19:0020:00
[ Konzert ]
Juse Ju
  • Juse Ju
    Curly
  • Hip Hop, Rap
  • ausverkauft
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Quintessenz seiner wechselhaften Geschichte und Weltsicht. Die Produzenten der Platte (Dexter, Torky Tork, Yourz u.a.) kombinieren 2017er Grooves mit dem warmen Klang von Samples und echten Instrumenten. So schaffen sie einen State of the Art Sound, der sich von der Bi-Polarität von Trap-Synthie-Sound und klassischem Boom Bap in Deutschland absetzt. Und Juse tut auf diesen Beats Unerhörtes: Im Omnipotenz-Becken Deutschrap rechnet er unironisch mit seinem eigenen, unfairen Verhalten gegenüber Frauen ab (Lovesongs). Positioniert sich klar politisch (Propaganda feat. Danger Dan). Und arbeitet schonungslos die eigene Familiengeschichte auf (Shibuya Crossing). Juse lässt Introspektiven zu, die man sich einer höher-reicher-besser Szene eigentlich nicht erlauben kann. Die bissige Ironie und Battleattitüde der Vorgänger-Mixtapes wird um ein offenes Visier erweitert.
20:3021:30
[ Konzert ]
Heated Land
  • Heated Land
  • Indie Pop
  • VVK 11,10
Veranstaltungs Bild
Ende 2014, nach den Touren zum selbstbetitelten Debütalbum von Heated Land, verschwand Andreas Mayrock, der Songwriter hinter dieser relativ offenen Bandformation. Zunächst kamen nochmal Grüße aus Kuba und Mexiko, aber je weiter es ihn nach Norden zog, desto stiller wurde es.
Irgendwann schickte er den Mitschnitt einer live session aus einer Blockhütte in Kanada. Alte und neue Lieder, ein paar Coverversion - hauptsächlich Dylan, Van Zandt und Springsteen - so rau und einsam, wie die Landschaften die ihn da vermutlich gerade umgaben. Plötzlich lief man ihm dann in Dresden wieder über den Weg, aber da sprach er schon von einem noch einlösbaren Arbeitsvisum und war gleich wieder weg. Die meiste Zeit hat er wohl in Refuge Cove verbracht, einer winzigen Gemeinde in British Columbia, Kanada, auf einer der Inseln entlang der Inside Passage, die von den USA bis hinauf nach Alaska führt.
Drei Jahre später meldete er sich dann offiziell zurück, zog nach Hamburg und hatte es plötzlich eilig. Nach ein paar Proben des neuen Materials in Dresden fuhr die wiederversammelte Band, deren Mitglieder mittlerweile in Zürich, Dresden, Berlin und Hamburg leben, an einem Donnerstagmorgen los, um mitten im rauen Winter der nordfriesischen Nordseeküste im Watt’n Sound-Studio Aufnahmen zu machen. Sie stellen Mikrofone und spielen zweieinhalb Tage und Nächte lang Musik. Zwei Uhr Sonntagnacht waren sie wieder zurück und hatten ein Album. Ganz sicher ist nicht jeder Ton darauf perfekt, aber die Haltung, das Gefühl und der Moment des gemeinsamen Spiels sind die richtigen. Es sind Lieder darunter, die einen nachts aufwachen lassen, weil man meint, sie unbedingt genau jetzt noch einmal anhören zu müssen. Und sie sind sowieso nicht dazu bestimmt in einer perfekten Form zu erstarren und von da an stillzustehen. Sie sollen live in immer neue Formen gegossen werden.
19:0020:00
[ Konzert ]
Philipp Rumsch Ensemble
  • Philipp Rumsch Ensemble
  • Jazzpop
  • 20,-
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Um seine Idee von Klang und Popmusik adäquat umsetzen zu können, gründete der Leipziger Komponist, Pianist und Sound-Designer Philipp Rumsch zusammen mit 11 Musikern 2015 sein PHILIPP RUMSCH ENSEMBLE. Seine Musik bewegt sich in einem Spannungsfeld aus handgemachter, orchestrierter und elektronischer Musik. Das Ensemble entzieht sich vergnügt der Kategorisierung. Mit so unterschiedlichen Vätern im Geiste wie Erik Satie, Steve Reich, Brian Eno und Aphex Twin wagen sich Rumsch und seine MitstreiterInnen an einen Umkehrprozess: Sie überführen die Tonsprache elektronisch-digitaler Musik, also die Nachbildung „realer“ Klänge durch Soundmaschinen, zurück in analoge Sphären, legen sie wieder in die Hände von echten Menschen. Dabei treffen Merkmale von Ambient und Elektro auf analoge Instrumente und Klangfarben. Philipp Rumschs Kompositionen heben diesen scheinbaren Widerspruch auf – zugunsten atmosphärischer Klangflächen, kleinen Momenten der Popmusik und Jazzimprovisationen.
20:0020:30
[ Konzert ]
Kulturrabazzz Warm Up: Salomea
  • Salomea
  • Neo Jazz
  • Spende
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"Mit ihrem ersten Album veröffentlichen Salomea ein fulminantes Debüt, das durch Vielschichtigkeit, Experimentierfreude und Originalität überzeugt. Die Musik der jungen Kölner Formation speist sich aus verschiedenen Strömungen wie Jazz-Pop, elektronischer Musik und Hiphop. Dabei verbleibt es nicht bei einer willkürlichen Kombination musikalischer Ausdrucksmittel aus diesen Traditionen, sondern es öffnet sich ein kreatives Spannungsfeld zwischen Improvisation und Komposition. ... Salomea sind Rebekka Salomea (Gesang, Komposition), Yannis Anft (Synthesizer, Piano), Leif Berger (Drums) und Oliver Lutz (E-Bass, Bass-Synthesizer). 2014 gründete Rebekka die Band zusammen mit ihren Studienkollegen der Hochschule für Musik und Tanz, Köln, um ihre ersten Songs auszuprobieren. Anfang 2016 gab es Änderungen in der Besetzung, mit Oliver Lutz am Bass, die Band entfernte sich etwas vom Studienumfeld und feilt seither noch intensiver am gemeinsamen Sound."
20:0020:30
[ Konzert ]
LiveLokal: Steaming Animals
  • LiveLokal: Steaming Animals
    Searching for Home
  • Indie, Pop
  • Eintritt frei
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Steaming Animals

