18:30
[ Diskussion / Vortrag ]
Kultur trifft Stadtmarketing
  • Eintritt frei, Anmeldung beachten
Veranstaltungs Bild
Die Zeiten sind (Gott sei Dank) vorbei, in denen dem Stadtmarketing die Aufgabe zugeschrieben wurde, ein offizielles, positives Bild der Stadt möglichst kommunikationsstark aufzuladen und in möglichst viele Kommunikationskanäle zu schieben. 

Längst ist klar, dass das Gesicht und vor allem die „Seele“ einer Stadt von vielen, auch widerstreitenden Bildern geprägt wird und dass ihre Attraktivität weniger auf großen Events, monumentalen Bauwerken oder topografischen Gegebenheiten beruht, sondern vielmehr darauf, dass sie den Menschen Anknüpfungspunkte für ihr eigenes Leben bietet. Und in dieser Hinsicht unterscheiden sich die Städte tatsächlich: Städte mit einer insgesamt guten und aktiven Kultur des Zusammenlebens, also einer ausgeprägten Stadtkultur bieten Bewohnerinnen und Bewohnern und ihren Gästen Identifikationsanker, ziehen Menschen an und laden ein. Für ein wirksames Stadtmarketing, das genau diese Aufgabe hat, stellt dieser Anspruch eine große Herausforderung dar.

Wie organisiert man im Stadtmarketing eine Haltung, die die Vielfalt einer Stadt als Wert erkennt und wie operationalisiert man das in der täglichen Arbeit und in den Projekten? Was kann das Stadtmarketing dabei von der Kultur lernen und was erfährt die Kultur vom Stadtmarketing? Und welche Rolle spielen in einer Stadt mit einer lebendigen Stadtkultur die Bewohnerinnen und Bewohner; wie adressiert man sie und macht sie zu Trägern der Stadtidentität?

Den Impulsvortrag hält Bernadette Spinnen, Leiterin von Münster Marketing und Vorsitzende der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. Frau Spinnen hat vor der Gründung des städtischen Eigenbetriebs Münster Marketing 2001 seit 1989 das Kulturamt der Stadt Münster geleitet und ist dank ihrer Vita auch in der Welt der Kultur zu Hause, die im Stadtmarketing von Münster nicht nur als Vermarktungsgegenstand eine wichtige Rolle spielt.

Über kulturelle Vielfalt im Stadtraum und partizipatives Stadtmarketing kommen im Anschluss ins Gespräch Bernadette Spinnen, Dr. Jürgen Amann (Geschäftsführer der @Dresden Marketing GmbH) und Manfred Wiemer (Amtsleiter Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden) moderiert von Annekatrin Klepsch  (Beigeordnete für Kultur und Tourismus der Landeshauptstadt Dresden).

Im Anschluss an die Gesprächsrunde ist Zeit für Rückfragen und den persönlichen Austausch untereinander eingeplant. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Aufgrund begrenzter Raumkapazität bitten wir um Voranmeldung bis zum 20. März per E-Mail an kulturhauptstadt@dresden.de

Ort: Stadtmuseum Dresden, Wilsdruffer Straße 2, 01067 Dresden
19:3020:00
[ Diskussion / Vortrag ]
Neben der Spur - Elektronische Musik und Feminismus
Tipp
  • Anna Headrush (Bookerin und Veranstalterin)
    L_Sa (DJ und Workshopleiterin)
    Šuma (DJ)
    Coline (DJ und Veranstalterin)
    Maria Ziegler (Bookerin und Veranstalterin)
    Annika Jankowski (Moderation)
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Ist die elektronische Musikszene ein Männerterritorium? Wenn man sich die Lineups der Partys anschaut, lässt sich das leicht vermuten. In den 90er Jahren, mit dem Aufkommen der Technokultur, waren viel mehr weibliche DJs auf einem Lineup zu finden als heute. In den letzten Jahren tut sich allerdings etwas in der Szene. Es wird nun vermehrt darauf geachtet, im Veranstaltungsprogramm ein Gleichgewicht herzustellen. Auch in Dresden gibt es inzwischen auch rein weibliche Crews wie ProZecco, die mit Hilfe von Workshops Frauen das DJ-Handwerk näherbringen wollen.

