14:00
03. Jul
( Party )
o.k.alright
  • Alto Bloom (Mjut / LE)
    Anna Malysz (nice 4 what / LE)
    Curl (tagträumer production / LE)
    Goldie (objekt klein a)
    Kosmo Albatros (objekt klein a / LE)
  • Techno
  • Spende
Veranstaltungs Bild
Liebes Tagebuch, 
Am Samstag werde ich das erste Mal seit Auftreten der Seuche wieder richtig Tanzen gehen. Die Erinnerungen ans letzte Mal sind so blass, wie Maxis Gesicht nach ihrer mehrwöchigen Quarantäne. Doch mit jedem Ton und mit jeder Bewegung wird alles wieder Farbe annehmen. Und jeder Schluck dieser seltsam rosanen Flüssigkeit wird mich von den Füßen her aufsprudeln, bis ich randvoll und übersäuert bin. In Nebel gehüllt tauchen wogend zwischen Licht und Dunkel rosige Gesichter auf. Dann bin endlich wieder gemeinsam einsam. Etwas erschöpft von den aus der Übung geratenen Bewegungsabläufen werde ich mit großer Lust das eine oder andere überflüssige Gespräch führen. Für einen Moment lang wird alles in Ordnung sein. Vielleicht werde ich mich auf dem Heimweg übergeben müssen und anschließend ohne Zähneputzen in den Schlaf der Selbstgerechten sinken. Ich bin bereit, o.k.allright!

---

Bleibt unbedingt zuhause, wenn ihr irgendwelche Krankheitssymptome verspürt oder Kontakt zu Personen hattet, die an SARS Cov 2 erkrankt sind. Der Zutritt ist euch untersagt!

Bedingung für den Einlass ist die Vorlage eines zertifizierten tagesaktuellen negativen Corona-Tests. Zum Abgleich ist unbedingt ein gültiges Personaldokument mitzuführen! Vor dem Club können keine Schnelltests durchgeführt werden. 

Zum Zwecke der Nachverfolgung im Falle einer Infektion, sind wir verpflichtet, eure Kontaktdaten zu erheben, hierfür werden wir die CoronaWarnApp verwenden. Auch eine analoge Kontaktdatenerfassung wird möglich sein.

Ihr seid angehalten, möglichst Abstand zu einander zu halten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wo das nicht möglich ist - etwa beim Tanzen. Außer am Einlass und auf den Toiletten herrscht jedoch keine allgemeine Maskenpflicht!

Beachtet die gängigen Hygieneregeln, über die ihr euch auch vielfach auf dem Gelände informieren könnt! Im Eingangsbereich, auf den Toiletten sowie an der Bar wird Desinfektionsmittel stehen.
15:00
03. Jul
( Party )
UTM-Beer-Garden #9
  • Epsilon. (UTM-Family, UTM-Records)
    Morpheus (UTM-Family, UTM-Records)
    Daredub (UTM-Family, Sub Sequence)
    Lowpex (UTM-Family)
    Rawmanski (Dresden)
  • Drum & Bass
  • Eintritt frei, Anmeldung beachten
Veranstaltungs Bild
Weil es so schön war machen wir das gleich nochmal! Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass wir wieder gemeinsam mit dem Club Puschkin am Samstag, d. 03.07.2021 einen Biergarten-Nachmittag / -Abend anbieten werden.
Stattfinden wird das Ganze unter freiem Himmel und mit einigen Einschränkungen. Es gibt jedoch auch ausreichend regensichere Plätze. Wie immer freuen wir uns darauf, euch wiederzusehen!
Kommt vorbei, genießt ein paar kühle Getränke und lauscht dazu in entspannter und gediegener Atmosphäre den chilligen DnB-Sounds unserer DJs am Anfang. Später wird es etwas derber und es darf sogar getanzt werden. Diesmal sind Epsillon., Morpheus b2b Lowpex, Daredub und Rawmanski mit dabei!

Es wird also ein bunter Nachmittag/Abend.
Unter Einhaltung der aktuellen Schutzmaßnahmen können wir also auf diese weise zusammenfinden. 
Bitte meldet euch gleich an den die Plätze sind begrenzt.

