19:00
28. Nov
( Diskussion / Vortrag )
Was uns zusammenhält
  • Eintritt frei, Anmeldung beachten
Das Kulturhauptstadtbüro Dresden 2025 lädt herzlich ein zur Diskussionsveranstaltung
"Was uns zusammenhält – Die Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas als Impulsgeber für eine neue Wertedebatte"

Der Countdown läuft: Nach West-Berlin 1988, Weimar 1999 und Essen (RUHR) 2010 wird Deutschland im Jahr 2025 wieder eine europäische Kulturhauptstadt stellen. Die Kulturhauptstadt Europas soll mittels kultureller Instrumentarien, Lösungswege für gesellschaftliche Entwicklungsprobleme in Europa aufzuzeigen, die Beispielcharakter besitzen.

Die aktuellen Debatten um ein europäisches Selbstverständnis erfordern zeitgemäße Antworten auf die Frage nach gemeinsamen Werten, die den Zusammenhalt und den integrativen Gedanken der Union revitalisieren. 

Dresden ist nicht nur für den historisch gewachsenen kulturellen Reichtum bekannt, sondern auch für die aktuelle gesellschaftspolitische Krise. Sie ist Kristallisationspunkt für Herausforderungen in Europa - und steht somit exemplarisch für die Herausforderungen der Zeit.

Wie kann der Bewerbungsprozess um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 sich positiv auf eine Stadt auswirken und eine neue Wertedebatte anstoßen? Wie sollte eine entsprechende Kulturpolitik aussehen? 

Es diskutieren:
Prof. Dr. Ulrich Fuchs, geboren 1951 in Neustadt/Waldnaab, war zwischen 2010 und 2014 stellvertretender Intendant der Kulturhauptstadt Europas Marseille-Provence 2013. Er ist bis Ende 2018 Mitglied der EU-Jury zur Auswahl, Begleitung und Evaluierung aktueller und europäischer Kulturhauptstädte. Er lebt in Marseille und unterrichtet u.a. an der Université d’Avignon. 

Dr. Cornelia Mothes, geboren 1982, ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden im Bereich Politische Kommunikation, Medienpsychologie und Journalismusforschung. Sie promovierte als Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes zu Objektivität im digitalen Zeitalter und forschte als Postdoc an der Universität Hohenheim sowie über ein DAAD-Stipendium an der Ohio State University. 

Das Gespräch führt Stephan Hoffmann, Leiter Kulturhauptstadtbüro Dresden 2025

Im Anschluss wird die Diskussion geöffnet. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Aufgrund begrenzter Raumkapazität und entsprechender Planung bitten wir um eine Voranmeldung per Mail an kulturhauptstadt@dresden.de bis zum 23. November 2018. Die Anmeldung wird durch das Kulturhauptstadtbüro Dresden 2025 bestätigt.
19:00
28. Nov
( Diskussion / Vortrag )
Was zu tun ist - für mehr soziale Gerechtigkeit
  • Dr. Ulrich Schneider
  • Eintritt frei
Dr. Ulrich Schneider beschreibt in seinem aktuellen Buch "Kein Wohlstand für alle!?" ein politsches und soziales Auseinanderfallen der Gesellschaft in Deutschland. Für ihn ist die neoliberale Ungleichheitspolitik, vor allem seit 1989, Hauptgrund für diese Verwerfungen und er zählt Gründe auf, warum diese Ideologie und Politik so wirkmächtig geworden ist. Ulrich Schneider tritt für eine komplexe Restaurierung sozialer Sicherungssysteme ein: für eine starke gesetzliche Rentenversicherung, für eine würdige Grundsicherung im Alter, für eine armutsfeste Arbeitslosenversicherung, für ein neues, transparentes Verfahren zur Bestimmung der Regelsätze und Hilfe statt Sanktionen, für einen solidarischen Familienlastenausgleich, für eine gute kommunale Infrastruktur und für eine solidarische und gerechte Steuerpolitik. 
Es gibt also viel Diskussionsstoff für diese Veranstatung aus der Reihe "was zu tun ist".

