18:00
13. Feb
( Kunst )
Deutsche Heimat
  • Eintritt frei
KUNST
Oskar Seyffert, Richard Müller, Johannes Kühl, Jacques Mattias Schenker, Curt Querner, Alfons Prutscher, Beate Bilkenroth, Richard Naumann-Coschütz, Carl Spitzweg, Eric Keller,
August Hofer, Otto Schubert, Leano Modo, Alexander Gerbig, Franziska Klotz, Micha Wutz, Edmund Körner, Lutz Heyder, Willy Schmatze, Herrmann Schmidt, Eva Schwager, Peter Zimolong, 
Georg Egmont Oehme, Erhard Hippold, Christian Manss, 
Adolf Achleitner, Hans Hartig, Siegfried Klotz, Andreas Bräunsdorf, Max Pietschmann, Wolfgang Pfeifer, Meta Keppler, Karl Heidelbach, Wolfram Neumann, Fritz Beckert, Leonhard Sandrock, Karl Eulenstein, Stephan Ruderisch, Willi Mair, Hans Ohme, Walter Hahn, Titus Schade, Horst Janssen, Erich Lindenau, Markus Retzlaff, Barbara Bessen-Möckel, 
Walter Womacka, Manaf Halbouni ...
 
GRUSSWORT
Annekatrin Klepsch - Bürgermeisterin für Kultur und Tourismus der Landeshauptstadt Dresden
Zweite Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden
 
HEIMAT - DIE GESCHICHTE EINES WORTES
Dr. Igor Jenzen - Direktor Museum für Sächsische Volkskunst mit Puppentheatersammlung
 
MUSIK
Kaiserquartett Striesen
Heiner Stephani & Hauskapelle Olbernhau 
19:00
13. Feb
( Diskussion / Vortrag )
Impuls#7
  • Cesy Leonard (Stabschefin des Zentrums für Politische Schönheit, Berlin)
  • Eintritt frei, Anmeldung beachten
Impuls#7: Politische Performances vs. Performative Politik?

Wie kaum ein anderes Künstlerkollektiv sorgt das Zentrum für Politische Schönheit mit seinen streitbaren Aktionen für massenmediale Aufmerksamkeit. Ob die Säulen der Schande vor dem Haus des AfD-Politikers Björn Höcke, ob der Transport von Berliner Mauerkreuzen an die EU-Außengrenze nach Bulgarien oder jüngst „Soko Chemnitz“ – eines kann der Rezipient dabei nicht sein, nämlich gleichgültig. Zugleich ist jede Aktion Inszenierung und zielt auf realpolitische Verhältnisse ab. Und das nicht im geschützten Theaterraum, sondern in der Wirklichkeit.

Wie plant und organisiert das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) ihre Performances? Wo verorten sie sich künstlerisch? Was wollen sie bewirken?

Referentin:
Cesy Leonard (Stabschefin des Zentrums für Politische Schönheit, Berlin)

Cesy Leonard (Künstlerin, Filmemacherin) leitet gemeinsam mit drei Mitstreiter*innen das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) in Berlin. Neben der kreativen Konzeption der Aktionen und der Leitung des ZPS Filmdepartment, etablierte sich Cesy Leonard zu einer gefragten Dozentin im In- und Ausland, u. a. an der Yale Law School, am Goethe Institut Los Angeles, an der HfBK Hamburg und Filmakademie Baden-Württemberg. Nach einer Schauspielausbildung in Berlin folgten Engagements in TV, Film und Theater. 2009 begann sie erste eigene Filme zu drehen. Diese Arbeiten führten sie 2010 zum Zentrum für Politische Schönheit (ZPS), welches ihre künstlerische Heimat wurde. Ihr Film „Schuld – die Barbarei Europas“ gewann 2012 den Web Video Award, „Montags Tanzen“ lief 2015 unter anderem auf dem Max-Ophüls-Festival in Saarbrücken. Seit 2014 lässt sie die Aktionen des Zentrums für Politische Schönheit mit Kameras begleiten.

Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Aufgrund begrenzter Plätze bitten wir Sie jedoch, sich anzumelden und beim Einlass Ihre Anmeldebestätigung sowie Ihren Lichtbildausweis vorzuweisen.
19:00
13. Feb
( Diskussion / Vortrag )
Don't look! Provokante Bildthemen - Teil 3: Prostitution
  • Spende
Wieso malte man eigentlich eine Prostituierte? Wie hat sich das Bordellleben im Laufe der Zeit gewandelt? Was hat es mit dem "Lustmord" auf sich und in welchem Zusammenhang steht er mit dem erotischen Geschäft? 

Schöne Frauen, die Männer bezirzen; Kupplerinnen, die versuchen, die Mädchen an den Mann zu bringen, aber auch "ungleiche Paare" werden uns an diesem Abend begegnen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass es sich hierbei um den ältesten Beruf der Welt handelt, die lange für Anerkennung und  Sozialversicherungsbeiträge gekämpft haben. Auch dieser Punkt wird in der Kunstgeschichte behandelt und darf nicht außer Acht gelassen werden. Seid dabei! :)

Die Vortragsreihe "Don't look!" - findet drei Mal am 2. Mittwoch des Monats im Hole of Fame statt. Junge Kunsthistoriker widmen sich hier verschiedenen Themen, die zwar vom Mittelalter bis zur heutigen Zeit oft ihre Form gewandelt haben, jedoch zu jeder Zeit brandaktuell waren.

Die Veranstaltung wird vom Team des artinspectors angeboten, einem Projekt, welches sich der Kunstgeschichte widmet.

Wir freuen uns über euer Interesse!
19:0020:00
13. Feb
( Konzert )
Moes Anthill
  • Moes Anthill
Moes Anthill schreiben mit ihrem kommenden Album «Quitter» neue Kapitel von Songwriting. Hart an der Grenze zwischen Neo-Folk, Americana & Pop – «Quitter» ist erbarmungslos, ein versuchter Rückschritt und Bruch zur hiesigen Tradition.

Die fünfköpfige Band fliegt mit grösster musikalischer Wucht und feinakustischen Arrangements dahin. Angetrieben durch das dichte Songwriting des Urner Sänger’s Mario Moe Schelbert und dessen Banjo- sowie Gitarrenpickings wird jeder Song zum Kunstwerk. Moes Anthill entspringen dabei ihren eigenen Wurzeln. Sie sind eine Band, die den Folk neu interpretiert und zeigten Grösse, indem sie ihre Musik aus Filigranarbeit schöpfen.

Ihr Markezeichen sei die Innovation, entgegen der allgemeinen Gefälligkeit. Dabei klingt kein Song wie der Andere: grossartige Zitate werden aufgebaut und gleichzeitig wieder niedergerissen; dies lässt Moe’s Stimme wunderschön dahinbröckeln und Gitarrenwände endlich wieder richtig klirren. Sie sind ein Katalysator der Szene: zeitlos und doch nie da gewesen.
Ihre Songs, deren Einflüsse aus einer tiefen Frische entspringen und von Robert Plant bis Fleet Foxes mit allen Wassern gewaschen sind, gehen schmerzhaft unter die Haut.
Die perfekte Anleitung zum Aussteigen.
19:0020:00
13. Feb
( Konzert )
2erSitz "Bei Aller Liebe Tour"
Für die Leipziger Band 2ERSITZ gibt es keine Alternative als sich in ihre Musik zu stürzen. Das vermeintlich schon Bekannte neu zu entdecken, ihm neue Facetten abzugewinnen, ihre Umgebung aufmerksam zu betrachten und damit den eigenen Stil zu formen ist Vorsatz und Bedürfnis zugleich.

