19:30
14. Okt
[ Konzert ]
SoCell
  • Irene Kurka
    Burkart Zeller
  • 6,-
Veranstaltungs Bild
Ein Konzertprojekt des Sächsischen Musikbund e.V. in Kooperation mit musik21 e.V. (Düsseldorf)

Die Sopranistin Irene Kurka und der Cellist Burkart Zeller haben sich bei Projekten mit dem Neue-Musik-Ensemble E-MEX kennengelernt. Ihr erstes Programm hieß „Liebe, Mystik und Religion“. Die von ihnen aufgeführten Werke werden in der Regel speziell für diese aparte Besetzung geschrieben, da das bisher vorhandene Repertoire klein ist. Im Kunstraum GEH8 präsentieren sie neue Werke und Uraufführungen, die von geistlichen Gesängen bis hin zu experimentellen Klangstücken reichen.
Die Kombination von Sopran und Violoncello wirkt zunächst ungewöhnlich und auch klanglich ungünstig. Allzu verschieden scheinen die Partner schon von der Tonlage her zu sein. Die moderne Cellotechnik erlaubt es aber, das Instrument auch in Sopranlage (und sogar noch höher) spielen zu lassen, sodass kein Lagenabstand mehr spürbar ist.
Auf diese Weise ergibt sich ein großes Spektrum von Kombinationsmöglichkeiten zwischen äußerstem Kontrast und fast perfektem Gleichlauf. So wie das Cello „singen“ kann, ist die Stimme durch die Techniken der Avantgarde fähig, sich dem Instrumentalklang anzunähern.
Es ergibt sich ein faszinierender Austausch zweier sehr verschiedener, aber in jeder Hinsicht gleichwertiger Partner.
Das Programm enthält Werke von Matthias Drude (UA), Albert Breier (UA), Brigitta Muntendorf, Erik Janson, Miro Dobrowolny, Johannes Sandberger und Hubert Hoche.
Gedacht ist auch an die Einfügung von Solowerken als Intermezzi, von Tobias Schick (Cello) und Nikolaus Brass (Sopran). An einzelnen Stellen sollen gregorianische Gesänge erklingen.
Es entstehen so vielfältige Brücken zwischen Vokalität und Instrumentalität, zwischen Archaik und Avantgarde, zwischen geistlich und weltlich, zwischen Virtuosität und Einfachheit.
Irene Kurka und Burkart Zeller besitzen als Duo-Partner bereits reiche Erfahrung. Beide Künstler zeichnen sich durch eine außerordentlich starke Bühnenpräsenz aus, was der Art
dieser Besetzung sehr zugute kommt.

Drei Konzerte in Sachsen sind geplant: in Leipzig, Löbau und Dresden. Daneben sollen noch zwei Konzerte in Düsseldorf und Mönchengladbach stattfinden. Die Termine liegen im
Oktober 2020. Aufführungsorte werden vor allem Kirchenräume sein, die für das Programm die besten akustischen Möglichkeiten liefern.
 
Duo SOCELL21 (Irene Kurka und Burkart Zeller)
Werke von Albert Breier, Matthias Drude, Christian FP Kram, Stefan Lienenkämper, Brigitta Muntendorf, Tobias Eduard Schick und Thomas Stöß
19:30
14. Okt
[ Diskussion / Vortrag ]
A Labor of Love. Gewalt und Abolitionismus
  • Matti Traußneck
  • Eintritt frei, Anmeldung beachten
Veranstaltungs Bild
Vor dem Hintergrund der Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt, die in den letzten Monaten überall im politischen Westen stattfanden, beschäftigen wir uns mit der Frage, was Überwindung von Rassismus bedeutet und damit, wie das Verhältnis von Abolitionismus und Gewalt ist.
Matti Traußneck ist Literatur- und Politikwissenschaftler*in an der Philipps-Universität Marburg. Ihre Schwerpunkte sind die Kritik von Antisemitismus und Rassismus, Erinnerungspolitiken und die Intersektionalität von Ungleichheitskategorien.

Begrenzte Platzzahl! Anmeldung erforderlich unter
safe-polizeiklasse@riseup.net
20:00
14. Okt
[ Diskussion / Vortrag ]
30/30 - Generationendialog zur Wiedervereinigung
  • Adina Rieckmann (freie Mitarbeiterin beim MDR)
    Christian Gesellmann (Journalist, Autor)
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Der Umgang mit der Presse bleibt in Ostdeutschland oft schwierig: Unter der DDR-Regierung waren freies journalistisches Arbeiten kaum möglich und die Medien mehr Propaganda- als Informationsinstrumente. Heute sind Medien gefragt, um Informationen einzuordnen und objektiv zu berichten. Oft sehen sie sich aber einem Misstrauen in der Bevölkerung gegenüber oder werden auf Demonstrationen an ihrer Arbeit gehindert.
Adina Rieckmann, 1962 in Sachsen-Anhalt geboren, engagierte sich in der DDR in kirchlichen Friedensgruppen und war nach 1990 Pressesprecherin im neu geschaffenen Staatsministerium für Kultur. Heute ist sie freie Mitarbeiterin beim MDR. Christian Gesellmann, noch zu DDR-Zeiten in Zwickau geboren, setzt sich intensiv damit auseinander, was das DDR-Erbe für die heutige Generation bedeutet – zum Beispiel in seinem Buch „Ostdeutschland verstehen“. Beide erzählen von ihren ganz persönlichen Berührungspunkten mit der Pressefreiheit - und was die Wiedervereinigung vor 30 Jahren damit zu tun hat.

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Die Wiedervereinigung prägt die bundesdeutsche Gesellschaft bis heute – auch und gerade im Jubiläumsjahr: emotional geführte Diskussionen um Unterschiede zwischen Ost und West, Generationen, die im Streit auseinandergehen und kaum Verständnis füreinander haben. Teils tiefe Gräben haben sich aufgetan, aus Frust, Missverständnissen und Unwissenheit.