Bitte kommt mit tagesaktuellem, offiziellem, negativem Corona Test oder ihr seid geimpft oder genesen und könnt dies Nachweisen (Zweitimpfung + 2 Wochen! Impfausweis mitbringen! oder Nachweis für Genesung nicht länger als 6 Monate her) Dies ist zwar keine Pflicht aber dennoch ratsam.

Also bis dann euer UTM-Team!

16:00 - 17:30 RAWMANSKI
17:30 - 19:00 MORPHEUS b2b LOWPEX
19:00 - 20:30 DAREDUB
20:30 - 22:00 EPSILLON.

EINLASS NUR MIT ANMELDUNG!

EINTRITT MIT TAGESAKTUELLEM UND OFFIZIELLEM NEGATIVEM CORONA TEST (Keine Selbsttests) ERWÜNSCHT aber nicht Verpflichtend!

TANZEN IST UNTER AUFLAGEN ERLAUBT!
- Tanzbereich für max. 30 Personen
- Es muss beim Tanzen jedoch auf Abstand geachtet werden (soweit möglich - kein wildes Durcheinander) und es darf kein Partnertausch stattfinden. 
- Das Tragen einer Maske ist dabei empfohlen.
- Es wird darauf geachtet, dass der Mindestabstand von 1,5 m zwischen den belegten Stühlenzwischen zwei Tischen eingehalten wird. Dies giltauch für den Abstand zwischen Bierbänken. 
- Masken müssen da getragen werden wo 1,5m Abstand zuanderen nicht Möglich ist.

Bei Unwetter, Sturm und Starkregen bleibt der Garten geschlossen.
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15:0016:00
03. Jul
( Festival )
LitPark Festival '21
  • Julius Fischer
    Rainer Holl & Marsha Richarz
    Friedemann Weise
    Patrick Salmen
    Mayberg & Band
    Svenja Gräfen
    Franka Frei
    Rebekka Endler
    Katja Hofmann
    Boris Flekler
    Inke Sommerlang
  • 23,20
Veranstaltungs Bild
Wie haben wir es vermisst gemeinsam Geschichten zu hören, uns vorlesen und -singen zu lassen und an lauen Sommerabenden im Grünen zu sein. Sehr. Dazu gesellt sich auf die Parkbühnen GeyserHaus Leipzig/ die Bühne des Parktheater im Großen Garten in Dresden eine Gästeliste, die handverlesen ist. Tausendsassa und Jungvater Julius Fischer lädt endlich wieder zu einer neuen Show seiner Reihe „Ich hasse…“, die zuletzt in mehreren Ausgaben auf dem YouTube-Kanal der MDR Spasszone zu sehen war. Dieses Mal heißt das Thema „Ich hasse Kinder“, weshalb sich u.a. die Rotzgörenexpertinnen Marsha Richarz, Rainer Holl und heute-Show-Ensemblemitglied Friedemann Weise der Thematik annehmen werden. 
Zuvor liest Satire-Gott Patrick Salmen unter anderem aus seinem hochgelobten Werk „Ekstase“ und wird uns mit seiner unverkennbaren Art und Stimme in ebensolche versetzen. Wie wir ihn kennen, hat er nach der langen Bühnenabstinenz die ein oder andere neue Überraschung im Gepäck.
Katja Hofmann führt am frühen Abend durch eine Lesung mit Gesprächen, in denen drei der spannendesten Sachbücher der letzten Zeit beleuchtet werden. Dabei sind Rebekka Endler mit „Das Patriarchat der Dinge“, das kritisch-humorvoll aufzeigt, wie deutlich viele Alltagsgegenstände auf Männer zugeschnitten sind, Svenja Gräfen, die mit ihrem Bestseller „Radikale Selbstfürsorge“ endlich einen Wegweiser zur Selbstliebe auf Augenhöhe geschrieben hat, und Franka Frei, die in „Periode ist politisch“ hochkomisch das vermeintliche Tabuthema Menstruation behandelt. 
Der Start des Festivals gehört den jungen Talenten in einem wortgewaltigen Best of U20 Poetry Slam. 
Zwischendurch gibt es grandiose Musik vom Senkrechtstarter Mayberg mit Band. 
Lasst uns feiern! Gute Texte und Musik. Im Grünen. Wir haben lange drauf gewartet.