Aber warum scheint es so, dass sich weniger Frauen ermutigt fühlen DJ zu werden? Zählt eine Quote mehr als Qualität? Schließt Qualität gleich Frauen aus? Spielt das Geschlecht überhaupt eine Rolle?

Wir wollen mit dieser Diskussionsrunde dem Ganzen einen Rahmen geben, da auch wir gemerkt haben, dass es einigen unter den Nägeln brennt mal die eigene Meinung kund zu tun.

Präsentiert von Spur1-Music, DAVE & Rauze
Produziert von Spur1-Music & Rauze
20:00
[ Diskussion / Vortrag ]
Irgenwas mit Männern
  • Podcast
Veranstaltungs Bild
Sina Holst und Miriam Schwarz sind auf Tour mit ihrem Podcast "Irgendwas mit Männern". Mit ihren Gesprächen über Superheldinnen, Freund*innenschaft, Revolution und andere kleine und große Dinge sind sie nun schon bei 24 Folgen angelangt. Nun machen machen sie sich auf den Weg in AZs, JUZen und wo die geneigte Hörer*innenschaft sonst noch vermutet wird. Bis sie hier sind, sei allen ihre "wöchentliche Pille gegen die Überdosis Männlichkeit ans Herz" gelegt!
20:0021:00
[ Konzert ]
Annemaríe Reynis
  • Annemaríe Reynis
  • Singer/Songwriter
Veranstaltungs Bild
Bei Annemaríe Reynis ist der Einfluss ihrer Zeit in Island nicht von der Hand zu weisen. Ihre Musik ist von der kraftvollen und oft unkonventionellen Musik nordischer Künstlerinnen, wie z.B. Björk, Loreena McKennitt oder Anna Ternheim inspiriert, welche von Reynis in einem aktuellen Popgewand präsentiert wird. Mit einer beeindruckend wandelbaren Stimme erzählt sie in ihren Songs vom Loslassen, von Liebe und Sehnsucht. Drei Jahre nach ihrem Debütalbum „A Reflection” legte Annemaríe Reynis im letzten Jahr die EP „Wasteland“ (dt.: „Ödland“) nach; eine detailverliebt arrangierte Platte, auf der sich Reynis’ Ukulele zuweilen mit schnarrenden Bässen duelliert und treibende Drums versuchen, die Kälte des Ödlandes zu vertreiben.

„Songs, die zu Herzen gehen und eine unglaubliche Stimme, die für Gänsehaut pur sorgt.“ Dresdner Neueste Nachrichten

„Das ist Melancholie und Stimme in höchster Sinnlichkeit und Qualität“ Kulturcafé M

Ort: Katys Garage, Alaunstraße 48, 01099 Dresden
20:0021:00
[ Konzert ]
Paula & Karol
  • Paula & Karol
    Lottner
  • Folk
  • VVK 13,20
Veranstaltungs Bild
10 Jahre Paula i Karol, 10 Jahre Konzerte voller Liebe und Freundschaft. Wieder zurück im Ostpol spielen sie auch deine Lieblingslieder.

Den Abend eröffnet Lottner.
20:00
[ Theater ]
Zone 13
  • 10,-
Veranstaltungs Bild
Fiktion und Realität - was ist was?

Im Sowjet-Russland der 70er Jahre versucht ein Autorenkollektiv an der Staats-Zensur vorbei Kritik am sozialistischen System zu üben.

Im 13. Stockwerk eines Plattenbaus schreiben Sie an dem Drehbuch ihres neuen Science-Fiction-Films „Zone 13“. In der mysteriösen „Zone“ scheinen eigene Gesetze zu herrschen. Jede Handlung kann alles verändern, die Zone wie ihre Besucher. Dabei kann jeder Schritt auch den Tod bedeuten.

Dennoch begeben sich illegal geführte Expeditionsteams auf die Suche nach einem geheimnisvollen Zimmer,das angeblich die innersten Wünsche der Menschen erfüllt.

Je tiefer die Autoren in ihre eigene Geschichte versinken, desto mehr Parallelen entdecken sie zu der realen Welt, die bald ihre eigenen Tücken und Gefahren offenbart.

