13:00
08. Nov
( Diskussion / Vortrag )
DAVE Festival: DJ Workshop
  • Duderino
  • Eintritt frei, Anmeldung beachten
Im digitalen und analogen DJ-Workshop möchte euch Duderino Schritt für Schritt das Auflegen mit Plattenspielern und CDJs näherbringen. Alle Interessierten sind willkommen, die das DJing erklärt bekommen wollen –wie funktioniert das alles, und was ist dieses „Scratchen“ eigentlich? Hier bekommt ihr Antworten –Duderino zeigt’s euch. Bringt gerne eure eigene Musik als Mp3 oder ähnlichem Format auf einem Stick mit, dann mixen wir sie gemeinsam.

Anmeldung per E-Mail: workshops@dave-festival.de
14:00
08. Nov
( Festival )
Filme über den Tellerrand
  • Eintritt frei
15:00 - 16:00 Uhr Kurzfilme aus aller Welt für Kinder und alle anderen - ausgewählt und präsentiert von Arina, Peter, Maxim und Nils Mitmach-Workshops 

14:30 - 18:30 Uhr Siebdruckwerkstatt “Druckbar” mit Moussa M’barek 

15.30 - 18:00 Uhr Cyanotypie*-Workshop mit Nadine Wölk *ganz besonderes fotografisches Verfahren, bei dem Licht und Chemie tiefblaue Kunstwerke aufs Papier zaubern 

15:30 - 18:00 Uhr Papierfiguren-Workshop mit Bela Alvarez Alle Workshops sind auch für Kinder geeignet. Gespräch 

15:00 - 16:30 Uhr Tauschbörse der Gedanken mit Yvonn Spauschus: Familien zwischen hier und dort – Heimat(en) als Ort der Solidarität? Musik

16:30 - 17:00 Uhr Musik mit Matka (Ulrike Segerberg, Martin Kleinmichel // Ambient, Elektro, Jazz)

18:00 - 18.30 Uhr Konzert des internationalen Chores “Singasylum” und Premiere Flashmob-Video “Quiénes somos” 

Ort: Hechtgarten, Bischofsplatz 1, 01097 Dresden
16:00
08. Nov
( Diskussion / Vortrag )
DAVE Festival: FLINTA* DJ Workshop
  • 111 Mindy
  • Eintritt frei, Anmeldung beachten
111 MINDY rief 2022 den DJ Treff mit Freunden ins Leben und betreut an zwei Donnerstagen im Monat dessen FLINTA*-Format im AZ Conni. Dort werden abseits patriarchaler Machtstrukturen auf allen Leveln Skills, Raum und Technik geteilt. Kontakte geknüpft & gemeinsam trainiert. 
Dieser Workshop hat eine queerfeministische Haltung und möchte ein Safer Space für FLINTA sein. Das Akronym FLINTA steht für Frauen, Lesben, intersexuelle, nicht-binäre, trans und agender Personen. Wir bitten dies bei der Anmeldung zu berücksichtigen. Weitere Fragen und Bedürfnisse können gern per Mail geklärt werden.

Anmeldung per E-Mail: workshops@dave-festival.de
14:3016:00
08. Nov
( Konzert )
Trio Pinheiro
  • Trio Pinheiro
  • Eintritt frei
Das Ensemble wurde durch die feinen, überraschenden und tiefgründigen Kompositionen von Eduardo Pinheiro zusammengeführt. In kammermusikalischer Spielweise verbinden die drei Musiker*innen Jazz und brasilianische Musik mit spontanen Mitsingeinlagen, magischen Momenten und Sehnsüchten. Ergänzt durch osteuropäische Musik und Klezmer entsteht so eine musikalische Reise von Brasilien bis Bulgarien. Ihr intuitives Zusammenspiel macht jedes Konzert zu einer lebendigen, einzigartigen Erfahrung. 

Neben eindrucksvollen Klangwelten erwartet das Publikum auch interaktive Momente zum Mitklatschen, Mitsingen und Mitfühlen – ein musikalischer Nachmittag voller Nähe, Freude und gemeinsamer Erlebnisse. 

Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich von der Musik des Trio Pinheiro verzaubern!
17:00
08. Nov
( Konzert )
Vom Leben Singen
  • Dresdner Kammerchor
    LöGy Harmony Chor (Lößnitzgymnasiums Radebeul)
    Chor des Gymnasiums Coswig
    Inga Diestel (Dirigentin)
  • Klassik, Folklore
  • VVK 15,-
Dresdner Kammerchor erinnert an die Pogromnacht von 1938

Mit seinem traditionellen Gedenkkonzert, das in diesem Jahr am Sonntag, den 8. November im Zentralwerk Dresden stattfinden wird, erinnert der Dresdner Kammerchor an die Pogromnacht von 1938. Unter dem Titel „Vom Leben singen“ verbindet das Konzert unter Leitung von Inga Diestel Musik, Zeitzeugnisse und die Stimmen junger Menschen. Damit setzt der Chor ein Zeichen für Erinnerung, Menschlichkeit und Verständigung – in einer Zeit, in der Antisemitismus und gesellschaftliche Spaltung erneut sichtbar werden.

Im Mittelpunkt des Programms stehen Lieder aus dem Deutsch-Jüdischen Liederbuch, das der jüdische Musikwissenschaftler und Kantor Abraham Zvi Idelsohn 1912 herausgab. Die Sammlung vereint hebräische und deutsche Lieder und dokumentiert die musikalischen Verbindungen zwischen jüdischer und deutscher Kultur zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Deutsche Chorverband hat die Wiederentdeckung des historischen Liederbuchs mit einem internationalen Arrangement-Wettbewerb angestoßen, aus dem neue Chorfassungen hervorgegangen sind. Im Konzert erklingen neben historischen Fassungen neue Arrangements von Henning Wölk, Jutta Michel-Becher, Ohad Stolarz und Jens Klimek, die das überlieferte Liedgut in die Gegenwart weitertragen.

Ergänzt wird das Programm durch den Zyklus Spreuken en citaten des ungarisch-niederländischen Komponisten jüdischer Herkunft Géza Frid. Seine Lebensgeschichte und sein Wirken in den Niederlanden während der NS-Zeit sowie die seltene Aufführung seines Werkes verleihen dem Beitrag im Kontext des Gedenkkonzerts eine besondere Bedeutung. Die musikalischen Beiträge werden durch Lesungen aus den Erinnerungen der Dresdner Zeitzeugin Henny Brenner ergänzt. So verbindet das Programm jüdische Kultur und Geschichte mit persönlichen Erfahrungen und Schicksalen.

Junge Menschen gestalten das Gedenken aktiv mit: Gemeinsam mit dem LöGy Harmony Chor des Lößnitzgymnasiums Radebeul unter der Leitung von Cornelia Matthes und dem Chor des Gymnasiums Coswigunter der Leitung von Fanni Kaufmann bringt der Dresdner Kammerchor verschiedene Generationen zusammen. Die Zusammenarbeit geht dabei über das Konzert hinaus: In Kooperation mit der Jüdischen Kultusgemeinde Dresden gestalten die Jugendlichen gemeinsam mit dem Dresdner Kammerchor am 9. November auch die dortige Gedenkfeier zur Pogromnacht musikalisch mit. So wird das gemeinsame Erinnern zu einem Dialog zwischen den Generationen, der über den Konzertabend hinaus in die Gegenwart weist.

Das Konzert ist Teil von TACHELES – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026.

