15:00
24. Okt
[ Sonstiges ]
DAVE Workshop: Resolume
  • Stephan Philipp
    Hannes Rofall
  • Workshop
  • Eintritt frei, Anmeldung beachten
Veranstaltungs Bild
Videoprojektionen und Visualisierungen gehören seit Jahrzehnten zur Clubkultur. Dabei haben sich die technischen Möglichkeiten extrem in Richtung der steigenden Anforderungen für Visual Jockeys weiterentwickelt. Eines der Standardtools für Profis, aber auch beliebt bei Einsteigern ist Resolume. Stephan Philipp und Hannes Rofall, deren Arbeiten die letzten 3 Jahre bei der DAVEOff! zu bestaunen waren, die aber auch schon Produktionen auf Veranstaltungen wie Feel und Nachtdigital begleiteten, geben einen leicht verständlichen praktischen Einstieg in das VJ-Programm Resolume. 

Bitte meldet euch vorher via E-Mal an workshops@dave-festival.de an.

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Informationen zu Hygiene- und Schutzmaßnahmen:

Die Gesundheit und der Schutz aller Besucher*innen, Partner*innen, Künstler*innen und Mitarbeiter*innen steht für uns an erster Stelle. Alle Veranstaltungen sollen und werden unter den notwendigen Schutz- und Hygienemaßnahmen stattfinden. Derzeit stecken wir in den letzten Planungen und Absprachen für unser Hygienekonzept. Ab Anfang Oktober werden wir euch an dieser Stelle und unter www.dave-festival.de/faq über die wichtigsten Maßnahmen informieren.

Hinweis zur Anfertigung von Fotos und Videos:

Auf unseren Veranstaltungen fertigen wir Fotos und Videos an. Weitere Informationen unter: www.dave-festival.de/datenschutz/foto-und-videohinweis
15:00
24. Okt
[ Performance ]
Uncanny Valley / Unheimliches Tal
  • Rimini Protokoll (Stefan Kaegi)
    Thomas Melle
    Münchner Kammerspiele
  • 17,-
Veranstaltungs Bild
Wir kennen Roboter vor allem als Arbeitsmaschinen, als effiziente und präzise Vollstrecker. In der deutschen Industrie sehen sie Menschen kaum ähnlich, um emotionale Verstrickungen auszuschließen. In Asien hingegen werden schon länger humanoide Roboter entwickelt, etwa für die Alterspflege oder als Sexpartner. Die äußerliche Ähnlichkeit zu Menschen soll hier die Akzeptanz der Maschine erleichtern. Sie weckt aber auch Misstrauen: Was ist Mensch, was Maschine? Diese unheimliche Ähnlichkeit nennen japanische Roboterforscher „Uncanny Valley“.

Für „Unheimliches Tal“ wird vom Schriftsteller und Stückeschreiber Thomas Melle ein animatronisches Double erstellt. Dieser Humanoide tritt anstelle des Autors auf und wirft Fragen auf:  Stehen Kopie und Original in einem Konkurrenzverhältnis zueinander oder helfen sie sich gegenseitig? Kommt das Original sich durch sein Double näher? Wer spricht und was ist sein Programm?

Thomas Melle beobachtet und Kaegi dokumentiert, wie Ingenieurinnen und Ingenieure aus Servomotoren und Silikon seinen Körper neu zusammensetzen und so programmieren, dass die Motoren sein Bewegungsrepertoire übernehmen. Durch Feinmechanik, Maske und Kostüm wird der humanoide Roboter zu einem Darsteller, dessen Mimik, Gestik und Sprache womöglich Empathie auslösen könnte – doch Empathie mit wem? Mit Melle selbst, der ja nicht mehr da ist, oder doch schon mit dem Roboter? Wer spricht im unheimlichen Tal?

Auf diese Weise wird die Maschine zur Projektionsfläche für eine Zukunft, in der das menschliche Original irgendwann nicht mehr auszumachen ist. Ein solcher Humanoide ist kein industrieller Arbeiter, sondern eine Bezugsperson, wie wir ihr womöglich selbst bald im Altersheim begegnen. Der Autor Thomas Melle wird bei Rimini Protokoll zum Schöpfer seines Ebenbildes. Er gibt die Kontrolle an einen Doppelgänger ab, der ihn verdrängt, über das wechselseitige Verhältnis reflektiert und dieses Nachdenken als vielfach gespaltenen Vorgang Abend für Abend wiederholbar macht.
16:0016:30
24. Okt
[ Diskussion / Vortrag ]
Arbeit wieder sichtbar machen
  • Diskussion
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Schon bald nach dem Mauerfall hat Heiner Müller vorhergesagt, dass von nun an nicht länger die Politik das Schicksal der Menschen bestimmen werde, sondern die Technologie. Die “Hochzeit von Mensch & Maschine” war zeitlebens eine Obsession von ihm. Er hat das nicht nur negativ bewertet – er sah darin auch die einzige Möglichkeit, zu einer Art Unsterblichkeit zu gelangen. 25 Jahre nach seinem Tod blicken wir auf eine rasante technologische Entwicklung zurück. Die Frage nach der Automatisierung der Produktion und der “Einführung von elektronischer Datenverarbeitung in menschliche Beziehungen”, die schon in “Horizonte” 1968/69 aufgeworfen wurden, stellen sich angesichts der Fortschritte in Robotik und künstlicher Intelligenz mit neuer Dringlichkeit. 40 Prozent aller Jobs seien in Gefahr, heißt es. Hannah Arendt hat schon in den frühen 1960er Jahren vor den Verwerfungen gewarnt, wenn die “Abschaffung der Arbeit” auf Grundlage einer “Arbeitsgesellschaft” geschehe. Können wir uns überhaupt eine Gesellschaft vorstellen, die keine “Arbeitsgesellschaft” mehr wäre? Oder wie verändert sich der Begriff von Arbeit, wenn ein Großteil von Maschinen übernommen werden kann? Und was heißt das für die Arbeiter*innen, die man sich nicht länger als männliche Industriearbeiter am Fließband vorzustellen hat, sondern eher als “Überwacher*in und Regulator*in” eines automatisierten Produktionsprozesses, wie ihn Marx im “Maschinenfragment” skizziert hat. Der Kybernetiker Georg Klaus, auf dessen Ideen Gerhard Winterlich beim Schreiben von “Horizonte” zurückgriff, hat versucht, diesen Prozess zu optimieren. Um gleich im Anschluss die Demokratie zu “perfektionieren” durch die Einführung neuer Methoden einer Mitbestimmung in Echtzeit. Könnte es also sein, dass Heiner Müllers Vorstellung von der “Hochzeit von Mensch & Maschine” uns in eine Sackgasse manövriert. Müsste es nicht viel eher um eine Gegenüberstellung von kollektiver und künstlicher Intelligenz gehen?

Ein Gespräch mit ehemaligen Mitgliedern des Arbeiter*innentheaters Schwedt/Oder und der Bildungswissenschaftlerin Eva Renvert, die sich in ihrer Promotion über den “Diskurs des Arbeitertheaters im 20. Jahrhundert” intensiv mit Winterlichs “Horizonte” beschäftigt hat sowie dem Politikwissenschaftler Kolja Möller, der im Rahmen seiner Forschung zu einer politischen Handlungstheorie die Theorien von Georg Klaus wieder entdeckt hat, dem Medientheoretiker Soenke Zehle und Alexander Karschnia (andcompany&Co.).
18:00
24. Okt
[ Sonstiges ]
DAVE Workshop: Touchdesigner
  • Bileam Tschepe
  • Workshop
  • Eintritt frei, Anmeldung beachten
Veranstaltungs Bild
Bileam Tschepe – in der Szene bekannt unter dem Namen Elekktronaut – gibt einen Einblick in das Node-basierende Programm »Touchdesigner«, mit welchem man interaktive Echtzeit-Multimedia-Inhalte generieren kann.

Bitte meldet euch vorher via E-Mal an workshops@dave-festival.de an.

