16:40
22. Jun
( Diskussion / Vortrag )
In Zeiten der Gegenrevolution
  • Felix Schilk (Referat politische Bildung)
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Vortrag von Felix Schilk im Rahmen der Ringvorlesung "In Zeiten der Revolution - Über Historie und Gegenwart gesellschaftlicher Transformation" Die Transformationen der Neuzeit haben die Sozialstruktur ihrer Gesellschaften immer wieder umgewälzt. Eine Folge der dadurch erhöhten sozialen Mobilität sind Konflikte um Macht, Statuspositionen und Privilegien. Parallel zu den bürgerlichen und sozialistischen Revolutionen, die die Privilegien der bisher Herrschenden in Frage stellten, formierten sich daher stets Gegenrevolutionen. Die Herausforderung dieser Gegenrevolutionen bestand darin, Herrschaft und Ordnung unter veränderten Rahmenbedingungen neu zu legitimieren. Dieses Spannungsfeld hat nicht nur die Soziologie als Reflexionswissenschaft hervorgebracht, sondern auch den Konservatismus als politisches Hegemonieprojekt. Soziologie wie Konservatismus liegt die Erfahrung zugrunde, dass soziale Ordnungen nicht gottgegeben, sondern historisch gewachsen und damit kontingent sind. Während die Soziologie bestrebt ist, die Kontingenz des Sozialen analytisch zu durchdringen, versucht sich der Konservatismus an einer Restabilisierung der sozialen Ordnung durch Sakralisierungspraktiken. Im Vortrag wird die Entstehung des Konservatismus aus dem Geist der Gegenrevolution von den französischen Gegenrevolutionären Joseph de Maistre und L.G.A. de Bonald über den konservativen Positivismus Auguste Comtes bis zur „Konservativen Revolution“ der Zwischenkriegszeit nachvollzogen und der Konservatismus als ein Phänomen skizziert, in dem sich soziologische Reflexion auf die Kontingenz sozialer Ordnungen mit dem Versuch, sie sekundär zu stabilisieren, verschränken. Im Anschluss wird es noch Raum für Fragen und Diskussion geben. Der Vortrag wird im Rahmen der aktuell geltenden Schutzmaßnahmen mit einem entsprechenden Hygienekonzept stattfinden. Voraussichtlich ist ein tagesaktueller Schnelltest von einer offiziellen Teststelle notwendig - falls sich dies bis zur Veranstaltung ändert, werden wir darüber informieren. Wenn ihr den vollen Impfschutz vor Covid-19 genießt, könnt ihr, alternativ zum Test, auch durch Nachweis dessen an der Veranstaltung teilnehmen.
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17:00
23. Jun
( Sonstiges )
StiWo
  • Luana & Zander
    ma*ri
    L_Sa
  • Eintritt frei
Auch diese Woche beginnt das Wochenende wieder am Mittwoch und ein schönes Programm steht auf dem Plan.

Szintillation kochen und für Musik sorgen L_SA, ma*ri und Luana & Zander.

Außerdem möchten wir einen Spendenaufruf hervorheben:
Funmi, eine LGBTQI-Person, sammelt Geld um Nigeria verlassen zu können und zu einem sichererem Ort umziehen zu können. Die Spendendose für Funmi wird an der Bar stehen.

Ab 17:00 Außenbar mit Musik
Ab 20:00 Küfa & Szintillation
19:00
23. Jun
( Party )
Draussen: Queergarten
  • Pop
  • Eintritt frei
 
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18:0019:00
24. Jun
( Konzert )
Picknick Konzerte: Joris
Veranstaltungs Bild
Wir haben die gesetzlichen Auflagen permanent im Blick und werden diese entsprechend verantwortungsvoll umsetzen! Sollten (einzelne) Konzerte wider Erwarten doch nicht stattfinden können, bekommt ihr 100% des Kaufpreises von unserem Ticketingpartner Krasser Stoff rückerstattet (inkl. aller Gebühren).