Programm:
Lieder aus dem Deutsch-Jüdischen Liederbuch von Zvi Idelsohn (1912)
in historischen Fassungen und neuen Arrangements von Henning Wölk, Jutta Michel-Becher, Ohad Stolarz und Jens Klimek
Géza Frid: Spreuken en citaten
Herman Berlinski: Amen
sowie traditionelle jüdische Lieder

Lesungen aus den Erinnerungen von Henny Brenner
17:3018:00
08. Nov
( Konzert )
Gaffa Ghandi
  • Gaffa Ghandi (Berlin / Dresden)
    Gavial (Dresden / Berlin / Leipzig)
  • Stoner, Progrock, Metal
  • ab 9,-
GAVIAL
Die Geschichte von GAVIAL beginnt vor fast 15 Jahren als Projekt in Anlehnung an einen Nirvana-Song und aus einem Wortspiel als “Two Red Boys”.  Drei Alben als TOURETTE BOYS, zwei Kollaboration mit Tim Holehouse und eine Split-EP mit den Labelkollegen Gaffa Ghandi folgen ebenso wie unzählige Gigs und Touren mit Bands wie Acid Mothers Temple, Dyse, Gaffa Ghandi, The Skull, True Widow oder Sleepy Sun.  Die Basis ist eine enge Freundschaft zwischen den Musikern, obwohl sie in verschiedenen Städten leben. Die weitläufigen und unberührten Landschaften zwischen Berlin und Dresden mögen ihren Anteil an der Inspiration für den Sound haben, dessen psychedelische Entrücktheit sich immer wieder in modernem Blues erdet und mehr an den Desert Rock erinnert, den wir aus den Weiten Arizonas kennen als an die urbane Hektik der Großstadt.  Flirrende Soundlandschaften, teilweise dunkel und melancholisch, dann wieder hoffnungsvoll von gleißendem Licht und der wohligen, aber trotzdem Unheil verheißenden Hitze der Wüste erfüllt – darin sind GAVIAL wahre Meister. Bisher haben Gavial 2 Platten via Exile On Mainstream Records veröffentlich, 2023 "Vor" & 2026 "Thanks, I Hate It!". 

GAFFA GHANDI
Gaffa Ghandi sind ein Phänomen weil sie in kein gängiges Schema passen. Erst einmal bespielen sie das Stoner-Spielfeld und bedienen damit die erwartbaren Kanäle. Doch bald wird klar, dass ihnen das nicht genügt. Also reichern sie das „stonerische Grundkonzept“ mit ordnungsgemäßer Psychedelic an. Und weil sie frech, mutig und pfiffig sind, kommt eine saftige crimsoneske Pfeffermühle über das Ganze. Die Mischung und vor allem die Ambitioniertheit macht verdammt Laune.
17:3019:00
08. Nov
( Konzert )
DAVE Festival: Beyond the Club
  • Two Lanes
    Sia Moan
    Dominic Kießling
  • Neo Classic, Electro
  • VVK 32,-, AK 35,-
BEYOND THE CLUB kehrt zum DAVE Festival 2026 in die Martin-Luther-Kirche zurück und öffnet erneut einen Raum, in dem elektronische Musik, visuelle Kunst und sakrale Architektur weit über den vertrauten Kontext des Clubs hinaus aufeinandertreffen. 

Im Zentrum der diesjährigen Ausgabe stehen TWO LANES. Das elektronische Duo der Brüder Leo und Rafa verbindet zwei musikalische Welten: die Intimität des akustischen Pianos und die grenzenlosen Möglichkeiten elektronischer Klänge. Mit Pianoaufnahmen, analogen Synthesizern und minimalistischen Beats bewegt sich ihre Musik mühelos zwischen Neoklassik, Ambient und Melodic Techno. Mit ausverkauften Headline-Shows in Europa und Nordamerika haben sich TWO LANES ein internationales Publikum erspielt – mit Live-Performances, die ebenso immersiv wie emotional unmittelbar sind. In der Martin-Luther-Kirche finden ihre feinen Pianolinien und weitläufigen elektronischen Klangflächen einen Raum, der wie geschaffen ist für Resonanz, Stille und Intensität.

Eröffnet wird die musikalische Reise von der in Wien lebenden Künstlerin SIA MOAN. Ihr Live-Set verbindet Ambient, Downtempo, Deep House, experimentelle Klänge und Foley-Aufnahmen zu sinnlichen, immersiven Soundlandschaften. Mit bearbeiteten Vocals, Synthesizern, Samplern und Effekten erschafft sie intime Klangräume, die zu Präsenz, tiefem Zuhören und Verbindung einladen. Zwischen ambienter Stille, hypnotischen Grooves und experimentellen Texturen setzt ihre Performance den Ton für einen Abend, der sich als Reise entfaltet – und nicht als bloße Abfolge einzelner Shows.