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Informationen zu Hygiene- und Schutzmaßnahmen:

Die Gesundheit und der Schutz aller Besucher*innen, Partner*innen, Künstler*innen und Mitarbeiter*innen steht für uns an erster Stelle. Alle Veranstaltungen sollen und werden unter den notwendigen Schutz- und Hygienemaßnahmen stattfinden. Derzeit stecken wir in den letzten Planungen und Absprachen für unser Hygienekonzept. Ab Anfang Oktober werden wir euch an dieser Stelle und unter www.dave-festival.de/faq über die wichtigsten Maßnahmen informieren.

Hinweis zur Anfertigung von Fotos und Videos:

Auf unseren Veranstaltungen fertigen wir Fotos und Videos an. Weitere Informationen unter: www.dave-festival.de/datenschutz/foto-und-videohinweis
18:00
24. Okt
[ Performance ]
Uncanny Valley / Unheimliches Tal
  • Rimini Protokoll (Stefan Kaegi)
    Thomas Melle
    Münchner Kammerspiele
  • ausverkauft
Veranstaltungs Bild
Wir kennen Roboter vor allem als Arbeitsmaschinen, als effiziente und präzise Vollstrecker. In der deutschen Industrie sehen sie Menschen kaum ähnlich, um emotionale Verstrickungen auszuschließen. In Asien hingegen werden schon länger humanoide Roboter entwickelt, etwa für die Alterspflege oder als Sexpartner. Die äußerliche Ähnlichkeit zu Menschen soll hier die Akzeptanz der Maschine erleichtern. Sie weckt aber auch Misstrauen: Was ist Mensch, was Maschine? Diese unheimliche Ähnlichkeit nennen japanische Roboterforscher „Uncanny Valley“.

Für „Unheimliches Tal“ wird vom Schriftsteller und Stückeschreiber Thomas Melle ein animatronisches Double erstellt. Dieser Humanoide tritt anstelle des Autors auf und wirft Fragen auf:  Stehen Kopie und Original in einem Konkurrenzverhältnis zueinander oder helfen sie sich gegenseitig? Kommt das Original sich durch sein Double näher? Wer spricht und was ist sein Programm?

Thomas Melle beobachtet und Kaegi dokumentiert, wie Ingenieurinnen und Ingenieure aus Servomotoren und Silikon seinen Körper neu zusammensetzen und so programmieren, dass die Motoren sein Bewegungsrepertoire übernehmen. Durch Feinmechanik, Maske und Kostüm wird der humanoide Roboter zu einem Darsteller, dessen Mimik, Gestik und Sprache womöglich Empathie auslösen könnte – doch Empathie mit wem? Mit Melle selbst, der ja nicht mehr da ist, oder doch schon mit dem Roboter? Wer spricht im unheimlichen Tal?

Auf diese Weise wird die Maschine zur Projektionsfläche für eine Zukunft, in der das menschliche Original irgendwann nicht mehr auszumachen ist. Ein solcher Humanoide ist kein industrieller Arbeiter, sondern eine Bezugsperson, wie wir ihr womöglich selbst bald im Altersheim begegnen. Der Autor Thomas Melle wird bei Rimini Protokoll zum Schöpfer seines Ebenbildes. Er gibt die Kontrolle an einen Doppelgänger ab, der ihn verdrängt, über das wechselseitige Verhältnis reflektiert und dieses Nachdenken als vielfach gespaltenen Vorgang Abend für Abend wiederholbar macht.
18:0019:00
24. Okt
[ Konzert ]
DAVE: Beyond The Club I
  • Merrin Karras (IRL) (Visuals Dominic Kießling)
    Maria W Horn (SWE)
    Fågelle (SWE)
  • VVK 19,90
Veranstaltungs Bild
In Zeiten wie diesen, in denen das normale Clubleben brachliegt, erhält das Veranstaltungsformat »Beyond The Club« eine ganz andere Bedeutung. DAVE wagt das Experiment und rückt es in diesem Jahr ins Zentrum des Festivals mit der Martin-Luther-Kirche als Veranstaltungsort. An drei Abenden dient die Kirche als Refugium für vielfältige Sounds elektronischer Musikkünstler*innen. 
Am Samstag synthetisiert die Schwedin Maria W Horn zusammen mit Mats Erlandsson digitale und analoge Klänge in minimalistischen Strukturen. Hingegen komponiert der irische Elektronikmusiker Merrin Karras, auch bekannt als Techno- und House-Produzent Chymera, Synthklänge zu tranceartiger Ambientflächen, während die schwedische Musikerin Fågelle Fieldrecordings, verzerrte Gitarren und poetische Lyrics schichtet, um daraus ein eindringliches Klanggemälde aus Pop und Noise entstehen zu lassen.

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In times like these, when normal club life lies idle, the event format »Beyond The Club« gets on a completely different meaning. DAVE dares to experiment and puts it this year in the centre of the festival with the Martin Luther Church as the venue. On three evenings, the church provides a refuge for a variety of sounds from electronic music artists. 
On Saturday, the Swede Maria W Horn, together with Mats Erlandsson, will synthesise digital and analogue sounds into minimalist structures. The Irish electronic musician Merrin Karras, also known as techno and house producer Chymera, will compose synth sounds to trance-like ambient surfaces, while Swedish musician Fågelle will layer field recording, distorted guitars and poetic lyrics to create a haunting sound painting of pop and noise.

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Informationen zu Hygiene- und Schutzmaßnahmen:

Die Gesundheit und der Schutz aller Besucher*innen, Partner*innen, Künstler*innen und Mitarbeiter*innen steht für uns an erster Stelle. Alle Veranstaltungen sollen und werden unter den notwendigen Schutz- und Hygienemaßnahmen stattfinden. Derzeit stecken wir in den letzten Planungen und Absprachen für unser Hygienekonzept. Ab Anfang Oktober werden wir euch an dieser Stelle und unter www.dave-festival.de/faq über die wichtigsten Maßnahmen informieren.

Hinweis zur Anfertigung von Fotos und Videos:

Auf unseren Veranstaltungen fertigen wir Fotos und Videos an. Weitere Informationen unter: www.dave-festival.de/datenschutz/foto-und-videohinweis
19:00
24. Okt
[ Film ]
DAVE: House of Stars
    Veranstaltungs Bild
    HOUSE OF STARS schaut hinter die Kulissen der neuen Techno-Hauptstadt im Osten: die Clubszene in Tbilisi/Tiflis (GE) wird mit den Jahren des Aufbruchs in Berlin verglichen, das Bassiani als Berghain des Ostens gefeiert. 
    Einige der wichtigsten Akteure der Szene erzählen (auf Englisch) von ihren Erfahrungen und lassen sich von Euch befragen.
    Wie funktioniert Clubkultur in einer Gesellschaft, die sehr stark von der orthodoxen Kirche und konservativen Werten geprägt ist? Wie politisch ist Techno in diesem Setting? Wie (über-)lebt man als queere Person in einer mehrheitlich homophoben Umwelt?
    Dazu zeigen die Fotograf:innen Daro Sulakauri und Hitori Ni die queere Clubszene von innen (Ausstellung bis 8.11.).
    Naja Orashvili und Giorgi Kikonishvili vom Bassiani stehen auch am 26.10. nach dem Screening von "Raving Riot" im Thalia Rede und Antwort.

