14:00
20. Nov
( Kunst )
Den Steinen zuhören
  • Yoav Admoni
    Maria Thereza Alves
    Jimmie Durham
    Marie Athenstaedt
    Alice Creischer & Andreas Siekmann
    Lucile Desamory
    Hatakeyama Naoya
    Horikawa Michio
    Hsu Chia-Wei
    Koike Teruo
    Alicja Kwade
    Miyakita Hiromi
    Munem Wasif
    Sybille Neumeyer
    Kadija de Paula & Chico Togni & FELL
    Mathis Pfäffli
    Erika Richter
    Shitamichi Motoyuki
    Suzuki Akio
    Tang Han
    Zhou Xiaopeng
    Stephanie Zurstegge
  • Eintritt frei
Wie alt ist die Menschheit und wie alt der Planet, der sie trägt? Im Verhältnis zum Alter von Steinen relativiert sich die menschliche Zeitmessung radikal. Die Ausstellung ist dem Material gewidmet, das in vielfacher Hinsicht die Basis unserer Existenz darstellt. Aus Anlass seines 30-jährigen Bestehens zeigt das Kunsthaus Dresden eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst zum Thema Steine.

Die Ausstellung reagiert auf die zu feiernden Jubiläen – 2021 ist auch das Jahr von 160 Jahren Deutsch-Japanischer Freundschaft – provokativ, aber auch nachdenklich und stellt diesen Anlässen künstlerische, aber auch ethische und spirituelle Fragen entgegen: Was wissen wir eigentlich über Zeit? Wie müssen wir unser Leben, aber auch unsere kulturelle Perspektive verändern, um unseren Planeten und unsere Existenz zu retten?

Die künstlerischen Arbeiten ermöglichen einen Blick von sehr unterschiedlichen Positionen auf diesem Globus auf Steine, die hier nicht nur als Ressource, spröde, ereignis- und machtlos, sondern als Träger geologischen und planetarischen Wissens betrachtet werden. Den Steinen zuhören / Listening to the Stones beinhaltet auch die Hoffnung auf einen symbolischen Neuanfang durch das „Hören“ auf Steine als Berater:innen und Begleiter:innen, das ermöglichen soll, Perspektiven auf Vergangenheit und Zukunft neu zu erlernen und neu zu denken.

Eröffnung 14 Uhr durch: Annekatrin Klepsch (Bürgermeisterin für Kultur und Tourismus), Gisbert Porstmann (Direktor Museen der Stadt Dresden), Christiane Mennicke-Schwarz und Kerstin Flasche (Kunsthaus Dresden), Miya Yoshida (Kuratorin) und Svea Duwe (Künstlerin)

Musikalische Interventionen von Viktoria Leléka.

15–18 Uhr: Still Crazy – 30 Jahre Kunsthaus Storytelling: Ausgewählte Erzähler:innen stehen
für das Spinnen von Geschichten zur Verfügung. 

2-G-PLUS (Testen vor Ort im Kunsthaus möglich!)
19:0020:00
20. Nov
( Konzert )
Dejan Terzić Axiom
  • Dejan Terzić
    Chris Speed
    Bojan Z.
    Matt Penman
  • Jazz
  • VVK 25,-
Vom 18. bis 21. November finden in der Tonne zahlreiche Veranstaltungen im Rahmen der XVI. DRESDNER SAXOPHONMESSE statt. Es gibt Workshops, Testmöglichkeiten und internationalen Konzerte – wie immer koproduziert und -organisiert vom Instrumentenbauer Norbert Walsch, der teils tagsüber und an allen Konzertabenden seine eindrucksvolle Saxofonausstellung präsentieren wird. Der Eintritt zur Ausstellung ist tagsüber frei, sie ist aber auch bei den Konzertbesuchen zu besichtigen. Die Ticketpreise für die Abendkonzerte sind für jede Veranstaltung gesondert ausgewiesen.

Heute: DEJAN TERZIĆ AXIOM

Wenn Musik wieder zum Abenteuer wird … Fünf Jahre ist es her, dass der Berliner Drummer DEJAN TERZIĆ mit „Prometheus“ das erste Album seiner hochkarätig besetzten Band AXIOM veröffentlichte. 2020 war es also höchste Zeit für einen Nachfolger. Terzić hatte neues Material geschrieben und trommelte seine Magnificent Four aus allen Ecken der Welt zusammen. Dann kam Corona und aus geplanten entspannten Aufnahmesessions in Italien wurde eine regelrechte Wild-West-Geschichte, bei der schon die An- und Abreise der Beteiligten nur unter kompliziertesten Bedingungen zu realisieren war. Im Studio spielte die Viererbande angesichts des drohenden Sterbens ringsum dann buchstäblich um ihr Leben. Eine Intensität, die sich ohne Umwege in die Musik übersetzt.

