15:3016:00
05. Nov
( Diskussion / Vortrag )
DAVE Festival: Was ist eigentlich dieses MIDI?
  • Fleuri303 (AFK Audio, Dresden)
    Laser Ludi (AFK Audio, Dresden)
  • Workshop
  • Eintritt frei, Anmeldung beachten
Seit über 40 Jahren ist MIDI der Standard für die Kommunikation zwischen elektronischen Musik Devices. Synths, Drum Machines, Computer und Controller nahezu aller Marken können über MIDI gesteuert werden oder andere Geräte steuern. Dieser ganze Berg ist aber für nicht Eingeweihte oft erstmal ein Buch mit vielen Siegeln. Lasst uns ein wenig Licht ins Dunkle bringen. Neben einem Exkurs in die Welt der MIDI Geräte, klären wir unteranderem:

Was kann MIDI, was wird übertragen und wofür brauche ich das?
Wie wird aus einem MIDI Signal eigentlich Sound?
Wie mappe ich einen Controller?
Wie steuere ich damit Synthesizer und Effekte?
Und was gibt es neues in der Welt von MIDI?

Flori aka fleuri303 und Lorenz aka Laser Ludi sind seit vielen Jahren tief in der elektronischen Musik-Welt unterwegs. Beide sind Mitgründer von afk-audio aus Dresden. Afk-audio entwickelt und baut innovative elektronische Instrumente und hat in diesem Sommer mit dem drumbeam ihr erstes MIDI-Instrument auf den Markt gebracht.

Anmeldung: workshops@dave-festival.de – Betreff: Anmeldung Workshop Midi Grundlagen

Ort: AFK-AUDIO, Pulsnitzer Str. 6, 01099 Dresden
17:3018:00
05. Nov
( Konzert )
Give Hope to Children and Families in Gaza
  • Banda Comunale
    Clemens Christian Poetzsch
    Dos Almas
    Erkin Cavus & Reentko Dirks
    Fiatelle Blaskapelle
    Stringed Compass
    Thomas Rühmann
    Ziganimo
  • Spende
Die Menschen in Gaza leiden – besonders betroffen sind Kinder. Deshalb kommen im Zentralwerk Musiker:innen unterschiedlicher Genres zusammen, um Spenden für die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen zu sammeln, die in Gaza medizinische Nothilfe leisten.

Babel Project, mit MusikerInnen aus aller Welt. Ein Sprung durch die Jahrhunderte, bei dem alte und neue Rhythmen, Melodien und Stile miteinander verschmelzen und aus Altem Neues entsteht.

Banda Comunale, die seit Jahren für Vielfalt und Solidarität steht.

Clemens Christian Poetzsch, preisgekrönter Komponist und Pianist, der die Grenzen zwischen Klassik, Jazz und Elektronik verschwimmen lässt.

Dos Almas, eine kolumbianisch-jüdische musikalische Reise durch einen ganzen Garten von Emotionen.

Erkin Cavus & Reentko Dirks, setzen mit dem Album „Istanbul 1900“ der Bosporus-Metropole ein Denkmal. Sie portraitieren eine Stadt, die es so nicht mehr gibt, und bespielen Orte und Plätze, wie sie vor 100 Jahren waren – entschleunigt und weltoffen.

Fiatelle Blaskapelle, ein buntes Kollektiv, die Grenzen verwischt und Platz für alles hat außer für Intoleranz.
MASAA, bei der verweben sich tiefempfundene arabische Verse und zeitgenössischer Jazz, gehen Abend- und Morgenland in bisher nicht dagewesener Schlüssigkeit eine lyrische Liaison ein.

Stringed Compass, Musik, die vereint, was die Geographie trennt, von Syrien nach Kolumbien und alles dazwischen.

Thomas Rühmann, Schauspieler, Musiker und Mitbegründer des Theaters am Rand.

Ziganimo, ein schillerndes Repertoire, Balladen aus Thüringen und Neapel, Sinti-Swing und Roma-Romantik geben sich mit Klezmer, Musette und Tango ein Stelldichein.

