15:3016:00
21. Apr
( Diskussion / Vortrag )
Seit ich weiß, dass du lebst – Liebe und Widerstand in finstersten Zeiten
  • Nora Goldenbogen
  • Lesung
  • Spende
Lesung und intergenerationelles Gespräch mit Nora Goldenbogen, Dresdner Autorin und Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen der Jüdischen Gemeinden

»In ihrem Buch „Seit ich weiß, dass du lebst – Liebe und Widerstand in finstersten Zeiten“ begibt sich Nora Goldenbogen auf die Spuren der Lebensgeschichte ihrer Eltern. Ihr Vater überlebte das KZ Sachsenhausen, ihre Mutter, eine rumänische Jüdin, die Verfolgung in Bukarest. Die Dresdner Historikerin zeichnet […] mit Hilfe von Briefen die bewegende Liebes- und Leidensgeschichte ihrer Eltern nach.« MDR Kultur, 7. Dezember 2022 

„Seit ich weiß, dass du lebst“. Dieser Satz prägte, sprachlich variiert, vielfach den Briefwechsel meiner Eltern zwischen Juni und November 1946. Damals lebten sie tausende Kilometer getrennt voneinander und hatten gerade erst erfahren, dass alle beide überlebt hatten.

Kennengelernt hatten sie einander 1934 im Pariser Exil – Vater, ein deutscher politischer Emigrant, und Mutter, eine rumänische Jüdin, die in Frankreich neu anfangen wollte. Ihre Ende September 1935 in Bukarest geschlossene Ehe galt als „Rassenschande“ und konnte als Verbrechen geahndet werden. Aufgrund einer Denunziation gerieten sie ins Visier der Gestapo in der Deutschen Gesandtschaft in Bukarest. Der nationalsozialistische Verfolgungsapparat begann zu arbeiten. Sie wurden getrennt. Erst Ende 1946 trafen sie einander in Dresden wieder.“

„Dies ist die Geschichte meiner Eltern Netty und Hellmut Tulatz. Ich habe mich bemüht, sie möglichst eng an den vorhandenen historischen Quellen und Dokumenten zu erzählen. Trotzdem ist es letzten Endes meine persönliche Sicht, die ich in diesem Buch aufgeschrieben habe. Dessen bin ich mir mittlerweile sehr bewusst. Aber vielleicht ist das generell so, wenn man die Geschichte anderer Menschen nacherzählt. Immer wieder habe ich mich während der Arbeit an diesem Buch gefragt, warum es mir so wichtig geblieben ist, ihrer Geschichte nachzuspüren und sie niederzuschreiben. Zum einen hat das sehr viel mit mir selbst zu tun. Ich bemerke schon seit längerer Zeit, wie stark ihre Lebenserfahrungen und ihre Maßstäbe auch mich geprägt haben.

Zum anderen berührt mich schon seit längerer Zeit sehr unangenehm, wie unbarmherzig oder zumindest oberflächlich in unserem Land nicht selten die Bewertung von Lebensgeschichten erfolgt – auch in vielen Medien. Vielleicht kann dieses Buch dazu beitragen, das zu ändern.“
18:0019:00
21. Apr
( Konzert )
Sonntags im Foyer: Another Friend of Mine
  • Another Friend of Mine
    Clu
Another Friend of Mine
Präsent und doch zugleich unerheblich - mit diesem Sweetspot sympathisiert die Indiepop-Band aus Dresden. Ohne Besitzansprüche anmelden zu wollen, inszenieren sich Another Friend of Mine als altbekannte Freunde aus einem vorherigen, fast schon vergessenen Leben, deren Geschichten man gerne ab und zu lauscht.

Versteckt hinter der offensichtlichen Scharade, dass es sich hier aber lediglich um die Erlebnisse eines Freundes dreht, versucht Another Friend of Mine so viel Abstand wie möglich zum Publikum zu generieren, um sicher das eine oder andere Mal grandios zu scheitern.
Die Duo-Besetzung Julius Meyer (Vocals, Gitarre) und Franziska Radig (Vocals) wird zur Band mit Henry Hütt (Gitarre), Caroline Stegert (Synthesizer) und Felix Berlin (Drums).