Dr. Ulrich Schneider ist seit 1999 Hauptgeschäftsführer von Der Paritätische Wohlfahrtsverband - Gesamtverband. Der Paritätische Wohlfahrtsverband ist einer der sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland. Er ist Dachverband von über 10.000 eigenständigen Organisationen, Einrichtungen und Gruppierungen im Sozial- und Gesundheitsbereich. Ulrich Schneider hat an den Universitäten Bonn und Münster Erziehungswissenschaften studiert und an der Uni Münster promoviert. Beim Paritätischen Wohlfahrtsverband war er vorher unter anderem Sozialwissenschaftlicher Referent und DDR-Beauftragter.

Die Reihe ist eine Kooperation zwischen den Professuren für Internationale Politik und der für Didaktik der politischen Bildung an der TU Dresden, dem Staatsschauspiel und Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen.
19:3020:00
28. Nov
( Konzert )
Mitsingzentrale - Betreutes Singen
  • ausverkauft
Es ist wieder soweit! Unser Abend für betreutes Singen - die allseits beliebte MITSINGZENTRALE - erlebt eine neue Ausgabe. Demian Kappenstein (Feature Ring, Ätna, Miss Platnum) und Reentko Dirks (Ex-Annamateur & Außensaiter, Zärtlichkeiten im Bus) laden einmal monatlich ans Lagerfeuer im scheune-Saal zum geselligen Singen quer durch die Geschichte der Popmusik.

Epochale Werke sollen ebenso Anklang finden, wie One-Hit-Wonder und Jux-Nummern. Ihr habt die Wahl: Wollt ihr Michael Jacksons "Earth Song", Harpos "Movie Star" oder einen der Sommerhits 2018 gemeinsam zur Wander-Klampfe singen? Selbige bedient virtuos Reentko Dirks, dem man nachsagt, auf Zuruf an die 2000 Stücke spielen zu können. Den Songtext gibt's bei der MITSINGZENTRALE der Einfachheit halber an die Wand projiziert. Zeremonienmeister Demian moderiert und erzählt witzige Anekdoten und Geschichten zu den Songs des Abends. Es kann also nur gut werden!
19:0020:00
28. Nov
( Konzert )
Nils Frahm
Tipp
  • Nils Frahm
  • Klassik, Electronic
  • 40,-
Nils Frahm had an early introduction to music, learning the piano throughout his childhood. It was through this that Nils began to immerse himself in the styles of classical pianists from previous generations as well as the music of contemporary composers, before forging his own musical path through composition.

Today Nils Frahm continues to work as an accomplished composer, producer and celebrated performer from his Berlin-based studio at the renowned Funkhaus. His unconventional approach to an age-old instrument, played contemplatively and intimately, and on a mesmerising scale through his vast stage shows, has won him many fans around the world. Nils has gained global notoriety for his highly developed sense of control and restraint in his work, as well as a breath-taking level of emotion and personality.

Following on from his first solo piano works Wintermusik and The Bells in 2009, and 2010’s 7fingers in collaboration with cellist Anne Müller, 2011 saw his break-through album Felt on Erased Tapes. Created by placing felt on the hammers of the piano, the record defines Frahm's signature sound which was a further development of the two-track experiment Unter/Über. Felt was followed by his solo synthesiser EP Juno and Wonders — a record by Oliveray, his duo project with long-time musical companion Peter Broderick. Nils then recorded the 2012 works Screws while recovering from a thumb injury, which he gifted to his fans on his birthday. Erased Tapes also released Juno Reworked featuring remixes by Luke Abbott and Clark.

2013 saw Nils return with his new album Spaces to critical acclaim, expressing his love for experimentation and answering the call from his fans for a record that truly reflects what they have witnessed during his live shows. Recorded over a period of two years the album captured live performances from various of his concerts worldwide. Nils also released his first music book in the same year, Sheets Eins, publishing the sheet music for tracks such as Ambre and Said and Done for the very first time.

In 2015 Nils launched Piano Day, an official global body created by Nils and his closest friends to celebrate the piano via various innovative, piano-related projects around the world. The first project revealed by the Piano Day team was the building of the world’s tallest piano: the Klavins 450. It was on the slightly smaller version built by piano inventor David Klavins that Nils recorded eight improvised piano motifs in one sitting, which formed his Solo album – presented to the world on the first celebration of Piano Day. 