Deshalb wollen wir aus Geschichte Geschichten machen. Im Jahr 30 der Wiedervereinigung laden wir im Doppelpack zum Gespräch und zur Diskussionen ein: Jene, die die Einheit im Alter von 30 erlebt haben, treffen auf die Nachwendegeneration – Menschen, die um 1990 geboren sind.
Was bedeutete die von vielen so lang ersehnte Wiedervereinigung für das geteilte Land? Wie sprechen wir über einen Staat, den es heute längst nicht mehr gibt? Was lernen wir aus den Erfahrungen von damals für die Zukunft? Und wie prägt das Jahr 1990 unsere Gesellschaft bis heute?
Diesen und anderen Fragen wollen wir uns in unterschiedlichen Themenbereichen annähern und schauen, was die Generationen bewegt und umtreibt. Durch diese besonderen Begegnungen entstehen neue Perspektiven, Trennendes und Verbindendes wird sichtbar. 

Bei 30/30 erzählen Menschen ihre Geschichte, damit das Jubiläum auch in die Zukunft weist.
20:00
14. Okt
[ Film ]
Umundu: Last Days in Shibati
  • 9,-
Veranstaltungs Bild
In der Metropolregion Chongqing leben 30 Mio. Menschen auf engstem Raum. Vereinzelt findet man immer noch historisch gewachsene Stadtviertel, die Menschen, über Generationen verwurzelt, ihr Zuhause nennen. Der Regisseur Hendrick Dusollier begleitet einige Anwohnende in Shibati, eines der letzten dieser Viertel. Dieses feinfühlige Porträt der Viertelbewohner*innen, die dem Regisseur gastfreundlich, neugierig und bescheiden trotz geplantem Abriss ihres Zuhauses und der darauffolgenden Umsiedlung entgegentreten, steht im Kontrast zu den radikalen Kapital-gesteuerten Stadterneuerungen Chinas. Sie stellen das Recht auf Stadt für alle Menschen deutlich in Frage. Bausubstanzen und ganze Stadtviertel werden aus ökonomischen Gründen als Müll deklariert. Inmitten der Verwüstung bleibt die Frage: Was passiert, wenn sich unsere Ressourcen dem Ende neigen?

Wir zeigen den Film im Original mit englischen Untertiteln.
20:00
14. Okt
[ Film ]
Umundu: The Remnants
  • 6,-
Veranstaltungs Bild
The Remnants ist eine Reise in die Widersprüche der heutigen Kriege, in denen die Überreste des Konflikts den Konflikt selbst immer überleben. Es ist eine Reise in die Kultur und Spiritualität des laotischen Volkes, das es schafft, Gut und Böse, Konstruktion und Zerstörung zu integrieren und tödliche Gegenstände in handliche Werkzeuge zu verwandeln, um den Alltag anzugehen.
So werden aus Treibstofftanks Bootsrümpfe oder aber Löffel, aus Bomben Blumentöpfe und Baumaterial für Pfahlbauten.

Mit ihren fast kontemplativen Bildern, ihrem Gefühl für Rhythmus und ihrem genauen, beobachtenden Blick führen die Filmemacher an eine Realität heran, in der sich der Krieg und seine Überreste mit dem Leben verwoben haben.
Und Raum für Neues sichtbar wird.

Wir zeigen den Film im Original mit englischen Untertiteln.
16:00
15. Okt
[ Performance ]
Territorien
    Veranstaltungs Bild
    Raum nehmen, Raum wegnehmen, Raum einnehmen, abräumen. Wir grenzen uns ab und bauen uns auf, schließen ein und schließen auf. Unsere Körper sind Territorien und gehören nicht uns, sondern Ideen, die nicht (nur) die eigenen sind. 
    Zu jeder Zeit und immer befinden wir uns in Räumen, die sobald wir sie als solche wahrnehmen, eine gewisse Zugehörigkeit oder eine Bedeutung oder eine Handlung für sich beanspruchen. Es sind Konstrukte und doch sind sie so real, wie die Zäune die uns umgeben. Was wir in unserem eigenen Territorium nicht finden suchen wir woanders. 