Glu
Glu ist Lautschrift und bedeutet Leim. Gegründet im Jahr 2020, legten Charlotte Vogel (Gesang), Max Schäfer (Git/Synth), Tim Schönherr (Bass/Synth) und Philipp Berger (Drums) schnell die Songs „WYAR” und „Circles” vor. Im Juli 2021 folgte die Debüt-EP „Fireflies” - liebevoll in Eigenregie produziert, mit 80's Patina. Damit wollen glu: nun die Bühnen der Welt mit Glitter-Tränen bestreuen und das Publikum auf eine gefühlsreiche Achterbahn mitnehmen.

Auch 2022 wurden die Glitzerstifte nicht beiseite gelegt. Im Dezember veröffentlichte glu: die neue Single “Christmas Without Grandpa”, produziert von The Micronaut.
Es fassen sich Leichtigkeit und Melancholie an die Hände - zugänglicher Indie Pop mit jeder Menge Synthesizern und der schönen Stimme von Charlotte Vogel. Bei der ein oder anderem kullert da vielleicht eine einsame Träne das Gesicht hinunter. Als Vorband von Acts wie Phillip Boa und Gwen Dolyn hat das auch Live gut funktioniert.
19:0020:00
21. Apr
( Konzert )
Polimagie Festival
  • Augn
    Nand
    Kids with Buns
  • Rock, Indie
  • Festivalticket: 79,-, Tagesticket 29,-
Von Mittwoch, dem 17. April bis zum Sonntag, 21. April 2024 setzen wir erneut auf exzellente Musik und grandiose Performances, auf ein vielfältiges und genreübergreifendes Programm.

Getreu unserer kuratorischen Polimagie-Vision, ein nicht alltägliches Kulturereignis zu etablieren, dass vor allem von unserer gemeinsamen, großen Leidenschaft zu "unserer" Musik geprägt ist.

Oder, wie es ein befreundeter Festivalmacher recht treffend formulierte: "Wir veranstalten kein Festival um Tickets zu verkaufen. Wir verkaufen Tickets, damit ein Festival genau dieser Art stattfinden kann"
19:0020:00
21. Apr
( Konzert )
Clara Louise & Band
  • Clara Louise & Band
    Axel Flóvent
  • Pop, Singer / Songwriter
  • VVK 42,25
Clara Louise geht im kommenden Jahr erneut auf „Musik & Poesie“ Tour. Im April 2024 wird sie gemeinsam mit ihrer Band ihre Lieder und musikalisch unterlegten Gedichte in 14 Städten in Deutschland und Österreich live präsentieren. Tickets gibt es auf eventim.de und auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Die gefeierte Singer-Songwriterin Clara Louise zählt zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Lyriker:innen der Gegenwart und landete mit ihren selbst veröffentlichten Gedichtbänden mehrmals auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. In ihren Liedern erzählt Clara von Geschichten und Gedanken aus ihrem Leben.

Auf ihrem neuen Album „warm“ sind insgesamt elf neue Songs sowie drei vertonte Gedichte zu hören. Gemischt wurde das Ganze von dem Grammy-nominierten Ike Schultz (Rihanna, Adele) und gemastert von Chris Gehringer (Dua Lipa, Lady Gaga).
19:0020:00
21. Apr
( Konzert )
KLSD
  • KLSD
  • Jazz
  • Eintritt frei
KLSD ist ein automatisches Sound-Bias-Design. Durch den Einsatz eines begrenzt patentierten Schrägverzahnungskonzeptes in der Besetzung und den musikalischen Strategien reagiert die Band sofort auf Schlupfereignisse und bringt die Kraft direkt auf den Boden. Es gibt keine Kniescheiben, die verschleißen könnten, und die Belastbarkeit ist nahezu unbegrenzt. KLSD integriert sich nahtlos in das Venue, ohne Rattern, Einschaltgeräusche oder übermäßige Wartungsroutinen und sorgt gleichzeitig für maximale Kurzweiligkeit, weniger Wartezeiten und niedrigere Störfaktoren.
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