**Im Mittelpunkt dieser Initiative von Spielen gegen Antisemitismus e.V. steht allein der humanitäre Gedanke: keine politischen Botschaften, keine ideologischen Parteinahmen, sondern konkrete Hilfe für Kinder und ihre Familien in größter Not. Mit dieser Initiative wollen wir zeigen, dass Solidarität, Respekt und Menschlichkeit die Grundlagen eines friedlichen Miteinanders sind.**
17:4518:00
05. Nov
( Diskussion / Vortrag )
DAVE Festival: FLINTA* DJ Workshop
  • Resaresa
  • Workshop
  • ausgebucht
Dieser Workshop ist ausgebucht. Wir nehmen keine Anmeldungen mehr an. Schau dir mal alternativ den DJ-Workshop am 9.11. an.
In diesem Workshop erarbeiten wir gemeinsam die Basics des DJing. Stück für Stück nähern wir uns den Funktionen des Equipments (digital und Vinyl), dem Aufbau von Tracks, Beatmatching und Tempomatching, sowie den ersten Übergängen. Dabei möchten wir gemeinsam einen respektvollen und wertschätzenden Raum erschaffen. Du darfst so viele Fragen stellen wie du möchtest und ganz viel selber ausprobieren. Kopfhörer und Tracks zum Üben werden zur Verfügung gestellt. Wir spielen hauptsächlich Techno und ein bisschen House und Breaks.

Einlass ist 17.45 Uhr, der Workshop startet gegen 18 Uhr oder wenn alle bereit sind.

Dieser Workshop hat eine queerfeministische Haltung und möchte ein Safer Space für FLINTA* sein. Das Akronym FLINTA* steht für Frauen, Lesben, intersexuelle, nicht-binäre, trans und agender Personen. Wir bitten dies bei der Anmeldung zu berücksichtigen. Der Workshop findet auf Deutsch statt, eine Übersetzung ins Englische ist möglich. Der Raum ist über eine Rampe erreichbar, die Toilette ist nicht barrierefrei. Weitere Fragen und Bedürfnisse können gern per Mail geklärt werden.



Resa (sie/ihr) ist seit 2020 als DJ in der Dresdner Szene aktiv. Neben den dunklen, wilden, bunten und vielfältigen Facetten des Nachtlebens sind ihr Toleranz, Miteinander, Diversität und Awareness als zu fördernde progressive Werte in der Clubkultur sehr wichtig.
19:0020:00
05. Nov
( Konzert )
Ükya
  • Ükya (NOR)
    Müller & Orins (D/F)
  • Jazz, Experimentel
  • Spende
Ükya trio works in the field of improvised and open form music. Their own combination of rasping brass, stretched strings and singing bronze make way for an idiosyncratic expression within the expressive improv scene. The musicians has been a regular fixture in the norwegian jazz and avant-garde scene, playing concerts around Norway and among others worked with the Paal Nilseen-Love XL-unit, Gneist with Frode Gjerstad and many others. The band reflects on Korean traditional music, just intonation, european art music, jazz and british improvisational music. This results in a contemporary reflection of free form, rigorous organization of sound and lyrical blow. 

Der Berliner Posaunist Matthias Müller und der in Lille lebende französische Schlagzeuger und Elektroniker Peter Orins bilden ein Duo, das sich mit klanglicher Neugier und großer Risikobereitschaft der freien Improvisation widmet. Ihr Zusammenspiel ist geprägt von intensiver Aufmerksamkeit, klanglicher Feinheit und einem offenen, nonverbalen Dialog auf Augenhöhe. Müller ist bekannt für seine erweiterten Spieltechniken auf der Posaune und seine Arbeit in internationalen Projekten wie dem Splitter Orchester oder Superimpose. Orins spielt u.a. in verschiedenen Bands der japanischen Pianistin Satoko Fuji und ist Mitbegründer des französischen Kollektivs Muzzix. Er verbindet akustisches Schlagzeugspiel mit elektronischen Klangprozessen. Gemeinsam erkunden sie die Zwischenräume von Geräusch, Struktur und Stille – oft leise, manchmal eruptiv, immer wach und spontan. Ihre Improvisationen folgen keinem vorgezeichneten Verlauf, sondern entstehen im Moment: dynamisch, organisch und stets im Austausch.
19:3020:00
05. Nov
( Diskussion / Vortrag )
DAVE Festival: Musikstreaming – Fluch oder Segen?
  • Anika Jankowski (Oh, My Music!, Dresden)
    Oliver Hartmann (Etui Records, Dresden)
  • Eintritt frei
Diskutiert mit uns in einem interaktiven Format, wie eine ideale Plattform für Musikstreaming der Zukunft aussehen könnte.
Musikhören hat positiven Einfluss auf die psychische Gesundheit. Mobile Technologie ermöglicht Musikhören unabhängig von Ort und Zeit. Ob auf dem Weg zur Arbeit oder zur Party oder aber im Hintergrund zum fokusierten Lernen, die Anwendungsmöglichkeiten von Musikstreaming sind vielfältig. Mittels Sensordaten mobiler Endgeräte können kontextbezogene Musikvorschläge generiert werden. Musikstreaming bieten den Zugang auf einen imensen Musikkatalog. Während der Corona-Pandemie diente Musikstreaming für viele Menschen als Bewältigungsstrategie und auch in der Musiktherapie werden die Einsatzmöglichkeiten von Streaming zunehmend erforscht. 