Programm:
- Literatur-Show -
Julius Fischer präsentiert: Ich hasse Menschen – heute: Kinder 
Gäste: Rainer Holl & Marsha Richarz, u.a., Musik: Friedemann Weise
- Lesung -
Patrick Salmen: Ekstase
- Musik - 
Mayberg & Band
- Lesung & Gespräch -
Svenja Gräfen: Radikale Selbstfürsorge
Franka Frei: Periode ist politisch
Rebekka Endler: Das Patriarchat der Dinge
Moderation: Katja Hofmann
- Poetry Slam -
U20 Best of Poetry Slam feat. Boris Flekler
Moderation: Inke Sommerlang

Ort:Parktheater, Hauptallee 12, 01219 Dresden
18:0019:00
03. Jul
( Konzert )
Picknick Konzerte: Giant Rooks
Veranstaltungs Bild
2015 gründen Sänger Frederik Rabe, Gitarrist Finn Schwieters, Bassist Luca Göttner, Keyboarder Jonathan Wischniowski und Drummer Finn Thomas Giant Rooks. Seitdem hat die Band sich mit riesigen Schritten weiterentwickelt und ist nicht nur aus der deutschen Musikszene nicht mehr wegzudenken. Ganz egal ob London, Berlin oder Mailand – die Menschen vor der Bühne teilen ein Gefühl, ein Mind-Set, gehen auf im Moment. Die Haltung der Giant Rooks ist kosmopolitisch, genau wie ihr Sound. Die fünf Neu-Berliner Anfang 20 schreiben strahlende, euphorische Popsongs mit genau dem richtigen Hauch an wissender Melancholie.

SPEISEN UND GETRÄNKE DÜRFEN SELBST MITGEBRACHT WERDEN!

Wir haben die gesetzlichen Auflagen permanent im Blick und werden diese entsprechend verantwortungsvoll umsetzen! Sollten (einzelne) Konzerte wider Erwarten doch nicht stattfinden können, bekommt ihr 100% des Kaufpreises von unserem Ticketingpartner Krasser Stoff rückerstattet (inkl. aller Gebühren).
19:00
03. Jul
( Party )
Draussen: Rumpelkopf & Wolfgang Wurst
  • Rumpelkopf
    Wolfgang Wurst
  • Indie, Wave, Pop
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
 
19:3020:00
03. Jul
( Performance )
Zweiteiliger Ballettabend
  • Dresden Frankfurt Dance Company
  • Tanz
  • 23,-
Veranstaltungs Bild
Jacopo Godani und die Dresden Frankfurt Dance Company präsentieren einen zweiteiligen Ballettabend in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden. Die für die Produktion ZEITGEIST TANZ kreierte und im April 2021 im Online-Stream uraufgeführte Kreation Hollow Bones von Jacopo Godani wird weiterentwickelt und in Dresden vor Publikum Premiere feiern. Zum Auftakt des Abends wird eine Wiederaufnahme von William Forsythe präsentiert. Quintett (1993) ist ein Meilenstein des zeitgenössischen Balletts von William Forsythe, in dem die Tänzer*innen zu Gavin Bryars´ Musik einen nahtlosen Fluss von Solos, Duetten und Trios in Gang setzen. Das Werk von Forsythe besticht durch seine freudige Komplexität – wie ein reißender Strom, der in seiner kraftvollen Vision ein Bewusstsein des eigenen Endes beinhaltet. In Hollow Bones vereint Jacopo Godani ähnlich einem künstlerischen Manifest seine performative Haltung, seine Herangehensweise an die klassische Balletttechnik und seine choreografische Forschung. Elemente wie ungewöhnliche Sounds, gesprochene Texte und Videosequenzen unterstreichen den experimentellen Charakter der Kreation und tragen zu einer choreografischen Struktur bei, die durch eine Komposition in Echtzeit gekennzeichnet ist.
20:00
03. Jul
( Performance )
Diving Deep
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
INSTANT COMPOSITION ist ein perfomatives Improvisatonsformat bei dem zeitgenössische Tanz- und Soundkünstler*innen einen improvisatorischen Raum eröffnen, in dem alles oder nichts passieren kann. Miteinander, füreinander, gegeneinander lassen sie Bewegungs- und Klangbilder entstehen. Dabei geht es mehr um Momente, Ideen oder Bedürfnisse, als um Form oder Technik.