2ERSITZ fangen Themen ihrer Generation ein, indem sie das Leben in vollen Zügen genießen und die Momente des Glücks, der Stille, der inneren Zerreißproben, der Sehnsüchte und wahnwitzigen Tagträume treffend beschreiben. Sie bestechen durch ihre Musikalität mit der sie spielerisch Elemente aus Hiphop, Songwriter, Pop und Reggae verbinden. Dabei stehen sie für eine urbane Musikkultur in der Genregrenzen verschwimmen und dadurch neue Klangwelten entstehen. Sie selbst würden sich als bunte Vögel beschreiben, moderne Hippies die statt Karriere zu machen sich darum scheren Dinge anzupacken die sie wirklich interessieren. Sänger Joke ist dabei das Sprachrohr für all diejenigen die sich mehr vom Leben erwarten, Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachten oder einfach loslassen wollen. Wenn damit Erfolg kommt ist das okay, aber nicht um jeden Preis. 

So blicken 2ERSITZbei voller Fahrt aus dem Fenster, das Ziel nicht klar umrissen, aber mit dem unbedingten Willen ihre Träume zu leben, denn umkehren ist undenkbar.
19:0020:00
13. Feb
( Konzert )
Barbara Morgenstern
  • Barbara Morgenstern
  • Future-R&B, Electro Folk
  • VVK 13,-, AK 16,-
Barbara Morgenstern zog es über Hamburg nach Berlin. Sie kam dort über die Wohnzimmer-Szene zu Gudrun Guts „Monika Enterprise“-Label und wurde mit ihrem eigenwilligen Sound zwischen Electronic, Songwriting und Folk schnell zur gefeierten Sensation. So eine verwunschene Musik hatten die Pop-Expert*innen seit dem Canterbury Sound nicht mehr gehört. Nur dass die Canterbury-Szene noch keinen Techno kannte und ein ziemlicher Männerverein war. Der (Work-)Flow in ihren Songs ist dabei immer „schön und radikal“ zugleich. Spätestens wenn der Beat der Arbeit einsetzt, der auf ihrem aktuellen Album „Unschuld und Verwüstung“ aber genauso oft auch wieder entspannt aussetzt und dem erquickenden Summen von Holzblasinstrumenten (eingespielt vom Berliner Saxophonisten Christian Biegai) Platz macht, glaubt man plötzlich auf einer abstrakten Future-R&B-Platte gelandet zu sein. Aber bei aller Liebe und Entschiedenheit zur Kunst hinterfragt sie ihr Handeln und ihr Zweifeln trotzdem – wieder und weiter – wie eine Stadtneurotikerin auf Landpartie: „Hab ich das was ich tun wollte oder kam es mir nur so vor?“
19:3020:30
13. Feb
( Konzert )
Les Yeux d'la Tête
  • Les Yeux d'la Tête
Seit einigen Jahren sind die Les Yeux d’la Tête nun hierzulande unterwegs und haben unzählige Menschen mit ihrem Spielwitz, ihrer Ausgelassenheit und Energie begeistern können. Egal ob auf dem Bauwagenplatz in Freiburg oder auf der Hauptbühne beim TFF Rudolstadt, dem besonderen Charme den diese Franzosen ausstrahlen, kann sich niemand entziehen. Längst haben die die grossen Vorbilder wie Les Hurlements d’Leo oder Debout Sur le Zinc hinter sich lassen können, spielen sie doch selber inzwischen auf grossen Bühnen und in immer grösseren Clubs wie ua dem Lido in Berlin, Tollhaus in Karlsruhe oder Karlstorbahnhof in Heildelberg.

Die sechs sympathischen Musiker aus der Seine-Metropole, schier platzend vor Energie und Spielfreunde, entführen uns in die Spelunken Paris’, in die ganz eigene Untergrund- Welt der Metrostationen, aber auch an die Ufer der Seine oder auf eine Hochzeit in Osteuropa. Ob Sinti-Swing, französischer Chanson, poetischer Punk oder Jazz, Les Yeux d’la Tête bedienen sich, unverkrampft verschiedenster musikalischer Ein üsse und erzeugen damit eine wunderschöne und sehr tanzbare Melange.

Mal himmelhoch-jauchzend auf dem Tresen einer Bar tanzend, mal betrübt am Seine-Ufer sitzend, erzeugen sie eine mitreißende farbenfrohe Atmosphäre, die uns weiterhin unvergessliche Konzerte erleben lassen wird.
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