16:00
20. Jun
( Party )
Schreber 31
  • Robag Wruhme
    Gunjah
    Storch
  • Eintritt frei
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Die Besucheranzahl des Exil-Schrebers ist limitiert, ABER es darf getanzt werden!

Liebe Gartenfreunde!

Wir kommen heute mit einer fast schon unglaublichen Nachricht ums Eck. Wir machen den Garten an, allerdings weiterhin im Exil und weiterhin mit dem Zaun drumherum. Die Adresse bleibt die selbige und der Eintritt ist wie immer frei. 

Leider sind der langwierige Unkrautbefall in Form der lästigen Corona-Pflanze und der nervige Gemüse-Schädling Covid-19 plus seiner mutierten Sprösslinge noch nicht ganz dem Erdboden gleichgemacht. Die Pollen dieser miesen Typen sind wohl angeblich noch in der frischen Luft zu finden und deshalb müssen wir uns weiterhin maskieren. Also sprich, setzt Euch eine der bekannten und zugelassenen Mund- und Nasenschutzbedeckungen auf, solange Ihr bei uns im Garten verweilt. Zum Trinken, Zum Essen und zum Rauchen könnt Ihr die Teile natürlich weglassen. Die Abstandsregel muss weiterhin eingehalten werden, Ihr müsst euch immer schön desinfizieren (wegen Covid-19 und seiner Spießgesellen) und besonders rücksichtsvoll miteinander umgehen (macht Ihr ja sowieso immer).

Bei schlechtem Wetter fällt der Schreber aus.
18:30
20. Jun
( Performance )
Versuch über das Sterben (unplugged)
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Eingeladen zum Schweizer Theatertreffen 2021 als einer der zehn besten Inszenierungen der Saison 2020.

2017, ein Jahr nach dem Tod seines Vaters, beginnt der Autor und Regisseur Boris Nikitin die Geschichte von dessen ALS-Erkrankung aufzuschreiben. Die Krankheit hatte kurzen Prozess gemacht: Von der Diagnose bis zum Tod dauert diese knapp ein Jahr. Sehr früh eröffnet dabei der Vater den Gedanken, einen assistierten Suizid in Erwägung zu ziehen, einen EXIT. Eine Aussage, die alles ändert.

In „Versuch über das Sterben“ verbindet Nikitin die Geschichte dieses Outings mit der Geschichte seines eigenen Coming-Outs als schwuler Mann vor 20 Jahren. Dabei genügt ihm eine leere Bühne, ein Stuhl und der Text selbst. In diesem minimalistischen Setting entwickelt Nikitin einen Theaterabend darüber, was es bedeutet, gesellschaftliche Tabus zu brechen, den Schritt in die Öffentlichkeit zu wagen und sich dabei sichtbar, angreifbar und verwundbar zu machen.

Seit über zehn Jahren verhandelt der Basler Regisseur und Autor Boris Nikitin in seinen Theaterarbeiten die Frage, wie wir Wirklichkeiten und Identitäten herstellen, indem wir sie darstellen. Dabei spielen die realen Biografien der Darsteller_innen eine besondere, zentrale Rolle. International erfolgreich tourende Arbeiten wie „Imitation of Life“ oder „Hamlet“ sind stets auch Porträts der Performer:innen auf der Bühne, die im Laufe eines Abends vor den Augen des Publikums entstehen. In seinem neuen Stück „Versuch über das Sterben“ vollzieht Nikitin nun einen Seitenwechsel: Als Autor, Regisseur und zugleich Darsteller verhandelt er zum ersten mal seine eigene Biografie.

„Versuch über das Sterben“ ist ein Stück über den Blick der Anderen, die Überwindung von Schamesgrenzen und über die Utopie einer Verletzlichkeit, die kein Mangel des Menschseins ist, sondern eine revolutionäre Fähigkeit.