    In einem 12stündigen Happening vereinnahmen wir den Ballsaal des Zentralwerks, dazu fusionieren zwei Klassen der Hochschule für Bildende Künste Dresden zu einer performativen Raumintervention. Google Maps und Körperkarten, Räume, die von Rehen auf der Weide und PVC-Böden träumen, „Denke ich an Deutschland in der Nacht“, Personal-Space-Kostüme, ein Selfie-Point wird umschlichen, 100qm Rasenpflege, Natur zu bändigen in Leuchtrucksäcken, eine Smartphone Schwarm Choreographie, Chillen im Skype und ein gebäudehistorisches 4-Kanal Live Set. Performances EN MASSE! 
    Später gibt es noch was auf die Ohren, Livemusik von … (to be announced).
    17:0018:00
    15. Okt
    [ Diskussion / Vortrag ]
    US-WAHLEN – Auswirkungen auf Deutschland und Europa
    • Dr. Josef Braml (Leiter des Amerika-Programms der DGAP)
      Eileen Mägel
    • Eintritt frei
    Veranstaltungs Bild
    Noch knapper werdende Ressourcen im Zuge der Corona-Pandemie und der von ihr ausgelösten Weltwirtschaftskrise werden den Verteilungskampf und die politische Radikalisierung in Washington weiter befeuern und umso heftigere Auswirkungen auf die US-Außenpolitik haben. Bereits heute zeigt sich – auf beiden Seiten des politischen Spektrums, vor allem unter der demokratischen Wählerschaft Joe Bidens, um die auch Donald Trump buhlt – Widerstand gegen den seit dem Zweiten Weltkrieg geltenden international engagierten außenpolitischen Kurs der USA. Deutsche und europäische Entscheidungsträger müssen sich – auch für den Fall einer Regierung Joe Bidens – auf härtere Markt-Macht-Bedingungen Amerikas einstellen, die bereits vom amtierenden Präsidenten Donald Trump forciert werden, meint USA-Experte Josef Braml. Auch unter einem Demokraten würden die Vereinigten Staaten im härter werdenden geoökonomischen Wettbewerb ihre Wirtschafts- und Militärmacht als kompetitiven Wettbewerbsvorteil einsetzen; das gilt erst recht gegenüber schutzbedürftigen Ländern wie Deutschland.
    18:00
    15. Okt
    [ Diskussion / Vortrag ]
    Umundu: Kleidung ist mehr Wert!
    • Workshop
    • Eintritt frei, Anmeldung beachten
    Veranstaltungs Bild
    Läuft man durch die Dresdner Neustadt, stolpert man in jeder Straße mindestens über einen Karton mit der Aufschrift „zu verschenken“. Wirft man einen Blick hinein, findet man allerlei und fast immer Kleidung. Vor den zahlreichen Altkleider-Containern stapeln sich die Textilien-Berge und auch die Kleiderkammern wie Second-Hand-Läden sind vollgestopft mit Klamotten. Dazuhin liest man hier und da Nachrichten von Modeunternehmen, die Tonnen von neu produzierter Ware verbrennen. Dabei wird jedes einzelne dieser Kleidungsstücke von Menschen Hand genäht, eine harte Arbeit, zumeist unter widrigsten Umständen, kaum Absicherung und äußerst schlecht bezahlt.
    Sollten wir unserer Kleidung nicht alleine angesichts der Arbeit, Mühe und Entbehrungen, die in ihr steckt, mehr Wert geben und Respekt zollen? Wie können wir dem textilen Überfluss entgegenwirken und Kleidung wieder mehr wertschätzen?
    Diese Fragen wollen wir diskutieren, während wir uns gleichzeitig praktisch betätigen, indem wir scheinbar überflüssig gewordenen Textilien einen neuen Wert verleihen, sie anhand verschiedener Druck- und Maltechniken mit politischen Botschaften versehen.

    WER: Jede*r, die/der Zuhause Klamotten hat, die sie/er nicht mehr anzieht
    MITBRINGEN: Kleidung, die man nicht mehr nutzt, gern auch aus einer „Verschenke“-Kiste; Besonders geeignet sind T-Shirts/Swaetshirts mit einfarbiger Fläche (erleichtert das Lesen der Botschaft, die darauf gedruckt/gemalt wird)

    Mit Anmeldung unter: faircademy@einewelt-sachsen.de
    18:3019:00
    15. Okt
    [ Film ]
    dresdner schmalfilmtage: SUPERSUPER8
    • 6,-
    Veranstaltungs Bild
    8 mm ungeteilt. Straßenbahnen kreisen. Die Fähre legt ab und kehrt in einer Fahrt zurück. Kamera und Charaktere tanzen. Vor 45 Jahren für den Heimfilm als Format eingeführt, hat der Super-8-Film auch in Kanada seine Spuren hinterlassen. Wir sind dabei, wenn die Oktober-Gruppe mit Hilfe Torontoer Luftschächte ein 150' langes Gebäude aufbläst und so gegen die Erosion der eigenen Stadt demonstriert. Wir verreisen, 4000 Meilen von Vancouver nach Halifax, folgen drei Bildern pro Meile. Oder wir hören einfach zu: Zunehmend von seinem Geburtsort getrennt, verknüpft ein 70-jähriger Jude, der aus Québec stammt, persönliche und historische Erinnerungen zu einem Gefühl der Zugehörigkeit. Wir präsentieren Arbeiten von jungen als auch von erfahrenen Super-8-Filmemacher*innen und geben einen Einblick in Form, Ästhetik und Politik dieses populären, heute aber oft übersehenen Formats in Kanada.

    Filme von Chris Kennedy, Stevi Urben, Renata Mohamed, Jamie Phelan, Midi Onodera, Kika Thorne, Juliana Saragosa, Steven Topping und John Porter


    Eintrittspreise

    Festivalpass: 25 € / erm. 20 €
    Tageskarte: 10 € / erm. 8 €
    Einzelkarte: 6 € / erm. 5 €

    Kartenvorbestellung: 0351 - 8660211
    schmalfilmtage@riesa-efau.de
    20:00
    15. Okt
    [ Film ]
    Umundu: The Cleaners
    • 6,-
    Veranstaltungs Bild
    Wer beseitigt eigentlich den “Müll” in den von uns genutzten Sozialen Medien? Wer entscheidet, was “Müll” ist und was nicht und wo wird dies entschieden?

    “Ich wollte nicht als Müllsammlerin enden. Daher habe ich mich in der Schule sehr angestrengt.”
    Der Film begleitet mehrere Content-Moderatoren bei ihrerer Arbeit. In Manila befindet sich einer der weltweit größten Outsourcing-Standorte für Content Moderatoren. Die sogenannten “cleaner” entscheiden im Auftrag großer Silicon-Valley-Konzerne wie Facebook, YouTube und Twitter mit einem Klick, was im Internet gezeigt wird und was nicht. Wie sehr sich Definitionen von “Müll” geopolitisch unterscheiden, was diese cleaner aufgrund der Inhalte für psychische Folgen davon tragen, und wie groß die Auswirkungen eines Klicks sein können, bleibt gern unthematisiert. 

