18:00
[ Diskussion / Vortrag ]
Die Neustadt kümmert sich selbst!?
  • Eintritt frei
"Die Neustadt kümmert sich selbst"! Diese optimistische Aussage prangte zur Einweihung am Container der Neustadt-Kümmerin. Wir machen ein Fragezeichen dahinter und graben etwas tiefer. Wie gestalten wir öffentlichen Raum? 


Die Frage ist einfach: Was für ein Vorhaben würdet ihr gern im öffentlichen Raum umsetzen? Eine Antwort lässt sich wahrscheinlich noch schnell finden. Zum Beispiel ein Konzert veranstalten. Die Straßen von Autos befreien. Ein Radrennen im Alaunpark durchführen. Im Sommer draußen Tango tanzen. Oder Minigolf auf dem Platz vor der scheune spielen. Komplizierter wird es bei der Realisierung. 


Zur Inspiration und um die Vielfalt möglicher Aktionen aufzuzeigen, stellen sich einige bereits existierende Projekte vor. Die scheune koordiniert seit letztem Jahr die kulturelle Bespielung des Vorplatzes am Haus. Dabei steht die Fläche allen Nutzern offen. Hier wären eure Ideen sofort umsetzbar. Im Gegensatz dazu befindet sich die Initiative „Woche des guten Lebens“ noch in der Planungsphase für eine temporär autofreie Neustadt. Öffentlichen Raum nutzen beide Fallbeispiele. 


Egal, ob konkretes Vorhaben oder erste Projektskizze, wichtig ist nicht der Status eurer Idee. Wichtig ist es, die Möglichkeiten der Umsetzung auszuloten und Unterstützung zu finden. In Workshop-Atmosphäre möchte diese Veranstaltung zur Mitgestaltung einladen sowie dabei helfen, Menschen zu vernetzen, Projekte anzuschieben und somit die Nutzung von öffentlichem Raum fördern. Ein Angebot zur Hilfe beim „selber kümmern“.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der scheune, dem Stadtbezirksamt Neustadt, dem Projekt Zukunftsstadt Dresden, der Initiative „Woche des guten Lebens“ und der Initiative Gesprächsbereit. Catering übernimmt das Projekt „Zur Tonne“. 
19:30
[ Performance ]
Studio Elektronische Musik
  • Electronic
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Eine der interessantesten Spielformen zeitgenössischer elektronischer Musik sind Werke für Lautsprecher-Orchester. An der HfM werden diese sogennanten akusmatischen Stücke in einem Spezialkonzert in Echtzeit im Raum spatialisiert. Die Klangregie schafft damit immer wechselnde akustische Szenerien, und entscheidet über Exposition und Farbe der einzelnen musikalischen Elemente. Präsentiert werden dabei sowohl Werke der Kompositionsklasse als auch wegweisende historische Kompositionen aus dem INA GRM Paris.

Werke für Lautsprecherorchester
Leitung: Prof. Franz Martin Olbrisch
19:3020:00
[ Konzert ]
Marble Sounds
Tipp
  • Marble Sounds
  • Indie, Pop
  • 12,-
Veranstaltungs Bild
Fast drei Jahre nach dem Release des Albums „Tautou“ kehren Marble Sounds, die Band um Pieter Van Dessel, mit „The Advice to Travel Light“ zurück. Der Plan war es, ein warmes, kraftvolles Pop-Album zu produzieren, ohne aber die notwendige und von den Belgiern bekannte Dosis Melancholie zu opfern. Der Plan ist aufgegangen.
Die Inspiration zum Album und seinem Titel erhielt Frontmann Van Dessels bei seinem zweijährigen Kanada-Aufenthalt. Neben schwerem Gepäck verzichtete er auch gleich noch auf einen Produzenten und entschied sich für die Isolation. Das Ergebnis nennt er „Vintage Marble Sounds“, also ungeschliffene Popsongs, mit einem ausufernden Mix an Instrumenten und einem immerzu melancholischem Herzen. Mehr als je zuvor kehrt „The Advice to Travel Light“ zu den Wurzeln von Marble Sounds zurück. Introspektive Gitarrenlieder, unterstützt von Streichern, Glockenspiel, Schlagzeug und Keyboards, die sich zu vielschichtigen Pop-Entwürfen verbinden. 2019 geht die Band nun auf Deutschland-Tour, natürlich mit leichtem Gepäck.
18:00
[ Kunst ]
Deutsche Heimat
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
KUNST
Oskar Seyffert, Richard Müller, Johannes Kühl, Jacques Mattias Schenker, Curt Querner, Alfons Prutscher, Beate Bilkenroth, Richard Naumann-Coschütz, Carl Spitzweg, Eric Keller,
August Hofer, Otto Schubert, Leano Modo, Alexander Gerbig, Franziska Klotz, Micha Wutz, Edmund Körner, Lutz Heyder, Willy Schmatze, Herrmann Schmidt, Eva Schwager, Peter Zimolong, 
Georg Egmont Oehme, Erhard Hippold, Christian Manss, 
Adolf Achleitner, Hans Hartig, Siegfried Klotz, Andreas Bräunsdorf, Max Pietschmann, Wolfgang Pfeifer, Meta Keppler, Karl Heidelbach, Wolfram Neumann, Fritz Beckert, Leonhard Sandrock, Karl Eulenstein, Stephan Ruderisch, Willi Mair, Hans Ohme, Walter Hahn, Titus Schade, Horst Janssen, Erich Lindenau, Markus Retzlaff, Barbara Bessen-Möckel, 
Walter Womacka, Manaf Halbouni ...
 