Im Gegensatz zum eher positiven Blick auf Musik-Streaming aus Sicht Musikhörender stellt sich das Bild aus Sicht Musikschaffender ein wenig anders dar. Diskutiert werden Themen wie Abhängigkeit von Playlist-Platzierungen, die Generierung und Verteilung von Einnahmen, Anpassung von Musik an die Gegebenheiten der Plattformen und neuen Hörgewohnheiten.

Bei der Nutzung von Streaming-Technologie wurden zudem negative Auswirkungen beobachtet. Fehlfunktionen können Stress auslösen. Nutzende berichten von einer gewissen Abhängigkeit von digitalen Diensten oder von Suchtgefahr. Ziel von Algorithmen ist es, Nutzende möglichst lange auf der Plattform zu halten. Der Einsatz von KI-Technologie bei der Generierung von Playlists kann zu einem Bias bei Musikvorschlägen führen. Playlists können zudem eine Bubble aus den immer gleichen Musikstücken darstellen.

Wie sind eure Erfahrungen mit Musikstreaming? Wie und wo hört ihr mobil Musik? Welche Streaming-Plattform nutzt ihr bevorzugt und warum?
19:0020:00
05. Nov
( Konzert )
Healing
  • Healing
  • Rock
  • Eintritt frei
Grungy wie abgetragene Converse, nostalgisch wie eine König-der-Löwen-VHS und explosiv wie Center Shock auf deiner Zunge – das ist der Sound von Healing.
Die Band aus Dresden verbindet Einflüsse aus 90s Grunge, Punk und Hardrock zu einem eigenständigen, energiegeladenen Stil.

Erwartet eingängige Riffs, mitreißende Refrains und treibende Beats, die irgendwo zwischen Skate-Punk-Attitüde und tiefgehendem Grunge-Gefühl pendeln.
Ein Konzert, das nach Schweiß, Haltung und echtem Live-Feeling klingt – genau so, wie Rockmusik sein soll.

Also: Rein in die Chucks, Freund:innen mitbringen & am 5.11. im Barnyard abgehen – Healing liefern den Soundtrack für alle, die sich nach ehrlicher, handgemachter Energie sehnen.
19:0020:00
05. Nov
( Konzert )
Renegatz
  • Renegatz
    Yællee
  • Jazz, Funk
Die Band RENEGATZ gehört zu den spannendsten neuen Stimmen der jungen tschechischen Jazzszene. Die vier kreativen Musiker aus Brno vereinen in ihrer Musik verschiedenste Einflüsse – von modernem und traditionellem Jazz über Funk bis hin zu Elementen aus Folk und Blues. Das Ergebnis ist ein unverwechselbarer Bandsound: rhythmisch, lebendig und voller musikalischer Neugier.

Gegründet wurde Renegatz im Jahr 2021, als sich drei Gründungsmusiker Andrej Hrubčo (Keys), Andrej Hudec (Bass) und David Kašuba (Drums) von einem anderen Projekt lösten, um gemeinsam eine neue musikalische Richtung einzuschlagen. Der Name "Renegatz" verweist nicht nur auf diese bewusste Abgrenzung, sondern auch auf den rebellischen Geist der Band. Im Sommer 2023 stieß der Saxofonist Michal Ondrička dazu und verlieh dem Sound der Gruppe mit seinem einfühlsamen Spiel und seiner Bühnenpräsenz eine neue Dimension.
Damit gewannen Renegatz dann im September 2024 die "Junior"-Kategorie des renommierten Nachwuchsfestivals "Jazzfruit"

Die Renegatz schreiben ausschließlich eigene Stücke, in denen sich die musikalische Persönlichkeit jedes Bandmitglieds in den Kompositionen widerspiegelt. Ein wesentliches Merkmal der Band ist die starke Live-Kommunikation: Improvisation, Interaktion und das bewusste Spiel mit dem Moment machen jedes Konzert zu einem einzigartigen Erlebnis.