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„Was wenn das kein Ende ist? Sag wieviel Willkommen steckt in Goodbye?“

Eine Frage, die sich zumindest im Fall von JORIS` neuem Album ziemlich eindeutig beantworten lässt. Seit jeher nutzt der 31-jährige Singer-Songwriter den Kreislauf aus Kommen und Gehen als lebensnotwendigen, kreativen Motor zur ständigen Veränderung und Weiterentwicklung. Keine neuen Anfänge ohne Abschiede, auch wenn das Herz dabei bisweilen bis zum Zerreißen auf die Probe gestellt wird. So wie auf seinem dritten Longplayer. Doch keine Sorge, mit „Willkommen Goodbye“ legt JORIS nun nicht etwa sein Farewell-Werk vor. Obwohl manche Stücke von Abschieden handeln. Plural. Aber auch von neuen Herausforderungen und einem weiteren Abschnitt auf seinem Weg. Willkommen.

Anfänglich sollte sein drittes Album den Titel „Nur die Musik“ tragen. So wie die erste Vorabsingle, die

JORIS im Sommer letzten Jahres veröffentlichte und die auf den 3. Platz der deutschsprachigen Radio-Jahrescharts schoss. Doch bekanntlich kommt es nicht selten im Leben anders, als ursprünglich geplant. Zum Glück, denn Unvorhergesehenes erforderte schon immer genau das Quäntchen Abenteuerlust, Spontaneität und Entdeckergeist, das notorisch Kreative wie JORIS antreibt. Zum allerersten Mal seit Release seines 2015 veröffentlichten Gold-Debüts „Hoffnungslos Hoffnungsvoll“ (aus dem der Platin-Megahit „Herz über Kopf“ hervorging) und dem drei Jahre später erschienenen Nachfolger „Schrei es raus“ hat der Sänger und Musiker sich nur auf die Albumaufnahmen konzentriert. Ohne parallel laufende Konzerte oder Festivalauftritte in ganz Deutschland. Aus bekannten Gründen. Stattdessen: Ruhe. Die nötige Entschleunigung, sich komplett auf die neuen Songs zu fokussieren. Vielleicht ein Grund, weshalb „Willkommen Goodbye“ so anders geworden ist. Und gleichzeitig so seltsam vertraut. Als würde man einen alten Freund nach langer Zeit wieder fest in die Arme schließen. Ganz ohne Abstand. Verrückt.

„Willkommen Goodbye“ transportiert eine neue Form der Entspanntheit. Einen direkteren, freieren Umgang mit sich und einer Welt im konstanten Fluss. JORIS` ganz persönliche Neudefinition im Jahr 2021. Eine Songsammlung zwischen melancholischem Schulterblick zurück und optimistischer Vorausschau auf zukünftige Umlaufbahnen. Elf Song-Satelliten, die das Gestern mit dem Morgen verlinken, dabei aber gleichzeitig fest im Hier und Jetzt verhaftet sind. So wie der bombastisch produzierte Opener „Sturm & Drang“, auf dem JORIS von der Macht der Phantasie erzählt. Von kindlichen Träumen und davon, sie auch als Erwachsener lebendig zu halten. Eine imaginäre Box voller Erinnerungen, aus der er auch den unbeschwerten Singalong-Ohrwurm „Nur die Musik“ zutage fördert – JORIS` Tributsong an den Soundtrack seines Lebens. An all die Lieblingskünstlerinnen und – künstler, die magischen Töne und Zwischentöne, die ihn bisher verlässlich durch sämtliche Höhen und Tiefen begleitet haben. Nach dem getragenen Klassik-Interlude „- pt 1 – Aurora“, einer atmosphärischen Hommage an den Sonnenaufgang, geht das Album mit treibenden Beats dem „Untergang“ entgegen: Einem augenzwinkernden Partytrack, den JORIS allen Außenseitern, Unangepassten und sonstigen Antihelden gewidmet hat. Ein Club, dem er und seine selbstgewählte Unkool & The Gang als Teenies selbst angehörten. Zur Afterhour gibt’s dann entspannt-groovende Feelgood-Vibes mit dem zurückgelehnten „No Drama Song“ und der überraschten Frage, „wann genau man eigentlich so furchtbar ernst und erwachsen geworden ist“, wie JORIS erklärt. Verdammt.