GRUSSWORT
Annekatrin Klepsch - Bürgermeisterin für Kultur und Tourismus der Landeshauptstadt Dresden
Zweite Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden
 
HEIMAT - DIE GESCHICHTE EINES WORTES
Dr. Igor Jenzen - Direktor Museum für Sächsische Volkskunst mit Puppentheatersammlung
 
MUSIK
Kaiserquartett Striesen
Heiner Stephani & Hauskapelle Olbernhau 
19:00
[ Diskussion / Vortrag ]
Impuls#7
  • Cesy Leonard (Stabschefin des Zentrums für Politische Schönheit, Berlin)
  • Eintritt frei, Anmeldung beachten
Veranstaltungs Bild
Impuls#7: Politische Performances vs. Performative Politik?

Wie kaum ein anderes Künstlerkollektiv sorgt das Zentrum für Politische Schönheit mit seinen streitbaren Aktionen für massenmediale Aufmerksamkeit. Ob die Säulen der Schande vor dem Haus des AfD-Politikers Björn Höcke, ob der Transport von Berliner Mauerkreuzen an die EU-Außengrenze nach Bulgarien oder jüngst „Soko Chemnitz“ – eines kann der Rezipient dabei nicht sein, nämlich gleichgültig. Zugleich ist jede Aktion Inszenierung und zielt auf realpolitische Verhältnisse ab. Und das nicht im geschützten Theaterraum, sondern in der Wirklichkeit.

Wie plant und organisiert das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) ihre Performances? Wo verorten sie sich künstlerisch? Was wollen sie bewirken?

Referentin:
Cesy Leonard (Stabschefin des Zentrums für Politische Schönheit, Berlin)

Cesy Leonard (Künstlerin, Filmemacherin) leitet gemeinsam mit drei Mitstreiter*innen das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) in Berlin. Neben der kreativen Konzeption der Aktionen und der Leitung des ZPS Filmdepartment, etablierte sich Cesy Leonard zu einer gefragten Dozentin im In- und Ausland, u. a. an der Yale Law School, am Goethe Institut Los Angeles, an der HfBK Hamburg und Filmakademie Baden-Württemberg. Nach einer Schauspielausbildung in Berlin folgten Engagements in TV, Film und Theater. 2009 begann sie erste eigene Filme zu drehen. Diese Arbeiten führten sie 2010 zum Zentrum für Politische Schönheit (ZPS), welches ihre künstlerische Heimat wurde. Ihr Film „Schuld – die Barbarei Europas“ gewann 2012 den Web Video Award, „Montags Tanzen“ lief 2015 unter anderem auf dem Max-Ophüls-Festival in Saarbrücken. Seit 2014 lässt sie die Aktionen des Zentrums für Politische Schönheit mit Kameras begleiten.

Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Aufgrund begrenzter Plätze bitten wir Sie jedoch, sich anzumelden und beim Einlass Ihre Anmeldebestätigung sowie Ihren Lichtbildausweis vorzuweisen.
19:00
[ Diskussion / Vortrag ]
Don't look! Provokante Bildthemen - Teil 3: Prostitution
  • Spende
Veranstaltungs Bild
Wieso malte man eigentlich eine Prostituierte? Wie hat sich das Bordellleben im Laufe der Zeit gewandelt? Was hat es mit dem "Lustmord" auf sich und in welchem Zusammenhang steht er mit dem erotischen Geschäft? 

Schöne Frauen, die Männer bezirzen; Kupplerinnen, die versuchen, die Mädchen an den Mann zu bringen, aber auch "ungleiche Paare" werden uns an diesem Abend begegnen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass es sich hierbei um den ältesten Beruf der Welt handelt, die lange für Anerkennung und  Sozialversicherungsbeiträge gekämpft haben. Auch dieser Punkt wird in der Kunstgeschichte behandelt und darf nicht außer Acht gelassen werden. Seid dabei! :)

Die Vortragsreihe "Don't look!" - findet drei Mal am 2. Mittwoch des Monats im Hole of Fame statt. Junge Kunsthistoriker widmen sich hier verschiedenen Themen, die zwar vom Mittelalter bis zur heutigen Zeit oft ihre Form gewandelt haben, jedoch zu jeder Zeit brandaktuell waren.

Die Veranstaltung wird vom Team des artinspectors angeboten, einem Projekt, welches sich der Kunstgeschichte widmet.

Wir freuen uns über euer Interesse!
19:0020:00
[ Konzert ]
Moes Anthill
  • Moes Anthill
Veranstaltungs Bild
Moes Anthill schreiben mit ihrem kommenden Album «Quitter» neue Kapitel von Songwriting. Hart an der Grenze zwischen Neo-Folk, Americana & Pop – «Quitter» ist erbarmungslos, ein versuchter Rückschritt und Bruch zur hiesigen Tradition.

Die fünfköpfige Band fliegt mit grösster musikalischer Wucht und feinakustischen Arrangements dahin. Angetrieben durch das dichte Songwriting des Urner Sänger’s Mario Moe Schelbert und dessen Banjo- sowie Gitarrenpickings wird jeder Song zum Kunstwerk. Moes Anthill entspringen dabei ihren eigenen Wurzeln. Sie sind eine Band, die den Folk neu interpretiert und zeigten Grösse, indem sie ihre Musik aus Filigranarbeit schöpfen.

Ihr Markezeichen sei die Innovation, entgegen der allgemeinen Gefälligkeit. Dabei klingt kein Song wie der Andere: grossartige Zitate werden aufgebaut und gleichzeitig wieder niedergerissen; dies lässt Moe’s Stimme wunderschön dahinbröckeln und Gitarrenwände endlich wieder richtig klirren. Sie sind ein Katalysator der Szene: zeitlos und doch nie da gewesen.
Ihre Songs, deren Einflüsse aus einer tiefen Frische entspringen und von Robert Plant bis Fleet Foxes mit allen Wassern gewaschen sind, gehen schmerzhaft unter die Haut.
Die perfekte Anleitung zum Aussteigen.
19:0020:00
[ Konzert ]
2erSitz "Bei Aller Liebe Tour"
Veranstaltungs Bild
Für die Leipziger Band 2ERSITZ gibt es keine Alternative als sich in ihre Musik zu stürzen. Das vermeintlich schon Bekannte neu zu entdecken, ihm neue Facetten abzugewinnen, ihre Umgebung aufmerksam zu betrachten und damit den eigenen Stil zu formen ist Vorsatz und Bedürfnis zugleich.

2ERSITZ fangen Themen ihrer Generation ein, indem sie das Leben in vollen Zügen genießen und die Momente des Glücks, der Stille, der inneren Zerreißproben, der Sehnsüchte und wahnwitzigen Tagträume treffend beschreiben. Sie bestechen durch ihre Musikalität mit der sie spielerisch Elemente aus Hiphop, Songwriter, Pop und Reggae verbinden. Dabei stehen sie für eine urbane Musikkultur in der Genregrenzen verschwimmen und dadurch neue Klangwelten entstehen. Sie selbst würden sich als bunte Vögel beschreiben, moderne Hippies die statt Karriere zu machen sich darum scheren Dinge anzupacken die sie wirklich interessieren. Sänger Joke ist dabei das Sprachrohr für all diejenigen die sich mehr vom Leben erwarten, Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachten oder einfach loslassen wollen. Wenn damit Erfolg kommt ist das okay, aber nicht um jeden Preis. 