DIVING DEEP - INTO THE SPACE OF INTERACTION PT. I ist Teil einer Forschungsreihe, in der die verschiedenen Komponenten der tänzerischen und musikalischen Improvisation der Instant Composition näher untersucht und deren Potenziale im kreativen Prozess weiter erschöpft werden - um noch besser miteinander interagieren zu können und eine gemeinsame Sprache zu entwickeln.

Insgesamt sieben Künstler*innen und Musiker*innen aus den unterschiedlichsten Städten kommen im Hole of Fame zusammen. Teil des Projektes sind immer wieder kleine Showings, in denen wir Zuschauer*innen einladen wollen, an unserem Prozess teilzuhaben und mit uns in den kreativen Austausch zu kommen:
18:0020:00
03. Jul
( Party )
Fat Kat Slim
  • Barrio Katz
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Die Fat Kat ist zurück. Endlich! Erster Samstag im Monat: GrooveStation. Soweit alles wie immer, trotzdem anders. Und vor allem spontan. 
Samstag also, von 20.00 Uhr bis Mitternacht lädt die dicke Katze Open Air im Hof der GrooveStation zum Tanz. Unter Kopfhörern, wegen Nachbarn und so. Barrio Katz bespielt einen Kanal mit seinem typischen Soundgemisch. Alternativ könnte mensch auf Kanal 2 Fußball verfolgen oder auf Kanal 3 zu Klassik chillen. Das sollten aber zu einer Fat Kat nachrangige Optionen sein, wichtig ist: es darf getanzt werden
Punkt Mitternacht ist Schluss, also frühzeitig auflaufen bitte. Ab 18.00 Uhr ist geöffnet. 
Stichwort Corona: Test oder ähnliches ist nicht notwendig. Haltet aber Abstand, wo es nötig ist, zB beim Tanzen. Im Haus (Toilette) ist eine Maske zu tragen. 
16:00
04. Jul
( Performance )
Supersocial
  • Üüve-Lydia Toompere
    Siim Tõniste
  • 11,-
Veranstaltungs Bild
Die Inszenierung SUPERSOCIAL der estnischen Künstler*innen Üüve-Lydia Toompere und Siim Tõniste ist eine Einladung an das Publikum. Ihre Gastgeber*innen bringen Sie miteinander ins Gespräch, unangestrengt, persönlich und manchmal überraschend hintersinnig. Vielleicht werden Sie sich im Laufe der 100 Minuten der Meinung von jemand anderem anschließen, vielleicht stehen Sie mal alleine für etwas ein. Zwischendrin können Sie einfach nur zuschauen und am Ende bekommen Sie 600 Sekunden geschenkt - für etwas ganz besonderes. SUPERSOCIAL eben.
SUPERSOCIAL ist ein Stück, für das es nicht unbedingt ein Theater braucht, weil es an allen Orten stattfinden kann, an denen Menschen aus verschiedensten Anlässen zusammen kommen. Daher wandert die Inszenierung nun für fünf Vorstellungen durch Dresden, vom Zentralwerk in Pieschen über den Club oka im Industriegelände bis zur Terrasse des Kleinen Hauses. Ursprünglich für das europäische Festival für junge Regie Fast Forward im November 2020 geplant, konnte die Arbeit bedingt durch den Lockdown im November nicht stattfinden, erhielt dann aber den vom Förderverein gestifteten Residenzpreises des Festivals. Nun lösen Üüve-Lydia Toompere und Siim Tõniste ihren Preis ein. In Interviews mit verschiedenen Dresdner Gesprächspartner*innen haben sie sich seit April mit der Stadt beschäftigt, in der sie jetzt das Publikum zu SUPERSOCIAL einladen. Ihre Gastgeber*innen sind also bestens vorbereitet, um Sie miteinander ins Gespräch zu bringen. Lassen Sie sich überraschen!