    Ein Realthriller, der die Grenzen zwischen Richtig und Falsch, Gut und Böse wie wenige andere auszuloten und gleichzeitig zu verwischen weiß.
    Ein Muß für alle, die in den sozialen Medien unterwegs sind und sich Fragen stellen möchten.

    Wir zeigen den Film im Original mit deutschen Untertiteln.

    Achtung: Einige Bilder und Inhalte des Filmes können verstörend und schockierend sein. Der Film ist für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet.
    20:00
    15. Okt
    [ Kunst ]
    Waterlounge
    • KC Wagner
    • Eintritt frei
    Veranstaltungs Bild
    Der Mensch und die Kohle - Zeichnungen vom Kopf bis zur Sohle 

    Kohle ist nicht nur zum Heizen oder Grillen da, das sah man im Prinzip schon bei den Menschen in der Steinzeit, die unter anderem damit ihre Höhlenwände verzierten. Wer in Dresdner Bars, Cafés, Restaurants oder auf verschiedenen Veranstaltungen in den letzten Jahren da zufällig jemanden den Kohlestift schwingen sah, hat sich vielleicht oft gefragt wozu das jemand macht. Um diese Frage beantwortet zu bekommen und einige Ergebnisse zu sehen, könnt ihr  am 15.10. ins Aquarium kommen, auch gern mitzeichnen, etwas Musik lauschen und Cocktails schlürfen.
    20:00
    15. Okt
    [ Sonstiges ]
    Cynetart: CACHE/SPIRIT
    Veranstaltungs Bild
    CACHE/SPIRIT is the alien love child of Animistic Beliefs and media artist Jeisson Drenth. Originally conceived in conversations in Rotterdam, this project now lives as a digital network of ideas and files that manifest in different configurations. CACHE/SPIRIT is a space where studying ‘the self’ and the ‘other’ meets avant-garde audiovisual production using a rich collection of techniques, instruments, moving images and languages from different times and territories.

    This next instalment of CACHE/SPIRIT presents the development of the three artist’s live A/V show from event to living and breathing artefact. It brings together an expansive collection of diverse techniques for artistic expression that the three love to work with. Drum machines and synthesisers create new worlds of sound; (un)edited conversations and writings inform moving images; the unearthing of the artist's ancestor’s history shapes their ways of being. The project introduces both the artists and their audiences to different languages and instruments e.g Vietnamese and Colombian writings, percussion instruments native to the Maluku Islands and contemporary image production techniques like visually similar image search algorithms and 3D scanning. These both technical and emotional research trajectories come together physically in a design of video projection and multiple palm computers - a space for new audiences to visit, (un)learn, move and (dis)connect.

    CACHE/SPIRIT with both its frenetic and contemplative character, combines Animistic Beliefs other-worldly sounds with Drenth’s unique visual language of techno-spirituality. It is a warm invitation into the minds of three distinct artists that passionately try to make sense of the visible and invisible world.

    Informationen zu Ablauf, VVK & Hygienebestimmungen:
    Ein Durchgang dauert etwa 30 Minuten
    Je Durchgang sind max. 30 Personen vorgesehen
    20:3021:00
    15. Okt
    [ Film ]
    dresdner schmalfilmtage: Wettbewerb
    • 6,-
    Veranstaltungs Bild
    In Kooperation mit dem Filmverband Sachsen vergeben die dresdner schmalfilmtage erneut den Preis für Arbeiten, die das Filmerbe, also Found Footage, filmisch einbeziehen. Ob verwendete Filmausschnitte aus dem Archiv stammen, ob es Neuvertonungen von bestehendem Material oder neue Bilder zur originalen found footage Tonspur sind – der Auseinandersetzung mit dem historischen Schmalfilmmaterial sind keine Grenzen gesetzt. Man kann Altes in Neues im Alten sehen, bis der Kopf schwirrt! Hinweis: All unsere Veranstaltungen und Wettbewerbe könnt ihr auch aus eurer pandemischen Schaltzentrale mitverfolgen und sogar mit abstimmen. 

    Nominierungen 2020 Astudillo, Carolina; Prim, Josep - Un paseo por New York Harbor, 6 min., 8 mm, 2019 Boccassini, Giuseppe – Temple of Truth, 15 min., 8 mm, 2018 Danker, Lisa – Foreclosed Home Movie, 8 min., 16 mm, 2018 Germondari, Werther – From Rimini with Love, 1 min., super8, 2020 Link, Philipp; Scherer, Max – Europe Old Love, 2 min., 8 mm, 2019 Ratigan, Brian – Unborn Rivers of Sky, 3 min., 8 mm, 2019 Rirsch, Philipp - Der schönste Tag in deinem Leben, 3 min., 16 mm, 2019 Soares, Flora – Drift, 9 min., super8, 2019 Toshinari, Ei; Nguyen, Duy - …AND SO WE START AGAIN, 9 min., 16 mm, 2019

    Eintrittspreise

    Festivalpass: 25 € / erm. 20 €
    Tageskarte: 10 € / erm. 8 €
    Einzelkarte: 6 € / erm. 5 €

    Kartenvorbestellung: 0351 - 8660211
    schmalfilmtage@riesa-efau.de
    18:00
    16. Okt
    [ Performance ]
    Cynetart: Vortex
    • Maria Chiara de’ Nobili
      Ulf Langheinrich
    • 17,-
    Veranstaltungs Bild
    Elastische Gelenke. Tanzen als Exerzieren von Jaktationen. Immer langsamer. Immer nervöser. fortschreitend in sinnlosen Loops, kreisend um die immer gleichen fiebrig pochenden Erinnerungen, die gar keine sind sondern Erfindungen, irrlichternd in der sensorischer Deprivation. Es gibt keinen Grund. Da war nichts. Und da ist nichts. So kann sie funktionieren, die Metamorphose vom Biest zum Borg. Hinter dem Schwarzschild-Radius sind alle Körper, alle Bilder, alles Licht, aller Sinn und alle Hoffnung versandet, vergessen, verloren im Hades der Neuen Zeit.

