weiterführende Links: Die philosophische Werkschau findet im Rahmen des philosophischen Kolloquiums "Alle Tage" statt.
19:0019:30
24. Sep
( Literatur )
Literatur JETZT!: Die zweitgrößte Liebe
  • Ruth-Maria Thomas
    Cornelius Pollmer
  • Lesung
  • VVK 16,20
In ihrem Debütroman „Die schönste Version“ verhandelte Ruth Maria Thomas toxische Beziehungen und unsere patriarchale Gesellschaft und avancierte gleich zur Erfolgsautorin. Nun ist sie mit ihrem sehnsüchtig erwarteten zweiten Roman beim Festival in Dresden zu Gast.

In „Die zweitgrößte Liebe“ erzählt sie nun die Geschichte von Michelle, die mit Anfang dreißig ihr Leben im Osten hinter sich lässt. Als Rezeptionistin eines Hotels trifft sie auf westdeutschen Reichtum – und auf Henry, der ganz andere Startmöglichkeiten hatte als sie. Was machen die feinen Unterschiede, die gesellschaftlichen Gräben, die manchmal überwindbar oder viel zu groß erscheinen mit der Liebe? Reicht die Liebe im Zweifel? Mit großer Sogkraft und berückender Leichtigkeit erzählt der Roman von Aufstiegswünschen, Abstiegsängsten und von der Frage, was Freiheit und Sorglosigkeit für einen Preis haben.

Ruth-Maria Thomas präsentiert ihren Roman im Gespräch mit dem Journalisten Cornelius Pollmer (DIE ZEIT).

Die Veranstaltung findet im Henny-Brenner-Saal statt und ist barrierearm erreichbar.
19:0020:00
24. Sep
( Konzert )
Hackedepicciotto
  • Hackedepicciotto
    Kathryn Mohr
  • VVK 27,50
Hackedepicciotto
hackedepicciotto verbrachten die letzten 14 Jahre als Nomaden auf Weltreise, immer auf der Suche nach einer neuen Heimat. Dank eines glücklichen Zufalls und eines großzügigen Förderers haben sie sich nun am Stadtrand von Berlin niedergelassen. „Es war ein unerwartetes Ende unserer Reise, aber ein wunderschöner neuer Abschnitt für unsere Kreativität.“ Ihr neues Album „Lichtung“ handelt von ihrem neuen Zuhause, das gleichzeitig ihre alte Heimatstadt ist. „Wir haben im Grunde einen Kreis geschlossen und sind wieder da, wo wir angefangen haben. Doch die Veränderung in uns ist enorm, und wir sehen Berlin mit ganz anderen Augen.“ Klanglich ist der typische hackedepicciotto-Drone nach wie vor präsent, wurde aber durch elektronische Klänge, mehr Harmoniegesang und Klaviermelodien bereichert. Danielle, die die meisten ihrer Texte geschrieben hat, entschied: „Da wir wieder in Deutschland sind, dachte ich, es sei an der Zeit, diese Sprache auch stärker in unsere Arbeit einzubinden. Deshalb sind die meisten Texte diesmal auf Deutsch.“ Die Show wird auf dieser Tour auch von Danielles neuen Live-Visuals begleitet. Außerdem werden sie einige ihrer anderen Stücke auf Englisch spielen.

Seit über 20 Jahren entwickeln und verfeinern Alexander Hacke (ehemals Einstürzende Neubauten) und die Künstlerin, Musikerin und Filmemacherin Danielle de Picciotto (Mitbegründerin der Love Parade) gemeinsam eine symbiotische Arbeitsweise. Tiefgründige Intuition und eine kreative Gleichberechtigung ermöglichen beiden Künstlern die Freiheit, zu experimentieren und sich weiterzuentwickeln. Jeder von ihnen war von Anfang an ein Pionier. Alexander Hacke begann Anfang der 80er-Jahre mit 14 Jahren mit Kassettenloops zu experimentieren und schloss sich später Einstürzende Neubauten an, um Musik zu schaffen, die Generationen von Musikern beeinflussen sollte. Danielle de Picciotto, fasziniert von der frühen elektronischen Tanzmusik, gründete 1989 die Berliner Love Parade und tat sich später mit Gudrun Gut zusammen, um eine ihrer Zeit weit vorausgeeilte, feminine Version elektronischer Musik zu kreieren. 2001 begannen Hacke und de Picciotto ihre Zusammenarbeit und schufen das, was das Duo selbst als Symphonic Drone bezeichnet: eine Mischung aus Industrial-Beats, elektronischen Klängen mit klassischen Harmonien und Melodien, angereichert mit Kehlkopfgesang, Drehleier und gesprochenem Wort. Daniel Miller von Mute beschreibt ihre Musik als „ein eigenes Genre, etwas Neues und sehr Faszinierendes“. Vergleichbar mit einer modernen, musikalischen Version von Bonnie und Clyde, eilen sie von Konzert zu Konzert und veröffentlichen Alben in rasantem Tempo.