    ***

    HOUSE OF STARS looks behind the scenes of the new Eastern capital of techno: Tbilisi's club scene is being compared to the early years in Berlin, the Bassiani celebrated as the Berghain of the Eastern sphere. 
    In a talk, Naja Orashvili and Giorgi Kikonishvili of Bassiani and cultural activist Giorgi Rodionov of Untitled Gallery Tbilisi share their experiences and answer your questions. 
    How does club culture work in a society that is strongly coined by Orthodox church and conservative values? How political is electronic music in this setting? How does a queer person live, celebrate and survive in a mostly homophobic society?
    Tbilisi-based photographers Daro Sulakauri and Hitori Ni show insights into the queer club scene (exhibition open until November 8).
    Naja Orashvili and Giorgi Kikonishvili will also introduce to the screening of celebrated documentary "Raving Riot" on October 26 at Thalia cinema.
    19:0020:00
    24. Okt
    [ Konzert ]
    Lylit
    • Eva Klampfer
      Matthias Löschner
      Philipp Nykrin
      Stephan Kondert
      Andreas Lettner
    • Soul
    • 20,-
    Veranstaltungs Bild
    Zu sagen, Eva Klampfer alias LYLIT hätte eine der größten Soul-Stimmen, die Österreich je hervorgebracht hat, wäre eine unnötige Untertreibung. Sie spielt Klavier seit sie fünf war, sang bald darauf schon Gospels im eigens gegründeten Chor, veredelte mit ihrem Talent eine Unzahl von Bands und fand sich mit Mitte zwanzig plötzlich in einem New Yorker Studio wieder, um für Kedar Massenburg, den früheren Boss von Motown Records, zu singen. Der Mann, der schon Erykah Badu, India.Arie oder D'Angelo groß herausgebracht hatte, nahm auch Lylit unter Vertrag. Das war 2012. Eigentlich sollte bald die ganze Welt von ihr hören, doch Massenburg ging pleite, ließ seine Künstler aber nicht aus ihren Verträgen. Erst 2018 durfte Lylit wieder eigene Musik veröffentlichen: ihr Album "Inward Outward" erschien und nun also startet die Frau, die Sängerin der Parov Stelar Band war und mit renommierten Künstlern wie Ty, Blumentopf, SK Invitational und vielen anderen aufgetreten ist, als Künstlerin unter ihrem eigenen Namen richtig durch. Lylit verschafft sich nicht nur durch ihre Virtuosität Gehör, sondern auch durch die Intensität, die Innerlichkeit und die Verletzlichkeit, die in ihren Songs liegen.
    20:00
    24. Okt
    [ Performance ]
    Neue Horizonte: Eternity für alle!
    • andcompany&Co. feat. Arbeiter*innentheater (DE)
    • 17,-
    Veranstaltungs Bild
    „Genossen – lasst es uns optimieren!“ Computer sollten in Echtzeit die Produktion steuern. Daraus wurde nichts. Der Markt hat das Ruder übernommen. JedeR optimiert nur noch sich selbst. Doch Information will frei sein. Sie sprengt jedes System: erst den Sozialismus, dann den Kapitalismus. Auch in der DDR gab es einen Silicon Valley, in Schwedt, der „Stadt der Zukunft“. Dort brach vor fünfzig Jahren die Revolution aus – die WTR (wissenschaftlich-technische Revolution).

    In einem Erdölverarbeitungswerk wurden zum ersten Mal Rechner miteinander vernetzt. Und die Automatisierung erprobt. Mit den Arbeiter*innen des Werkes entstand das Stück „Horizonte“ über die „Einführung von elektronischer Datenverarbeitung in menschliche Beziehung“ (Heiner Müller). Erst das „vernetzte Individuum“ des frühen 21. Jahrhunderts weiß, was das heißt: Die Mauer musste fallen, damit wir Facebook bekommen. Doch träumt das Netzwerk längst die wildesten Träume der alten Revolutionär*innen von einer neuen Menschheit, die ewig lebt. Mit Mitgliedern des ehemaligen Arbeiter*innentheaters haben sich andcompany&Co. in einen Cyberwald zurückgezogen, um für die Unsterblichkeit zu proben:

    „…ich optimiere Dich, Du optimierst mich
    Und wenn es nicht klappt spielen wir Theater
    Und einer spielt den anderen und es klappt
    Und morgen bricht der Kommunismus aus…“
    21:00
    24. Okt
    [ Sonstiges ]
    DAVE Workshop: Modular Synthesizer
    • Insect O.
    • ausgebucht
    Veranstaltungs Bild
    Modulare Synthesizer sind der Urpsprung der elektronischen Musik. Pioniere in der Entwicklung der Synthesizer waren Don Buchla und Robert Moog. Doch wie klingen eigentlich East Coast und West Coast Synthese?Der Musiker Insect O. erklärt in seinem Vortrag den Aufbau eines Synthesizers an hand eines Modularen Systems. Dabei werden verschiedene Klangerzeugungstechniken wie additive oder subtraktive Synthese hörbar gemacht. Anschließend werden eine selbstspielende Synthesizer Stimme gepatcht (Krell Patch), sowie weiterführende kreative Klangverfremdungs- , Sequencing- und Performancemethoden aufgezeigt.

    Anmeldung via workshops@dave-festival.de
    22:00
    24. Okt
    [ Sonstiges ]
    DAVE Workshop: Synthesize it!
    • Jam Session
    • ausgebucht
    Veranstaltungs Bild
    Synthesize it! Wir machen das Festival Thema zum Motto des Abends. Bringt euere Synthesizer mit, wir jamen zusammen im großen Floor vom Sektor Evolution. VJs haben dazu die Möglichkeit im Open Lab Stil live Visuals zu kreieren und ihr gelerntes Wissen aus den Workshops anzuwenden.

    Die Workshops finden unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen statt. Daher ist die Teilnehmerzahl bei diesem Workshop auf 10 Soundkünstler und 6 VJs begrenzt. Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. 

    Das Zuschauen ist nur von der Galerie aus möglich.

    Anmeldung an workshops@dave-festival.de
    10:00
    25. Okt
    [ Sonstiges ]
    DAVE Workshop: Loopen, Sampeln, Arrangieren
    Veranstaltungs Bild
    Du hast Lust auf elektronische Musik, willst Dich aber nicht von Technik-Nerds und Klugscheißern stressen und vollquatschen lassen? Antje Meichsner führt Dich ein in die Welt der Loops und Samples und gibt Dir die Grundlagen der Musikproduktion mit auf den Weg. Das macht die DJing-begeisterte Künstlerin und gut vernetzte Medienaktivistin mit reichlich Empathie, Fingerspitzengefühl und reichlich Workshop-Erfahrung. Ihr Ziel ist es, dass Du mit Deinem eigenen kleinen Arrangement aus dem Workshop gehst. Das Angebot richtet sich besonders an flti*-Leute ohne große musikalische Vorerfahrungen.

    Die Workshops finden unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen statt. Daher ist die Teilnehmerzahl bei diesem Workshop auf 8 begrenzt. Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.
    11:30
    25. Okt
    [ Sonstiges ]
    Tolerade 2020
    • Eintritt frei
    Veranstaltungs Bild
    Am 25.10.2020 wollte PEGIDA den 6. Jahrestag ihrer ersten Kundgebung begehen. Wie üblich waren Rassismus und anderes menschenverachtendes Gedankengut zu erwarten. Wir haben uns gedacht, dass es keinen besseren Tag im Jahr geben kann, eine ausgefallene Tolerade nachzuholen. Inzwischen hat PEGIDA jede Menge Demos abgesagt und wieder angekündigt. Was genau nun geplant ist, ist nicht so richtig klar und eigentlich ist es uns auch nicht wichtig. 

    Wir wollen diesen Tag nutzen um gemeinsam für unsere Vorstellung eines guten Miteinanders auf die Straße zu gehen. Dazu haben sich verschiedene Initiativen, Kollektive und Soundsysteme zusammengeschlossen und werden dafür sorgen, dass die Stadt zu hören bekommt, worum es uns allen geht!

    Wie angedeutet ist die Lage rund um den 25.10 momentan noch etwas unübersichtlich. Wir geben unser bestes euch auf dem aktuellen Stand der Dinge zu halten und spätestens am Samstag wird es nochmal ein umfangreiches Update geben, wo ihr alle Infos auf einen Blick bekommt.