Üüve-Lydia Toompere (*1990) und Siim Tõniste (*1987) arbeiten als Performer, Choreograf*innen, Dozenten und Stückentwickler in unterschiedlichen Projekten und Disziplinen. Toompere hat gerade ein Studium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin abgeschlossen. Tõniste lebt als freier Künstler in Tallinn. Vom Theater, über soziale Bildung und Vermittlungsarbeit bis zur Clubszene beschäftigen sie sich mit verschiedenen kommunikativen und sozialen Aspekten ihrer Kunst. Seit 2015 erarbeiten sie als Autoren- und Regie-Team eigene Theaterstücke, SUPERSOCIAL ist ihre dritte gemeinsame Inszenierung.
15:3016:00
04. Jul
( Sonstiges )
Zweiteiliger Ballettabend
  • Dresden Frankfurt Dance Company
  • Tanz
  • 23,-
Veranstaltungs Bild
Jacopo Godani und die Dresden Frankfurt Dance Company präsentieren einen zweiteiligen Ballettabend in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden. Die für die Produktion ZEITGEIST TANZ kreierte und im April 2021 im Online-Stream uraufgeführte Kreation Hollow Bones von Jacopo Godani wird weiterentwickelt und in Dresden vor Publikum Premiere feiern. Zum Auftakt des Abends wird eine Wiederaufnahme von William Forsythe präsentiert. Quintett (1993) ist ein Meilenstein des zeitgenössischen Balletts von William Forsythe, in dem die Tänzer*innen zu Gavin Bryars´ Musik einen nahtlosen Fluss von Solos, Duetten und Trios in Gang setzen. Das Werk von Forsythe besticht durch seine freudige Komplexität – wie ein reißender Strom, der in seiner kraftvollen Vision ein Bewusstsein des eigenen Endes beinhaltet. In Hollow Bones vereint Jacopo Godani ähnlich einem künstlerischen Manifest seine performative Haltung, seine Herangehensweise an die klassische Balletttechnik und seine choreografische Forschung. Elemente wie ungewöhnliche Sounds, gesprochene Texte und Videosequenzen unterstreichen den experimentellen Charakter der Kreation und tragen zu einer choreografischen Struktur bei, die durch eine Komposition in Echtzeit gekennzeichnet ist.
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16:00
04. Jul
( Party )
Schreber 31 - Im Exil
  • Niconé
    Scharre
    Dynanim
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Ab heute (fast) nur noch gute Nachrichten. Der Garten geht wieder an! Den starken Unkrautbefall in Form der lästigen Corona-Pflanze haben wir soweit in den Griff bekommen und der nervige Gemüse-Schädling Covid-19 ist ebenfalls auf dem Rückzug. Masken werden nicht mehr benötigt. Das einzige was wir dem Vater Staat noch beibringen müssen, ist der Kontaktnachweis und wir müssen weiterhin im Exil feiern (mit einem Zaun drumherum), aber das ist wohl das geringste Übel.
Wir haben ausreichend Platz in unserem Exil-Garten, bitten Euch aber trotzdem, Euch immer schön zu desinfizieren (wegen dem Covid-19 Schädling) und besonders rücksichtsvoll miteinander umgehen (macht ihr ja sowieso immer). DANKE!

