14:0016:00
04. Okt
[ Konzert ]
Hutkonzerte am Sonntag: Martin Seidel
  • Martin Seidel
  • Folk, Pop, Indie
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Es gibt wohl kaum etwas Schöneres, als den Sonntag mit einem kühlen Getränk bei guter Livemusik zu genießen. Der Konzertplatz Weißer Hirsch präsentiert in seiner Konzertmuschel junge Talente, unplugged und ohne viel Schnickschnack. Für Euch, einfach so, weil wir es können und weil wir Euch gern haben. Für Getränke ist gesorgt - jetzt fehlt nur noch Ihr.

Zwischen Folk, Alternative, Pop und Country angesiedelt, stets abwechslungsreich und unterhaltsam präsentiert - Konzertabende mit Martin Seidel sind intime und intensive Erlebnisse, die man gern in Erinnerung behält.
17:3018:00
04. Okt
[ Literatur ]
Was Weisse Menschen nicht über Rassismus hören wollen
Veranstaltungs Bild
Alice Hasters ist eine Schwarze Frau mit einem weißen Elternteil, sie hat zwei ältere Schwestern und wurde 1989 in Köln geboren. Sie wird sehr oft für ihr gutes Deutsch gelobt, ihr Haar wird ungefragt angefasst, und ihr Körper rückt immer wieder in den Fokus, wenn es um sexuelle Merkmale Schwarzer Frauen geht. »Aber wo kommst du wirklich her?«, »Kannst du überhaupt Sonnenbrand bekommen?«: Jede Frage, die auf ihre „wirkliche“ Herkunft zielt, lässt Alice Hasters Ausgrenzung spüren. Jeder verunsicherte, misstrauische Blick, den sie in der Öffentlichkeit auffängt, entmenschlicht sie. Anhand persönlicher Erfahrungen spiegelt Hasters die vielfältigen Lebenssituationen, in denen Black and Indigenous People of Color Diskriminierung täglich erleben. Ihr Buch ist eine Aufforderung an weiße Menschen sich ihrer unreflektierten Gedanken, Äußerungen und Verhaltensweisen gegenüber BIPOC bewusst zu werden – denn selbst freundlich gemeinte Kommentare offenbaren tiefsitzenden Rassismus. Wenn weiße Menschen verstehen lernen, was jene Sätze beim Gegenüber auslösen, haben wir endlich eine Grundlage über Rassismus zu sprechen. Erst dann begreifen wir, dass es nicht um Sprachregelungen oder Verbote geht, sondern um respektvollen Umgang in einer vielfältigen Gesellschaft. Rassismus ist nicht nur der Skinhead mit Springerstiefeln, Rassismus lauert verborgen in jedem Menschen – es wird Zeit, dass wir darüber sprechen.  

Im Netz hat der Hashtag #MeTwo Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind, eine Stimme gegeben. Die Resonanz war gewaltig, viele waren schockiert, erstaunt, fühlten sich ertappt. Diese Tweets schafften erstmals ein breitenwirksames Bewusstsein für Rassismus, der im Kleinen, im Alltäglichen stattfindet – und doch mit dem Großen, der politischen Dimension zusammenhängt.  Mückenstiche oder Mikroaggressionen, so nennt Alice Hasters ihre persönlichen Erlebnisse mit Alltagsrassismus: kaum sichtbar, im Einzelfall auszuhalten, aber in der Summe unerträglich. Indem sie Situationen exemplarisch schildert, eröffnet sie den Leser*innen ihre Perspektive, nämlich die einer Schwarzen Frau, die in Deutschland geboren wurde, aber immer wieder für ihr gutes Deutsch gelobt wird. Ein blöder Witz, ein heimlicher Gedanke, ein unüberlegtes Vorurteil – wir alle sind rassistisch. Unsere Welt ist so geprägt: Unsere Geschichtsbücher, unsere Kinderbücher, die Filme, die wir schauen, und wie wir sprechen. Wir lernen so früh uns nach Herkunft und Hautfarbe zu unterscheiden, dass wir es gar nicht merken. Weiße Menschen haben das Privileg, dies ihr ganzes Leben lang ignorieren zu können. Wie aber findet man zu sich, wenn man nicht weiß ist? Wie versteht man sich selbst in einer Welt, in der man ständig hinterfragt wird? Alice Hasters Buch ist ein eindringlicher und persönlicher Bericht, der Alltagsrassismus in allen Lebensbereichen spiegelt: ob Schule, Freundschaften, Körper, Liebe oder Familie.  

Über die Autorin:
Alice Hasters wurde 1989 in Köln geboren und wenn sie gefragt wird, wo sie herkommt, dann sagt sie, woher ihre Eltern kommen. Sie studierte Journalismus in München, arbeitete für die Tagesschau in Hamburg, lebt aktuell in Berlin und produziert Beiträge für Deutschlandfunk Nova, süddeutsche.de, tagesspiegel.de und den rbb. Mit Maxi Häcke spricht sie im monatlichen Podcast Feuer & Brot über Feminismus und Popkultur
20:00
05. Okt
[ Theater ]
Dresdner Stadtrundshow
Veranstaltungs Bild
ENDLICH!
Dresden hat das erhalten, was es verdient. Eine internationale Show von regionaler Bedeutung und provinziellem Format. Diese, sich im post neobarocken Ambiente präsentierende Unterhaltungsveranstaltung braucht den Vergleich mit anderen Events dieses Kalibers nicht zu scheuen.