    Corona:
    In Zeiten von steigenden Fallzahlen ist es besonders wichtig darauf zu achten, dass wir uns und andere so gut es geht vor einer Infektion mit Covid-19 schützen. Dafür haben wir leistungsstarke Soundsysteme aufgetrieben, damit wir uns nicht eng an eng um die Lautis scharen müssen. Wir bitten euch trotzdem in aller Dringlichkeit:

    +++ Tragt eine Mund-Nasen-Bedeckung! +++ 
    +++ Achtet auf einen angemessenen Abstand zueinander! +++
    +++ Bleibt zuhause, wenn ihr Krankheitssymptome habt, die zu einer Corona Erkrankung passen könnten! +++


    Für den Tag haben wir folgende Demos geplant:

    1. Demozug: empower diversity
    Start: 12:00 Alaunplatz

    2. Demozug: +++ noch in Planung, Infos folgen +++

    3. Demozug: gemeinsam.aktiv.bunt 
    Start: 12:00 Fritz Förster Platz

    In den nächsten Tagen kommen noch genauere Infos zu den beteiligten Initiativen der jeweiligen Demos kommen.

    Ab 14 Uhr startet auf dem Neumarkt Kundgebung von Herz statt Hetze. Wer an unseren Demos teilnimmt wird auch die Möglichkeit haben dort vorbeizuschauen.

    Wir freuen uns auf alle engagierten, verantwortungsvollen Menschen, die den Tag mit uns verbringen wollen :)
    14:00
    25. Okt
    [ Diskussion / Vortrag ]
    DAVE CON
    Tipp
    • Albrecht Wassersleben (Uncanny Valley)
      Anna-Lucia Rupp & Fama M’Boup (Olicía)
      Sunny Jurisch (sinamin)
      Christoph Töpfer (Klubnetz Dresden)
      Conrad Kaden (Uncanny Valley)
      Felix Buchta (objekt klein a / Klubnetz Dresden)
      HM (Liebe 3.0, Polystammtisch Dresden)
      Janina Vivianne (The Parallel Universe, Sex Aware, Intimate Revolution)
      noisio
      Polly Fannlaf (PorYes Award, Freudenfluss Netzwerk, Sexclusivitäten)
      Rakans (Rawmatique)
      Rømhold Modular
      Sascha Möckel (Tolerave e.V.)
      Stephan Philipp (phillson)
    • Eintritt frei
    Veranstaltungs Bild
    Die DAVE CON ist Konferenz für Clubkultur, Kreativität und Musikwirtschaft. 2020 laden wir euch am Sonntag in das objekt klein a ein, um mit uns über spannende Fragen rund um die Themen Freiräume, Clubkultur im Zeichen der Corona-Pandemie und kreative Selbstermächtigung zu diskutieren. Außerdem habt ihr die Möglichkeit DIY Synthies zu löten.

    groß a
    Diskussionsrunden

    14:00 – 15:30 Uhr
    Einlass & Come Together

    15:30 – 17:30 Uhr
    Tolerave Diskussionsrunde: Ist Dresden frei von sexpositiven (t)Räumen?Sascha Möckel spricht mit Janina Vivanne (The Parallel Universe), Polly Fannlaf (PorYes Award), HM (Liebe 3.0, Polystammtisch Dresden) und euch über die Bedeutung von s+, Geschlechterfragen und Awareness.Diese Maßnahme ist Teil des Projektes “Be Part!” und wird gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden im Rahmen des Lokalen Handlungsprogramms für ein vielfältiges und weltoffenes Dresden (LHP).

    18:00 – 19:00 Uhr
    DAVE Diskussionsrunde: EmpowermentMöglichkeiten zur künstlerischen Selbstermächtigung mit Anna-Lucia Rupp & Fama M’Boup (Olicía), Rakan Solomon (Rawmantique), Conrad Kaden & Albrecht Wassersleben (Uncanny Valley)

    19:30 – 20:30 Uhr
    Klubnetz Dresden Diskussionsrunde: Clubkultur in Zeiten von Corona?Virenparty? Felix Buchta vom objekt klein a / Klubnetz diskutiert mit euch über Clubkultur in Zeiten von Corona.Wir schreiben das Jahr 2020. Tanzen im öffentlichen Raum ist verboten. Geht es bitte noch dystopischer? Immerhin, draußen darf man wieder.. unter Auflagen. Und wer mag es drinnen auch schon verantworten? Oder ist sicheres Feiern im Club möglich? Andererseits, wieviel Spaß kann das schon machen – mit Maske und dann im Stundentakt für 50 Leute im Rotationsprinzip? Besser als nichts? Oder dann doch lieber all year round open air, notfalls im Skianzug? Und selbst da gibt es ja Auflagen. Wir sollten mal darüber sprechen.


    klein a

    DIY / Löten
    Lieber selbst machen als fertig kaufen! DIY à la noisio heißt: Die Suche nach Inspiration in Fehlerquellen digitaler und analoger Technik. Wie klingt es etwa wenn man den Code eines Mikrocontrollers in einen »instabilen Zustand« versetzt?Rømhold Modular verfolgt einen ähnlichen Ansatz. Er lötet Module für das Eurorack . Mit ihm könnt ihr euch einen buffered Mult (Minx) oder einen Oszilloskop (VPME ZeroScope) Modul selber bauen. Ein bisschen Erfahrung mit dem Lötkolben wäre hilfreich.
    Das Löten ist in folgenden Slots möglich

    noisio
    Slot 1 14:00 – 17:00 Uhr – maximal 5 Teilnehmer
    Slot 2 17:00 – 20:00 Uhr – maximal 5 Teilnehmer

    BassSynth mit LFO/ ADSR | 5V/Okt Keyboard | MidiToCV | ATTiny Punk Console.
    Kosten: 25,00 – 80,00 EUR

    Rømhold Modular
    Slot 3 14:00 – 19:00 Uhr – maximal 5 Teilnehmer

    Minx ist ein buffered multiple der das Eingangssignal bis zu 9mal verlustfrei vervielfältigen kann. Vervielfältigungsmöglichkeiten sind 3×3, 1×3 + 1×6 oder 1×9. Das ganze Modul basiert auf dem Mutable Instruments Links (Emilie Gillet)
    Preis: 40,00 Euro

    VPME ZeroScope ist ein 6hp 2-Kanal-Eurorack-Oszilloskop. Es kann als Frequenzmesser und Tuner genutzt werden und im Einzel-, Doppel- und X-Y-Modi betrieben werden.
    Preis: 60,00 EUR

    Die Teilnahme an den Workshops ist sehr begrenzt und nur mit Anmeldung möglich. Bitte schreibt eine email an workshops@dave-festival.de für welchen Workshop ihr euch interessiert und welches Modul ihr lötet möchtet.

    Während des Lötens besteht Maskenpflicht.
    13:0014:00
    25. Okt
    [ Literatur ]
    Dirk Bernemann
    • Dirk Bernemann
    • Lesung
    • Spende
    Veranstaltungs Bild
    Kurzgeschichten, Romanfragmente, notfalls Lyrik, Dirk Bernemann kann mittlerweile auf ein Repertoire aus 15 Jahren zurückblicken. Ein Best-of Rückblick, Zukunft mit jeder Menge Gegenwart.

    Herr Bernemann war schon als Kind fasziniert von Musik und schönen, aber auch nicht so attraktiven Worten. Herr Bernemann schreibt Bücher voller Geschichten und Gedichte. Nicht alle Gedanken, die er hat, findet er selber gut, einige hasst er sogar. Die deutsche Sprache ist für den Herr Bernemann ein Fahrzeug mit dem er in alle Regionen menschlichen Empfindens einfahren kann. Seine Texte sind wie alte Bekannte mit neuen Gesichtern, wie alte Drogen mit neuen Wirkstoffen, wie bekannte Plätze mit neuen Häusern.

    Der Krieg von früher mit den Waffen von heute gegen die Feinde von immer. Der Versuch, in all dem Schrecken Hoffnung zu finden, gleicht zuweilen dem Bestreben, im Auge des Taifuns ein Schaf zu streicheln, um es zu beruhigen. Wenn der Kunstbetrieb eine Firma ist, will Dirk Bernemann nicht ihr Angestellter sein.