Müsste man die Einspielungen des neuen Albums "Silent Dancer" von DEJAN TERZIĆs Band AXIOM unter ein Motto stellen, wäre es wohl Spielkultur. Im Fokus aller Beteiligten bleibt immer das Ganze, und doch wird intuitiv jedes Detail, jede noch so winzige Nuance bis zur Vollkommenheit ausformuliert. Die Musiker von Axiom sind einander sehr wesensverwandt. Vier Supervirtuosen mit mehr individuellen Erfahrungen im Tornister, als sich an dieser Stelle aufführen ließen, die ausnahmslos mit jedem My ihrer Selbstwahrnehmung im Dienste der Musik stehen. Der Schlagzeuger spricht in diesem Kontext treffend von einem gemeinsamen existenziellen Drang. Jeder Song erzählt seine eigene Story, dessen Spannkraft ausnahmslos auf einer gesunden Mischung aus Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit beruht. Auch wenn die Wohnorte der Musiker Tausende von Kilometern auseinander liegen, ist Axiom kein singuläres Projekt, sondern eine feste Band. Aus dem Ineinandergreifen der Intentionen und Spielhaltungen ergibt sich ein gemeinsames Habitat, innerhalb dessen Grenzenlosigkeit man sich absolute Freiheit gönnen kann.

Die Innigkeit, mit der die vier Musiker hier miteinander verbunden sind, erinnert an eine Rockband, bei der es mehr auf den Gesamtsound ankommt als auf die Einzelleistungen. Dieser Zusammenhalt ist umso wichtiger, als die Stücke von „Silent Dancer“ extrem unterschiedlich sind. Das Grundkonzept der meisten Stücke beruht auf Ideen, die sich an die Minimal Music im Geiste von Steve Reich bis Brandt Brauer Frick anlehnen, doch die gelebte improvisatorische Ausgestaltung trägt die einzelnen Songs in ganz unterschiedliche Richtungen, Dichtegrade und Aggregatzustände davon. Von Gelassenheit bis Wut, vom fast unhörbar wachsenden Gras bis zur Wucht eines Vulkanausbruchs ist im diversifizierten Minimalismus von Axiom für jedes Gefühl Platz. Die neuen Stücke von DEJAN TERZIĆs AXIOM sind ein eindringliches Statement von der Kraft der Kunst in einer Gesellschaft am Limit, die nicht nur Perspektiven öffnet, sondern sich ungeachtet aller äußeren Hindernisse manifestieren kann, stark und unbeirrbar. 

3G
Anzeige
19:3020:00
20. Nov
( Literatur )
Denis Kappes - How to ... fail as a musician
  • Denis Kappes
  • ab 5,-
Erfolg in der Popkultur: das kann ja nun wirklich jede*r…

Denis legt mit „How To… Fail as a Musician“ eine EP (eliterecords) und ein begleitendes Buch (Strzelecki Books) vor, die das süße Leben als scheiternde*r Musiker*in portraitieren. Was ist schon die steile Karriere gegen ein Leben im DIY?

Diese Mißerfolgsbibel hilft dir auf dem Weg in das viel coolere Scheitern als Musiker*in. Abseits des Mainstreamerfolgs lassen sich die aufregenderen Geschichten erzählen, die besseren Friends treffen und überhaupt kann man da auch mehr Bier trinken.In alphabetischer Reihenfolge findet sich schnell und zuverlässig auf jedes Problem eine Antwort, die dich sicher und träge im Abstellgleis hält. Hinter jeder Ecke kann der deprimierende Erfolg lauern. Dann gilt es schnellstmöglich seinem Idealismus hinterherzureisen, eine moderate Menge Geld zu verbrennen und auf fremden Sofas einzuschlafen. Schneller als die Feelings und für immer Punk.

Eine musikalische Lesung oder ein literarisches Konzert - ganz wie ihr wollt! Begebt euch mit Denis auf eine Reise durch die Untiefen des Musikerdaseins!

2G
16:0020:00
20. Nov
( Kunst )
Kunsttage
  • 4,11
DER BOUFFON 

Sein Körper ist merkwürdig, 
genauso wie sein Aufzug. 
Er feiert das Paradox. 
Er zieht auf, neckt, hänselt, verhöhnt, 
predigt Unheil und verbreitet Chaos. 
Er schmeichelt, verführt zur Macht 
und zur Lust auf Erotik. 
Er macht einen Witz aus dem Leben 
und zerrt es unbarmherzig ans Licht.

Achtung! 
Dieses Projekt ist nur im freien Theater möglich. 
Es kann sich Unvorhergesehenes ereignen: 
Wutausbrüche, Weinkrämpfe, Zorn, zarte Erotik, 
Mord, Liebe und Gemetzel. 
Viel Vergnügen bei diesem Abend an den Grenzen des guten Geschmacks!

Musik/Sound/Performance: Alwin Weber
Idee/Text/Spiel: Utz Pannike
Ausstattung/Bühne: Katja Turtl
Mentor: Rainer König

2G+
Kalender
Scroll Top