Bei schlechtem Wetter fällt der Schreber aus.
18:0019:00
04. Jul
( Konzert )
Picknick Konzerte: Von wegen Lisbeth
  • Von wegen Lisbeth
  • Indie, Pop
  • 49,90
Veranstaltungs Bild
Würden Von Wegen Lisbeth die Musikkarriere an den Nagel hängen und stattdessen eine Talkshow moderieren (sonntags zur besten Sendezeit, wenn sich Deutschlands erhitzte Gemüter noch über den Tatort echauffieren), man dürfte sich wohl über folgende Themen freuen: Muss man dem Lieferdienst Trinkgeld geben, obwohl die Pizza ohnehin schon unmenschlich teuer ist? Warum wurde für meine Wohnung schon wieder die Miete erhöht, muss ich jetzt etwa im Coworkingspace übernachten? Und fehlt dem RTL-Dschungelcamp nur noch die Schwarz-Weiß-Optik, um in Neuköllner Studentenkneipen als Klassiker diskutiert zu werden? Es sind die kleinen, alltäglichen Belanglosigkeiten, die oftmals so viel mehr über eine Gesellschaft aussagen als die vermeintlich großen politischen Themen und Von Wegen Lisbeth zeichnen in ihren Texten nach wie vor ein pointierteres Bild unserer Zeit als uns wohl manchmal lieb ist – als hätte man mit dem Skalpell einen präzisen Schnitt von Berlin bis Annaberg-Buchholz gezogen. Mit beißender Ironie singen die Berliner über die großen philosophischen Fragen unserer Zeit: Geh ich zur Demonstration oder schau’ ich noch eine Youtube-Compilation? Wann lern’ ich endlich aus meinen Fehlern? Und swipe’ ich lieber nach links oder nach rechts?

Um den sperrigen Bandnamen ranken sich unzählige Gründungsmythen – bestätigt werden konnte bisher keiner, nur eins gilt als wissenschaftlich bewiesen: Nach tausenden Elevator-Pitches und jahrelanger Marktanalyse erklärten Versuchspersonen, denen man „Von Wegen Lisbeth“ ins Ohr flüsterte, durchschnittlich mehr Appetit auf Schokopudding zu verspüren.

Wenn meine neue App Recht hat, rauch ich heut’ zehn Kippen weniger / da spar’ ich zwei Euro dreißig, da krieg’ ich vier Bier bei Edeka / es wird sich einiges ändern, der Döner ist jetzt n’ Friseursalon / und du weißt nichts davon.

Noch in ihrer gemeinsamen Schulzeit fanden sich die fünf Berliner Matze (Gitarre/Gesang), Doz (Gitarre), Julian (Bass), Robert (Synthie) und Julian (Schlagzeug) zusammen, spielten (damals noch unter anderem Namen) von Punk über Ska bis hin zu 8-Bit-Gameboy-Musik alles was nicht richtig in ein Genre passte und würzten das Ganze mit einer skurrilen Instrumentierung, so etwa einem Omnichord, einem sogenannten Regenbogenachttästler, verfeinert mit einem kräftigen Schuss Maggi. Seitdem hat sich für Von Wegen Lisbeth so ziemlich alles geändert und trotzdem ist eigentlich alles geblieben, wie es immer schon war: Ihre Musik lässt sich noch immer in kein Raster pressen und mit keiner anderen Band so wirklich vergleichen. Wer dem Ganzen unbedingt einen Stempel verpassen will, der einigt sich am besten auf den Begriff „Indie-Pop“ – ganz einfach weil sich dahinter alles verbergen kann.

Einst begleiteten Von Wegen Lisbeth die Kölner von AnnenMayKantereit als Supportband oder spielten im Vorprogramm von bereits etablierten Bands wie Sven Regeners Element of Crime, bis dann plötzlich alles riesengroß wurde: 2016 ging die Band mit ihrem Debütalbum GRANDE auf eigene Tour quer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz, belagerte in den folgenden Jahren so ziemlich jede verfügbare Festivalbühne und erspielte sich dabei schnell eine beträchtliche Fangemeinde.

Warum war früher alles schöner / warum macht ihr Mayonnaise in den Döner / und warum ist die AfD immer noch da / obwohl ich heut’ beim Yoga war?

Nachdem der Kater des ersten Albums endlich ausgeschwitzt war und sowohl Fans als auch das Label den fünf Jungs durch freundliche aber bestimmte Gewaltandrohung bedeuteten, dass nach Album Nummer eins normalerweise Nummer zwei folgt, schlossen sich Von Wegen Lisbeth monatelang im versteckten Keller eines mysteriösen, chinesischen Fast-Food-Restaurants ein, stellten die Sonnenbank auf Stufe drei und spielten sämtliche Staffeln Game of Thrones rückwärts ab. Denn nur in dieser einzigartigen Atmosphäre konnte wachsen und gedeihen, was im Mai 2019 schließlich das Licht der Welt erblickte: Das zweite Album sweetlilly93@hotmail.com.

