19:00
30. Jan
( Kunst )
Die Hoffnung Stirbt Zuletzt!
  • Eintritt frei
BITTE MELDEN ! GESUCHT ! FINDERLOHN GARANTIERT ! VERMISST ! GEFUNDEN ! GESTOHLEN ! BITTE MELDEN !

Austellung für Gesuche und Angebote, verlorengelaubte Hoffnungsschimmer, Erwartbare Enttäuschungen.
19:0020:00
30. Jan
( Konzert )
Kettcar
Die schlechte Nachricht?
Wir machen mal wieder eine Pause.

Die gute Nachricht?
Wir bringen eine Liveplatte raus.

Die beste Nachricht?
Wir gehen mit der Liveplatte noch einmal auf Tour.

Etwas ausführlicher?
Am 13. Oktober 2017 veröffentlichten wir nach mehrjähriger Bandpause mit „Ich vs. Wir“ unser - so sagen viele - bestes Album:

„'Ich vs. Wir' ist eines der kraftvollsten und wichtigsten deutschen Alben des Jahres“ - spiegel.de

„Eines der eindrucksvollsten Alben des Jahres“ - stern.de

Zu „Sommer '89 (Er schnitt Löcher in den Zaun)“ durften wir uns so einiges anhören. Von Daniel Gerhardt/Zeit: "Kettcar können aber nur einen Sound: schrumm, schrumm, schrumm.“,
über über "Kettcar kehren zurück, wenn die deutsche Popmusik sie am meisten braucht" (Fabian Soethof / Musikexpress)
bis zu Juli Zeh: "Alle reden über Flüchtlinge. Kettcar auch. Ein Song wie gute Literatur.“.

Egal. Wir können sagen, dass wir uns als Band wieder neu gefunden haben. Unzählige Kilometer und Konzerte später waren da aber noch weitere Songs, die raus mussten.
Also erschien im März 2019 noch die 5-Song EP „Wir vs. Ich (Der süße Duft der Widersprüchlichkeit)“.
Wir sind mit den Bläsern Philip Sindy an Trompete & Flügelhorn, Sebastian Borkowski an Tenor Saxophon & Altflöte
und Jason Liebert an der Posaune auf Tour gegangen. Wir hatten diese LED-Wände und auf & neben der Bühne so viel Freude zusammen, dass wir einige Konzerte der Bläser-Tour mitgeschnitten haben. Das Ergebnis erscheint digital, als Doppel-CD und als 3fach-LP am 29.11.2019. 21 Songs, durch alle 5 Alben mal mit, mal ohne Bläser.
Ein letztes Mal wollen wir das aber noch erleben und so gehen wir mit allem was wir haben (den Bläsern, den LED-Wänden, den Songs) auf Tour. 
19:0020:00
30. Jan
( Konzert )
Die Kerzen
  • Die Kerzen
    Carnivore Club
  • Pop
  • 18,-
Die Kerzen sind die neue Pop-Sensation aus deutschen Landen. Genauer gesagt, aus Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern. Nun, Pop ist ein weites Feld, daher lohnt die Präzisierung: Der Popentwurf der Kerzen kreist mindestens um die Pole Dream-Pop, Blue Eyed Soul und New Romantic. Alles Styles und Gattungen, die dank General Midi, MTV, VHS, Fanzines und Modezeitschiften bereits in den Achtziger Jahren populär wurden.

Die Kerzen – namentlich Fizzy Blizz, Die Katze, Jelly Del Monaco und Super Luci - haben das goldene Popjahrzehnt aus Gründen später Geburt nicht miterlebt. Sie kennen die besagten Styles aus Second-Hand-Läden und dem Internet.

Doch Die Kerzen sind beherzte Spürnasen und versierte Pop-Autodidakten. Sie kennen Bananarama eben nicht nur als Stock, Aitken & Waterman-Produkt, sondern bereits als Background-Sängerinnen aus Terry Halls Fun Boy Three. Sie haben die Popgeschichte von der Jukebox bis in die Cloud in sich aufgesogen in der Mecklenburgischen Diaspora, in der es über viele Jahre außer Kneipenabstürzen in Peters Pub und Filmen mit Al Pacino keine nennenswerten kulturellen Alternativen gab: Hits schreiben statt Abfrusten!

Luci, Fizzy und die Katze machen schon seit Kindheitstagen gemeinsam Musik, doch erst der Einstieg von Jelly del Monaco und ihrer Querflöte markiert den Beginn der Kerzen als Die Kerzen.