Der Dresdner multidisziplinäre Künstler DOMINIC KIEßLING begleitet den Abend mit einer Live-Visual-Performance. Seine künstlerische Praxis bewegt sich zwischen digitalem Motion Design, audiovisueller Performance und experimentellen analogen Ansätzen. In den vergangenen Jahren erregte er insbesondere mit seinen großformatigen kinetischen Arbeiten aus Folie, Luft und Bewegung Aufmerksamkeit und entwickelte dabei eine unverwechselbare visuelle Sprache aus organischen, beinahe lebendig wirkenden Formen. Diese experimentelle Haltung überträgt Kießling auf seine Live Visuals und schafft eine sich stetig wandelnde visuelle Ebene, die auf die musikalischen Performances reagiert und sie über den gesamten Abend hinweg erweitert. Dabei verbindet er seine langjährige Erfahrung im Motion- und Stage-Design für internationale Musikproduktionen mit seiner fortlaufenden Suche nach neuen Materialien und Ästhetiken. Die Kirche begreift er als einen Raum, der durch Bild, Licht und Bewegung transformiert werden kann.

Die Martin-Luther-Kirche ist dabei nicht nur Kulisse des Abends, sondern aktiver Bestandteil der Inszenierung. Klang, Visuals und Architektur treten in einen Dialog und ermöglichen es, den vertrauten Raum auf vollkommen neue Weise zu erleben.

BEYOND THE CLUB 2026 bringt drei künstlerische Perspektiven zusammen, die eine gemeinsame Sensibilität für Atmosphäre, Immersion und Transformation verbindet. Von intimen Klängen bis zu weitläufigen elektronischen Landschaften, von Stille zu Bewegung, von Musik zu visuellem Raum: ein audiovisuelles Konzert, das die Zeit verlangsamt, Wahrnehmung verschiebt und eine Welt jenseits des Clubs öffnet.
18:3019:00
08. Nov
( Festival )
Filme über den Tellerrand
  • Eintritt frei
Lucile, ursprünglich aus Frankreich, nimmt uns mit aufs französische Land: Ein Schloss, schräge Dorfbewohner und jede Menge absurde Rituale: In der skurrilen Komödie „Çageth“ erben zwei junge Großstädter ein Schloss in einem abgelegenen Dorf. Eric, Schwedenliebhaber, zeigt preisgekrönte Kurzfilme aus Cannes und von der Berlinale. Im Animationsfilm „The End“, der 2026 im Kurzfilmwettbewerb in Cannes lief, wird ein internationaler Flughafen zum Schauplatz einer düsteren, poetischen Geschichte über Leben und Tod. Zwischen gestressten Reisenden und skurrilen Tierfiguren geht es um die ganz großen Fragen des Lebens. Ganz anders „Zwischenfall vor einer Bank“ von Ruben Östlund (Ja! Der Regisseur vo “Triangle of Sadness”!): Gänzlich unspektakulär filmt er in einer einzigen Einstellung einen Banküberfall, den er selbst im Juni 2006 in Stockholm erlebt hat. Gezeigt werden ausschließlich die Straße vor dem Bankgebäude, die Reaktionen der Passanten und die zirkusreifen Auftritte der Bankräuber. 

Ort: Hechtgarten, Bischofsplatz 1, 01097 Dresden
19:0020:00
08. Nov
( Konzert )
Salò
  • Salò
  • Punk
  • ausverkauft
Pop ist tot. Punk war nie zu fassen. Hardcore? Auch erledigt.

Was bleibt, ist SALÒ - der Anarcho-Pop-Punk-Poet aus Wien, der mit emotionalem Punch und scharfer Gesellschaftskritik die Clubbühnen zum Beben bringt. Nach seinem umjubelten Album "Problemzone Mensch" (Dezember 2024) kommt jetzt die nächste Eskalationsstufe:
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