Entgegen des allgemeinen Gesetzes der Popkultur, Paragraph 1, nach dem zweite Teile mit einer Wahrscheinlichkeit von 82% zum Flop werden, legte die Band mit der dreizehn Songs starken Platte textlich und musikalisch noch mal einen drauf, erntete dafür zurecht positive Kritik und rückt seitdem auf Festivalpostern konstant Zeile für Zeile nach oben (noch vier Schriftgrößen bis Miley Cyrus).

Nach zwei ausverkauften Album-Release-Shows in der Berliner Columbiahalle und einem langen Festivalsommer folgte im Herbst 2019 die große Britz-California-Tour. Und obwohl die Band schon lange kein Geheimtipp mehr ist und sich mittlerweile fest in der deutschen Musikszene etabliert hat, wirken Von Wegen Lisbeth noch immer angenehm sperrig und provokant. War man sich doch eigentlich einig, dass diese Art von Musik niemals massentauglich werden könnte, so ist sie es wohl irgendwie immer noch nicht, hat dafür aber ganz schön viele Fans.

Von Wegen Lisbeth in ausverkauften Hallen – ist das jetzt noch Indie und wie heißt hier überhaupt das WLAN?!
19:0020:00
04. Jul
( Literatur )
Lesen für Bier
  • Turra
    Jurisch
  • Comedy, Lesung
  • VVK 16,60
Veranstaltungs Bild
Turra und Jurisch – das 15 Jahre erprobte Dreamteam der Trashmoderation sind die Vollendung des gemeinsamen zelebrierten Wahnsinns. Texte von anderen zu lesen – zu performen – zu zerstören, das ist ihre Leidenschaft und das Ganze dann auch noch gegen Bier oder Wodka einzutauschen wird das Ende allem Ertragbaren werden.

Ihr bringt uns Kochrezepte, Telefonbuchauszüge, Tagebucheinträge, Hasskommentare unter eurem Dickpic, Schulzeugnise, Arzneibeipackzettel, Tibetanische Umweltplakate – ach einfach alles was ihr lesbares findet. Und diese beiden Herren müssen es vorlesen, performen und ganz nach gut dünken vernichten! 

Gefällt die Performance dem Publikum müssen sie ein Bier oder einen Vodka trinken. War der Text besser, dann bekommt der Überbringer das Bier. Ihr entscheide per Applausabstimmung! 

Und wer die Beiden Irren vom COMEDYSLAM kennt, der erahnt schon die Abgründe, welche sich auf tun werden. Wenn ein fast Nichtalkoholiker und ein Mann, dessen Adern voll Bier zu sein scheinen, dann kann ein Kampf um Ruhm, Ehre und Persönlichkeitsverlust kaum ungleicher sein. 

PoliticalCorrectness wird sicherlich ebenso schnell flöten gehen, wie bierernstes Gendern oder zusammenhängende Sätze mit SInn und Verstand. Wobei?! Dafür sind beide doch eh nie bekannt gewesen. 