„Blue Jeans“ heißt ihr lässig zurückgelehnter Album-Opener, der der Hose der Halbstarken ein slickes Ständchen widmet. Was Die Kerzen neben ihrem komplett selbst-produzierten, funky New-Wave-Pop-Update auszeichnet, sind ihre pointierten Texte zwischen coolem Wissen und deutschem Provinzpopvokabular, in dem wie im Song „Saigon“ der DJ im Berghain schon mal ganz selbstverständlich zum Tanz aufruft. Wie auf Tante Ernas 60. Geburtstag. Bei den Kerzen blenden Dorfdisco und urbane Clubkultur ineinander über in ein hochinteressantes Sittengemälde unserer Zeit (In the Mix!). Ja, all is here full of love. True Love. Und wenn die Hormone ausrasten, dann heißt es am Ende von „Saigon“ plötzlich „Japan Indonesien”. Nicht weil es zwingend einen Sinn ergibt, sondern weil es so gut klingt.
Die Kerzen bedienen sich im Popsupermarkt mit großer Leichtigkeit und durchmischen die Zutaten wie es ihnen gefällt. Eben weil sie sich mit alldem so gut auskennen. Und wenn es sich kurz mal komisch in der Magengrube anfühlt, dann ist es mindestens ein guilty pleasure.
Also Fun, Fun, Fun und genau das, was coole Musique mit dem Haarbürsten-Mikro vor dem Schmink-Spiegel oder in der Toc-Toc-Gruppe mit den Friends immer schon war und sein sollte! Pop ist schließlich unser aller magischer wie mysteriöser Super-Ort, von dem niemand ausgeschlossen werden sollte. Everybody needs schließlich somebody: Bei den Kerzen ist Pop keine hyperironische Selbstvermarktungstechnik, sondern immer noch ein großes Versprechen.

Auf dem Covergemälde von Helmut Kraus, Freund*innen des Labels Staatsakt bekannt durch die Cover für Der Mann bis Andreas Dorau, sehen wir Die Kerzen als Binge-Watcher auf der Leder-Couch herumlungern. Als Vertreter*innen ihrer Generation, die der Autor Michele
Serra in seinem gleichnamigen Roman liebevoll „Die Liegenden“ genannt hat.
Aber diese extrem-smarten Mid-Twenties kriegen doch erstaunlich viel gebacken, wie man in den Achtziger Jahren noch zu sagen pflegte. Neben dem Musikgeschäft wird in Kürze tatsächlich eine eigene Modelinie folgen. Jelly Del Monaco ist schließlich nicht nur Musikerin, sondern auch Modedesignerin.

Vor Kurzem sind bis auf Super Luci alle Kerzen nach Berlin gezogen. Die Stadt, die sie im letzten Song „Solarium“ besingen. Die ganze Großstadt-Tristesse steckt in diesem Lied, die sich leider oft auch nicht besser anfühlt als die Kleinstadt-Wurstigkeit. Als hätten Die Kerzen bereits viele Berliner Winter durchlebt. Wie gut nur, dass sie immer wieder raus aus der Hauptstadt kommen. Ihr Studio befindet sich immer noch in Ludwigslust.


„Da ist kein Track dabei, der kein Hit wäre, kein Song ohne Ohrwurm, kein Titel ohne große Melodie.“ 8/10 - Album der Woche, Plattentests.de

„Ein bemerkenswertes Debüt. Weltruhm garantiert.“ 7.5/10 - SPIEGEL ONLINE

„Die Kerzen sind die Band der Stunde“ - DIE ZEIT

„Lieb’s!“ Platte der Woche, Linus Volkmann - Musikexpress

„Eine unfassbare Band. Schlicht und ergreifend einfach true.“ 4/5 - laut.de

„Schöner als zum wehmütigen Pop der vier Musiker Fizzy Blizz, Die Katze, Jelly Del Monaco und Super Luci kann man diesen Sommer nicht in Melancholie baden.“ - NEØLYD

„Ein gelungenes Debüt.“ Album-Tipp der Woche - BR - Bayerischer Rundfunk

„Melancholische Melodien mit Hit-Potenzial.“ - der Freitag

„Keine schlichten Retro-Gags, sondern hübsche Hybridwesen einer sympathischen Ohrwurm-Zucht vom Land.“ - Tagesspiegel

„Sehr bemerkenswert und kein bisschen peinlich.“ - Wiener Zeitung
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