    "Wenn ich Bücher schreiben würde, würde ich immer so schreiben wollen wie Bernemann. Und würde immer wieder feststellen, dass ich das niemals so hinbekommen würde. Ein absolutes Muss. Ein absolutes Feuerwerk an Sprache, Stimmung und Storytelling. ich kann nur immer wieder behaupten: Ich bin selten Fan. Aber hier bedingungslos." Benjamin Griffey//Casper

    "Dirk Bernemann schafft es, die tiefsten und oft auch widerlichsten Abgründe in reine Poesie zu verwandeln." Helmut Krauss//Schauspieler, Synchronsprecher

    Die Veranstaltungt findet unter Sicherheit- und Hygieneregeln im Biergarten der Chemiefabrik statt und die Plätze sind limitiert. Es wird feste Sitzplätze an Bierzeltgarnituren geben.Gäste müssen eine Kontaktverfolgung durch eine Liste am Einlass zustimmen und erhalten erst dann Zugang zum Gelände / Klub.

    Bei Unwetter, Sturm und Starkregen bleibt der Garten geschlossen.
    15:00
    25. Okt
    [ Performance ]
    Uncanny Valley / Unheimliches Tal
    • Rimini Protokoll (Stefan Kaegi)
      Thomas Melle
      Münchner Kammerspiele
    • 17,-
    Veranstaltungs Bild
    Wir kennen Roboter vor allem als Arbeitsmaschinen, als effiziente und präzise Vollstrecker. In der deutschen Industrie sehen sie Menschen kaum ähnlich, um emotionale Verstrickungen auszuschließen. In Asien hingegen werden schon länger humanoide Roboter entwickelt, etwa für die Alterspflege oder als Sexpartner. Die äußerliche Ähnlichkeit zu Menschen soll hier die Akzeptanz der Maschine erleichtern. Sie weckt aber auch Misstrauen: Was ist Mensch, was Maschine? Diese unheimliche Ähnlichkeit nennen japanische Roboterforscher „Uncanny Valley“.

    Für „Unheimliches Tal“ wird vom Schriftsteller und Stückeschreiber Thomas Melle ein animatronisches Double erstellt. Dieser Humanoide tritt anstelle des Autors auf und wirft Fragen auf:  Stehen Kopie und Original in einem Konkurrenzverhältnis zueinander oder helfen sie sich gegenseitig? Kommt das Original sich durch sein Double näher? Wer spricht und was ist sein Programm?

    Thomas Melle beobachtet und Kaegi dokumentiert, wie Ingenieurinnen und Ingenieure aus Servomotoren und Silikon seinen Körper neu zusammensetzen und so programmieren, dass die Motoren sein Bewegungsrepertoire übernehmen. Durch Feinmechanik, Maske und Kostüm wird der humanoide Roboter zu einem Darsteller, dessen Mimik, Gestik und Sprache womöglich Empathie auslösen könnte – doch Empathie mit wem? Mit Melle selbst, der ja nicht mehr da ist, oder doch schon mit dem Roboter? Wer spricht im unheimlichen Tal?

    Auf diese Weise wird die Maschine zur Projektionsfläche für eine Zukunft, in der das menschliche Original irgendwann nicht mehr auszumachen ist. Ein solcher Humanoide ist kein industrieller Arbeiter, sondern eine Bezugsperson, wie wir ihr womöglich selbst bald im Altersheim begegnen. Der Autor Thomas Melle wird bei Rimini Protokoll zum Schöpfer seines Ebenbildes. Er gibt die Kontrolle an einen Doppelgänger ab, der ihn verdrängt, über das wechselseitige Verhältnis reflektiert und dieses Nachdenken als vielfach gespaltenen Vorgang Abend für Abend wiederholbar macht.
    18:00
    25. Okt
    [ Konzert ]
    Beethoven Prometheus
    • Lea Marie Nieter (Poetry Slam)
      Gabriela Croitoru (Harfe)
    • VVK 14,40
    Veranstaltungs Bild
    Ballettmusik trifft Poetry Slam

    Für eine spartenübergreifend-konzertante Aufführung des Balletts “Die Geschöpfe des Prometheus“ von Beethoven mit Poetry Slam begeben Musikstudenten verschiedener deutscher Musikhochschulen, die im Ensemble Neues musikalisches Forum Dresden spielen, die Slammerin Lea Marie Nieter aus Görlitz, sowie die Harfenistin Gabriela Croitoru aus Weimar auf eine Stückentwicklung.
    ---
    Prometheus bringt das Feuer auf die Erde und formt zwei Geschöpfe aus Lehm. Diese besitzen keinerlei Gefühle oder Empathie, was Prometheus zunächst wütend macht - sein bestes Werk scheint misslungen! Er möchte die Geschöpfe wieder zerstören, eine innere Stimme hält ihn jedoch davon ab und er führt die Geschöpfe auf den Olymp, wo sie von Apoll, Dionysos und den Musen durch Kunst, Musik und Theater zu empfindsamen, sensiblen Persönlichkeiten reifen. Als die Rachegöttin Melpomene Prometheus vorwirft, er habe den beiden Menschen nicht das ewige Leben gegeben und ihn mit einem Dolch ersticht, trauern sie um ihren Schöpfer. Dieser wird von Bacchus wieder zum Leben erweckt und zum Schluss feiern alle gemeinsam die Geschöpfe.

    Wir befreien die Handlung aus dem antiken hellenistischen Kontext für unsere Zeit und konzentrieren uns auf die Intention des Werks im Sinne der Aufklärung: den tatendurstigen, initiativen, sensiblen Menschen. Auf der Suche nach gesellschaftlicher Wachheit und Tat in Zeiten von Klimakrise, Corona-Leugnern, divergierender Gesellschaft und digitaler Abstumpfung.
    18:00
    25. Okt
    [ Performance ]
    Uncanny Valley / Unheimliches Tal
    • Rimini Protokoll (Stefan Kaegi)
      Thomas Melle
      Münchner Kammerspiele
    • 17,-
    Veranstaltungs Bild
    Wir kennen Roboter vor allem als Arbeitsmaschinen, als effiziente und präzise Vollstrecker. In der deutschen Industrie sehen sie Menschen kaum ähnlich, um emotionale Verstrickungen auszuschließen. In Asien hingegen werden schon länger humanoide Roboter entwickelt, etwa für die Alterspflege oder als Sexpartner. Die äußerliche Ähnlichkeit zu Menschen soll hier die Akzeptanz der Maschine erleichtern. Sie weckt aber auch Misstrauen: Was ist Mensch, was Maschine? Diese unheimliche Ähnlichkeit nennen japanische Roboterforscher „Uncanny Valley“.

    Für „Unheimliches Tal“ wird vom Schriftsteller und Stückeschreiber Thomas Melle ein animatronisches Double erstellt. Dieser Humanoide tritt anstelle des Autors auf und wirft Fragen auf:  Stehen Kopie und Original in einem Konkurrenzverhältnis zueinander oder helfen sie sich gegenseitig? Kommt das Original sich durch sein Double näher? Wer spricht und was ist sein Programm?

    Thomas Melle beobachtet und Kaegi dokumentiert, wie Ingenieurinnen und Ingenieure aus Servomotoren und Silikon seinen Körper neu zusammensetzen und so programmieren, dass die Motoren sein Bewegungsrepertoire übernehmen. Durch Feinmechanik, Maske und Kostüm wird der humanoide Roboter zu einem Darsteller, dessen Mimik, Gestik und Sprache womöglich Empathie auslösen könnte – doch Empathie mit wem? Mit Melle selbst, der ja nicht mehr da ist, oder doch schon mit dem Roboter? Wer spricht im unheimlichen Tal?