Kathryn Mohr
Die Musik der in Oakland lebenden Künstlerin Kathryn Mohr bewegt sich in einem Grenzbereich auditiver Dissoziation. Inspiriert von verlorenen Gegenständen, die an den Ufern der San Francisco Bay angespült werden, beschäftigt sich Mohrs Kunst mit der Vergänglichkeit des Menschseins, der Verzerrung von Erinnerungen und der Frage, wie Traumata die Wahrnehmung der Welt verändern.

Dabei verschlägt es sie an die entlegensten Orte, an denen sie mit sich und der rauen Umgebung in Zwiesprache geht, um das Paradoxon aus der Gewalt und dem Schrecken der menschlichen Natur und der fernen, jenseitigen und friedlichen Landschaft für sich begreiflich zu machen. Ihr 2025er Album „Waiting Room“ entstand in den Mauern einer stillgelegten Fischfabrik im isländischen Fischerdorf Stöðvarfjörður, zur Arbeit an ihrem gerade frisch erschienen vierten Album „Carve“ verschlug es sie mit einem Wohnwagen in die Mojave-Wüste. 

Kathryn Mohr’s Musik erscheint auf The Flenser, dem Label um Künstler*inne wie Have A Nice Life, Chat Pile oder Ragana. Sie erfuhr von Beginn an künstlerischen und produktionstechnischen Support von ihrer langzeitigen Weg- und Labelgefährtin Madeline Johnston a.k.a. Midwife und ihr aktuelles Album wurde von Richard Chowenhill von der Band Agriculture produziert. Sie reiht sich dort in ein Kollektiv von Künstler*innen ein, die mit ihrer sensiblen und emotionalen Verarbeitung des alltäglichen Wahnsinns künstlerisch neue Maßstäbe setzen.
19:0020:00
24. Sep
( Konzert )
Wir feiern 25 Jahre an 25 Tagen - Frustration
  • Frustration (F)
    Warm Exit (Belgien)
    Lenny Lugosi
  • Postpunk, Coldwave, SynthPunk
  • VVK 22,-, AK 25,-
Als damals der Sound von FRUSTRATION aus den Boxen stampfte, waren wir sofort elektrisiert und wussten, diese Band muss bei uns spielen, daran gab es keinen Zweifel. Mit Joy Division im Ohr fühlten wir uns sofort erinnert aber alles war rougher und auch härter und vor allem der Sound des Synthesizers drückte der Band ihren ganz eigenen Stempel auf. 20 Jahre ist es jetzt her, dass die Band bei uns zum ersten Mal auf der Bühne stand und um so mehr freuen wir uns, dass sie heute mit am Start sind!

FRUSTRATION ist die makellose Reise der wilden Kinder des französischen Rocks: von den bewegenden Anfängen innerhalb der treffend benannten Happy Family – der Clique von DIY-Rockern, die sich rund um den Pariser Plattenladen Born Bad versammelten – bis zur fortschreitenden Verankerung der Band in der Welt des französischen Rocks und europäischen Underground-Punk, vom Beginn der 2010er Jahre bis zur Mutation der Band zu einer echten verbindenden Kraft aller Stämme des Rock'n'Roll. Die Band hat eines der schönsten Kapitel der französischen Rock-Sprache geschrieben und ist zu seinem symbolträchtigsten Schauspieler geworden.

Die Mitglieder von FRUSTRATION sind jedoch nie von ihrer Integrität und Bescheidenheit abgewichen, die schon immer den Charme der Gruppe ausmachte. Sie haben nie aufgehört, die Tiefen der menschlichen Seele, der Depression und des Wahnsinns zu erforschen. Die Band liefert den Beweis, dass Punkrock manchmal weiß, wie man reif und erwachsen werden kann. Auf sechs Alben, die alle essentiell sind, hat FRUSTRATION alle Nischen von Cold-Wave, Post-Punk und britischem Punk erkundet und nicht gezögert, sich auch in Dark-Waves und Gothic-Industrial zu wagen.