During the same year Nils’ first film score release Music For The Motion Picture Victoria written for the one-take feature film by Sebastian Schipper, won the esteemed German Film Prize for Best Soundtrack; the soundtrack opens with an edit of Burn With Me by German producer DJ Koze. And in the Summer, the BBC Proms presented a memorable performance at London’s prestigious Royal Albert Hall curated by BBC 6 Music radio presenter Mary Anne Hobbs.

Nils celebreated his continued musical partnership with fellow artist Ólafur Arnalds with the release of their Collaborative Works that October and included their three previous EP releases Stare, Loon and Life Story Love and Glory, plus Trance Frendz — the audio recording of their intimate 45-minute studio film.

Following a Nils Frahm-curated Weekend Festival at London’s Barbican Centre and the release of his second published music book Sheets Zwei, 2016 saw a collaborative score with Woodkid for Ellis, a short film by French artist JR, starring and featuring spoken words by Robert De Niro.

After spending much of 2017 in hibernation in preparation for a busy period ahead, Nils will commence 2018 with his first tour since 2015, and will embark on the beginning of a long worldwide tour entitled All Melody.
21:00
28. Nov
( Literatur )
Geschichten über'n Gartenzaun
  • Jesko Habert (Potsdam)
    Arne Poeck (Hamburg)
    Franziska Wilhelm (Leipzig)
    Pascal Simon (Regensburg)
    Rainer Holl (Leipzig)
  • Slam
  • 8,-
Wenn's im November donnern tut, wird das nächste Jahr nicht gut – so reimt der Bauer sich also seine Weisheit zusammen. Gut, dass wir es beim letzten Poetry Slam des Jahres ausschließlich mit Experten des gesprochenen Wortes zu tun haben. So wird Poetisches auf euch herabregnen, Lustiges für Sonne im Herzen sorgen und der Donner sich allenfalls als Applaus niederschlagen. Und weil das noch nicht reicht, gibt es diesmal ein Thema: Die erste Text-Runde widmet sich der Nachhaltigkeit in all ihren Facetten. Passend dazu gibt es Kurzfilme vom Sukuma arts e.V.
20:3021:30
28. Nov
( Konzert )
Kala Brisella
  • Kala Brisella
    Petra
  • 10,-
KALA BRISELLA

Kala Brisella entzücken auf "Ghost" durch die Bandbreite der Stimmungen. Sind es hier Gefühle, die einen streicheln, fährt es einem beim nächsten Titel durch Mark und Bein. Dazu clevere, lyrische Texte, die auch mal den Geist von Ja, Panik atmen und nicht nur monothematisch um die gewohnt hippe Post-Teenage-Angst zirkulieren. Es geht um mehr!
Der Langspieler besticht vor allem durch seine Vielgestalt, die musikalische Dynamik und der kompositorischen Gesamtheit. Gerahmt wird das Werk durch eine kluge dramaturgische Ordnung, die den Hörer durch die gute halbe Stunde führt – ein Exkurs über das Verschwinden, das Sichauflösen. Das Gefühl, nichts halten zu können, nichts mehr greifbar zu haben. Das große Scheitern beim Versuch, die Absurditäten in der Welt um uns herum ins Innere zu integrieren.

PETRA
Es ist ein Auftakt der Manie. Der Fall und der Makel eines Individuums. Der Eklat und das Ende, wo sie beginnen. Petra singt & spielt sich die Schwermütigkeit von der Seele und fragt sich ob denn schon jemals Menschen zu einem Konzert gegangen sind, weil sie den Pressetext als gelungen empfanden?
PETRA. Pathetisch. Eloquent. Taktvoll. Reflexiv. Autonom.
23:00
28. Nov
( Party )
MiDi
  • phillson
    Xenia
  • Techno
  • Eintritt frei
Es gibt in Dresden eine Clubmusik-Reihe. Immer mittwochs. Aller 2 Wochen. Es spielen immer wechselnde Gäste, es gibt 2 Residents, aber immer nur 2 DJs an einem Abend. Wichtig ist uns der ausschließliche Fokus auf gute Musik. Es gibt keinen Quatsch wie Deko oder so, auch keine Bühnensituation, aber bewegtes Licht. Es kostet keinen Eintritt. Ihr werdet aber beim ersten Getränk 2 Euro an der Bar mehr bezahlen. Mehr muss nicht gesagt werden. Mehr wurde auch noch nie gesagt. Und das ist auch gut so. Der Rest ist Musik.
Kalender
Scroll Top