So blicken 2ERSITZbei voller Fahrt aus dem Fenster, das Ziel nicht klar umrissen, aber mit dem unbedingten Willen ihre Träume zu leben, denn umkehren ist undenkbar.
19:0020:00
[ Konzert ]
Barbara Morgenstern
  • Barbara Morgenstern
  • Future-R&B, Electro Folk
  • VVK 13,-, AK 16,-
Veranstaltungs Bild
Barbara Morgenstern zog es über Hamburg nach Berlin. Sie kam dort über die Wohnzimmer-Szene zu Gudrun Guts „Monika Enterprise“-Label und wurde mit ihrem eigenwilligen Sound zwischen Electronic, Songwriting und Folk schnell zur gefeierten Sensation. So eine verwunschene Musik hatten die Pop-Expert*innen seit dem Canterbury Sound nicht mehr gehört. Nur dass die Canterbury-Szene noch keinen Techno kannte und ein ziemlicher Männerverein war. Der (Work-)Flow in ihren Songs ist dabei immer „schön und radikal“ zugleich. Spätestens wenn der Beat der Arbeit einsetzt, der auf ihrem aktuellen Album „Unschuld und Verwüstung“ aber genauso oft auch wieder entspannt aussetzt und dem erquickenden Summen von Holzblasinstrumenten (eingespielt vom Berliner Saxophonisten Christian Biegai) Platz macht, glaubt man plötzlich auf einer abstrakten Future-R&B-Platte gelandet zu sein. Aber bei aller Liebe und Entschiedenheit zur Kunst hinterfragt sie ihr Handeln und ihr Zweifeln trotzdem – wieder und weiter – wie eine Stadtneurotikerin auf Landpartie: „Hab ich das was ich tun wollte oder kam es mir nur so vor?“
19:3020:30
[ Konzert ]
Les Yeux d'la Tête
  • Les Yeux d'la Tête
Veranstaltungs Bild
Seit einigen Jahren sind die Les Yeux d’la Tête nun hierzulande unterwegs und haben unzählige Menschen mit ihrem Spielwitz, ihrer Ausgelassenheit und Energie begeistern können. Egal ob auf dem Bauwagenplatz in Freiburg oder auf der Hauptbühne beim TFF Rudolstadt, dem besonderen Charme den diese Franzosen ausstrahlen, kann sich niemand entziehen. Längst haben die die grossen Vorbilder wie Les Hurlements d’Leo oder Debout Sur le Zinc hinter sich lassen können, spielen sie doch selber inzwischen auf grossen Bühnen und in immer grösseren Clubs wie ua dem Lido in Berlin, Tollhaus in Karlsruhe oder Karlstorbahnhof in Heildelberg.

Die sechs sympathischen Musiker aus der Seine-Metropole, schier platzend vor Energie und Spielfreunde, entführen uns in die Spelunken Paris’, in die ganz eigene Untergrund- Welt der Metrostationen, aber auch an die Ufer der Seine oder auf eine Hochzeit in Osteuropa. Ob Sinti-Swing, französischer Chanson, poetischer Punk oder Jazz, Les Yeux d’la Tête bedienen sich, unverkrampft verschiedenster musikalischer Ein üsse und erzeugen damit eine wunderschöne und sehr tanzbare Melange.

Mal himmelhoch-jauchzend auf dem Tresen einer Bar tanzend, mal betrübt am Seine-Ufer sitzend, erzeugen sie eine mitreißende farbenfrohe Atmosphäre, die uns weiterhin unvergessliche Konzerte erleben lassen wird.
17:00
[ Kunst ]
JPG (Jurassic Park Genetics)
  • Botond Keresztesi
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Schimmel Projects - Art Centre Dresden is pleased to open an exciting 2019-season with the solo exhibition “J.P.G. (Jurassic Park Genetics)” by Romanian artist Botond Keresztesi. The exhibition will present a new series of work dealing with human relations, technology, nature and techno-mutations, giving a twisted and multisided view on contemporary society and culture. Botond Keresztesi received his MFA from the Hungarian University of Fine Arts in 2012 and has since then exhibited widely international. He is represented by Future Gallery in Berlin.