    Während der Veranstaltung werden über erhebliche Zeiträume Stroboskop-Lichteffekte eingesetzt. Die Veranstaltung ist daher für Personen mit Epilepsie, gravierenden Herzproblemen oder klaustrobhobischen Ängsten und für Schwangere nicht geeignet. Die Veranstaltung darf nicht unter dem Einfluss bewusstseinsverändernder Drogen besucht werden. 

    Die Videoprojektionen zeigen Bilder, die als verstörend oder abstoßend erlebt werden könnten.

    Ulf Langheinrich
    Nach dem Industriedesign Studium, führte er Audioexperimente mit Pfeifenorgeln, Harmoniums und mehreren Bandmaschinen durch und beschäftigte sich hauptsächlich mit der Malerei. 1984 verließ er Ostdeutschland und ging nach Westdeutschland, wo er begann, die Grundlagen seiner künstlerischen Sprache in Malerei, Fotografie und elektronischer Musik zu entwickeln. 1988 zog er nach Wien, wo er seine Tätigkeit in seinem Atelier im WUK (Werkstätten und Kulturhaus) fortsetzte.

    1991 gründete er zusammen mit dem österreichischen Künstler Kurt Hentschläger in Wien das Duo GRANULAR-SYNTHESIS. In mehr als einem Jahrzehnt schufen sie monumentale Multimedia-Installationen und Performances wie AREAL (1997-2004), FELD (2000), MODELL 5 (1994-2007), NOISEGATE (1998) oder zuletzt POL (1998-2008).

    Seit 2003 produziert Ulf Langheinrich eine neue Reihe groß angelegter Einzelprojekte, darunter PERM (2005), ein interaktiver abstrakter Film, der für das von Jeffrey Shaw entworfene interaktive Kinosystem EVE geschaffen wurde, HEMISPHERE (2006-2016) und LOST (2017), der für eine hemisphärische Leinwand konzipiert wurde, oder LAND, eine stereoskopische Installation im Auftrag der Liverpool Biennale 2008.

    Er ist an dem Bildungsprojekt Sup de Sub beteiligt, das vom Kollektiv LFKs und seinem Direktor Jean Michel Bruyère konzipiert wurde und dessen erster Campus im September 2019 in Marseille und im Januar 2020 in Seine Saint Devis eröffnet wurde. Seit 2016 ist er auch künstlerischer Leiter des Festivals CYNETART in Dresden.

    Maria Chiara de’ Nobili
    1995 in Neapel, Italien, geboren. Ihren Bachelor of Arts in Contemporary Dance hat sie in Mailand abgelegt, bevor sie nach Israel ging und dort in der Kibbutz Contemporary Dance Company Tänzerin war. Von 2016 bis 2018 arbeitete sie für die Elephant in the Black Box Company unter der Künstlerischen Leitung von Jean-Philippe Dury in Madrid. Ihren Master of Choreography legte sie an der Palucca Hochschule in Dresden ab. Für die Biennale in Venedig choreografierte sie 2018 Rarefiled und 2019 WRAP. In Dresden war zuletzt im Oktober 2019 eine Arbeit von ihr zu sehen: The Answer’s in the Eye. 
    18:3019:00
    16. Okt
    [ Film ]
    dresdner schmalfilmtage: KÖLN-KUBA
    • 6,-
    Veranstaltungs Bild
    Seit über 20 Jahren reisen deutsche Filmstudierende aus Köln nach Kuba und kubanische nach Köln. Zusammen bearbeiten sie dokumentarische, aber auch sehr persönliche Themen und ermöglichen uns Einblicke in die Welt Kubas. Aus diesem Programm zeigen wir vier Arbeiten. Ulrike Molsens sehr persönlicher Blick auf die Mann-Frau Beziehungen steht am Anfang mit ihrer freien Erzählung „Engel“. Dora Gulyas und Simon(e) Paetau führen uns rassistische Ressentiments auf Kuba vor Augen in „Nubia“ und den Umgang mit Homosexualität in „Mila Caos“. Die neueste Arbeit des Programms ist „Onironauta“. Valerie-Malin Schmid erzählt in eindrücklichen Bildern vom Dichter Omar, von ewiger Vergänglichkeit und der Angst eines Menschen, für andere unsichtbar zu sein. Gast: Rita Schwarze (D); Kuration: Jan Nordsieck

    Eintrittspreise

    Festivalpass: 25 € / erm. 20 €
    Tageskarte: 10 € / erm. 8 €
    Einzelkarte: 6 € / erm. 5 €

    Kartenvorbestellung: 0351 - 8660211
    schmalfilmtage@riesa-efau.de
    19:00
    16. Okt
    [ Diskussion / Vortrag ]
    Umundu: Was ist Müll?
    • Falk
    • Eintritt frei, Anmeldung gewünscht
    Veranstaltungs Bild
    Wenn Müll Müll ist, ab wann ist Müll Müll? Und für wen? Kann mensch das noch ge- oder verbrauchen, was daraus bauen? 

    Wir wollen uns nach kurzen einleitenden Gedanken damit auseinandersetzen, was wir mit unserem Müll noch anstellen können.
    "Gestern musste ich's noch wegschmeißen, aber heute mach ich was draus."

    Falk
    Falk war in den letzten Jahren erst als Konsument beim Umundu dabei. Später half er bei der Orga und nun ist er das erste Mal selbst Akteur. Er ist überzeugter Lastenradfahrer und läd mit offenen Augen dabei alles auf, was sich noch irgendwie verarbeiten lässt.