    Auf diese Weise wird die Maschine zur Projektionsfläche für eine Zukunft, in der das menschliche Original irgendwann nicht mehr auszumachen ist. Ein solcher Humanoide ist kein industrieller Arbeiter, sondern eine Bezugsperson, wie wir ihr womöglich selbst bald im Altersheim begegnen. Der Autor Thomas Melle wird bei Rimini Protokoll zum Schöpfer seines Ebenbildes. Er gibt die Kontrolle an einen Doppelgänger ab, der ihn verdrängt, über das wechselseitige Verhältnis reflektiert und dieses Nachdenken als vielfach gespaltenen Vorgang Abend für Abend wiederholbar macht.
    18:0019:00
    25. Okt
    [ Konzert ]
    DAVE: Beyond The Club II
    • The Road Up North (D) ft. Bileam Tschepe
      Stefan Senf & Sebastian Dietrich & Jacob Korn
      Albert van Abbe & Byetone (NL/D)
    • VVK 19,90
    Veranstaltungs Bild
    In Zeiten wie diesen erhält das Format »Beyond The Club« ein andere Bedeutung. DAVE wagt das Experiment und rückt es ins Zentrum des Festivals. An drei  Abenden dient die Martin-Luther-Kirche als Refugium für vielfältige Sounds elektronischer Musikkünstler*innen. Am Sonntag erhält cluborientierte Musik mehr Raum. The Road Up North mixt Jazz, HipHop, Ambient, Jungle und Breakbeats zu einer Geschichte, die von der Reise des »Wayfarers« ins Innere erzählt. Stefan Senf und Sebastian Dietrich bringen elektronischen und klassischen Sound zusammen und interpretieren unveröffentlichtes Material von Jacob Korn, der zu den Urgesteinen des Labels Uncanny Valley gehört, dem diesjährigen »Local in Focus«, während Technoproduzent Albert van Abbe und Byetone alias Olaf Bender, der auch als Labelchef von Raster bekannt ist, erstmalig Einblicke in ihre musikalische Kooperation geben. 

    Informationen zu Hygiene- und Schutzmaßnahmen:

    Die Gesundheit und der Schutz aller Besucher*innen, Partner*innen, Künstler*innen und Mitarbeiter*innen steht für uns an erster Stelle. Alle Veranstaltungen sollen und werden unter den notwendigen Schutz- und Hygienemaßnahmen stattfinden. Derzeit stecken wir in den letzten Planungen und Absprachen für unser Hygienekonzept. Ab Anfang Oktober werden wir euch an dieser Stelle und unter www.dave-festival.de/faq über die wichtigsten Maßnahmen informieren.

    Hinweis zur Anfertigung von Fotos und Videos:

    Auf unseren Veranstaltungen fertigen wir Fotos und Videos an. Weitere Informationen unter: www.dave-festival.de/datenschutz/foto-und-videohinweis

    Ort: Martin-Luther-Kirche (Dresden), 01099 Dresden
    19:0019:30
    25. Okt
    [ Literatur ]
    Comedy
    • Robert Sprößig
      Marco Hamacher
      André Herrmann
      Fe Ba
      Louis Venus
      Stephen Blaubach
      Marcus Bräuer
      Olli Bröker
      Tim May
      Alexander Fritz
    • Comedy
    • Eintritt frei
    Veranstaltungs Bild
     
    19:3020:00
    25. Okt
    [ Performance ]
    Die Soziale Gruppe: Onomatonien
    • Anne Munka (Leipzig)
      Jan F. Kurth (Freiburg)
    Veranstaltungs Bild
    Die Soziale Gruppe sind Anne Munka und Jan F. Kurth. Sie arbeiten mit den beiden akustischen Phänomenen, welche Menschen von jeher zu Kommunikation und Austausch dienen: Sprache und Musik. Wo da das Eine aufhört und das Andere anfängt kann die Zuhörerschaft selbst entscheiden, denn in der Sozialen Gruppe wird experimentiert, musiziert, poetisiert, dokumentiert, komponiert, interpretiert und improvisiert. Das Vokalduo verbindet zeitgenössische Stimmtechniken und Improvisationskonzepte mit Soundscapes und Klangcollagen zwischen Jazz und Neuer Musik.

    Im Herbst 2019 wurde das Duo eingeladen im Rahmen von SWR2 Ars Acoustica ein Hörstück zu produzieren. Das entstandene Stück „Onomatonien“ wurde im Radio sowie bei den ARD-Hörspieltagen im ZKM gezeigt und erscheint im September 2020 auf CD bei dem Leipziger Label “Viel Erfolg mit der Musik”. Kernstück des Konzertprogramms der Releasetour wird die Liveumsetzung des gleichnamigen Vokalzyklus sein, welcher in Auszügen dem Hörstück zugrunde liegt.
    21:30
    25. Okt
    [ Film ]
    DAVE Music in Motion - Keyboard Fantasies: The Beverly Glenn-Copeland Story
    • Film
    Veranstaltungs Bild
    Auch 2020 darf man sich beim DAVE Festival wieder auf »Music in Motion« freuen. Natürlich nur in Dresdens einzig wahrem Nanoplex, dem Thalia Kino. Kuratiert wird die Musikdokumentationsreihe seit 2017 von Philipp Demankowski. 

    »Keyboard Fantasies« erzählt die mystische Geschichte von Beverly Glenn-Copeland, teils als Biografie, teils als Tourneedokumentation. 1986 produzierte die von Science-Fiction besessene Künstlerin nahezu in völliger Isolation das Album »Keyboard Fantasies«, das heute Kultstatus hat. Nach der Wiederentdeckung des Albums erzählt der schwarze Trans-Musiker sein Leben: von den einsamen 1960er Jahren bis hin zur Begeisterung über die Gegenwart. 

    English Version

    In 2020 you can look forward to »Music in Motion« at the DAVE Festival again. Only in Dresden's only true Nanoplex, the Thalia cinema. The music documentary series has been curated by Philipp Demankowski since 2017. 

    Keyboard Fantasies: The Beverly Glenn-Copeland Story
    Regie: Posy Dixon
    1h 3min, 2019

    As a sci-fi obsessed woman living in near isolation, Beverly Glenn-Copeland wrote and self-released Keyboard Fantasies in Huntsville, Ontario back in 1986. Recorded in an Atari-powered home studio, the cassette featured seven tracks of a curious folk-electronica hybrid, a sound realized far before its time.
    16:00
    26. Okt
    [ Sonstiges ]
    DAVE Workshop: Jingles basteln
    • Jenz Steiner
    • Workshop
    • Eintritt frei
    Veranstaltungs Bild
    Du brauchst einen passenden und Auftakt für Deinen Podcast oder eine tolle Ankündigung für Deine Party-Reihe fürs Radio? Gute Jingles sind kurz, machen aber viel Arbeit. Jenz Steiner von coloRadio zeigt Dir mögliche Workflows, die Dich schneller von der Idee zum Ziel bringen. Er gibt Dir nützliche Tipps, wie Du mit kostenlosen Apps und ohne Vorkenntnisse einen eigenen Sound kreierst, Audios schneidest und masterst. Auch verrät er Dir seine geheimen Quellen für Soundeffekte, Atmos, O-Töne und Samples. Du gehst definitiv mit einem eigenen neuen Jingle in der Tasche nach Hause. Vorkenntnisse und eigene Technik brauchst Du nicht.

    Anmeldung via E-Mail an workshops@dave-festival.de
    17:1518:00
    26. Okt
    [ Film ]
    MHM & DAVE: Vive la Commune!
    • Søjus1
    • Eintritt frei
    Veranstaltungs Bild
    Zusammen mit dem DAVE-Festival präsentiert das Militärhistorisches Museum der Bundeswehr - MHM Dresden auch in diesem Jahr die Vertonung eines Stummfilmklassikers. Anlässlich der Sonderausstellung »KRIEG MACHT NATION« zeigen wir  »Das neue Babylon« (UdSSR 1929), zu dem die Dresdner Band Søjus1 & Special Guest den Soundtrack beisteuern, mit einer Filmeinführung von Dr. Alexander Schwarz.