In HELLERAU zeigt Nikitin die für die kleine Bühne adaptierte unplugged-Version seines Stücks.
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18:0019:00
20. Jun
( Konzert )
Picknick Konzerte: Provinz
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Wir möchten euch nicht länger warten lassen und gehen ab dem 01.04. (kein Aprilscherz!) mit Einzeltickets in den Vorverkauf für die ersten Shows! Wir haben die gesetzlichen Auflagen permanent im Blick und werden diese entsprechend verantwortungsvoll umsetzen! Sollten (einzelne) Konzerte wider Erwarten doch nicht stattfinden können, bekommt ihr 100% des Kaufpreises von unserem Ticketingpartner Krasser Stoff rückerstattet (inkl. aller Gebühren). 

2020 war für Provinz ein "Trotzdem"-Jahr. Im Frühjahr mitten im aufkommenden Hype um ihre Band durch Corona bei voller Fahrt vom Karussell gerissen, platzierten sie im Sommer trotzdem ihr Debütalbum "Wir bauten uns Amerika" sensationell auf Platz 4 der deutschen Charts. Durch die Kontaktbeschränkungen um ihre beiden restlos ausverkauften Touren des Jahres gebracht, hielten sie durch ausgewählte Picknick Konzerte trotzdem so gut es ging den Kontakt zu ihren Fans. Und obwohl sie als Durchbruch-Band vermeintlich um das Jahr ihres Lebens gebracht wurden, konnten Vincent, Robin, Moritz & Leon sich am Ende trotzdem über die Auszeichnung als "Bester Newcomer Act" bei der 1LIVE Krone freuen.
Es passt also, dass der auferlegte Stillstand bei aller Enttäuschung über verpasste Möglichkeiten trotzdem etwas Gutes hervorbrachte: eine neue EP von Provinz. "Zu spät um umzudrehen" heißt die 5- Track-Sammlung, erscheint am 11. Juni und wird angeführt von der ersten Single "Hymne gegen euch".
Die wartet gleich mal mit einer handfesten Überraschung auf: Provinz werden politisch. Denn auch wenn 2020 auf eine Weise ein Jahr des gesellschaftlichen Stillstands war, war es doch auf eine andere doch das politisch unruhigste seit langer Zeit. Black Lives Matter, Querdenker- Demos, dazu die fortwährend schwelende Diskussion um eine nahende Klimakatastrophe – als reflektierter Mensch und junger dazu kann man in diesen Zeiten eigentlich gar nicht unpolitisch sein.
19:00
20. Jun
( Konzert )
Draussen: Andi Valandi
  • Andi Valandi & Band
  • Rock
  • Eintritt frei
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20:00
21. Jun
( Diskussion / Vortrag )
Pecha Kucha
  • Leonore Adler: Wir schützen was wir schätzen I Lisa Baier: Girl, you should smile more! I Conny Cobra: 76 Kubik vor Ort I Enne Haehnle / Roswitha Maul: Who‘s afraid of rosa? I Anja Jurkenas: Casino Aspik im Zentralwerk I Daniela Lehmann: choreography of life I Cornelia Reichel / Tiziana Foit: Frei.Raum.Direkt I
    Elisabeth Wulff-Werthner: Cizzy?
  • Eintritt frei
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Zur Sommersonnenwende startet die Kreative Werkstatt Dresden die neue Pecha Kucha Reihe in Pieschen – mit acht künstlerischen Projekten.
In kurzen Präsentationen stellen Künstlerinnen und Kreative ihre aktuellen Ideen und ihr Schaffen vor – zur Vernetzung untereinander und mit dem Publikum. Mit dem Kick Off im Galvanohof wird die beliebte Vortragstechnik in Dresden wiederbelebt.

Leonore Adler: Wir schützen was wir schätzen
Lisa Baier: Girl, you should smile more!
Conny Cobra: 76 Kubik vor Ort
Enne Haehnle / Roswitha Maul: Who‘s afraid of rosa?
Anja Jurkenas: Casino Aspik im Zentralwerk
Daniela Lehmann: choreography of life
Cornelia Reichel / Tiziana Foit: Frei.Raum.Direkt
Elisabeth Wulff-Werthner: Cizzy?