Eine doch wohl unvermeidliche Entwicklung, die sich mit dem nachdenklichen Duett „Home Again (feat. Lotte)“ fortsetzt: Dem irgendwie seltsam wohligen Gefühl, das ständige Fernweh so langsam zu besiegen und zum ersten Mal bei einem anderen Menschen anzukommen. Klingt gut, währt jedoch nicht allzu lange: Zeitsprung zurück nach „2017“ – das Jahr, in dem JORIS` Langzeitbeziehung in die Brüche geht. Eine Wunde, die er heute mit fragilen Rhythmen, Gitarre und Stimme wieder aufreißt. Herz in Flammen und ein Hirn, das um die ständige Frage kreist: „Sind wir bereit uns aufzugeben?“ Mit „Steine“ folgt einer der wichtigsten Key-Tracks des Albums. Sanft, aber auch brutal ehrlich: „Ich kann nicht für dich fallen, aber ich kann dich auffangen.“ Wer sagt eigentlich, dass Popsongs immer ein Happy End haben müssen? JORIS ist ein Freund deutlicher Worte; auch wenn´s wehtut. Viele Lieder gaukeln uns vor, es wäre möglich, unseren Liebsten den Schmerz zu nehmen. Nicht wirklich, in JORIS` Augen. Dafür aber Nähe, Trost und Verständnis als Erste Hilfe und Langzeittherapie. Hauptsache, man lässt sich nicht los. Denn manchmal liegen Freud und Leid extrem nah beieinander, wie er auch auf dem vor positiver Energie nur so strotzenden Titeltrack von „Willkommen Goodbye“ demonstriert. Die eigentliche Botschaft des Albums.

„Es wird immer Zeiten geben, die einen vor unbekannte Herausforderungen stellen“, so JORIS. „Das spüren wir aktuell mehr denn je. Doch das sind die Momente, in denen man wächst, neue Facetten an sich entdeckt und seinen Horizont erweitert. Das Leben hält von Zeit zu Zeit immer wieder wunderschöne Überraschungen bereit. Das große Kunststück ist, niemals die Hoffnung zu verlieren.“ Mit „- pt 2 – Nachtmusik“ folgt ein weiteres kopfkinohaftes Interlude . JORIS` Brücke zum großen Finale: „Game Over“. Pop trifft Pathos, um schließlich nach einem feierlichen Finish im Äther auszuklingen. Was passiert, wenn wir gehen? Was bleibt von uns, wenn der Vorhang zum letzten Mal gefallen ist? Eine Frage, die auch JORIS nicht eindeutig beantwortet, oder doch? Beim genauen Hinhören ist da vielleicht ein „Only Love“ zu erahnen. Man wird sehen. Bis dahin heißt es vorerst: Goodbye.

Das Album „Willkommen Goodbye“ erscheint am 16.04.2021. Im Frühjahr 2021 ist JORIS in der kommenden Staffel von „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ (VOX) zu erleben, bevor er im ersten Quartal 2022 auf ausgedehnte Deutschland-Tournee gehen wird, um die neuen Stücke erstmalig live vorzustellen.

SPEISEN UND GETRÄNKE DÜRFEN SELBST MITGEBRACHT WERDEN!
18:0019:00
24. Jun
( Literatur )
Climaslam
  • Konrad Gerber
    Laura Paloma
    Michael Höfler
    Luisa Jodeit
    Sunna Zahn
    Levin Köhler
    Clara Köhler
    Frank Siegert
    Jakob Jochem
  • Slam
  • Eintritt frei
Die BUNDjugend Dresden lädt euch herzlich zu einem literarischen Sommerabend in den Citybeach Dresden ein - natürlich coronakonform. Lasst euch von den originellen Texten inspirieren und zum Lachen oder Weinen bringen!