    Anmeldung unter: anmelden@umundu.de
    Ort: St. Pauli Salon, Gartenhaus, Hechtstr. 32, HH, 01097 Dresden
    19:0020:00
    16. Okt
    [ Konzert ]
    Benar & Freya Arde
    • Benjamin Arnold
      Freya Arde
    • elektroakustische Musik, Minimal
    • 15,-
    Veranstaltungs Bild
    Cello! Was assoziiert man beim Hören dieses Wortes? Die menschliche Stimme? Spiegel der Emotionen? Klänge des Lebens? BENAR begibt sich in seinen Kompositionen auf die Suche: nach Studium und Orchester heraus aus bekannten Rollen, entgegen Konventionen auf den Weg zur eigenen, eigentlichen Aussage. Was möchte ausgesprochen, was verschwiegen werden; was wird geahnt und was gefühlt? Zu Wort kommt das Cello, gelegentlich mit Loops und Effekten zeigt es seine Facetten: melodiös, solierend, zelebrierend, rhythmisch, wabernd, schreiend, kämpfend, sich entblößend, zerfallend, klagend, neu aufbauend, vorwärtstreibend, jubelnd und seufzend. Es umhüllt den Hörer, sucht und schenkt Empfindsamkeit. FREYA ARDE ist eine preisgekrönte Filmkomponistin und Gitarristin. Für ihr Kinodebüt "Nellys Abenteuer" erhielt sie 2016 den Deutschen Filmmusikpreis als beste Newcomerin. Seitdem hat sie fast 20 Filme vertont, darunter "Das geheime Leben der Bäume" und "Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess", der aktuell im Kino läuft. In diesem Jahr noch erscheint ihr Debüt als Solokünstlerin, in dem die European-Guitar-Award-Gewinnerin zu ihren Wurzeln als Instrumentalistin zurückkehrt. Ihre melancholisch-experimentellen Klangflächen eröffnen Räume, geben dem Zuhörer Platz für eigene Bilder. Eine minimalistische Musik der wenigen Töne - ehrlich und tief.

    „Freya Arde als Komponistin, Interpretin und DJane in Personalunion. Was sich nun bot, ist von der Konzeption an Kreativität kaum zu überbieten. […] Es entstanden sphärische, gläserne Klänge, mitunter elektronisch, hypnotisch, strukturell fast wie Minimal Music. […] ein spannender, horizonterweiternder Beitrag.” Daniel Huschert, auftakt
    19:0020:00
    16. Okt
    [ Konzert ]
    Kafvka
    • Kafvka
      Sir Mantis
    • Pop-Rock
    • 12,20
    Veranstaltungs Bild
    Yeah! KAFVKA kommen vorbei! Die Band, die sich in den letzten Jahren ganz still und heimlich mit ihrem Sound und vor allem mit ihren Texten in unser Herz gespielt hat. Das ist ganz großes Tennis und diese Show die wohl die einzige Chance diese Band mal „in Ruhe“ im Sitzen erleben zu können. :D

    Supportet werden sie von dem wunderbaren SIR MANTIS.

    DIE ZUKUNFT IST JETZT!

    Die Band KAFVKA aus Berlin hat schon so einige Male den Mund aufgemacht, während andere noch diskutierten, ob man das darf. 2018/19 haben sie mit ALLE HASSEN NAZIS den Untergrundhit für alle Veranstaltungen gegen Rechts geliefert und mit HALLO WELT die FridaysForFuture-Demos vertont. Was 2020 so alles passieren wird, weiß nicht einmal die Band selbst...
    BLEIBT NUR NOCH ZU SAGEN „FICK DIE WELT“?

    Leider verschlimmert sich die politische Lage mehr und mehr und nichts ist okay. Geflüchtete sterben weiterhin durch die menschenfeindliche Grenzpolitik der EU, es werden weiter Waffen hergestellt und geliefert und Deals mit Despoten eingegangen. Und wer es schafft hier anzukommen oder wer als von Diskriminierung betroffene Person schon immer hier lebt, ist mit immer mehr Repressionen und sinnlosem Hass konfrontiert.

    BITTE FICK DIE WELT NICHT!
    Gemeinsam mit ihren Fans will die Band zeigen, dass niemand allein sein muss mit einer humanitären, solidarischen Vorstellung von Zusammenleben. KAFVKA kommt in die Club, um kollektiv den Schmerz wegzutanzen (resp. diesmal "wegzusitzen") und zu spüren, dass eine andere Gesellschaft möglich ist. Eine Gesellschaft, in der die AfD und PEGIDA bald nicht mehr so tun können, als wären sie jemals mehr gewesen als ein „Vogelschiss in der Geschichte“ :wink:

    LUFTSCHLÖSSER STATT LUFTBUNKER! FUTURE PERFEKT!

    ---

    Hygiene: Der Zutritt zu dieser Veranstaltung ist nur mit Maske und nach Erfassung der persönlichen Daten zur Kontaktverfolgung im Rahmen der COVID-19-Bestimmungen möglich. Bitte informiert euch an den Aushängen über die Hygieneregeln des Abends.
    20:00
    16. Okt
    [ Performance ]
    Lecker Lemon
    • Caroline Beach
      Magdalena Weniger
    • Eintritt frei, Anmeldung beachten
    Veranstaltungs Bild
    Wir werden inspiriert von alten Liedern, Gedichten und Melodien und setzen diese in gemütlicher Atmosphäre in einen zeitgenössischen Rahmen. Weder Wohnzimmerkonzert, noch Salon: wir laden ein in ein Zelt. Wir riechen, hören und sehen einander. Ein Konzert in einem kleinen, intimen Raum, wo Besucher:innen nicht hintereinander auf Stuhlreihen sitzen, sondern es sich auf Teppichen und Kissen gemütlich machen und schnell für einen Reigen auf die Füße kommen. Unsere Stimmen verweben wir mit Synth und Loop zu Klangteppichen unserer verschiedensten Lebenswelten, denn wir sind alles andere als eine einheitliche Masse oder homogene kulturelle Einheit. Unser Geschmack ist süß, sauer, salzig, bitter, jung und alt. Wir sind ein Hochhaus voller Wohnzimmer, ein Obstkorb, ein Setzkasten, ein Medley. Dieser Abend ist eine Zeitreise mit Lagerfeuer. Ein performatives Konzert.