Eines steht fest! Du wirst danach dein Zwerchfell weghauen müssen und das Gehirn neu sortieren.
19:30
05. Jul
( Konzert )
Klangnetz-Konzerte: Interface / Schnittstelle
  • Sinfonietta Dresden
  • Klassik
  • 15,-
Veranstaltungs Bild
Technik in seiner ursprünglichen Bedeutung bezeichnet eher eine Art Kunstfertigkeit oder Handwerk als etwas außerhalb des menschlichen Körpers liegendes. In diesem Zusammenhang erscheint das Wort bis in die Renaissance als Sammelbegriff der artes mechanicae. Erst spät verschiebt sich seine Bedeutung zunehmend in Richtung einer Gesamtheit der menschengemachten Gegenstände wie Maschinen, Geräte, Apparate usw. Beide Lesarten sollen in diesem Konzert berücksichtigt werden und sich gegenseitig durchdringen. Déserts von Edgar Varese entstand zunächst als Soundtrack zu einem Film und enthält Tonbandeinspielungen, die auf Fabrikgeräuschen und Schlaginstrumenten basieren. Das Zuspielband der Uraufführung entstand im Pariser Studio von Pierre Schaeffer jener legendären Geburtsstätte der musique concrète die als Wegweiser für den Umgang mit technischen Medien innerhalb der Musik gilt. In diesem Pariser Umfeld komponierte Michaël Levinas – mit vergleichbaren, aber z.T. deutlich divergierenden Ideen – Appells für 11 Instrumente. Ein Jahr zuvor hatte Levinas zusammen mit drei weiteren Komponisten die Gruppe l’itinéraire gegründet, die mit ihren Arbeiten neue Dimensionen der Klangforschung entwickelte – auch das eine wichtige Facette des Themas. Hier treffen wir wieder auf den Begriff der Technik in seiner ursprünglichen Bedeutung, als handwerkliches Geschick, welches ohne die exakte Kenntnis der Akustik und den Einsatz moderner technischer Geräte nicht denkbar wäre. In den beiden Kompositionen von Franz Martin Olbrisch vereinen sich nun die spektrale Kompositionstechnik mit all ihrem Wissen um das Innenleben der Klänge mit der modernen Technik live-elektronischer Mittel.
20:00
05. Jul
( Performance )
Supersocial
  • Üüve-Lydia Toompere
    Siim Tõniste
  • 11,-
Veranstaltungs Bild
Die Inszenierung SUPERSOCIAL der estnischen Künstler*innen Üüve-Lydia Toompere und Siim Tõniste ist eine Einladung an das Publikum. Ihre Gastgeber*innen bringen Sie miteinander ins Gespräch, unangestrengt, persönlich und manchmal überraschend hintersinnig. Vielleicht werden Sie sich im Laufe der 100 Minuten der Meinung von jemand anderem anschließen, vielleicht stehen Sie mal alleine für etwas ein. Zwischendrin können Sie einfach nur zuschauen und am Ende bekommen Sie 600 Sekunden geschenkt - für etwas ganz besonderes. SUPERSOCIAL eben.
SUPERSOCIAL ist ein Stück, für das es nicht unbedingt ein Theater braucht, weil es an allen Orten stattfinden kann, an denen Menschen aus verschiedensten Anlässen zusammen kommen. Daher wandert die Inszenierung nun für fünf Vorstellungen durch Dresden, vom Zentralwerk in Pieschen über den Club oka im Industriegelände bis zur Terrasse des Kleinen Hauses. Ursprünglich für das europäische Festival für junge Regie Fast Forward im November 2020 geplant, konnte die Arbeit bedingt durch den Lockdown im November nicht stattfinden, erhielt dann aber den vom Förderverein gestifteten Residenzpreises des Festivals. Nun lösen Üüve-Lydia Toompere und Siim Tõniste ihren Preis ein. In Interviews mit verschiedenen Dresdner Gesprächspartner*innen haben sie sich seit April mit der Stadt beschäftigt, in der sie jetzt das Publikum zu SUPERSOCIAL einladen. Ihre Gastgeber*innen sind also bestens vorbereitet, um Sie miteinander ins Gespräch zu bringen. Lassen Sie sich überraschen!
Üüve-Lydia Toompere (*1990) und Siim Tõniste (*1987) arbeiten als Performer, Choreograf*innen, Dozenten und Stückentwickler in unterschiedlichen Projekten und Disziplinen. Toompere hat gerade ein Studium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin abgeschlossen. Tõniste lebt als freier Künstler in Tallinn. Vom Theater, über soziale Bildung und Vermittlungsarbeit bis zur Clubszene beschäftigen sie sich mit verschiedenen kommunikativen und sozialen Aspekten ihrer Kunst. Seit 2015 erarbeiten sie als Autoren- und Regie-Team eigene Theaterstücke, SUPERSOCIAL ist ihre dritte gemeinsame Inszenierung. 
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