Hitzewellen, Trockenheit, Waldbrände, Sturm und Hochwasser - die Klimakrise zeigt ihre Auswirkungen schon lange. Doch welche chaotischen Kräfte die Krise im Inneren von uns Menschen auslöst, steht in keiner Berichterstattung. 

Erlebt beim Climate Slam das Beste von Newcomern, Aktivist:innen & bewandten und bekannten Poet:innen auf einer Bühne, auf welcher sie ihren Erfahrungen, Gefühlen und Gedanken in poetischer Höchstleistung Ausdruck verleihen werden. Zwischen der nüchternen Realität der Krise und dem guten Gefühl, sich gemeinsam für den Planeten einzusetzen - von Prosa über Comedy bis Storytelling, lasst euch überraschen! Und was wäre ein Poetry Slam, wenn es keinen Wettbewerb gäbe? Das Publikum entscheidet, wer diesen Dichtkunstwettkampf gewinnt. 

Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Seid deshalb am besten pünktlich zum Einlass um 18 Uhr vor Ort, um euch die besten Plätze zu sichern. Es gilt das Prinzip: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung aufgenommenen Foto-, Film- und/oder Tonaufnahmen ohne Vergütung genutzt und/oder veröffentlicht werden dürfen.
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19:30
24. Jun
( Konzert )
Oh, my music! Showcases: Lasse Reinstroem
  • Lasse Reinstroem
  • Rock
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Wir von Oh, my music! tun gern mehr, als es Musikverlage für gewöhnlich tun. Wir sind insbesondere Berater und Netzwerker für Musiker*innen. Seit 2018 präsentieren wir unsere Künstler*innen bei kleinen Showcase-Konzerten auf dem Scheune-Vorplatz. Kleine musikalische Auszeiten im alltäglichen Neustadt-Trubel, zum Innehalten und Verweilen. 

Lasse Reinstroem – der Name ist Programm; die Wahldresdner bitten ihre Hörerschaft in die Clubs, um sie anschließend in ihren Bann zu ziehen. Musikalisch steht die Band für psychedelischen Stoner-Krautrock. Ihr Stärke liegt in der Vielschichtigkeit ihrer Musik, welche auch nach mehrmaligen Hören immer wieder Neues entdecken lässt. 

Wir sind die Guten.
19:0020:00
24. Jun
( Konzert )
Laurent de Schepper Trio
  • Laurent de Schepper Trio
    David Pinzer
  • 11,10
Veranstaltungs Bild
Die Kunst.Raum.Konzerte bieten eine Plattform für die Verschmelzung von klang-, bild- und raumbasierten Künsten. Dabei gesellt sich zur Musik immer eine weitere Kunstform. Jede Band entwickelt – neben dem Spielen eigener Stücke – eine Komposition in Echtzeit gemeinsam mit dem Publikum.

LAURENT DE SCHEPPER
Erfrischend ergebnisoffener Electronic-Jazz kommt mit dem Laurent de Schepper Trio aus Sachsen. Komplexe Arrangements, angetrieben von Bass (Isabel Fischer) und Schlagzeug (Lars Oertel), bilden das Rückgrat für das facettenreiche und effektmodifizierte Saxofonspiel von Thomas Bär.

DAVID PINZER
David Pinzer geriet in den Sog der Fotografie durch verschiedene Reisen – u.a. nach Indien, Nepal, Myanmar, Vietnam, Südafrika und Indonesien. Durch die Begegnung mit anderen Menschen und Kulturen reifte sein Wunsch, emotionale Erlebnisse und Geschichten durch Bilder visuell zu transportieren.
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