    Begrenzte Platzanzahl, deshalb bald VERBINDLICH anmelden unter leckerlemon.anmeldung@gmail.com
    20:00
    16. Okt
    [ Film ]
    Umundu: Eating Up Easter
    • 8,50
    Veranstaltungs Bild
    Rapa Nui, auch bekannt als Osterinsel, ist mehr als nur eine bildschöne Postkarte mit ikonischen Steinstatuen. Denn neben den zahlungskräftigen Touristen schütten die Schiffs- und Flugzeugladungen auch Unmengen an Müll aus. Die Verwertung dessen bringt die kleine Insel an ihre Kapazitätsgrenzen und Grundsatzfragen, die sich nicht nur im Tourismussektor stellen, drängen sich auf: Was passiert mit unserem Müll und wer ist verantwortlich für dessen Beseitigung? Auf wessen Kosten verreisen wir? Wie sieht generell ein nachhaltiges Abfallmangement auf Inseln aus? 

    Der Film eröffnet mittels der Geschichten von vier Inselbewohnern ein Bild der chilenischen Insel, die sich in einem mehrdimensionales Spannungsfeld aus dem Streben nach Wohlstand, der Erhaltung seiner kulturellen Identität und der Suche nach dem rechten Maß an Tourismus der eigenen Suche nach der Moderne stellen muss. Und so manche Antwort findet.

    Wir zeigen den Film im Original mit englischen Untertiteln.
    20:00
    16. Okt
    [ Sonstiges ]
    Cynetart: CACHE/SPIRIT
    Veranstaltungs Bild
    CACHE/SPIRIT is the alien love child of Animistic Beliefs and media artist Jeisson Drenth. Originally conceived in conversations in Rotterdam, this project now lives as a digital network of ideas and files that manifest in different configurations. CACHE/SPIRIT is a space where studying ‘the self’ and the ‘other’ meets avant-garde audiovisual production using a rich collection of techniques, instruments, moving images and languages from different times and territories.

    This next instalment of CACHE/SPIRIT presents the development of the three artist’s live A/V show from event to living and breathing artefact. It brings together an expansive collection of diverse techniques for artistic expression that the three love to work with. Drum machines and synthesisers create new worlds of sound; (un)edited conversations and writings inform moving images; the unearthing of the artist's ancestor’s history shapes their ways of being. The project introduces both the artists and their audiences to different languages and instruments e.g Vietnamese and Colombian writings, percussion instruments native to the Maluku Islands and contemporary image production techniques like visually similar image search algorithms and 3D scanning. These both technical and emotional research trajectories come together physically in a design of video projection and multiple palm computers - a space for new audiences to visit, (un)learn, move and (dis)connect.

    CACHE/SPIRIT with both its frenetic and contemplative character, combines Animistic Beliefs other-worldly sounds with Drenth’s unique visual language of techno-spirituality. It is a warm invitation into the minds of three distinct artists that passionately try to make sense of the visible and invisible world.

    Informationen zu Ablauf, VVK & Hygienebestimmungen:
    Ein Durchgang dauert etwa 30 Minuten
    Je Durchgang sind max. 30 Personen vorgesehen
    19:3020:30
    16. Okt
    [ Konzert ]
    Grimeny
    • Grimeny
    • Stonerrock
    • VVK 11,70, Ak 13,-
    Veranstaltungs Bild
    Grimény tragen Berge ab und lassen Flüsse verdorren. Dissonante Rhythmen werden ausgewrungen und Splitter des Weltenalls, diffuse Emotionen und Anachronismen zu einem neuen Glauben – der großen Enttäuschung – verkeilt. DasTriumvirat aus Berlin, Essen und Dresden betreibt Raubbau an sich selbst. Ihr erstes Album wurde nach ihrer neuen Konfession benannt. Ihr Zweitling – Die Große Aufgabe – kreiert einen neuen unangenehm groben bis romantisch kitschigen Klangmonolithen. Liebe Schachtkinder, heute spielen wir und bieten ein instrumentales Sperrfeuer dunklen, atmosphärischen Weltall-Mathrocks, ein konstantes Gefühl von Anspannung und ein Meer von Okkultismus, das zu gemeinsamer Aufgabe einlädt. Ein musikalischer Abend voller Widersprüche und Zwiste erwartet sie, werter Gast. Oder dürfen wir schon Freund sagen?
    20:30
    16. Okt
    [ Film ]
    Umundu: The Story of Plastic
    • Spende
    Veranstaltungs Bild
    Wie war das noch mal? Plastik gibt es erst seit rund 70 Jahren?
    Recht fix waren die Kunsttstoffe damit, sich ihren angestammten Platz in unseren Leben zu sichern. Ganz so, als wären sie ein fester Bestandtteil unserer Familie - ein Familienmitglied sozusagen. Wir haben es ja schon ordentlich lieb gewonnen, oder etwa nicht?

    Aber mal ehrlich: die letzten Jahre hat es schon etwas gekrieselt, Familienstreit sozusagen. Vertrauensverlust auf vielen Ebenen.
    Nun ein Vorschlag an alle Beteiligten: lasst uns mal einen Blick ins Familienalbum werfen. Um uns an den schönen Anfang zu erinnern. Und wie wir die folgenden Jahrzehnte zusammen verbracht haben. Vielleicht hilft das ja, um uns wieder zu versöhnen...