"Botond Keresztesi's recent work are undoubtedly pointing to the fact that technology is non-human. In order to give support to his bold artistic statement, he provides the metaphor of arthropods by which we can rethink our contemporary techno-cultural conditions from a radically non-anthropocentric point of view. By doing so, Keresztesi unwittingly evokes the thoughts of the media theorist Jussi Parrika, who, in his visionary book entitled "Insect Media: An Archeology of Animals and Technology", provides us with a genuine media historical narrative that leads us from the sheer metaphor of "media as insects" to the radical concept of "insects as media”. As much as Parrika encourages us to dehumanize our media culture, Keresztesi’s pre-historical arthropod creatures are also providing a deeply non-humanist phenomenology of the world that lies beyond the dialectical opposition of nature and technology. In fact, the insects, scorpions and their techno-mutant alterations depicted in his works are also becoming self-referential metaphors of painting and art itself, of a new kind of perception that is highly sophisticated and yet not necessarily human."

Text by Zsolt Miklósvölgy

We are very proud to present Botond Keresztesi for the first time in Dresden, and we kindly thank Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden, Liebelt Stiftung Hamburg, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Stiftung Kunst und Musik für Dresden, Freundeskreis der HfBK Dresden, Netzwerk Kreativ and Studentenwerk Dresden for supporting the exhibition.

______________________________

Schimmel Projects - Art Centre Dresden freut sich, das neue Ausstellungsjahr mit der Einzelausstellung "J.P.G. (Jurassic Park Genetics)" des rumänischen Künstlers Botond Keresztesi zu eröffnen. Die Ausstellung präsentiert eine neue Reihe von Arbeiten, die sich mit menschlichen Beziehungen, Technologie, Natur und Techno-Mutationen befassen und einen vielseitigen Blick auf die zeitgenössische Gesellschaft und Kultur bieten. Botond Keresztesi erhielt seinen MFA an der Ungarischen Universität für Bildende Kunst im Jahr 2012  und ist seit dem regelmäßig bei internationalen Ausstellungen vertreten. Er wird durch die Future Gallery in Berlin repräsentiert. 

"Botond Keresztesis jüngste Arbeiten weisen zweifellos darauf hin, dass Technologie nicht-menschlich ist. Um seine mutige künstlerische Aussage zu unterstützen, liefert er die Metapher der Arthropoden (Gliederfüßler), mit der wir unsere gegenwärtigen technokulturellen Bedingungen aus einer radikal nicht-anthropozentrischen Perspektive überdenken können. Damit beschwört Keresztesi unwissentlich die Gedanken des Medientheoretikers Jussi Parrika, der in seinem visionären Buch "Insect Media: An Archäology of Animals and Technology", uns eine genuine medienhistorische Erzählung bietet, die uns von der reinen Metapher "Medien als Insekten" zum radikalen Konzept "Insekten als Medien" führt. So sehr Parrika uns ermutigt, unsere Medienkultur zu entmenschlichen, so sehr bieten Keresztesis prähistorische Arthropoden-Kreaturen auch eine zutiefst nichtmenschliche Phänomenologie der Welt, die jenseits der dialektischen Opposition von Natur und Technik liegt. Tatsächlich werden die in seinen Werken dargestellten Insekten, Skorpione und ihre techno-mutanten Veränderungen auch zu selbstreferentiellen Metaphern der Malerei und Kunst selbst, zu einer neuen Art der Wahrnehmung, die hoch entwickelt und doch nicht unbedingt menschlich ist."