    Das neue Babylon
    1871 ist das Jahr konträrer Gesellschaftsentwürfe: Während in Versailles die deutsche Nation unter kaiserlicher Führung proklamiert wurde, probte man in Paris den Aufstand. Für wenige Wochen bildete sich mit der Pariser Kommune ein revolutionärer Stadtrat, der seine Autonomie und sein Ziel einer besseren, sozialeren Gesellschaft notfalls auch mit Waffengewalt zu verteidigen suchte. Nach 72 Tagen endete jedoch die Revolution, blutig. Doch der kurzen Existenz der Pariser Kommune folgte ein langes Nachleben. Nicht nur in der Parole »Vive la Commune!«, sondern auch in Literatur und Film. Zu den frühesten Adaptionen des Stoffs zählt der Stummfilm »Das neue Babylon« (1929) der russischen Regisseure Grigori Kosinzew und Leonid Trauberg, der letztlich die Frage aufwirft, ob Gewalt und der eigene Tod ein angemessener Preis für den Erhalt oder die Veränderung der Gesellschaft sind. Die Protagonisten, das Liebespaar Louise und Jean, befinden sich in diesem tragisch-existenziellen Spannungsfeld, das die Dresdner Musiker von Søjus1 neu vertonen.

    Søjus1 spannt eine akustische Leinwand, auf der zwischen Ambient und Industrial, Synthies und Klavier, inmitten vertrackter Schlagzeugpatterns und Sprachsamples Spuren von Miles Davis, Pink Floyd oder Can auftauchen, plötzlich kluge Popsongs oder krachende Eruptionen passieren. Søjus1 geht es um von Menschen hinterlassenen Spuren, die Ursachen, Ausgangspunkte und Impulse bergen, deren Wirkung sich bisweilen erst im Leben und Schaffen anderer manifestiert. Im Fall von Søjus1 wird daraus Musik, die wie ein Satellit eine kaputte Erde umkreist, diese allumfassende Perspektive in eine rastlose Assoziationskette aus Rhythmus und Klang und Text übersetzt und in dunkle, traurige Schönheit bindet.

    ---

    Liebe Besucherin, lieber Besucher, 

    in Ihrem eigenen Interesse und in dem der anderen Besucher*innen bitten wir um Berücksichtigung der Einschränkungen, Verhaltens- und Hygienemaßnahmen, die bis auf Weiteres mit einem Veranstaltungsbesuch im MHM verbunden sind.
    - Vorherige Reservierungen sind nicht möglich.
    - Die Platzzahl ist limitiert. Die Besucher*innen werden unter Berücksichtigung der aktuell zulässigen Infektionsgruppengrößen und Abstandsregeln den Plätzen zugewiesen.
    - Das Hinterlassen des Namens und von Kontaktmöglichkeiten ist für alle Teilnehmenden verpflichtend.
    - Für Besucher*innen der Veranstaltung ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im gesamten Museumsbereich verpflichtend mit Ausnahme der Sitzplätze.
    Ausführliche Informationen: https://mhmbw.de/veranstaltung
    18:00
    26. Okt
    [ Sonstiges ]
    DAVE DJ Workshop für Einsteigerinnen*
    • L_Sa
    • Eintritt frei, Anmeldung beachten
    Veranstaltungs Bild
    Was genau machen diese DJ*s eigentlich, wenn sie am Pult stehen? Welche Knöpfe drehen, schieben drücken sie wann und warum und wie machen sie das mit diesen Übergängen? Wenn ihr Interesse habt, auflegen mit mp3 und Controller zu lernen, dann meldet euch auf der DAVE-Website an und packt einfach die Musik mit der Ihr herumprobieren wollt auf einen USB-Stick (egal welches Genre, aber Spotify reicht nicht) (so zehn bis 20 Songs). Da L_Sa gemerkt hat, dass es cooler ist, wenn FrauenLesbenInterNonbinaryTrans bei so einem Workshop unter sich sind, richtet sich der WS auch an eben diese.

    Informationen zu Hygiene- und Schutzmaßnahmen:

    Die Gesundheit und der Schutz aller Besucher*innen, Partner*innen, Künstler*innen und Mitarbeiter*innen steht für uns an erster Stelle. Alle Veranstaltungen sollen und werden unter den notwendigen Schutz- und Hygienemaßnahmen stattfinden. Derzeit stecken wir in den letzten Planungen und Absprachen für unser Hygienekonzept. Ab Anfang Oktober werden wir euch an dieser Stelle und unter www.dave-festival.de/faq über die wichtigsten Maßnahmen informieren.

    Hinweis zur Anfertigung von Fotos und Videos:

    Auf unseren Veranstaltungen fertigen wir Fotos und Videos an. Weitere Informationen unter: www.dave-festival.de/datenschutz/foto-und-videohinweis

    Bitte meldet euch vorher via E-Mal an workshops@dave-festival.de an.

    Ort: Villa Wigman, Bautzner Str. 107, 01099 Dresden
    18:3019:00
    26. Okt
    [ Sonstiges ]
    DAVE: Synthesize me! Das Synästhetische Dinner
    • Steve Kasper
      Franz Josef Schneider
      Franz Richter
    • 55,-
    Veranstaltungs Bild
    Die Welt der Genüsse liegt vor uns. Tritt ein und werde Teil des Experiments der Sinne. Das emotionale Erleben von elektronischer Livemusik wird durch visuelle und performative Eindrücke verstärkt. Die auf einzelne Gänge abgestimmte Kochkunst verbindet sich mit dem Erleben von verschiedenen Welten und im Labor der Synästhesien verschmelzen die Parameter. Ist das Ganze mehr als die Summe seiner Teile oder in welche Dimension transportiert es dich? Eine Reise ins Ungewisse. Genuss garantiert. Erforsche deine Sinne an diesem besonderen Abend der Experimente im (nicht) sterilen Raum!

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    The world of pleasures lies before us. Enter and become part of the experiment of the senses. The emotional experience of electronic live music is enhanced by visual and performative impressions. The culinary art adapted to individual courses combines with the experience of different worlds and in the laboratory of synaesthesia the parameters merge. Is the whole more than the sum of its parts or to which dimension does it transport you? A journey into the unknown. Pleasure guaranteed.
    Explore your senses on this special evening of experiments in the (non-)sterile room!

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    Informationen zu Hygiene- und Schutzmaßnahmen:

    Die Gesundheit und der Schutz aller Besucher*innen, Partner*innen, Künstler*innen und Mitarbeiter*innen steht für uns an erster Stelle. Alle Veranstaltungen sollen und werden unter den notwendigen Schutz- und Hygienemaßnahmen stattfinden. Derzeit stecken wir in den letzten Planungen und Absprachen für unser Hygienekonzept. Ab Anfang Oktober werden wir euch an dieser Stelle und unter www.dave-festival.de/faq über die wichtigsten Maßnahmen informieren.

    Hinweis zur Anfertigung von Fotos und Videos:

    Auf unseren Veranstaltungen fertigen wir Fotos und Videos an. Weitere Informationen unter: www.dave-festival.de/datenschutz/foto-und-videohinweis

    Die Tickets gibt es nur im Fat Fenders, Böhmische Str. 14a, 01099 Dresden, Kauf nur gegen Barzahlung 
    19:00
    26. Okt
    [ Party ]
    DAVE: Slot Fighter
      Veranstaltungs Bild
      Das Leben des DJ*s ist nicht leicht. Als einsame Sucher*in nach dem besten Tune, dem perfekten Übergang und der Anerkennung des Publikums, haben Disk Jockeys jederzeit mit versierteren Plattenakrobat*innen zu rechnen, die nichts anderes im Sinn haben, als den Slot im Lineup streitig zu machen.

      Das in jahrelanger Tüftelei von dem Undergroundschallplattenunterhalterduo »Schon wieder, schon wieder« entwickelte Arcade Game Slot Fighter stellt in einer kaum zu übertreffenden Grafik und einem nahezu realen Spielgefühl das Top-of-the-Edge DJ Game dar, das kurz davor stand, Spiel des Jahres 2017-2020 zu werden, hätte sie jemand nominiert und wären sie der Branche mit diese Innovation nicht Dekaden voraus.