WICHTIG!!!
Olaf Schubert, Herr Stephan, Klaus Weichelt, Jochen M. Barkas und Jens Bügge Bürger - jene fünf Akteure haben sich aus einem Pulk von fünf Dresdner Bewerbern selbst ausgewählt, um sich der Herausforderung - der ersten Dresdner Prime-Time-Late-Show zu stellen. Dass dabei niemand auf der Strecke blieb, spricht für die soziale Kompetenz der Showausübenden!

TOLL!!!
Das dramaturgische Konzept des Abends verspricht Abwechslung, denn es wurde schon vorher extra ausgedacht: Nicht nur schnöder Talk und Unterhaltung, sondern auch Gespräche, zwischen denen geredet wird, stehen auf dem Programm. Dennoch gibt es Musik, Gäste (aus Funk oder Fernsehen) und einen ausführlichen Stadtteilwetterbericht.

Schlusspräambel!!!!
Die Dresdner Stadtrundshow unterliegt in ihrer Einzigartigkeit nur sich selbst.
19:00
06. Okt
[ Diskussion / Vortrag ]
Diskurs #5: Cultural Governance
  • Eintritt frei, Anmeldung beachten
Veranstaltungs Bild
Cultural Governance - Freie Künstler*innen in kulturpolitischen Entscheidungsprozessen

Kulturpolitik im Sinne einer Cultural Governance ist so gestaltet, dass nicht nur die Politik und nachgeordnet die Verwaltung in Entscheidungsprozesse einbezogen sind, sondern auch diejenigen, um die es geht: Künstler*innen, Kulturschaffende, Bürger*innen. Wie kann dieser Prozess gestaltet werden? Welches Konfliktpotenzial und Möglichkeiten für Allianzen bestehen in Verhandlungen? Wie wird warum von wem argumentiert? Die Sozialwissenschaftlerin und Stadtsoziologin Janet Merkel beschäftigt sich mit Beispielen aus den freien darstellenden Künsten und fragt, warum Cultural Governance oft scheitert und wie verantwortungsvolles (Mit)Gestalten aussehen könnte.

Janet Merkel arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin. Ihre Forschungsinteressen sind die sozialen Organisations- und Produktionsbedingungen von Kultur- und Kreativwirtschaft in Städten, Urban Governance und Stadtpolitik sowie kulturell-kreative Arbeit und Kulturpolitik. Sie arbeitete u.a. am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, am „Centre for Cultural Policy“ der Hertie School of Governance und war von 2015-2018 Assistenzprofessorin für Kultur und Kreativwirtschaft an der City, University of London. Anfang 2019 hat sie in Berlin das Institute for Cultural Governance mitbegründet.

DISKURS ist ein Gesprächsformat über Positionen zeitgenössischer Kulturpolitik und Kunstproduktion. DISKURS ist eine Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Aufgrund begrenzter Plätze bitten wir jedoch, sich vorab per Mail unter zadow@soziokultur-sachsen.de verbindlich anzumelden.
18:0019:00
06. Okt
[ Diskussion / Vortrag ]
Medien der Zukunft? - Zukunft der Medien?
  • Dr. Pablo Porten-Chee
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Unter dem Motto “Involve to impact” wollten wir dieses Jahr im Rahmen der Tolerade in die Zukunft schauen und ergründen, wie sich verschiedene Lebensbereiche verändern werden und wie wir aktiv unsere Visionen umsetzen können. 

So kam es, dass wir einzelne Diskussionsrunden und Vorträge geplant haben, um wissenschaftlichen Input zu erhalten.

Für das breite Thema "Medien" konnten wir Dr. Pablo Porten-Cheé vom Weizenbaum-Institut begeistern nach Dresden zu kommen, um seinen Vortrag

"Über Dark Sides und Bright Sides: Effekte der Nutzung sozialer Medien auf Einstellungen und Verhalten von Wähler*innen"

zu präsentieren und anschließend mit uns über die Zukunft von Facebook, Instagram, Twitter und co. zu diskutieren.

Dabei soll es auch praktische Tipps geben, wie soziale Medien besser genutzt werden können, um politische Inhalte an potentielle Interessent*Innen zu tragen.

Spätestens seit 2016 ist klar, Wahlkampf findet immer mehr in sozialen Medien statt. 

Dabei stellt sich die Frage, warum diese Art von Kommunikation so gut funktioniert. Wie können wir die Gesellschaft vor großflächiger Manipulation bewahren? Welche Maßnahmen müssen getroffen werden, um die Demokratie auch im Netz zu schützen und zu pflegen?

Alle diese Fragen wollen wir gemeinsam diskutieren.
19:3020:00
06. Okt
[ Konzert ]
Dienstagssalon: Die Arbeit
„Die Arbeit“ ist eine Musikgruppe aus Dresden, die deutschsprachigen Postpunk und Wave spielt. Das Quartett gründete sich Anfang 2018 und hat seitdem in sehr vielen Ecken Spuren hinterlassen. So auch beim Bandstand 2018 in HELLERAU. Nun kreuzt ihr Weg auch den von Max Rademann beim Dienstagssalon.
Kalender
Scroll Top
Installiere Rauze.de auf deinem iPhone: Tippe auf Installiere App und Zum Home-Bildschirm