Text: Zsolt Miklòsvölgyi

Wir freuen uns Botond Keresztesi das erste Mal in Dresden präsentieren zu können und danken dem Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden, der Liebelt Stiftung Hamburg, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Stiftung Kunst und Musik für Dresden, dem Freundeskreis der HfBK Dresden, dem Studentenwerk Dresden und dem Netzwerk Kreativ für die Unterstützung der Ausstellung.
18:30
[ Kunst ]
Medea muckt auf // Radical Women Artists of South Asia
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
"Medea erweitern": Radikale Künstlerinnen in Südostasien. Vortrag in englischer Sprache von Kurchi Dasgupta (Kathmandu, Stipendiatin der ACC Galerie Weimar)

Women Artists of South Asia: Varying Registers of the Radical
Thanks to geopolitics and historical association, if not direct colonial rule, South Asia has had a shared past. But this does not necessarily mean the countries share a common socio-political present.  I would like to explore the varying registers at which women artists negotiate oppression across the region and enunciate feminist acts of resistance, how even the simplest of artistic gestures becomes ‘radical’ given the specificity and adversity of one’s location. 
19:0020:00
[ Konzert ]
Acoustic Jukebox: HeartbreakHotel
  • Tina Slotta
  • Pop
  • Spende
Veranstaltungs Bild
Nach einem grandiosen Neujahrsauftakt im Mondfisch begießen wir den Valentinstag einmal anders! Wir wollen keine schnulzigen Liebespärchen sondern barbarischen Herzschmerz! 
Da fast jeder zweite Popsong diesen Kriterien entspricht ist die Auswahl für euch, liebe Sängerinnen und Sänger, schier unendlich.

Begleitet werdet ihr dabei von Acoustic Jukebox' Gitarrengott Tim Ludwig, der nicht nur unfassbar toll klampft, sondern auch liebliche Backing-Vocals zum Dahinschmelzen ausspucken kann. 

Unsere Freude ist enorm groß, denn außerdem wird Multitalent julia keidl am Kontrabass dazu stoßen und ich habe mir sagen lassen, dass sie neben diesem beeindruckenden Instrument ein ebenso helles Glockenstimmchen für Backing Vocals mitbringt! 

Wie diese nun alle zum Einsatz kommen liegt ganz allein an euch. Sendet uns bis spätestens Mittwoch, dem 6.2.2019 euren Herzschmerz-Wunschsong an: bovo.jukebox@gmail.com

Für unsere Gäste heißt es an diesem Abend: Open Mic in Acoustic Jazz Lounge Atmosphäre, fancy drinks, schmutziges Licht und Zwischenkommentare von Tina Slotta.
19:3020:00
[ Literatur ]
Sax Royal
  • Michael Bittner
    Roman Israel
    Max Rademann
    Stefan Seyfarth
    Michael Schweßinger (Leipzig)
  • Lesebühne
  • 7,-
Veranstaltungs Bild
Wie immer am zweiten Donnerstag des Monats beweisen die Jungs von der Dresdner Lesebühne Sax Royal am 14. Februar in der scheune, dass Lesungen nicht trocken und dröge sein müssen, sondern feuchtfröhlich und unterhaltsam sein können. Die Stammautoren Michael Bittner, Roman Israel, Max Rademann und Stefan Seyfarth haben neue Geschichten, Gedichte und Lieder im Gepäck, die ihre Weltpremiere erleben werden. Heiteres aus dem sächsischen Alltag gibt’s ebenso zu hören wie gewitzte Kritik an der Weltordnung. Wie immer wird die Lesebühne auch noch durch einen literarischen Gast bereichert: Diesmal ist es Michael Schweßinger aus Leipzig.

Michael Schweßinger ist Schriftsteller und Bäcker. 1977 im fränkischen Waischenfeld geboren, lebt er in Leipzig, wo er seit vielen Jahren in der Literaturszene als Autor und Verleger bekannt ist. Immer wieder treibt es ihn durch die Welt, so etwa nach Tansania, Irland und Rumänien. Immer unterwegs ist er auf der Suche nach den dunklen, geheimnisvollen, zerrissenen Helden und ihren verborgenen Geschichten. Seine Reiseerlebnisse hat er in zahlreichen Büchern verarbeitet, zuletzt erschien „Robinsonaden vom 40. Breitengrad“ in der Edition Outbird. 
19:0020:00
[ Konzert ]
Triptonus
  • Triptonus
    Cadû
  • Psychedelic, Rock
  • 9,-
Veranstaltungs Bild
Triptonus ist ein 6-köpfiges Instrumentalkollektiv aus Wien/Österreich. Mit Wurzeln in der verzerrten Musik und dem Psychedelic Rock alter Schule, kombinieren sie alle Arten von musikalischen Einflüssen aus dem Jazz Hop bis zu afrikanischer Percussion in progressiven Songstrukturen: Ein verzerrter Big Bang wirft den Hörer in die tiefe Leere seiner eigenen Assoziationen.