Als hätten sie die Sanftheit für sich gepachtet, stapfen die `Steaming Animals` durch die Gefühlswelt ihres Sängers. Sensibel vorgetragen, laden sie den Hörer ein, es sich auf dem Rücken ihres Lieblingstieres bequem zu machen. Gemeinsam reiht man sich in eine Karawane des Schwelgens, um an Orte fern des Alltags zu gelangen. Auf eine akustische Gitarrennummer folgt ein Indie-Pop Song mit Reggae-Elementen und plötzlich stiehlt sich ein Funkybass in die Szenerie, tänzelt umher und leitet ein von rockigen Gitarren-Sounds getragenes Outro ein. Ein Rap-Part auf Deutsch überrascht und regt zum Tanzen an. Spätestens beim darauffolgenden Disco-Track bewegt sich auch die letzte Hüfte im Salon. Das Bespielen verschiedener Stile erscheint die einzig logische Konsequenz. Denn die musikalischen Wurzeln der 5 Bandmitglieder reichen in die unterschiedlichsten Welten hinein. Es ist gerade diese Reibung die entsteht, wenn sich die junge Band aus Dresden im Proberaum einschließt, und Pop auf Funk und Rock auf Jazz trifft.
Die Fusion dieser Vielfalt ist der spürbar eigene Sound von `Steaming Animals`, welchen sie im Januar 2019 auf ihr Debüt, die `Smoking Dromedary EP` gebracht haben.
Nun möchten sie ihre Musik auf die Bühne bringen und mit dem Publikum feiern. Gemeinsam mit der befreundeten Band `Searching for Home` sind sie am 19.02.2019 in der
GrooveStation live zu erleben.

Searching for Home 

Anfang 2016 aus einem Drumduo entstanden ist die Band 'Searching For Home' zu einem neunköpfigen Musikerkollektiv herangewachsen, welches meist zu sechst in wechselnden Besetzungen sachsen- und deuschlandweit auftritt. Unsere Mitglieder sind Teil des Jugendjazzorchesters Sachsen, der Dresden Bigband oder der Paise United Band und haben in vielfältigen professionellen Projekten auf dem Hurricane Festival, in der Konzertkirche Neubrandenburg oder in den Jazzclubs Reduta Prag oder Crypt London gespielt. Aus diesen vielfältigen Einflüssen haben wir einen ganz eigenen Sound zwischen Jazz, Pop und Funk entwickelt und verbinden groovige und eingängige Gesangsteile mit improvisierten Solo Parts. Wir zeigen, dass man Popmusik wieder vielfältiger und unvorhersehbarer sein sollte und dass man auch abseits des Mainstreams das Publikum mit groovigem Großstadtsound erreichen kann.
19:3020:30
[ Konzert ]
Christian Kjellvander
  • Christian Kjellvander
  • Indie Pop
  • 18,-
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In diesen Tagen, in denen Ausgrenzung und Abschottung zu regieren scheinen, ist ein Künstler wie Christian Kjellvander überlebensnotwendig für unser Seelenheil. Der schwedische Singer-Songwriter ist einer, der das Fremde umarmt und das zutiefst Menschliche auslotet. Bereits der Titel seines neunten Albums „WILD HXMANS“ zeigt: Etwas ist anders, irritierend. Christian Kjellvander macht uns ein X für ein U vor. Das ist gut, denn er macht uns nachdenklich, er sensibilisiert. Wir nutzen ein X, um unsere Stimme abzugeben. Aber auch, um einen Fehler grob unkenntlich zu machen. „Einfach durchstreichen und weg – wenn Leute versuchen, dieses Prinzip auf andere Menschen anzuwenden, haben wir ein Problem“, sagt Christian Kjellvander. Und so erzählt uns der 42-Jährige in sieben rauen wie soghaften Songs zwischen Folk, Blues, Americana und Free Jazz von Abschied und Aufbruch, von Flucht und dem Gefühl, neu in einer Welt zu sein. So erschafft er einen Sound, der ruhig atmet und pulsiert, um sich dann aus dieser Intimität in eine unglaubliche Dynamik hineinzufiebern, in etwas Dunkles, Sattes, Schwüles. Mitunter scheint seine Musik zu entschwinden, um kurz darauf flirrend und transparent zu strahlen.