      Slotfighter DAVE Edition (18-99 Jahre)

      Das Spielprinzip:

      Der Slotfighter wählt aus einer Reihe von DJs völlig zufällig eine Kandidat*in aus, welche sofort in ein Back2Back mit einem am Pult stehenden Konkurrenten einsteigen muss, bis dieser wiederum durch eine neue, zufällig ausgewählte Kandidat*in ersetzt wird. Die DJs werden wechselseitig alle 15 Minuten ausgetauscht, sodass alle Künstler*in eine halbe Stunde und mit zwei anderen Herausforder*innen spielen muss.

      Klingt kompliziert, ist es aber nicht.
      19:00
      26. Okt
      [ Sonstiges ]
      DAVE Workshop: Hardware Sequenzer Beatstep Pro & Keystep Pro
      Veranstaltungs Bild
      Der Künstler und Produktspezialist Michi Menze zeigt das Arbeiten mit dem Beatstep Pro und dem Keystep Pro von Arturia. Hardware-Sequenzer überwinden die Barriere zwischen Musiker*in und der Musik. Auf intuitive Weise lassen sich Synthesizer, Drum-Maschines oder ein Modular Rig verbinden, um neuartige Kompositionen kreieren.

      Die Workshops finden unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen statt. Daher ist die Teilnehmerzahl bei diesem Workshop auf 15 begrenzt. Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.
      19:0020:00
      26. Okt
      [ Konzert ]
      June Cocó
      • June Cocó
      • Singer / Songwriter, Pop
      • VVK 20,50, AK 22,-
      Veranstaltungs Bild
      Im Herbst geht die Leipziger Künstlerin June Cocó auf Tour und damit zurück zu ihren Ursprüngen. Intimer. Reduzierter. Klavier, Stimme und wenige punktierte Beats & Sounds. Nicht mehr. Mit Klarheit und Raum für Stille, aber auch den großen Popmomenten.

      Sie spannt ein ganz eigenes Klangspektrum aus mitreißenden, berührenden Songs, die wie farbige Spaceshuttles zwischen Alltag und Schwerelosigkeit des Alls oszillieren. Flirrend, wie das Glitzern, das entsteht, wenn Sonnenstrahlen auf Asphalt treffen. Träumen, lieben, fühlen aber eben auch mal scheitern, aufstehen und weitermachen, das Leben in emotionalen Wellenbergen. Mit ihrer einzigartigen Stimme und Präsenz umhüllt June Cocó ein gewisser Zauber, der in der Vergangenheit auch schon George Clooney begeisterte oder Udo Lindenberg zur spontanen Jamsession am Flügel animierte.

      Zwischen gespenstischen Phantasiewelten, einem Hauch Melancholie, aber immer der Sehnsucht und Aufbruchstimmung als treibende Kraft hinter den Songs bleibt am Ende immer ein wärmendes Gefühl. Und gerade im tristesten aller Monate, dem November, ist das doch etwas, wonach sich fast jeder sehnt.
      20:0021:00
      26. Okt
      [ Konzert ]
      Mittwoch um acht!?
      • Mittwoch um acht!?
      • Eintritt frei, Anmeldung über Reservierung
      Veranstaltungs Bild
      Das Dresdener Jazzduo „Mittwoch um acht!?“ bestehend aus Konni Behrendt (Gitarre) und Clemens Voyé (Kontrabass) spielen eigene Interpretationen von verschiedenen Klassikern, die man aus Funk und Fernsehen kennt. Zudem beglücken sie ihr Publikum mit neu interpretierten Jazz- und Bluesklassikern. Ein Wechselbad der Emotionen und am Ende jedoch immer schön und genussreich.
      21:30
      26. Okt
      [ Film ]
      DAVE Music in Motion: Raving Riot / Flipside
        Veranstaltungs Bild
        Auch 2020 darf man sich beim DAVE Festival wieder auf »Music in Motion« freuen. Natürlich nur in Dresdens einzig wahrem Nanoplex, dem Thalia Kino. Kuratiert wird die Musikdokumentationsreihe seit 2017 von Philipp Demankowski. »Raving Riot« und »Flipside« werden als Double Feature gezeigt, in Kooperation mit »HOUSE OF STARS – (Queere) Clubkultur in Georgien als politischer Aktivismus«.

        »Raving Riot«, ein von Stepan Polivanov und dem Studio Stereotactic realisierter Dokumentarfilm, folgt den Ereignissen vom Mai 2018 in Tiflis, Georgien, als Drogenrazzien der Polizei in den Clubs Gallery und Bassiani eine gewaltige Protestkundgebung auslösten: Ein Rave vor dem Parlamentsgebäude, der zwei Tage lang dauerte. Das ganze Land sah eine neue, junge Generation, für die elektronische Musik ein integraler Bestandteil des Lebens ist. Der Protest war eine natürliche Reaktion auf das grobe Eindringen der staatlichen Behörden in die unabhängige Kultur. Zwei Tage später sah sich der Innenminister Georgij Gakharia zu einer Entschuldigung bei den Demonstranten gezwungen. Die russische Premiere des Films fand auf dem Beat-Filmfestival 2019 statt und wurde mit mehr als 2500 Zuschauern zu einem Festivalhit.

        »Flipside« ist ein Dokumentarfilm über die Welt der Schallplatten in Russland. Der Film enthüllt die Geschichte des legendären Mediums, das in der UdSSR sehr populär war, in den Jahren der Perestroika aber in Vergessenheit geriet und heute aus der Asche aufersteht. Welchen Platz hat die Vinyl-Schallplatte in der Welt der digitalen Technologien? Wer sind die Menschen, die heute Schallplatten sammeln, verkaufen und kaufen, und warum tun sie das? Warum vergöttern DJs und Musiker*innen weiterhin Vinyl? Wie schafften es die Plattenspieler von den Mülleimern zurück in die Hi-End-Luxusläden? Antworten auf all diese Fragen gibt es in einem einzigartigen Film für Musikfans. 

        English Version

        In 2020 you can look forward to »Music in Motion« at the DAVE Festival again. As usual in Dresden's only true Nanoplex, the cozy Thalia cinema. The music documentary series has been curated by Philipp Demankowski since 2017. »Raving Riot« and »Flipside« are screened as double feature, in cooperation with the parallel event »HOUSE OF STARS - (Queer) Club Culture in Georgia as Political Activism«.

        «Raving Riot», a documentary movie filmed by Stepan Polivanov and Stereotactic studio, follows the events of May 2018 in Tbilisi, Georgia when police drug raids on nightclubs provoked a powerful protest rally – a rave  in front of the Parliament building that lasted for two days. The Russian premiere of the movie took place at Beat Film Festival 2019 and became a massive hit of the festival, attracting more than 2500 spectators. 

        In May 2018 the whole world was following the events in Tbilisi, Georgia. In protest of the police raids on the nightclubs Gallery and Bassiani (the latter is considered to be  the local version of Berlin's Berghain), thousands of people went to the Parliament building on Rustaveli Street and started a spontaneous rave. The whole country saw a new, young generation for whom electronic music is an integral part of life and a large-scale protest  is a natural reaction to state authorities’ gross invasion of independent culture. Two days later, the Minister of Internal Affairs Georgy Gakharia was forced to apologize to the protesters.

        »Flipside« is a documentary about the world of wax records in Russia. The film unveils the story of the legendary medium for records, very popular in the USSR, undeservedly forgotten in the years of the perestroika and raised from the ashes nowadays. What is the place of the wax record in the world of digital technologies? Who are the people that collect, sell and buy wax records today, and why do they do this? Who are those that try their best to impede them? Why do disk jockeys and musicians continue to idolize wax records? How did the wax record players make it back from garbage cans to the luxury HI-END shops? You will find answers to all these questions in a unique film for music fans, a trip through the world of music in the 20th century, at high speed, to the most sincere and humane format of the music.
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