Mit aus allen Ecken der Wiener Untergrund Szene kommenden Bandmitgliedern, bildet der Sound von Cadû ein buntes Kaleidoskop: Von Trip Hop bis Jazz von Klassik zu Theater werden verschiedenste Einflüsse vermischt und im Kontext moderner progressive Rock Songs gespielt.
20:0021:00
[ Konzert ]
Tom Allan & The Strangest
  • Tom Allan & The Strangest
  • Indie, Britpop
  • 15,-
Veranstaltungs Bild
Zwei Musiker treffen sich in einer Bar. Open-Mic-Session, ein paar Bier. Tom trifft Evan Beltran, der als „The Strangest“ von sich reden macht. „Gleiche Wellenlänge“ beschreibt nur annähernd, was dann passiert. Die beiden sind musikalisch ein perfect match. Ihre kulturgeschichtlichen Idole sind die gleichen, sie haben die gleichen Ambitionen. Der mexikanische Gitarrist und der britisch-deutsche Songwriter entscheiden an Ort und Stelle, dass sie ab sofort als „TOM ALLAN & THE STRANGEST“ weiter machen. Tom hat die Songs, Evan die Licks, die Attitüde, den rauen Gitarren-Sound. Lederjacken tragen beide. Gemeinsam haben sie nun ihr Debütalbum „Dear Boy“ aufgenommen. Die Paten sind schnell benannt: Oasis, The Clash, The Libertines … Tom Allan und Evan Beltran träumen davon, der Gitarrenmusik mit Energie, Melodie, Melancholie und vor allem mit Haltung wieder mehr Geltung in der Popwelt zu verschaffen. Zwei hochtalentierte junge Musiker und Texter, denen es gelingt, sich einiges vom Besten aus der jüngeren musikalischen Vergangenheit zu eigen zu machen, zu modernisieren und in die Gegenwart zu transportieren. Besucher des letztjährigen Reeperbahn Festivals werden sich noch gut erinnern, wie der Bahnhof Pauli aus allen Nähten platzte, als TOM ALLAN & THE STRANGEST die Bühne betraten. Und regelrecht abbrannten.
21:00
[ Kunst ]
Waterlounge: Eva Schmidt
  • Eva Schmidt
  • Eintritt frei
Veranstaltungs Bild
Ab dem 14.02.2019 halten die Acrylbilder und Stiftzeichnungen der jungen Künstlerin und BWL Studentin Eva Schmidt Einzug im Club Aquarium.
Sie legt sich bezüglich Ihrer Motive selten fest. Von Erdbeeren mit Schokoladenüberzug, bis hin zur afrikanischen Savanne oder Akt ist viel zu entdecken.
Sie zeichnet dann, wenn die Muse Sie küsst. Natürlich ist auch eine Komposition aus dreierlei verschiedenen Cocktails extra für die Veranstaltung in Planung.
 Also lasst euch überraschen und fühlt euch rechtherzlich eingeladen, euch einfach inspirieren zu lassen.
23:00
[ Party ]
Thursdaze
  • Tigerhead (Killekill / Berlin)
    Skotsch (Pangaea / TechtelNächtel / Dresden)
    Marcel Koar (Pangaea / Children of the Drum / Dresden)
  • Techno, House, Broken Beats
  • bis 0 Uhr 4,-, danach 5,-
Veranstaltungs Bild
Liebe Liebende.

Liebeskummer lohnt sich nie und heut am Valentinstag schon gar nicht.
So schnappt Euch Euer Herzblatt und kommt vorbei, solltet ihr noch keines haben, dann lernt ihr es einfach bei uns kennen.
Vom Kuscheltier bis Mon Chéri - wir haben alles vorbereitet.
Musikalisch wisst Ihr ja, was Euch erwartet. Geiler Techno, feinster House und das alles auf der liebsten Anlage der Neustadt. 
Besondere musikalische Unterstützung bekommen wir dieses Mal aus der Hauptstadt durch Tigerhead von Killekill.
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