Mit YÆLLEE erleben wir ein dynamisches und innovatives Ensemble, das gekonnt Elemente aus Neo-Soul, Jazz und armenischem Folk miteinander verbindet.

Mit ihren tiefgründigen Kompositionen und mitreißenden Live-Performances entführt Yællee das Publikum auf eine musikalische Reise, die gleichzeitig vertraut und überraschend neu klingt. Inspiriert von der reichen Tradition des Neo-Soul, ist der Bandsound geprägt durch gefühlvolle Melodien, vielschichtige Harmonien und ansteckende Grooves.
Doch Yællee geht noch einen Schritt weiter: In ihrem musikalischen Geflecht finden sich fein verwobene Jazz-Elemente – darunter Improvisationen, komplexe Rhythmen und ausdrucksstarke, fesselnde Soli.

Diese genreübergreifende Fusion schafft einen spannenden und harmonischen Klangkosmos, der die Zuhörenden auf eine kulturelle Entdeckungsreise mitnimmt – eine Reise, die Vielfalt feiert und Menschen über kulturelle Grenzen hinweg verbindet.

Die besondere Stärke von Yællee sind ihre eigenen Kompositionen. Die Band schreibt und performt ausschließlich Originalsongs – Musik, die persönlich, introspektiv und voller emotionaler Tiefe ist. Jedes Stück ist ein Ausdruck der künstlerischen Vision der Band – authentisch, leidenschaftlich und bewegend. Ob auf großen Bühnen oder in intimen Konzertsettings: Yællee begeistert mit charismatischer Bühnenpräsenz, herausragender Musikalität und einer emotionalen Intensität, der man sich kaum entziehen kann.
19:0020:00
05. Nov
( Konzert )
The Jackson Pollock
  • The Jackson Pollock
    Schnaps
  • Punk
  • 18,-
The Jackson Pollock
Emily und Davide sind das explosive Duo Jackson Pollock aus Bologna!
In Zeiten von „plastischer“ Musik gehören sie zu den aufrichtigsten Bands überhaupt, ohne künstliche Verschönerungen, ohne Posen, einfach sie selbst und pure Musik; bei ihren Konzerten hat man nie das Gefühl eines Déjà-vu, denn ihr Stil ist einzigartig, frisch und kraftvoll.. Mit dem Schlagzeug mutig im Vordergrund platziert, lässt Emily ihre Stücke aufeinanderprallen, als würde sie ein ganzes Orchester spielen. Jeder Song ist wie ein neuer Stammestanz, ihr Gesang ist hypnotisierend. Davide füllt die Luft mit Lärm und Riffs, einer unvollkommenen Geometrie, die sich wie eine Spirale aus Fuzz-Tönen und übersteuerten Signalen dreht. Es ist wirklich schwer, das Genre zu benennen, denn wenn man „Punk” sagt, verpasst man die andere Seite des Mondes, und wenn man „Garage” sagt, verpasst man das ganze Universum dahinter.

Nach einer Reihe von kurzen Veröffentlichungen ist TODAY FOREVER das erste vollständige Album von „the Jackson Pollock“, by Rookie Records. Hier gibt es genug Zeit, um durch die 12 darauf verewigten Tracks ihr Herz zu offenbaren, ihre Emotionen aufsteigen zu lassen und den Zuhörer näher kommen zu lassen; ein Strudel, der Leben und Ungehorsam, den Willen, gegen alle Widrigkeiten zu kämpfen, und das Warten auf die Erfüllung eines Wunsches miteinander verwebt, zwei gegensätzliche Seelen, eine schwere und eine leichte Seite, die Dunkelheit und ein Strahl der Hoffnung, Schlangenköpfe, die aus demselben Körper stammen.

Ohne Trends zu folgen und ohne zu versuchen, eine Nische anzusprechen, sind ihre Referenzen alte Arcade-Videospiele und asiatische Dramen, die ihre persönliche Mythologie schaffen. Sie kreieren ihre eigenen populären Volkshymnen und Faszinationen, kombinieren HC-Gewalt mit Latino-Rhythmen und reiten wie ein Drache auf dem Chaos. Diese einzigartige Mischung entflieht der Realität in Richtung eines Paralleluniversums, das auf Fantasie aufgebaut ist, aber man spürt deutlich, dass dieses Märchen real wird, wenn es mit aller Kraft gespielt wird, als gäbe es kein Morgen.