Ort: Galvanohof, Bürgerstraße 50, 01127 Dresden
20:00
21. Jun
( Kunst )
LosKunst!
  • Toni Magenta (Wave)
    Ansek (Electronica)
  • Eintritt frei
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Vom 21. bis 27. Juni findet die "LosKunst! 2021 - ein bisschen Kunst online UND offline" im Rahmen der Studententage statt - eine Kooperation zwischen der Galerie STUWERTINUM, den Studentenclubs Aquarium, Borsi 34, Count Down, dem Club Hängemathe und den Ausstellungsreihen "Waterlounge" und "Kunst im Keller".
Allen, die Lust und Mut dazu haben, zu zeigen, was sich so im Skizzenblock, auf Leinwand oder auch im Digitalen versteckt, möchten wir die Gelegenheit zum Ausstellen geben: virtuell in den gerade im Bau befindlichen Online-Clubs UND offline als Repro-Ausstellung vor den beteiligten Studentenclubs.
LosKunst! wurde 2019 als Kooperation zwischen der Galerie STUWERTINUM und den Ausstellungsreihen „Waterlounge“ (Club Aquarium) und „Kunst im Keller“ (Klub CountDown & art.efakt) gegründet.

Achtung, bitte haltet euch an die Testpflicht, günstige Schnelltests gibts Vorort falls kein aktueller Test vorhanden ist. Danke!
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16:40
22. Jun
( Diskussion / Vortrag )
In Zeiten der Gegenrevolution
  • Felix Schilk (Referat politische Bildung)
  • Eintritt frei
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Vortrag von Felix Schilk im Rahmen der Ringvorlesung "In Zeiten der Revolution - Über Historie und Gegenwart gesellschaftlicher Transformation" Die Transformationen der Neuzeit haben die Sozialstruktur ihrer Gesellschaften immer wieder umgewälzt. Eine Folge der dadurch erhöhten sozialen Mobilität sind Konflikte um Macht, Statuspositionen und Privilegien. Parallel zu den bürgerlichen und sozialistischen Revolutionen, die die Privilegien der bisher Herrschenden in Frage stellten, formierten sich daher stets Gegenrevolutionen. Die Herausforderung dieser Gegenrevolutionen bestand darin, Herrschaft und Ordnung unter veränderten Rahmenbedingungen neu zu legitimieren. Dieses Spannungsfeld hat nicht nur die Soziologie als Reflexionswissenschaft hervorgebracht, sondern auch den Konservatismus als politisches Hegemonieprojekt. Soziologie wie Konservatismus liegt die Erfahrung zugrunde, dass soziale Ordnungen nicht gottgegeben, sondern historisch gewachsen und damit kontingent sind. Während die Soziologie bestrebt ist, die Kontingenz des Sozialen analytisch zu durchdringen, versucht sich der Konservatismus an einer Restabilisierung der sozialen Ordnung durch Sakralisierungspraktiken. Im Vortrag wird die Entstehung des Konservatismus aus dem Geist der Gegenrevolution von den französischen Gegenrevolutionären Joseph de Maistre und L.G.A. de Bonald über den konservativen Positivismus Auguste Comtes bis zur „Konservativen Revolution“ der Zwischenkriegszeit nachvollzogen und der Konservatismus als ein Phänomen skizziert, in dem sich soziologische Reflexion auf die Kontingenz sozialer Ordnungen mit dem Versuch, sie sekundär zu stabilisieren, verschränken. Im Anschluss wird es noch Raum für Fragen und Diskussion geben. Der Vortrag wird im Rahmen der aktuell geltenden Schutzmaßnahmen mit einem entsprechenden Hygienekonzept stattfinden. Voraussichtlich ist ein tagesaktueller Schnelltest von einer offiziellen Teststelle notwendig - falls sich dies bis zur Veranstaltung ändert, werden wir darüber informieren. Wenn ihr den vollen Impfschutz vor Covid-19 genießt, könnt ihr, alternativ zum Test, auch durch Nachweis dessen an der Veranstaltung teilnehmen.
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