Die perfekte Balance zwischen der eindringlichen Stimme des Sängers (Fabrice), dem wütenden und erkennbaren Gitarrenspiel (Nicus), dem Bass, der so wirbelnd ist wie sein Meister (Pat), dem millimetergenauen Tempo (Marc), dem wiederum schrillen, aggressiven Synthesizer (Fred) - spiegelt die Symbiose und dauerhafte Freundschaft wider, die innerhalb der Gruppe herrscht. Die Erfahrung spricht für sich.

WARM EXIT wurde 2022 gegründet und ist ein Post-Punk-Quartett aus Brüssel, Belgien. Ihre kompromisslose, direkt auf den Hörer einwirkende Musik ist eine explosive Mischung aus klanglicher Intensität, die sie als einen der elektrisierendsten und wildesten Acts des Landes auszeichnet. Ihre Musik speist sich aus Einflüssen von Krautrock, Punk und Noise; ihre unerbittliche rhythmische Kraft zeugt von dieser stilistischen Vielfalt.
19:3020:00
24. Sep
( Sonstiges )
Producer Meeting: Listening Session
  • Eintritt frei
Wir laden euch wieder auf eine Listening Session ein. Außerdem werten wir gemeinsam die Sample Challenge aus.

Was ist die Sample Challenge? - Mehr dazu erfahrt Ihr auf Discord.

Vergesst eure USB-Sticks nicht!
21:00
24. Sep
( Konzert )
Literatur JETZT!: Feature Ring: Marcel Beyer
Das gabs noch nie! Schon das zweite Jahr in Folge ist Marcel Beyer zu Gast bei FEATURE RING. Das Konzert hat eine solche Resonanz erzeugt, dass das Kuratorium des Literatur Jetzt! den Abend auf die große Bühne bringen will. Marcel Beyer ist Lyriker, Romanautor, Poetikdozent an der Universität Wuppertal und ein Forscher der Sprache. Er schreibt über Geschichte, Erinnerung und Klang und pflegt dabei eine intensive Interaktion mit unterschiedlichsten Menschengruppen. Erkundungen, Experimente und neue Formen des Erzählens sind es, die ihn immer wieder zum Austausch mit Publikum und MusikerInnen treibt. Diesmal also mit dem Ring Trio beim Literatur Jetzt! Festival für das er nicht zuletzt wegen seiner Vergangenheit als Musikjournalist sowas wie der Hofkapellmeister an den Plattenspielern ist.

Marcel Beyer, geboren 1965, aufgewachsen in Kiel und in Neuss, lebt seit 1996 in Dresden. Er schreibt Romane, Gedichte, Essays, Libretti. 2020 erschien sein Gedichtband „Dämonenräumdienst” (Berlin: Suhrkamp), für den er 2021 mit dem Peter Huchel-Preis ausgezeichnet wurde. Ebenfalls 2020 erschien, herausgegeben gemeinsam mit Frieder von Ammon, Peer Trilcke und Gabriele Wix, die Ausgabe: „Thomas Kling: »Werke in vier Bänden” (Berlin: Suhrkamp), in der auf 2.600 Seiten erstmals alle Werkfacetten des 2005 mit 47 Jahren verstorbenen Ausnahmedichters Thomas Kling aufgefächert werden – sämtliche zu Lebzeiten veröffentlichte Gedichte und Essays, dazu Gedichte und Essays aus dem Nachlaß, Texte für die Vertonung sowie eine frühe Theaterarbeit. 
20:0021:00
24. Sep
( Konzert )
Paula & Karol
  • Paula & Karol
  • Folk, Pop
  • VVK 24,20
Paula & Karol tauchten vor einigen Jahren auf den polnischen Folkpopbühnen auf und eroberten das Land. Paula, polnisch-kanadische Soziologin, traf Karol, den Warschauer Musiker. Gemeinsam begannen sie Musik auf Englisch zu schreiben, Konzerte an Straßenecken und in Hinterhöfen zu spielen. Schnell wurden sie zu Pionieren der nun immer schneller wachsenden Indiepopszene Polens. Über die Jahre versammelten sie um sich die wundervolle Mischung an Warschauer Musikern, die sie als Band auf hunderten Shows begleiteten, in Polen aber auch immer öfter im Ausland. Ihre Alben produzieren sie mal gemeinsam in ihren Wohnzimmern, mal mit dem Grammy nominierten Producer Ryan Hadlock. Im Sound spiegelt sich ihre Attitüde wieder: DIY und doch Detailverliebtheit, herzerwärmende Texte und Melodien mit Ohrwurm- potenzial balancierend an der Grenze zwischen Pop, Folk, und Punk. Ihre Liveshows machten die Band bald bekannt, warm und emotional, grenzwandelnd am Psychedelischem singen sie über das Leben ihrer Generation, ihre Songs so persönlich wie eben nur möglich.
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