Schnaps sind ein kompromisslos, antifaschistisches Punkrock Duo, das seine Wurzeln in Hamburg und dem Harz hat. Schnaps sind 95 Jahre alt und musizieren seit 2000 in verschiedenen Bandformationen zusammen. Sie kombinieren Punk der Achtziger mit dem Hardcore der Neunziger und verpacken ihre politische Botschaft in Alltagsgeschichten, die sie in deutscher Sprache erzählen.
19:0020:00
05. Nov
( Konzert )
Tobias Stavngaard Quartet
  • Tobias Stavngaard Quartet
  • Jazz
  • Eintritt frei
The Tobias Stavngaard Quartet is a young Danish band where modern compositional jazz meets classic jazz standards. The group’s focus is on creating music that speaks both to the brain and to the body.

Bandleader Tobias Stavngaard is a trombonist, composer, and arranger based in Copenhagen. He holds a master’s degree in composition from the National Danish Academy of Music (2024) and has received multiple awards for his compositions. In 2024, he won the Big Band Composition Contest for Young Baltic and Nordic Composers with his piece To Be, and in 2023 he received 2nd prize in the Nordic Composer Contest for his big band piece Dead as a Dodo. Alongside his work as a bandleader and composer, Tobias also plays trombone in the renowned Aarhus Jazz Orchestra.

The rhythm section consists of Danish pianist Carl-Emil Dons Christensen, Swedish bassist William Mannerland, and Danish drummer Nikolaj Bangsgaard. Both William and Nikolaj have studied at the Manhattan School of Music in New York.
20:3021:00
05. Nov
( Film )
DAVE Festival: DAVE Music in Motion: New Wave
Auch 2025 darf man sich beim DAVE Festival wieder auf »Music in Motion« freuen. Ob Dokus oder Fiktion: Hier wird Musik auf Zelluloid gebannt. Verpasst nicht diese kleinen Kunstwerke, schließlich feiern die Filme nicht nur Dresden- und oft auch Deutschland-Premiere. Sie werden danach meist nur noch in Ausnahmefällen zu sehen sein. Kuratiert wird die Musikfilmreihe seit 2017 von Philipp Demankowski.
New Wave (OmeU, Regie: Elizabeth Ai, Länge: 1 h 28 min)

Filmemacherin Elizabeth Ai begibt sich auf eine Reise, um den lebendigen Geist eines musikalischen Phänomens einzufangen, das in den 1980er-Jahren vietnamesisch-amerikanische Teenager elektrisierte: »New Wave«. Was als Erkundung von Rebellion und Freiheit innerhalb dieser Subkultur beginnt, entwickelt sich zu einer tiefgreifenden Erzählung über Identität, Verlust und Heilung. In Orange County, Kalifornien, boten die Synthesizer-Beats und die Punk/Goth-Ästhetik einer ganzen Generation von Jugendlichen Zuflucht, die mit dem Gewicht der unausgesprochenen Traumata ihrer Eltern rangen.

Während Elizabeth in das Leben ihrer Familienmitglieder und Ikonen der New-Wave-Szene eintaucht, entdeckt sie, dass sich unter der Oberfläche ein komplexes Geflecht aus zerbrochenen Träumen und unerfüllten Erwartungen verbirgt. Es handelte sich nicht nur um flüchtige Momente jugendlicher Auflehnung, sondern um Akte des Widerstands gegen die nachwirkenden Schatten des Vietnamkriegs und die Opfer einer Generation, die versuchte, ihr Leben neu aufzubauen.

Der Film stellt die Erinnerungen ihrer Onkel und Tanten, die sich heimlich in Underground-Clubs schlichen, den Kindheitserfahrungen Elizabeths gegenüber, die von der Abwesenheit ihrer Mutter geprägt waren. Was als Feier einer kulturellen Bewegung beginnt, verwandelt sich in eine kathartische Reise. Während die Filmemacherin lange verdrängte Emotionen freilegt und sich den generationenübergreifenden Wunden stellt, die ihre Gemeinschaft geprägt haben, wird der Film zu einer kraftvollen Auseinandersetzung mit kultureller Identität, Resilienz und Neuanfängen.
20:3021:00
05. Nov
( Konzert )
Jazz Kollektiv Dresden Session
  • Trio Khan
  • Trio Khan
  • ab 5,-
We’re a trio that merges jazz with Middle Eastern music and other genres we like. With compositions from Raef Badrkhan, we like to experiment with unconventional techniques of our instruments to serve the purpose of the fusion.

We would start using the label World Music if it were to also contain Western music, since the West is also world.