    Vielleicht auch nicht. Denn die Doku wirkt wie eine Sitzung beim Familientherapeuten, der sich doch irgendwie, ganz ungeniert, auf die Seite eines Familienmitglieds schlägt.
    Und das zu Recht!

    Wir zeigen den Film im Original mit deutschen Untertiteln.

    Bitte beachten: es gibt eine begrenzte Platzzahl.

    Ort: St. Pauli Salon, Gartenhaus, Hechtstr. 32, HH, 01097 Dresden
    21:00
    16. Okt
    [ Performance ]
    Cynetart: Vortex
    • Maria Chiara de’ Nobili
      Ulf Langheinrich
    • 17,-
    Veranstaltungs Bild
    Elastische Gelenke. Tanzen als Exerzieren von Jaktationen. Immer langsamer. Immer nervöser. fortschreitend in sinnlosen Loops, kreisend um die immer gleichen fiebrig pochenden Erinnerungen, die gar keine sind sondern Erfindungen, irrlichternd in der sensorischer Deprivation. Es gibt keinen Grund. Da war nichts. Und da ist nichts. So kann sie funktionieren, die Metamorphose vom Biest zum Borg. Hinter dem Schwarzschild-Radius sind alle Körper, alle Bilder, alles Licht, aller Sinn und alle Hoffnung versandet, vergessen, verloren im Hades der Neuen Zeit.

    Während der Veranstaltung werden über erhebliche Zeiträume Stroboskop-Lichteffekte eingesetzt. Die Veranstaltung ist daher für Personen mit Epilepsie, gravierenden Herzproblemen oder klaustrobhobischen Ängsten und für Schwangere nicht geeignet. Die Veranstaltung darf nicht unter dem Einfluss bewusstseinsverändernder Drogen besucht werden. 

    Die Videoprojektionen zeigen Bilder, die als verstörend oder abstoßend erlebt werden könnten.

    Ulf Langheinrich
    Nach dem Industriedesign Studium, führte er Audioexperimente mit Pfeifenorgeln, Harmoniums und mehreren Bandmaschinen durch und beschäftigte sich hauptsächlich mit der Malerei. 1984 verließ er Ostdeutschland und ging nach Westdeutschland, wo er begann, die Grundlagen seiner künstlerischen Sprache in Malerei, Fotografie und elektronischer Musik zu entwickeln. 1988 zog er nach Wien, wo er seine Tätigkeit in seinem Atelier im WUK (Werkstätten und Kulturhaus) fortsetzte.

    1991 gründete er zusammen mit dem österreichischen Künstler Kurt Hentschläger in Wien das Duo GRANULAR-SYNTHESIS. In mehr als einem Jahrzehnt schufen sie monumentale Multimedia-Installationen und Performances wie AREAL (1997-2004), FELD (2000), MODELL 5 (1994-2007), NOISEGATE (1998) oder zuletzt POL (1998-2008).

    Seit 2003 produziert Ulf Langheinrich eine neue Reihe groß angelegter Einzelprojekte, darunter PERM (2005), ein interaktiver abstrakter Film, der für das von Jeffrey Shaw entworfene interaktive Kinosystem EVE geschaffen wurde, HEMISPHERE (2006-2016) und LOST (2017), der für eine hemisphärische Leinwand konzipiert wurde, oder LAND, eine stereoskopische Installation im Auftrag der Liverpool Biennale 2008.

    Er ist an dem Bildungsprojekt Sup de Sub beteiligt, das vom Kollektiv LFKs und seinem Direktor Jean Michel Bruyère konzipiert wurde und dessen erster Campus im September 2019 in Marseille und im Januar 2020 in Seine Saint Devis eröffnet wurde. Seit 2016 ist er auch künstlerischer Leiter des Festivals CYNETART in Dresden.

    Maria Chiara de’ Nobili
    1995 in Neapel, Italien, geboren. Ihren Bachelor of Arts in Contemporary Dance hat sie in Mailand abgelegt, bevor sie nach Israel ging und dort in der Kibbutz Contemporary Dance Company Tänzerin war. Von 2016 bis 2018 arbeitete sie für die Elephant in the Black Box Company unter der Künstlerischen Leitung von Jean-Philippe Dury in Madrid. Ihren Master of Choreography legte sie an der Palucca Hochschule in Dresden ab. Für die Biennale in Venedig choreografierte sie 2018 Rarefiled und 2019 WRAP. In Dresden war zuletzt im Oktober 2019 eine Arbeit von ihr zu sehen: The Answer’s in the Eye. 
    20:3021:00
    16. Okt
    [ Film ]
    dresdner schmalfilmtage: LIVEVERTONUNGSWETTBEWERB
    • 6,-
    Veranstaltungs Bild
    Unberechenbar, unerwartet und augenzwinkernd erstrahlen Filmklassiker auf 8 und 16mm in neuem Klang. Seltsame Lehrfilme, vergessene Familienaufnahmen, Trick-, Trash-, Heimatfilme und stumme Klassiker aus dem Archiv werden von Musiker*innen, Künstler*innen oder Bands aus Dresden, Sachsen, Polen und Tschechien live interpretiert und präsentiert. Das Klangspektrum reicht von Trompetenklängen über Beatboxing, Gitarren- und Geigenmusik bis hin zu experimentellen Sounds. Akustisch dazu addieren sich die Begeisterungsausbrüche des Publikums. Moderation: Johannes Gerstengarbe

    Eintrittspreise

    Festivalpass: 25 € / erm. 20 €
    Tageskarte: 10 € / erm. 8 €
    Einzelkarte: 6 € / erm. 5 €

    Kartenvorbestellung: 0351 - 8660211
    schmalfilmtage@riesa-efau.de
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