Die Inszenierung verwebt skurrile Szenen des Alltagssozialismus mit atmosphärisch dichten Szenen des Science-Fiction-Werks Zone 13, an dem das Kollektiv arbeitet.
Inspiriert von den Romanen Picknick am Wegesrand und Eine Milliarde Jahre vor dem Weltuntergang von Boris und Arkadi
Strugazki, Solaris von Stanislaw Lem, sowie auch den Verfilmungen von Andrei Tarkowski Stalker und Solaris.
19:0020:00
[ Literatur ]
Geschichten übern Gartenzaun
  • Theresa Hahl (Bochum)
    Matti Linke (Lüneburg)
    Stella Reiss (Erlangen)
    Martin Siml (Dresden)
  • Poetry
  • 8,-
Veranstaltungs Bild
Ein heiterer März erfreut des Bauern Herz - Dem Manne kann geholfen werden! Weil schon das Privatfernsehen seit Jahren konsequent alles daran setzt, leidende Landwirte noch unglücklicher zu machen, haben wir ein luxuriöses Lineup zusammengestellt, das euch einen außergewöhnlichen Abend kredenzen wird. Um unseren Siegerkaktus wortstreiten diesmal: Theresa Hahl (Bochum) Matti Linke (Lüneburg) Stella Reiss (Erlangen) Martin Siml (Dresden) u.a.
20:0021:00
[ Konzert ]
Perez
  • Perez
  • Rap
  • VVK: 12,- / AK: 15,-
Veranstaltungs Bild
PEREZ MUSIK sind brandneu, PEREZ sind frisch, aber definitiv keine Newbies in der Musikbranche. Die Brüder im Geiste und der Sache Jan Perez und Mo Perez ziehen ihr Gespür für Hits, den Drive, ihren Ehrgeiz und die Liebe für HipHop und Popmusik aus jahrelanger Erfahrung. Mit der Single DRAMA schicken PEREZ nun ein lässiges musikalisches Ausrufezeichen, das die Hoffnung auf ein facettenreiches Debütalbum steigen lässt. From Perez with Love. Reinhören: http://bit.ly/perez_Drama
20:0021:00
[ Konzert ]
Viech
  • Viech
  • Folk, Pop
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Die österreichische Band Viech veröffentlicht im Oktober 2019 ihren fünften Tonträger. Der Titel: „Niemand wird sich erinnern, dass wir hier waren“. Das klingt erstmal nach der enttäuschenden Einsicht, die das Leben irgendwo zwischen Jugend und Erwachsensein für uns bereithält. Dass die Bandmitglieder Paul Plut, Christoph Lederhilger und Martina Stranger in diesem Jahr alle die 30er Marke ihres Lebens überschreiten, setzt dieser Annahme vorerst auch nichts entgegen. Um zu erkennen, was sich hinter dieser scheinbaren Ernüchterung sonst noch verbirgt, muss man ins Album reinhören.

Denn „Niemand wird sich erinnern, dass wir hier waren“ legt sich wie eine Decke melancholischer Zufriedenheit über die Ich-Fixiertheit einer ganzen Generation. Dem Narzissmus, der uns im Galopp vor sich hertreibt, haben Viech eine verständnisvolle Umarmung entgegenzusetzen. Aus diesem Gefühl ist ein großes Pop-Album entstanden, das im deutschen Sprachraum Seinesgleichen sucht, und dennoch keinen Anspruch erhebt, in die Geschichte einzugehen. Denn hier ist etwas Schönes gelungen, und niemand wird sich daran erinnern: Was für eine Erleichterung!

„Mit 15 Jahren sind wir in unseren Kinderzimmern gesessen und haben unsere ersten Lieder geschrieben. Meistens waren das ganz naive Liebeslieder, ohne Metaphern, ohne Ironie. Damals haben wir uns noch getraut, das L-Wort auszusprechen! Wir haben uns gefragt, wie diese Songs heute klingen würden, haben uns am Dachboden verbarrikadiert und alte CDs ausgegraben…REM, Fleetwood Mac, Disintegration und so weiter. Mit 30 Jahren im Proberaum ganz unsarkastisch Liebeslieder einzusingen, das hat ein bisschen Überwindung gekostet. Da mussten wir schon doppelt so alt werden, um uns dabei nicht furchtbar peinlich zu finden.“
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