Lisa Stadnitska - double bass
Nicolas Langkabel - drums/percussion
Raef Badrkhan - acoustic guitar/composition


Wir verbinden Jazz mit Nahöstlicher Musik und anderen Genres, die wir mögen.

In den Kompositionen Raef Badrkhans, experimentieren wir mit unkonventionellen Techniken auf unseren Instrumenten um den Zweck unserer fusion zu bedienen.

Wir würden den Begriff Weltmusik erst verwenden, wenn er auch westliche Musik einschließt – denn der Westen gehört schließlich auch zur Welt.

Lisa Stadnitska - Kontrabass
Nicolas Langkabel - Schlagzeug/Perkussion
Raef Badrkhan - Akustikgitarre/Komposition

Bitte denkt daran einen extra Schein für den Kulturbeitrag mitzubringen. Das gespendete Geld geht an die Musiker*innen und wir möchten, dass Ihr Wirken würdig entlohnt wird.
20:0021:00
05. Nov
( Konzert )
Gavial
  • Gavial
    Gaffa Ghandi
  • Rock, Stoner
Gavial
Die Geschichte von GAVIAL beginnt vor fast 15 Jahren als Projekt in Anlehnung an einen Nirvana-Song und aus einem Wortspiel als “Two Red Boys”. Drei Alben als TOURETTE BOYS, zwei Kollaboration mit Tim Holehouse und eine Split-EP mit den Labelkollegen Gaffa Ghandi folgen ebenso wie unzählige Gigs und Touren mit Bands wie Acid Mothers Temple, Dyse, Gaffa Ghandi, The Skull, True Widow oder Sleepy Sun. Die Basis ist eine enge Freundschaft zwischen den Musikern, obwohl sie in verschiedenen Städten leben. Die weitläufigen und unberührten Landschaften zwischen Berlin und Dresden mögen ihren Anteil an der Inspiration für den Sound haben, dessen psychedelische Entrücktheit sich immer wieder in modernem Blues erdet und mehr an den Desert Rock erinnert, den wir aus den Weiten Arizonas kennen als an die urbane Hektik der Großstadt. Flirrende Soundlandschaften, teilweise dunkel und melancholisch, dann wieder hoffnungsvoll von gleißendem Licht und der wohligen, aber trotzdem Unheil verheißenden Hitze der Wüste erfüllt – darin sind GAVIAL wahre Meister.

Gaffa Ghandi
Gaffa Ghandi sind ein Phänomen weil sie in kein gängiges Schema passen. Erst einmal bespielen sie das Stoner-Spielfeld und bedienen damit die erwartbaren Kanäle.
Doch bald wird klar, dass ihnen das nicht genügt. Also reichern sie das „stonerische Grundkonzept“ mit ordnungsgemäßer Psychedelic an.
Und weil sie frech, mutig und pfiffig sind, kommt eine saftige crimsoneske Pfeffermühle über das Ganze. Die Mischung und vor allem die Ambitioniertheit macht verdammt Laune.
20:0022:00
05. Nov
( Party )
Midi
  • Rõse
    Flexible Heart
  • Techno, House
  • 7,-
In Zeiten der rasenden Auflösung der Normalarbeit ist die Woche kaum noch mehr, als ein zahnloser Biber, der an unserem Grundbedürfnis nach Zerstreuung lutscht. midi ist die Pionierpflanze auf dem Geröllfeld, das die Trümmer der Arbeitswoche bilden. midi ist Feiertag. midi ist Werktag. midi ist das egal. midi ist deine Afterhour. midi ist dein Start ins Wochenende. midi ist das egal! midi ist Afterwork für Beschäftigungslose. midi ist Sabbat für Selbstständige. midi ist das egal. midi ist Freizeit ist Arbeit ist midi. midi ist Mittwochsdisko, alle zwei Wochen in der GrooveStation, alles andere ist midi egal. 

Diesmal mit TURBOHERZEN - SPEEDATING <3

Die Turboherzen – das Liebeskollektiv aus Leipzig – bringen ihr Speed-Dating-Format nach Dresden!
Ab 20:00 Uhr könnt ihr euch anmelden, um 20:30 Uhr startet das Kennenlern-Bingo – und vielleicht verlasst ihr den Tisch nicht nur mit einem Preis, sondern auch mit Schmetterlingen im Bauch.
Ab 22:00 Uhr übernehmen Rōse – spanisch-marokkanische DJ und Produzentin – und unsere Resident Flexible Heart die Decks.
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