Christian Kjellvander ist ein emphatischer Vagabund, ein daydreaming Desperado. In „Strangers In Northeim“ lässt er das Neue, Ungezähmte in eine perfekte Kleinstadt einbrechen. „Faux Guernica“ wiederum basiert auf einem Roadtrip mit seinem jüngsten Sohn ins Baskenland. Und „Curtain Maker“ ist inspiriert von einer Begegnung in Verona mit einer Frau aus Syrien: Es geht um die Stille, die unerträglich ist nach einer Trennung, nach dem Tod. Was für eine paradoxe Aufgabe für einen Musiker, dieses ewige Schweigen zu vertonen. Und was für ein Glück, wenn es gelingt.

Getragen werden die facettenreichen Lieder von Christian Kjellvanders Wunderstimme, die mal an Leonard Cohen, mal an Neil Young, mal an David Sylvain erinnert und die doch ganz eigen ist. Sein Gesang geht so brüchig in den Schmerz hinein und so hell schimmernd in die Zuversicht, dass all die im Alltag oft verschütteten Emotionen hochgespült werden.
20:0021:00
[ Konzert ]
Poems for Jamiro
  • Poems for Jamiro
  • 16,-
Veranstaltungs Bild
Begonnen haben Poems for Jamiro bereits 2014 als akustisches Singer/Songwriter-Duo mit Nina als Sängerin und treibender Kraft am Klavier und Laila als Gast an der Geige – ihr mittlerweile vergriffenes Debütalbum „Homeward Bound“ aus dem gleichen Jahr dokumentiert diese Anfangsphase. Mit atmosphärischen elektronischen Elementen, Loops und eingängigen – jedoch nicht belanglosen – Melodien stellt „Human“ eine deutliche musikalische Weiterentwicklung dar.
Die elf neuen Songs auf „Human“, aufgenommen in Zusammenarbeit mit dem Schlagzeuger und Produzenten Helge Preuß, legen jetzt Zeugnis ab für vier Jahre voller Begegnungen, für Austausch und Inspiration. In der Tonalität von der Zauberkraft isländischer Popmusik fasziniert, zeigen die neuen Stücke die gesamte Bandbreite der musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten eines Duos, das mitunter klingt, als sei es ein ganzes Orchester.
21:00
[ Kunst ]
Meditation - Formate_Jar
  • Claus Schöning
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
FORMATE_JAR
Um den Anspruch, als studentisch organisierter Ausstellungsraum so
niedrigschwellig wie möglich zugänglich zu sein, weiterhin gerecht zu werden,
wollen wir mit FORMATE_JAR den in Dresden ansässigen Künstler*innen
nach wie vor die Möglichkeit einer spontanen Umsetzung von Ideen bieten.
So soll unsere Schaufensterfläche für Ausstellungen dienen, bei denen der
Galerieraum verschlossen bleibt und nur von außen für drei Tage sichtbar
wird. 
23:00
[ Party ]
MiDi
  • Lazy Lucie
    Pipo
  • Techno, House
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Es gibt in Dresden eine Clubmusik-Reihe. Immer mittwochs. Aller 2 Wochen. Es spielen immer wechselnde Gäste, es gibt 2 Residents, aber immer nur 2 DJs an einem Abend. Wichtig ist uns der ausschließliche Fokus auf gute Musik. Es gibt keinen Quatsch wie Deko oder so, auch keine Bühnensituation, aber bewegtes Licht. Es kostet keinen Eintritt. Ihr werdet aber beim ersten Getränk 2 Euro an der Bar mehr bezahlen. Mehr muss nicht gesagt werden. Mehr wurde auch noch nie gesagt. Und das ist auch gut so. Der Rest ist Musik.
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